Test EcoFlow Stream Ultra und AC Pro im Test: Dieses Balkonkraftwerk trickst das 800-Watt-Limit aus

Lolliedieb schrieb:
Zendure hat nun auch Steckdosen am Gerät - das SolarFlow 800 Pro war nur noch nicht im Test hier.

Insgesamt Spannend wie sehr die Speicherpreise doch gefallen sind. Fast 2 kWh zu 800 bis 1000€ inkl Microwechselrichter und 500€ ohne etwa ist ne Ansage - keine 5 Jahre her, da lagen wir beim Vierfachen...



Hmm... wir planen gerade mit nem 800€ Speicher / Micro WR kombiniert mit 3 Paneelen (zu 70€) und Z-Winkeln an der Fassade. Komm so auf 1050€ für die eine Anlage (1350 kWp / 1950 kWh Speicher, Nachtabgabe von 200W / h ins Hausnetz (kann es dann etwa 9h). Was überseh ich?

Super viel spart es einem nicht, das stimmt. Wir nehmen das System aber auch Dual Use zum Campen mit...

Kabel, Verbundanker, Schienensystem/Kippsystem zur Ausrichtung?

Habe 1.500€ Speicher eingeplant + Steckdose vom Elektriker setzen und Abnahme.
 
@DonConto ich verstehe den Ansatz. Mit den 1.800Wp erhöhst du den Ertrag bei suboptimalen Bedingungen. Aber selbst wenn du den ganzen Tag 500W einspeist, kannst du diese auch verbrauchen oder ist der Normalfall eher eine Grundlast von 200 - 300W?

Mal ein ganz vereinfachtes Rechenbeispiel mit realen Daten meines BKW.
8 Stunden bei leicht bewölktem Himmel bringen bei 1,67kWp ca. 4kWh
Wenn du in diesen 8h permanent 200W verbrauchst sind das 1,6kWh. Die restlichen 2,4kWh verschenkst du an den Netzbetreiber.
In diesem Fall wäre ein 2kWh Akku perfekt.

An sonnigen Tagen beträgt der Ertrag zwischen 8 und 10kWh bei 2 x SO und 2 x SW Ausrichtung.
 
ROI fragwürdig und selbst wenn das erreicht ist weiß man auch nicht wirklich wie lange das Ding halten wird..
Preis pro kWh astronomisch. wenn man unbedingt Spielzeug möchte, dann Victron MP + LFPs
mit so einem Balkonkraftwerk wird das Ding doch im Sommer immer voll sein und im Winter kriegste das nicht geladen, musst über Netz laden
 
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Meine 30kw auf dem Dach haben mich ca. 30.000€ gekostet, inkl. Speicher und 2 Wechselrichter.
 
@Rockhound danke für diese Information. Was sollen wir damit anfangen? Der Titel des Tests suggeriert, dass es um ein Balkonkraftwerk geht und nicht um den Schwanzvergleich mit ausgewachsenen PV Installationen.

Es sei denn, du erklärst der Community, wie sie eine 30kWp Installation auf einem Balkon anbringt. Das wäre tatsächlich ein Beitrag!
 
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Rockhound schrieb:
Meine 30kw auf dem Dach haben mich ca. 30.000€ gekostet, inkl. Speicher und 2 Wechselrichter.
Mich würden sie vermutlich 430.000€ kosten. Ich muss das zu kaufende Eigentum noch einrechnen.
 
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Rockhound schrieb:
Meine 30kw auf dem Dach haben mich ca. 30.000€ gekostet, inkl. Speicher und 2 Wechselrichter.
Schön! Ich lebe auch vegan und liebe Linsenpüree.
 
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Eine viel effektivere Möglichkeit das 800W Limit zu umgehen ist es drauf zu pfeifen...
 
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Fliz schrieb:
Und wer schonmal den Wahnsinn einer PV-Anlage mit Speicher anmelden mitgemacht hat, der ist dankbar für sowas..

Ich habe es letztes Jahr eine PV Anlage geplant, angemeldet und aufgebaut.

Als erstes habe ich ein Netzanschlussbegehren gestellt. Es hat 11 Tage gedauert, bis die Zusage kam.

Vom Anmelden beim Marktstammdatenregister bis zum Erhalt der Registrierungsbestätigungen der "Solareinheit" und des "Batteriespeichers" hat es einen halben Tag gedauert. Morgens beantragt, um 14.34 Uhr waren die Bestätigungen da.

Das Inbetriebsetzungsprotokoll vom Netzbetreiber hat etwas gedauert.

Insgesamt lief das alles komplett problemlos.
Ergänzung ()

Rockhound schrieb:
Meine 30kw auf dem Dach haben mich ca. 30.000€ gekostet, inkl. Speicher und 2 Wechselrichter.

