hanspeter63 schrieb:Doch. dessen eigenschaft die berechnungen softwaremäßig auf die CPU auszulagern, sind von der performance her nicht das eigentliche problem. generell gehen bei solch einer prozedur enorm viel klangliche details verloren.
Selten so einen Quatsch gelesen...
Das galt vor 10-15 Jahren vielleicht mal, als noch nicht genug CPU-Leistung zur Verfügung, und man somit mit einem spezialisierten Soundprozessor viel genauere und komplexere Berechnungen durchführen konnte.
Heute jedoch hat reichen 10% eines einzigen Kernes einer modernen CPU aus, um sämtliche Berechnungen mit gleich hoher Genauigkeit und Komplexität wie es der spezialisierte X-Fi-Chip tut auszuführen. Letzterer ist auch nur ein Prozessor, auf dem eine Software läuft.
Im Gegenteil sogar, man kann auf heutigen CPUs ein Echtzeit-Soundprocessing machen, was die Fähigkeiten der alten X-Fi locker in den Schatten stellt. Und dafür bedarf es keines spezialisierten Chips mehr, die brachiale Leistung heutiger CPUs kann das vollständig übernehmen ohne dass es sie kratzt.
In Dirt 2 z.B. kann man das vergleichen, das unterstützt sowohl Hardware-Sound über die X-Fi als auch die komplett auf der CPU berechnete Rapture3D-Soundengine. Letztere bietet dabei weit mehr als wozu die X-Fi je in der Lage war. Da braucht man auch keine Näherungslösung wie CMSS3D mehr, bei der man Kompromisse hinsichtlich Klangtreue etc. eingeht. Diese Software-Engine kann z.B. eine exakte HRTF in Echtzeit berechnen. Das schluckt dann zwar gut CPU-Leistung, man kommt jedoch in der Qualität an die der bekannten barber shop - Demo heran.