News DRAM-Fertigung: China investiert bis zu 45 Mrd. USD in neues Unternehmen

supertramp schrieb:
Während unsere, wie immer, am Diskutieren sind, ist China wieder am Machen
Diktatur hat halt auch den ein oder andere Vorteil ;)
 
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CB-Andi schrieb:
Bis vor einigen Jahren hätte ich das so auch so gesehen. Aber die Zeit ist eine andere. Die Chinesen holen in der Bildung rasend auf und sind unseren Universitäten was Forschung angeht auch schon vor raus. Auch in gewissen Industrien wie z. B. Drohnen sind uns die Chinesen bereits vor raus. Klar konzentriert sich hier sehr viel auf die Sonderwirtschaftszone Shenzhen.

Allerdings warum glauben wir immer das unter 1,4 Milliarden Menschen weniger intelligente dabei sind als unter 80 Millionen Deutschen?

Und nicht jeder hat die Möglichkeit und den Willen wo anders hinzugehen.

Lasst Sie doch die Firma bauen und Ihre Erfahrungen damit machen. Wir müssen uns allmählich verabschieden, dass nur der Westen High-Tech entwickeln kann. Die Zeiten werden sich in diesem Jahrhundert (zum Leid für uns und unseren Wohlstand) wohl etwas ändern.

PS: Das jedenfalls ist meine Sichtweise zu dem Thema.
sehe ich auch so. Ich würde die Chinesen nicht unterschätzen. Die Bevölkerung saugt Wissen wie ein Schwamm auf und arbeitet hart. Es geht den Chinesen um die Weltherrschaft. Das wird der Bevölkerung von Kindesbeinen an eingetrichtert.
 
Wow ... dann wird ja der Anteil an im Raum APAC produzierten Chips immer größer.
Ich sehe das schon in einigen Jahren als geopolitisches Druckmittel analog zum Weizen aus der Ukraine / Russland.

Ansonsten ... diesbezüglich alles richtig gemacht in China. Congrats ...
 
Capthowdy schrieb:
Nicht wirklich. Es hat seine Gründe warum in einer Demokratie Entscheidungen mehr Zeit brauchen, wem das nicht passt der darf sicher auch gern nach China auswandern, viel Spaß.
Ändert nichts daran das man sich immer abhängiger macht !
Das hat übrigens rein gar nichts mit Demokratie zu tun, sondern viel eher mit Bürokratie !
 
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Der Bericht ist halt wieder nur reißerisch.

Die Summen sind im Vergleich zum viel kleineren Südkorea, Japan und Taiwan überhaupt nicht gigantisch.

Nicht China investiert viel, sondern Europa im Vergleich zu Ostasien wenig...

Südkorea investiert 432 Milliarden US-Dollar in Halbleiter

Taiwan investierte 2022 120 Milliarden in die Halbleiter Fertigung
Taiwan investiert 2022 und in den Folgejahren umgerechnet offenbar rund 120 Milliarden US-Dollar in die eigene Halbleiterindustrie.

und so weiter uns so fort
 
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Gamer20 schrieb:
da kann man die chinesen nur beneiden, anstatt ewig herum zu eiern, wird einfach gemacht. so bleibt man auf dem markt an der spitze. wer zögert verliert.
Machen alleine reicht aber nicht, denn so kann man auch viel Geld für nichts versenken. Und in China wurde und wird eine Menge Geld in Projekte investiert, die wirtschaftlich gesehen eher fragwürdig sind und China in der Zukunft vor massive Probleme stellen wird. Und auch in einer Diktatur ins Geld nicht unendlich vorhanden, man kann nur gewisse innenpolitische Probleme mit Gewalt unterdrücken.

Andreas10000 schrieb:
Das größte Problem des EU Kusrses ist in meinen Augen eher dass man bestehende Ausländische Firmen für Fabriken bezahlt, anstatt eigene neue Unternehmen zu gründen etc.
Dafür benötigst Du aber auch das Knowhow das nur die führenden Unternehmen haben. Mit einfach mal gründen ist es nicht getan, sonst hätten wir nicht die Situation dass in allen Bereichen der Halbleiterindustrie jeweils nur eine Handvoll Unternehmen den Markt beherrschen. Und Intel hätte mit seinem Geld mal schnell eine GPU auf Spitzenniveau auf dem Hut gezaubert.
 
