News EA-Übernahme: 55-Milliarden-Dollar-Deal ist genehmigt

subcontractor schrieb:
Wenn der Activision deal dumm war, ist es der EA deal insbesondere.

Und nun kommst du ;-)
Wie hat MS bezahlt? Wie geht dieser Deal über die Bühne?
subcontractor schrieb:
Weil es sinn macht darauf hinzuweisen....
Joah. So wie es bei jedem Artikel über Microsoft Sinn macht zu erwähnen, dass Microsoft an Trump gespendet hat.
 
0x8100 schrieb:
du weisst schon, dass du hier von investmentfirmen redest, die zum trump-clan gehören und 80% an tiktok(us) halten? was erwartest du da?
Und in wie weit ist TikTok in ihrer Platform nicht erfolgreich?
 
RushSyks schrieb:
Ich sags mal so: wenn ein Land die Macht hat den Islam im nahen Osten zu liberalisieren, dann die Saudis. Ist mir lieber als die Alternative, dass es sich nie ändert.
Einfach nur erschreckend. Die vielen "MarketingMilliarden" von MBS verfangen tatsächlich bei dem Einen oder Anderen. Daher scheint die Übernahme von EA mehr als logisch, um noch weitere unkritische Personen für sich zu gewinnen und zu überzeugen.

Mir ist lieber, objektiv und kritisch zu bleiben und Dinge zu hinterfragen, als unkritisch und verblendet die Realität zu verklären.

PS: Besuche auf keinen Fall die saudische Botschaft in der Türkei. Da kann man schonmal den Kopf verlieren. Und Scharia, Hinrichtungen (Rekord in 2025) sind für mich Mittel und Gesetze aus dem tiefsten Mittelalter.
 
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Toast.Brot schrieb:
PS: Besuche auf keinen Fall die saudische Botschaft in der Türkei. Da kann man schonmal den Kopf verlieren.
PPS: Besuche nie als Ausländer eine deutsche Polizeizelle. Da kann man schon mal ersticken oder verbrennen...
Toast.Brot schrieb:
Und Scharia, Hinrichtungen (Rekord in 2025) sind für mich Mittel und Gesetze aus dem tiefsten Mittelalter.
Kleiner Schocker für dich: Unser Rechtssystem ist sogar aus der Antike!!!einself!1
 
PhiE schrieb:
Größter fremdfinanzierter Unternehmenskauf
Welche konkreten Folgen der Eigentümerwechsel für die Spiele, Studios und Beschäftigte haben wird, ist noch offen.
Ich verstehe den Sinn des ganzen Deals überhaupt nicht und was die Saudis sich davon versprechen, wie sie jemals auch nur einen Gutteil des Geldes wieder rein bekommen wollen.

Aber ich habe schon lange aufgehört, verstehen zu wollen, daß da im Hintergrund abläuft …

Da der Ami sowieso die letzten Jahre seine von Schulden gepeinigten Nullsummen-Assets für teuer Geld in alle Welt diversifiziert (und obendrein systematisch politische Leer-Verkäufe erpreßt), um sein marodes imperialistisches Kartenhaus halbwegs am Laufen zu halten, dürfte der Deal eher politischer Natur sein als auch nur entfernt Spiele-technisch interessant.

Ist wahrscheinlich eh wieder nur ein Mittel und weitere Gelegenheit zur Geldwäsche im großen Stil, wie bei Intel.
 
Puscha schrieb:
Da machst du es dir aber sehr einfach. Du gehst also davon aus, dass die aktuellen Zahlen einfach 45 Jahre so weiter gehen?
Es mag dich überraschen, aber ja , so setzen Firmen den Kaufpreis für andere Firmen.

Eigentlich jeder rechnet so, vgl. Banken, Behörden, Investoren oder halt Firmen wenn sie andere Firmen kaufen wollen.

Btw wollte ich aufzeigen das es selbst unter sehr guten, aber theoretischen Bedingungen sehr lange dauern wird den Kauf von EA aus den Gewinnen zu refinanzieren. Das verstehst du aber schon, oder?
 
Ich frage mich, ob EA irgendwelche gespeicherten Daten haben koennte?
Wielange wird ingame Chat und Verbindungsdaten gespeichert?

Es gab ja damals auch schon eine Menge Spekulationen, dass die Saudis sich an der Uebernahme von Twitter beteiligt haben koennten, um Zugriff auf die bei Twitter gespeicherten Daten zu bekommen. Insbesondere auf Daten von Dissidenten.
 
subcontractor schrieb:
Es mag dich überraschen, aber ja , so setzen Firmen den Kaufpreis für andere Firmen.
Nein. Jesus, informiere dich doch, warum (grundsätzlich) Firmen andere Firmen kaufen. Der Gewinn ist quasi Beifang.
subcontractor schrieb:
Eigentlich jeder rechnet so, vgl. Banken, Behörden, Investoren oder halt Firmen wenn sie andere Firmen kaufen wollen.
Nein.
subcontractor schrieb:
Btw wollte ich aufzeigen das es selbst unter sehr guten, aber theoretischen Bedingungen sehr lange dauern wird den Kauf von EA aus den Gewinnen zu refinanzieren.
Du gehst davon aus, dass einzig der Gewinn eine relevante Kennzahl ist. Lass dir gesagt sein... ist sie nicht. Wenn du meine Fragen aus #122 recherchieren und beantworten würdest, wäre dir das schon längst klar.
subcontractor schrieb:
Das verstehst du aber schon, oder?
Du verstehst nichts von M&A.
Ergänzung ()

Ranayna schrieb:
Ich frage mich, ob EA irgendwelche gespeicherten Daten haben koennte?
Haben sie.
Ranayna schrieb:
Wielange wird ingame Chat und Verbindungsdaten gespeichert?
Kommt darauf an. Von Null bis mehrere Monate.
Ranayna schrieb:
Es gab ja damals auch schon eine Menge Spekulationen, dass die Saudis sich an der Uebernahme von Twitter beteiligt haben koennten, um Zugriff auf die bei Twitter gespeicherten Daten zu bekommen.
Genau. Die Saudis kaufen extra ein Unternehmen, da sie die Informationen nicht über einen kurzen Anruf bei einem der drei Buchstaben bekommen. Dir ist die Enge der Zusammenarbeit zwischen USA und den Saudis offenbar unbekannt...
Ranayna schrieb:
Insbesondere auf Daten von Dissidenten.
"Ich verkaufe Aluhüte, heute besonders eng!"
 
