DSL im Haus verlegen

Wenn ich mir die Werte ansehe, die sehen gut aus.
Bin aber auch von der Sorte lieber ein Kabel bis in die Wohnung als diverse VVD dazwischen.
Wie gesagt bei der Leitung vom APL zu TAE, den Schirm nirgendwo auflegen auch nicht an einem Wasserrohr.

Einfach ein Adernpaar nutzen, der Techniker legt es einem dann auf den APL und TAE auf.
An der Fritzbox ist es 4 und 5 auf dem RJ 45 Stecker, meistens blau/weiß blau im Netzwerkabel.
Ich nutze eine TAE mit dem Adapter Stecker TAE(F) auf RJ45 (4 und 5) verbindung ist stabil.
Kurzes Cat 5 Kabel (20 cm) zur Fritzbox.

Hatte vorher mal eine Cat Dose genutzt, Werte sind gleich zum TAE Adapter auf RJ45.
Die Verbindungen und TAE Stecker halten schon was aus.

Und Bitte keine Lüsterklemmen für die Leitung nutzen entwerder Spleißen https://de.wikipedia.org/wiki/Spleißen_(Fernmeldetechnik) oder Pfuscherperlen nutzen. Ich verlöte auch die gespleißten Adern.

Und die Adern die Du als Klingedraht bezeichenest ist das ideale Kabel für die DSL Anschlüsse, wie Du selber siehst sind die alle ungeschirmt.

Abschirmung wird bei der TAL überbewertet.
 
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EgonS schrieb:
DSL-250.000/ 50.000
Die Werte sehen perfekt aus.
Lass die Box mal ohne Neustart ne Weile so laufen und poste dann nochmal einen Screenshot, falls es Änderungen geben sollte.
Aktuell lässt sich von den Werten jedenfalls nicht auf eine schlechte DSL Verbindung schließen und dementsprechend würde auch ein neues Kabel nicht helfen.
 
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Würde das auch so sehen. Wobei man Abbrüche natürlich in der Momentaufnahme nicht sehen wird.

Was ich auch recht ungewöhnlich finde, das ist das abgehende Kabel vom APL. Da sind doch keine grünen Adern drin. Haben diese ihre Farbe verloren oder ist das Foto nur so schlecht? Wenn diese grau sind wie die regulären grauen Adern, dann könnten sich hier durchaus Verwechslungen ergeben.

Die 10 sollte neu aufgelegt werden. Aktuell wissen wir ja nicht wirklich, wo der Anschluss oben ist. Das wäre aber sehr wichtig - auch wenn man ein neues Kabel verlegen und selber anschließen möchte. Ansonsten ist diese Bauweise in tausenden deutschen Mehrfamilienhäusern anzutreffen und funktioniert ohne Probleme.

Wenn es Abbrüche gibt, was sagt das Logfile der Fritzbox? Oft stehen da mittlerweile hilfreiche Informationen wie z. B. Stichleitung oder Beeinflussung durch Powerline drin. Könnte ja sein, dass das Problem auch gar nichts mit der Verkabelung zu tun hat.
 
Stift 5 & 6 sind die grünen Adern im Startposting.
Also ja, die Farbe ist etwas ab bzw. das Kabel zusätzlich etwas dreckig.
 
Es freut mich dass es gut aussieht. Sobald sich das wieder ändert, mache ich eine Diagnose.
Die beiden Fotos zeigen keine gleichen Kabel, da ist mindestens noch ein solcher Verteiler dazwischen und es gibt anscheinend hell- und dunkelgrün.
Wenn ich keinen Fehler gemacht habe, bin ich die 2 im APL. War ein bisschen kniffelig, weil die Boxen mit Kabelresten vollgestopft sind von abgekniffenen Leitungen. Die 10 ist wahrscheinlich ein Telefon gewesen, dass sich jemand vor Jahren selber verlegt hat. Eine Dose habe ich auf anhieb nicht mehr gefunden.

Ich denke, ich werde jetzt meinen Strang jetzt ein bisschen Aufmerksamkeit widmen und die Adern verdrillen oder diese Pfuscherperlen besorgen. Dann weiß ich auch sicher, dass es mein Strang ist.

Auf Dauer fände ich eine Lösung mit AWG23 Kabeln aber angenehmer und würde auch ungern wieder ein halbes dutzend von diesen Kästen abklappern auf Fehlersuche. Vielleicht nehme ich das auch gleich in Angriff und lasse den Rest so wie er ist.
 
EgonS schrieb:
Das mit dem CAT8 Kabel klingt sehr interessant. Ich würde auch denke, dass das am besten abschirmt, aber ich hätte Gedacht, dass das dann vielleicht irgendetwas fehlt. Ich habe mal von einem Widerstand im 1. Anschluss für die Telekom gelesen. Leider weiß ich nicht genau, was damit gemeint ist und ob das auf alle TAE-Dosen zutrifft oder den Hausanschluss.

man brauch kein cat6,7 oder 8 für ein bisschen DSL
einfach ein cat 5 verlegekabel nehmen per LSA Werkzeug im Hausanschluss auflegen andere Seite ein RJ45 Stecker dran machen (fast alle Router haben die mittleren 2 als Kontakt) und gut ist die sache.
 