Wie groß ist denn der Speicher? 30k klingt erstmal ziemlich teuer.
 
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Tobi-S. schrieb:
Kabel, Verbundanker, Schienensystem/Kippsystem zur Ausrichtung?
Darauf verzichten wir halt. Flach an die Wand mit stabilen Z-Winkeln und gut ist. Die Peak-Leistung der Module im Sommer gerade wenn sie angewinkelt sind kann man eh nicht weg speichern, außer man bait den Speicher viel zu groß. Und 90° Süd hat eine recht gute Sommer / Winterertragsbalance.

Solarkabel kann man mit den Weidmüller Drehsteckern recht gut selber machen, gut Steckdose vorhanden ja / nein macht nen Unterschied. Das Charmante ist ja gerade, dass man bei den 800W Systemen eben keinen Elektriker braucht ^^
 
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@Rockhound :
30k€ für 30kWp klingt erstmal eher unglaubwürdig. Wie viele Module sind das? Alleine das Montagematerial (Aluschienen, Befestigungsklemmen, Dachsparrenbefestigung, etc.) sind schon nicht günstig und dann noch zwei Wechselrichter und bestimmt mehr als 10kW Speicher. War bestimmt ein "Freundschaftspreis", oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit zu messen, wie hoch die erwartete Ausbeute ist (mit einem Mini-Modul oder einfach einem Helligkeitsmessgerät), bevor man sich so ein Ding hinstellt? Mein Balkon zeigt in einen Innenhof, direkt daneben steht ein anderes Gebäude, das zwei Etagen höher ist, deshalb hab ich keine Ahnung, wie viel "Sonnenzeit" das kostet und wie lange der Balkon im Schatten ist...
 
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Fliz schrieb:
Finde die Lösung clever, denn sind wir mal ehrlich, die 800 Watt reichen manchmal einfach nicht aus und man zahlt trotzdem den teueren Strom vom Versorger. Und wer schonmal den Wahnsinn einer PV-Anlage mit Speicher anmelden mitgemacht hat, der ist dankbar für sowas..

Wenn jetzt wieder irgendwelche Bedenkenträger kommen und abenteuerliche Konstruktionen, wo dann garantiert das Haus abbrennt, aufzeigen. Ja diesen Leute kann man nur sagen, lasst es einfach.
Ich verlege grundsätzlich immer 2,5² für Stromleitungen und für jeden großen Verbraucher meistens auch eine eigene Leitung zur Hauptverteilung.
Naja, wer selbst Stromleitungen legt hat aber in der Regel auch sein eigenes Haus und kann dann eine große Anlage auf das Dach packen (lassen).
Gibt schon Szenarien mit Altbauten, schlecht verlegten Außensteckdosen an Carports und Gartenhäusern...also mit gefährlichem Halbwissen sind paar Bedenken manchmal nicht verkehrt.

Den Geräten hier aber gleich jegliche Daseinsberechtigung abzusprechen ist genauso drüber. Hätte ich nicht kürzlich mein Dach ausrüsten lassen und hätte einfache Aufstellmöglichkeiten in Bodennähe, hätte ich über einen solchen Aufbau hier nachgedacht.

@Photon: geh doch einfach mal jetzt im April morgens um 9.30 Uhr auf deinen Balkon und schau ob da Sonne ist. Und dann Abends um 19 Uhr nochmal. Und schau vorher auf Google Maps, in welche Himmelsrichtung dein Balkon zeigt. Wenn der genau oder halbwegs Richtung Norden zeigt und am Morgen oder Abend keine Sonne da hin kommt, wird es sich kaum rechnen.
 
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Ich habe das nicht verstanden wie man die 800W Grenze umgehen kann.

Schließt man den Akku einfach zusätzlich zum Wechselrichter an eine Steckdose an? Liefert der Akku dann nochmal 800W? Also dann 1600W gesamt?
 
TnTDynamite schrieb:
Und schau vorher auf Google Maps, in welche Himmelsrichtung dein Balkon zeigt. Wenn der genau oder halbwegs Richtung Norden zeigt und am Morgen oder Abend keine Sonne da hin kommt, wird es sich kaum rechnen.
Der zeigt nach Osten und das blockierende Haus ist im Norden. Morgens ist schon gut Sonne da, abends kaum.
 
Hancock schrieb:
Ab wann lohnt sich einfach dann eine "echte" PV und Speicher?
Oder ist das für all die Leute, die Mieter sind?

