Drohnen Absturz

Ich hab mir das Video inzwischen anschauen können. Die dunkle erste Hälfte gehörte also doch dazu ...

Mensch, DerErzengel, du hast Nerven (ich lasse mal sämtliche rechtlichen Fragen aussen vor): du fliegst als wenig erfahrener Drohnenpilot / Quadcopterpilot bei Dunkelheit und mitten im Siedlungsgebiet umher. Beides wirkt sich bekanntlich nicht gerade förderlich auf die Sichtweite aus. Dann funkt dir - möglicherweise - ein amtlicher Störsender oder sonst etwas dazwischen und der Aufstieg deiner Drohne wird gestoppt.

Dein Video ab sec 28 zeigt den Übergang vom Steig- zum Horizontalflug. Aber dieser Übergang ist keineswegs abrupt oder sonstwie auffällig, er wirkt eher so, wie wenn der Pilot ordentlich vom Steigflug in den Seitwärtsflug übergegangen wäre. Sechs Sekunden später, nach wenigen ruhigen Flugmetern also, kracht dein Fluggerät offensichtlich in etwas rein (ob das ein Dach ist, kann ich nicht sehen).

Wenn deine Beschreibung stimmt, hast du einfach Pech gehabt, dass dir kaum Zeit zum Reagieren und zum ordnungsgemässen Rückflug blieb.
Man kann es aber auch anders sehen: du hast fahrlässig gehandelt und deine Drohne in bebautem, bewohnten Gebiet bei Dunkelheit fliegen lassen. Dadurch waren deine Möglichkeiten, auf einen unerwarteten Zwischenfall zu reagieren, durch deine eigenen Entscheidungen aufs Äusserste eingeschränkt.

Du würdest dir einen Gefallen tun, wenn du daraus ein paar Lehren ziehst. Den Lieferanten des Fluggeräts dafür verantwortlich zu machen, gehört eindeutig nicht dazu.
 
Mich würde interessieren, ob die "Drohne" mittlerweile sicher geborgen wurde und wie du das angestellt hast?
Dann kommt aus diesem Thread vielleicht noch eine lehrreiche Information.
 
Zurück
Oben