Kantonspital schrieb:
Benötigt das neue Unternehmen für die DRAM Produktion Technologie aus Taiwan / Niederlande / Deutschland / USA ?
Konkret: ASML (NL) als Ausstatter oder Entegris (USA), Lam Research oder KLA Tencor?

Ich dachte, dass es aktuell noch einen Bann gibt in diesem Bereich Technologie in die VR China zu verkaufen.
Da sie im 28nm Prozess produzieren werden es wahrscheinlich die Maschinen von SMEE, NAURA, AMEC und Co sein. Was viele in diesem Forum noch nicht wissen ist. Das AMEC Maschinen auch an TSMC für den 5nm Prozess beliefert. NAURA und AMEC sind Chinas hidden champions. Durch den Handelskrieg werden langsam Applied Materials, Lam Research und KLA vom chinesischen Markt verdrängt, um nicht den Anschluss zu verlieren. Haben diese Firmen ihre Chinainvestitionen erhöht oder bauen ein Werk in Malaysia auf, um den chinesischen Markt beliefern zu können.
ASML sucht gerade viele Mitarbeiter in China, die sich gezielt auf Einfuhr Gesetze auskennen.

Habe Mal irgendwo gelesen zu haben, auf seekingaplha oder so, dass China jetzt in jedem Bereich einen Gegenspieler hat. Leider finde ich die Übersicht der Firmen nicht mehr.
 
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Rockstar85 schrieb:
Man sollte echt nicht verkennen, dass man hier eben leichter entscheiden kann, weil man eben auf keinen Rücksicht nimmt. In einer Demokratie ist das gottseidank anders
schöner witz, wenn du in deutschland irgendeinen wichtigen projekt im wege stehst, wird auch auf dich keinerlei rücksicht genommen.
 
acc schrieb:
schöner witz, wenn du in deutschland irgendeinen wichtigen projekt im wege stehst, wird auch auf dich keinerlei rücksicht genommen.
Das ist insofern falsch, denn du hast den Rechtsweg. Der fehlt dir in China.
Das beste Beispiel hierfür ist der Brenner Nordzulauf und die Y-Trasse in Niedersachsen oder der Eiserne Rhein.
Auch ein Grund, warum Planfeststellungen bei uns so lange dauern.
 
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Capthowdy schrieb:
Nicht wirklich. Es hat seine Gründe warum in einer Demokratie Entscheidungen mehr Zeit brauchen, wem das nicht passt der darf sicher auch gern nach China auswandern, viel Spaß.
Das hat doch nichts mit Demokratie zu tun. Unsere Politik hatte jahrelang kein Bock auf Chipfabriken.
Das Thema kommt jetzt nur hoch, weil man gemerkt hat, dass man auf China/Taiwan angewiesen ist und selbst nichts in der Hand hat. Und wenn ein Schiff irgendwo stecken bleibt, dann kommt die Ware hier nicht an.
 
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Rockstar85 schrieb:
Das ist insofern falsch, denn du hast den Rechtsweg. Der fehlt dir in China.
der rechtsweg heisst in deutschland enteignung, dem entkommst du nicht. siehe die sinnlosen enteignungen bei kohletagebauen, obwohl man längst weiss, dass man da sowieso nicht mehr zum baggern kommt.
 
acc schrieb:
der rechtsweg heisst in deutschland enteignung, dem entkommst du nicht. siehe die sinnlosen enteignungen bei kohletagebauen, obwohl man längst weiss, dass man da sowieso nicht mehr zum baggern kommt.
Das ist leider ein ganz anders gelegter Fall und ja Hambacher Forst zB ist schlimm, dass man sowas immer noch diskutiert. Nun ja man hat aber hier eben eine Entwidmung gemacht, und das ist das das Kernproblem.
Ergänzung ()

