Test EcoFlow Stream Ultra X im Test: Next-Gen-Balkon­kraft­werk erhält KI, größeren Akku und mehr Leistung

Legalev schrieb:
wie lange benötigt man im Durschnitt bis die kompletten Investitionen mit Panel usw. sich Amortisiert haben bei einem Preis von ca. 30ct/kw?
Kostet doch ne Stange Geld alles zusammen.
Hab habe gut 360€ für 2x Panel, WR, Halterung und Kabel gezahlt, aktueller kurs sind ca 500kWh/Jahr Ersparnis, wobei ich schon jetzt (4 Monate) 300kWh verschenkt habe.
Freitag kommt 2.2kWh Batterie für 365€
In 4-5 Jahre ist der Käse bezahlt und ich habe nun viel Spaß mit Home Assistant und Loadbalancing :)
 
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Guter Test, danke!

Auch für ein WoMo scheint mir das eine ziemlich gute Out of the Box Lösung zu sein.
Der "derzeitige" Preis für ~4kWh, Wechselrichter 2xAC Steckdosen wäre für mich auch okay.
4 Panels dazu, reinschrauben, anschließen, fertig...
 
Mosher schrieb:
Mich wundert, wie die Redaktion eine "Empfehlung" für ein Produkt ohne lokalem API rausgibt.
Totale Cloud Abhängigkeit, da wo sie nicht notwendig ist.
Zumal das Produkt aufgrund der Preis/Leistung völlig ungeeignet für ein Balkonkraftwerk ist. Da die maximale Abgabe auf 800W beschränkt ist, braucht es mehr als 5 Jahre, nur um den Preis für den Akku wieder reinzukriegen, ganz abgesehen vom Abo-Preis.

Mal als Kontext: 1.2kWh Lifepo4 Akku kosten im Endhandel um die 135 Euro, die Zellen in dem hier getesteten Akku sind also 540 Euro wert, der Hersteller dürfte deutlich weniger zahlen. Dann kommen zur UVP also fast 1000 Euro für das Gerät dazu, was einfach kompletter Irrsinn ist.
 
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bad_sign schrieb:
Hab habe gut 360€ für 2x Panel, WR, Halterung und Kabel gezahlt, aktueller kurs sind ca 500kWh/Jahr Ersparnis, wobei ich schon jetzt (4 Monate) 300kWh verschenkt habe.
Freitag kommt 2.2kWh Batterie für 365€
In 4-5 Jahre ist der Käse bezahlt und ich habe nun viel Spaß mit Home Assistant und Loadbalancing :)
Danke für Info.
Verschenke in Zukunft nicht soviel :D
 
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bad_sign schrieb:
Hab habe gut 360€ für 2x Panel, WR, Halterung und Kabel gezahlt, aktueller kurs sind ca 500kWh/Jahr Ersparnis, wobei ich schon jetzt (4 Monate) 300kWh verschenkt habe.
Freitag kommt 2.2kWh Batterie für 365€
In 4-5 Jahre ist der Käse bezahlt und ich habe nun viel Spaß mit Home Assistant und Loadbalancing :)
Ich vermute mal, du hast ebenfalls den Marstek Saturn gekauft? Kannst du ein paar Details nennen, wie du mit home assistant das load balancing umsetzt? Ich habe leider keinen Zugriff auf meinen Stromzähler und muss etwas kreativ werden.
 
Blöde Frage. Wir haben bereits ein Balkonkraftwerk und im Rahmen einer energetischen Sanierung kommt vll noch Solar aufs Dach (+Wärmepumpe). Hier ist ja immer die Frage mit oder ohne Speicher.
Eignet sich eine solche Lösung auch für dieses Szenario oder mehr für reine Balkonkraftwerke? Der Speicher sollte uns nicht wochenlang autark machen, sondern nur die täglichen Abendstunden abdecken.
Kann ich das einfach im Haus an eine Steckdose hängen (bspw im Keller) und dann wird es über Tag geladen (soweit Strom übrig ist) und Abends wird dieser dann genutzt für Fernsehen, Spüle, etc... ohne dass die Geräte direkt an dem Gerät hängen? Oder benötigt man hier doch einen "richtigen" Speicher. Soweit ich es jetzt verstanden habe, ist hier das "Problem", dass maximal 800Watt abgegeben werden können. Für die Abendstunden würde damit aber ja trotzdem schon viel abgedeckt...
 
Tingel schrieb:
Ich vermute mal, du hast ebenfalls den Marstek Saturn gekauft? Kannst du ein paar Details nennen, wie du mit home assistant das load balancing umsetzt? Ich habe leider keinen Zugriff auf meinen Stromzähler und muss etwas kreativ werden.
Ja Marstek, auf den Stromzähler auch nicht:(
aktuell habe ich Tasmota Steckdosen die per Mqtt ans HA berichten.
Es gibt von Shelly Stromzangen, die man in den Stromkasten installieren kann, da werde ich mich noch dran versuchen, die Verkleidung geht aber nicht runter ohne die ganze Tür abzubauen...