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Jarhead91 schrieb:
Gespannt ob sie wieder zu alter stärke zurückkehren können.
Die werden für 55 Milliarden gekauft. Du glaubst, die neuen Eigentümer haben kein Interesse, die 55 Milliarden schnellstmöglich und mit hohem Gewinn wieder einzuspielen?
 
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subcontractor schrieb:
Geld haben sie genug, geschick fehlt aber gerne auch mal, siehe
Joah:
  • Elbtower Hamburg
  • Atommüll-Endlager Salzstock Gorleben
  • Pkw-Maut-Kontrollinfrastruktur
  • Magnetschwebebahn-Projekte Berlin & Nürnberg
  • Teilabschnitte der Küstenautobahn A20
  • Neubaustrecke Hamburg–Bremen/Hannover
 
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Das Geld muss ja irgendwie wieder reinkommen. Wer also vorher mit EA unzufrieden war, jetzt geht es in die Vollen.
 
TechFA schrieb:
Ich verstehe den Sinn des ganzen Deals überhaupt nicht und was die Saudis sich davon versprechen
Wegfall öffentlicher Finanzberichte:

Bislang war EA durch die US-Börsenaufsicht SEC und gegenüber den Aktionären verpflichtet, im Quartalsrhythmus detaillierte Geschäftsberichte (Umsätze, Gewinne, operative Kosten) vorzulegen. Diese Transparenzpflicht entfällt komplett.

Verlust öffentlicher Kontrolle: Kritiker und Branchenbeobachter bezeichnen EA nach dem Börsenabschied als „Black Box“. Pläne zu internen Restrukturierungen, Studio-Schließungen oder strategischen Problemen dringen künftig kaum noch an die Öffentlichkeit.

Verlagerung der Rechenschaft auf die Eigner:
Das Management ist ab sofort ausschließlich dem kleinen Kreis der neuen Eigentümer rechenschaftspflichtig. Da die aufgenommenen 20 Milliarden US-Dollar Schulden als direkte Last auf EA übertragen wurden, verschiebt sich die unternehmerische Pflicht vor allem darauf, aggressiv Cashflow zu generieren, um diesen Schuldendienst zu bedienen. Das erhöht den Druck auf Arbeitsplätze (Entlassungen) sowie auf die stärkere Monetarisierung von Spielen massiv.
Volle Kontrolle über globale Mega-Marken
  • Cash-Maschinen beherrschen: Mit dem Kauf sichern sich die Investoren die vollständige Kontrolle über extrem profitable Live-Service-Marken wie EA Sports FC (ehemals FIFA), Apex Legends und Die Sims, die kontinuierlich Milliarden durch In-Game-Käufe generieren.
  • Synergien im Entertainment-Sektor: Die Marken von EA können nun ohne Abstimmung mit Tausenden Kleinaktionären direkt mit anderen Medienbereichen (Film, Freizeitparks, E-Sports) der Eigentümer verknüpft werden.
Geopolitische und wirtschaftliche Transformation (Saudi-Arabien)
  • Abkehr vom Öl: Für den saudi-arabischen Staatsfonds (PIF) ist der Deal ein Meilenstein der „Vision 2030“. Das Land investiert massiv in zukunftsträchtige Unterhaltungsbranchen, um die eigene Wirtschaft breiter aufzustellen.

  • Zentrum der Gaming-Welt: Durch den Besitz eines der größten Spiele-Publisher der Welt wandelt sich Saudi-Arabien schlagartig von einem bloßen Finanzinvestor zu einem der mächtigsten Akteure der globalen Gaming-Industrie.
Vorteile und Verbindungen für Donald Trump und seine Administration
  • Verfestigung der geschäftlich-politischen Allianz mit Saudi-Arabien: Die Familie Trump/Kushner pflegt seit Trumps erster Amtszeit engste Beziehungen zum saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Großinvestitionen wie der EA-Deal ketten die wirtschaftlichen Interessen des saudischen Staatsfonds (PIF) und der Trump-Familie noch enger aneinander.

  • Reibungslose politische Absicherung (CFIUS): Da es sich bei EA um ein strategisch wichtiges US-Technologieunternehmen handelt, musste die Übernahme durch das staatliche Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) genehmigt werden. Aufgrund der engen persönlichen Drähte zwischen Kushner, Trump und den Saudis stieß der Mega-Deal im Vorfeld auf keinerlei regulatorischen Widerstand durch die US-Regierung

  • Indirekter politischer Einfluss (Soft Power): Gaming wird zunehmend als geopolitisches Werkzeug zur Beeinflussung junger Zielgruppen verstanden. Ein solches Medienimperium in den Händen engster politischer Verbündeter zu wissen, sichert dem Trump-Lager weitreichende, indirekte Kanäle in der globalen Medienlandschaft.
Ergänzung ()

Oder anders gesagt. Jetzt kann richtig gemolken werden, ohne dass noch irgendjemand groß zustimmen müsste.
 
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EA Meme 2026 Edition:

EA grab.jpg
 
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