Daran ist gar nichts gut, denn Stecker macht man auf Patchkabel, LSA setzt Verlegekabel voraus, das passt also nicht zusammen.
Am Hausanschluss hat man auch gar nichts verloren. Der Anbieter, bzw. die Telekom muss also erst mal einen gescheiten Abschluss installieren. Dahinter kann man dann basteln. z.B. die TAE-Dose mit einem geeigneten Kabel mit einem Anschluss am Patchfeld verbinden.
 
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Cat7 ist seit über 20 Jahren der defacto-Standard bei Netzwerk-Verlegekabel.
Cat7 SF/STP Kabel bekommt seit Jahren sogar im Baumarkt als Meterware Zuschnitt.
Die Ersparnis bei Cat5 kommt primär daher zustande, dass das U/UTP Kabel ist. Die Ersparnis bei üblichen EFH Stecken zwischen 10 und 30m ist prozentual natürlich vorhanden, aber absolut betrachtet zu vernachlässigen.

Eine solide Cat7 Strecke im Haus wird noch jahrzehnte lang nutzbar sein und wird auch Multi-Gig Glasfaser stabil übertragen. Ein Downgrade auf Cat5 steht hier in keinen empfehlenswerten Kosten/Nutzen-Verhältnis.

Das Anbringen von feldkonfektionierbaren Steckern an Verlegekabel ist bei beweglichen Endgeräten wie einem Router ebenfalls kein guter Tipp, da die Adern bei Verschieben des Routers irgendwann brechen werden. Bei Wandmontage oder anderer fixierter Positionierung könnte man diesen Kompromiss eingehen, ratsamer wäre aber trotzdem ein sauberer Abschluss per Dose und dann weiter per TAE- oder Patchkabel.

Wenn schon Stecker direkt auf Kabel geplant ist, dann direkt Patchkabel einziehen. Bei den kurzen Strecken innerhalb eines EFH ist das kein Problem.
 
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Du liegst auf 2? Da wundert es mich nicht. Weil 2 dort gelb ist bei der Hausverkabellung. In der Amtsleitung ist 2 rot und Reserve Adernpaar. Wenn jemand auf 1 auch xDSL hat, gibt das schlechte Werte.
Es liegt also nicht bei der Hausverkabellung.
 
h00bi schrieb:
Eine solide Cat7 Strecke im Haus wird noch jahrzehnte lang nutzbar sein und wird auch Multi-Gig Glasfaser stabil übertragen. Ein Downgrade auf Cat5 steht hier in keinen empfehlenswerten Kosten/Nutzen-Verhältnis.

Wenn ich das richtig verstanden habe geht es um das Kabel von Hausanschluss zum Router und nicht um die Hausverkabelung.
ein Cat5 STP ist für das router anschlusskabel mehr als ausreichend.
da ein Cat6, 7 oder 8 zu nehmen ist wie mit schwerer artillerie auf Mücken zu schießen.
 
Diese Leitung geht aber vom Keller bis zum Dachgeschoss, das ist dann schon eine 'Hausverkabelung' ;).
 
laufen da Starkstromkabel oder 100 Netzwerkkabel zusammen?
 
Keine Ahnung, ich wohne da nicht. Ich weiß auch nicht wie groß das Haus ist oder wie viele Stockwerke zwischen Keller und Obergeschoss liegen. Aber es ist jedenfalls mehr als nur eine Leitung zwischen TAE-Dose und Router im gleichen Raum, um die es hier geht.
 
So lange die Leitung so läuft wie sie gerade ist, würde ich garnichts mehr daran basteln.
Überall die Deckel wieder rauf und sich freuen das es stabil bleibt.
Wenn es doch zu unterbrechungen kommen sollte dann erst neues Kabel direkt vom APL zur TAE legen.

Die Farbreihenfolge rechts am APL und in den VVDs ist erst mal uninterresant.
Klar wäre es von Vorteil wenn man sich an die Standards auch da halten würde, aber das lassen wir erst einmal aussen vor.

Wie man hier im Wiki deutlich sieht https://de.wikipedia.org/wiki/Telefonkabel ist am APL links alles richtig aufgelegt.
 
Das hat ja auch vermutlich der Telekomtechniker mal ursprünglich gemacht, das restliche Gebastel dann verschiedene Menschen im Lauf der Zeit.
 
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hildefeuer schrieb:
Wenn jemand auf 1 auch xDSL hat, gibt das schlechte Werte.
Da gibts keine schlechten Werte, wenn das Kabel zum Haus in Ordnung ist. Obendrauf noch Super-Vectoring und gut ist.
Hast du das Spektrum und die Werte überhaupt angeschaut?
wern001 schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe geht es um das Kabel von Hausanschluss zum Router und nicht um die Hausverkabelung.
ein Cat5 STP ist für das router anschlusskabel mehr als ausreichend.
da ein Cat6, 7 oder 8 zu nehmen ist wie mit schwerer artillerie auf Mücken zu schießen.
Die Telekom empfiehlt nicht umsonst Netzwerkkabel ab Cat 6.:
Mind. Klasse D (bis 100 MHz) nach DIN EN 50173 1-6
Netzwerk Verlegekabel Norm mind. CAT 6
 
blastinMot schrieb:
Die Telekom empfiehlt nicht umsonst Netzwerkkabel ab Cat 6.:
und? Die Leute empfehlen auch das man Festplatten mehrmals überschreiben soll
 
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Wenn man schon Kabel neu verlegt, wieso unnötig schlecht? Wenn man eine Hausverkabelung in Cat7 hat wärs ja sinnfrei, für diese eine Strecke was anderes zu nutzen.
 
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