Eorzorian schrieb:
Ich würde als Gegengewicht Indien für die Halbleitertechnik mit an Boot holen, um sowohl die Finanzierung als auch die langzeitige Zusammenarbeit zur erhöhen. Indien bietet sich im Vergleich zu China als gutes Gegengewicht für Fertigung für die ganze restliche Industrie.
Indien ist eine Leistungsgesellschaft die "Genies" produzieren soll.. Indien ist auch wesentlich dichter an einer Demokratie als es eben China ist. Die Frage ist nur, wie käuflich ist Indien, denn Indien ist zB derzeit von China indirekt abhängig.
Ich glaube dafür ist der Zug abgefahren, aber ich mag mich auch irren.
Eine Aufrüstung Indiens mit Halbleitertechnik würde am Ende sicherlich nicht nur Asien gut tun. Leider ist da auch der Pakistan Konflikt immer noch ein riesen Hemmschuh.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ja hört sich wirklich gut an. Vor allem der Ankauf von Verrätern aus anderen Firmen. Aber da im Jahr 2020 noch 40% der Chinesen mit weniger als 140 USD im Monat auskommen mußten, was im Übrigen nicht mal für die Miete eines Zimmers in den Großstadten ausreicht, hätte man vielleicht auch hier etwas investieren können.

MFG Aloysius
 
Der wahre "Vorteil" von solchen Diktaturen wie China ist, dass sie sich nicht vor Bevölkerung rechtfertigen müssen. Noch besser, wenn jemand nachfragt kann man ihn wegsperren oder umerziehen. Mit diesen ganzen Sachen, kann man auch eigene innenpolitische Fails über decken. Das war ja schon früher in Ländern wie der Sowjetunion oder dem 3. Reich so. In demokratischen Staaten gehen solche Sachen nicht so leicht. Da man hier viel kritischer gegenüber der Regierung sein kann. Egal ob man nun FFF-Mitglied oder Querdenker ist.
 
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Burner87 schrieb:
Dass China an der Spitze bei Halbleitern ist, stimmt zudem überhaupt nicht.
Hängt davon ab wie man China definiert :-()
Ergänzung ()

Eorzorian schrieb:
Zu beneiden gibt es um ehrlich zu sein "nichts". China hat seinen Aufschwung den westlichen Partnern zu verdanken und "wir" als Westen sollten in guter Planung von dem Land abziehen.

Was hat Deutschland vor 100-150 Jahren gemacht? Hint: "Made in Germany"
 
Zuletzt bearbeitet:
Gamer20 schrieb:
da kann man die chinesen nur beneiden, anstatt ewig herum zu eiern, wird einfach gemacht. so bleibt man auf dem markt an der spitze. wer zögert verliert.
Wir brauchen doch Geld für zich andere Projekte... zum Beispiel für Entwicklungshilfe für China.

Außerdem sind wir doch eher damit beschäftigt uns energietechnisch komplett abzuwürgen.
 
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foofoobar schrieb:
Was hat Deutschland vor 100-150 Jahren gemacht? Hint: "Made in Germany"
1) zu dem Begriff Made in Germany wurde Deutschland von den Siegermächten des ersten Weltkrieges gezwungen, welche sich so erhofften, daß die Käufer deutsche Waren boykottieren.Der Schuß ging nur nach hinten los denn Made in Germany wurde zum Qualitätsmerkmal.
2) Deutschland war gerade früher mehr als heute das Land der Dichter und Denker und natürlich auch der Erfinder. Der deutsche Erfolg beruhte nicht auf abkupfern sondern auf eigener Bildung.

3) Konrad Zuse z.B. war der Erfinder des ersten funktionstüchtigen Computers.
4) Johannes Gutenberg erfand den Buchdruck
5) Einer der größten Köpfe die jemals gelebt haben Albert Einstein ist in Deutschland geboren.
6) usw usf

Die Deutschen die vor 100-150 Jahren und vorher lebten haben nicht abgekupfert sondern von Ihnen wurde abgekupfert.


MFG Aloysius
 
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Aloysius schrieb:
4) Johannes Gutenberg erfand den Buchdruck
Hmm, wirklich "erfunden" hat der gute Mann das nicht. Das gabs schon lange vor ihm.

Die Anfänge der Geschichte des Buchdrucks sind in Ostasien, Babylon und Rom zu finden. Die ältesten gedruckten Bücher wurden im Blockdruckverfahren hergestellt, bei dem jede einzelne Seite komplett in einen Druckstock aus Holz geschnitten und dann abgezogen wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Buchdrucks
 
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Gamer20 schrieb:
da kann man die chinesen nur beneiden, anstatt ewig herum zu eiern, wird einfach gemacht. so bleibt man auf dem markt an der spitze. wer zögert verliert.
Der "Vorteil" einer Diktatur
 
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