Ehrlich, für 1400 € gibts nen Victron MP II 3000 GX mit 5 kWh LFP (im Eigenbau sogar 10-15 kWh LFP für dem Preis). Und ein Microwechselrichter mit 1,6 kW gibts auch für unter 200 €. Das anschließen (und abnehmen lassen, gibt Elektromeister, die das machen) und mehr bekommen (inkl. Einspeisevergütung). Dann kann die Waschmaschine stehen wo sie immer steht, und der Herd wird auch entsprechend erfasst/ausgeglichen mit dann 2300 W+1600 W.
In meinen Augen kann man auch als Eigenheim-Besitzer sinnvoll so etwas hier einsetzen, wenn man günstige Bedingungen hat. Z.B. eine gut verlegte Außensteckdose am Carport, wenn das Dach kaum verschattet ist und nicht gerade auf der Nordseite steht. Dann kann man ohne großen Kapital-Aufwand, ohne teuren Monteur und ohne großes Risiko schon einiges rausholen. Kommt aber zusätzlich auf das Nutzungsverhalten an, wie schnell sich das amortisiert.

Hab ne Nachbarin, die hätte perfekte Bedingungen dafür. Vom Carport einen Zugang zum Keller, wo sie sogar die Speicher innen stellen könnte, PV auf's Carport und den Zusatzspeicher beim Ecoflow ja sogar sonst wo an einem starken Verbraucher im Haus.

@Photon Wenn dein Verbrauch hauptsächlich Abends anfällt, brauchst du dann ja schon mindestens 4 Panels und den Zusatzspeicher, damit du was davon hast, würde ich vermuten. Eigenverbrauch spielt bei der Rentabilität schon eine große Rolle. Wenn dein Speicher klein oder nicht vorhanden ist, kommst du nicht weit, wenn die Sonne dann scheint, wenn keiner Zuhause ist und kaum Geräte laufen. Wenn du einen einigermaßen potenten Speicher hast, bekommst du den mit 1-2 Panels wohl schwer voll. Wenn die Sonne Mittags über's Dach ist, ist für Ost-Ausrichtung halt Feierabend.
Ich hab bei meiner Anlage mit ca. 3,5 kWp auf der Ostseits aufm Dach im April den 10 kWh-Akku um 11.30 Uhr voll. Wenn dein Balkon nicht riesig ist, bekommst du da aber kaum 4 Panels hin.

Daher würde ich mal annehmen, dass du mit einem günstigeren Speicher und 2 Panels eher zu einer Amortisation kommst, als wenn du hier mehrere Speicher koppelst, die du eh nicht voll bekommst.
 
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Und selbstverständlich alles nur via Cloud.....
Wenn es also einen größeren Stromausfall gibt kann ich das ganze nicht mehr via ÄPP benutzen weil ich ja kein internet habe..... das gleiche Trauerspiel wie bei den Solaranlagen ..... Tolle Äpp und Statistiken die ich aber bei einem Stromausfall gar nicht nutzen kann.....
All diese Dinge sollten immer beim Testen angemerkt werden, da im "ernstfall" gar nicht zu nutzen....
 
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Nach wie vor ist das alles nur eine nette Spielerei. Den Hype der darum gemacht wird, verstehe ich nicht. Solange da keine Vergütung zurück kommt, für den Strom den man nicht verbraucht und sich der Nachbar oder die Stromanbieter freuen, ich mir auch noch einen smarten Zähler aufdrücken lassen muss, investiere ich das Geld lieber in andere sinnvolle Dinge. Und sind wir ehrlich, für die Umwelt und das Klima macht das keiner hier, sondern um Geld zu sparen. Mich stört da auch ganz massiv die Scheinheiligkeit. Aber das ist meine Meinung.
 
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kado schrieb:
Ich bezweifel, dass da wirklich eine KI integriert ist... Es werden einfach nur normale Algorithmen sein die es so schon seit Ewigkeiten gibt.
Genau so sieht's aus. Durch solche Aktionen bekommt man nur eine schlechte Grundhaltung gegenüber KI.

Fliz schrieb:
Ich verlege grundsätzlich immer 2,5² für Stromleitungen und für jeden großen Verbraucher meistens auch eine eigene Leitung zur Hauptverteilung.
Wie oft verdrahtest du denn deine Wohnung oder Haus neu?
Mein Haus ist aus den 90ern (1,5 quadrat) und es gibt noch keinen Grund die Elektrik zu erneuern.

Bei mir gibt es für das EG und OG separate Stromzähler. Der im EG wurde vor kurzem erneuert.
Es wäre eine Schande wenn ich als Laie das BKW auf den EG Zähler anmelde und ausversehen im OG anschließe. Dort ist ja auch immerhin der Balkon.
 
Andi316 schrieb:
Ich habe das nicht verstanden wie man die 800W Grenze umgehen kann.
Wenn ich es richtig verstanden habe: Der Akku sagt dem Wechselrichter "passt schon, ich nehm die Leistung auf" und der entfernt dann die 800W Drossel.
 
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