Der Akku soll ja auch Mqtt können, wenn man es aktiviert (unter Garantieverlust).

Plan ist einfach alle Steckdosen addieren und dem Akku sagen, bitte kompensieren:)
 
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Corin schrieb:
Wie machst Du das mit den "mehr als 4 PV-Paneelen". Wie hast Du die angeschlossen?
Über die üblichen Mikrowechselrichter (Hoymiles, deye inkl. Ablegerlabels), insgesamt 11 Stück und zukünftig über die 230V AC-Steckdose/n am Speicher/an den Speichern, welche für die Speicherung aus Netzbezug vorgesehen ist/sind.
Das geht bei Marstek, wie auch hier bei EcoFlow.
Ich habe sehr viel Schattenverlauf und keine optimalen Ausrichtungen der insg., weit verteilt angebrachten 27 PV Paneele. Kein mir bekannter Speicher hat so viele MC4-Eingänge (inkl. MPPT) und es wäre auch unökonomisch, die DC-Leitungen über so lange Strecken zu ziehen. PV-Strings scheiden bei mir lagebedingt auch aus.
Ich betreibe daher alles bislang über die 230V-Schiene/n in Bezug auf den Anschluss an das Hausnetz und zukünftig auch Wärmenetz (Heizstab für WW-Boiler).

Man kann schon ein wenig eigenverantwortlich kreativ sein bei der Nutzung der modernen Akku-Speichersysteme. Nicht umsonst haben die Hersteller dieser, genau diese Produktdetails so integriert. :)
 
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MrFloppy83 schrieb:
Hab keine Balkonkraftwerk und nur Tibber im Einsatz. Einbindung lief gut aber die Ladeplanung mit KI ist sehr schlecht und ohne das man darauf Einfluss nehmen kann, Friss die Planung oder stirb.
Die KI hat regelmäßig versucht nachts zu laden als der preis bei um die 30cent/kWh lag nur um dann am morgen zw. 6:00 und 8:00 eine Entladung durchzuführen als der preis bei 35cent/kWh lag.
Angenommen die Anlage schafft eine durchaus gute Effizienz von 80% für Laden, Speichern, Entladen. Dann wäre ein Ladevorgang zu 30cent/kWh nur lohnend, wenn bei einem Strompreis über 37,5cent/kWh entladen wird. Du bist also recht entspannt dafür, dass die Anlage dein Geld verheizt.
Die ganzen Akkusysteme haben jedoch meist keine belastbaren Datenblätter zur Effizienz, was in meinen Augen nie ein gutes Zeichen ist.

MrFloppy83 schrieb:
Ganz klar keine Kaufempfehlung wenn man nur einen dynamischen Stromtarif hat!


Legalev schrieb:
wie lange benötigt man im Durschnitt bis die kompletten Investitionen mit Panel usw. sich Amortisiert haben bei einem Preis von ca. 30ct/kw?
Kostet doch ne Stange Geld alles zusammen.
Bei Lidl gab es zuletzt ein BKW für 199€ mit 2x 430W Panelen und 800W Wechselrichter. Ohne Akku rechnet sich das bei hohem Eigenverbrauch nach einem Jahr. Mit einem Marstek B2500 (260€ bei 2,24kWh) und angenommen perfekter Steuerung[1] erhöhte sich die Rechnung bei der Verwandtschaft auf ~3Jahre.
Mit den Mondpreisen von Ecoflow kann man die ganze Geschichte komplett vergessen, mit dem Abo wird es noch schlimmer.

[1]Die Marstekdinger sind berüchtigt für ihre schlechte Steuerung, zudem die Steuerung meist zusätzliche Investition braucht, weil es eine Messvorrichtung braucht oder eine Ausleseeinheit fürs Smartmeter.

CastorTransport schrieb:
Man hat sich ja geeinigt, ich sehe hier für solche Anlagen keine Probleme mehr. 2.000W maximale Solarkapazität und max 800W Einspeisung ist vollkommen OK.
Abgesehen davon, dass Balkonkraftwerke lauf Gesetz und Norm nur Anlagen aus Panel + Wechselrichter sind. Alles mit Akku zählt als Großanlage und braucht nach Norm den Anschluss über einen eigens gesicherten Stromkreis, einen festen Anschluss, Abnahme und Anmeldung durch die Fachkraft(!) und zählt auch nicht mehr als vorrangiges Mietnutzung (daher, Vermeiter kann problemlos "nein" sagen).
Und nach aktueller Norm brauchen 2.000W solar + 800W Wechselrichter immernoch eine Anschlussdose und der Stromkreis an dem es angeschlossen muss ist bevorzugt ein eigens gesicherter Stromkreis (Sicherung + FI). Zulässig ist aber auch ein Stromkreis mit anderen Verbrauchern, der müsste aber abgelastet werden.
Alles in allem muss man derzeit den Elektriker kommen lassen, eine überteuerte Anschlussdose kaufen, setzen lassen, die Sicherung wechseln lassen, Stromkreis abnehmen lassen. Perfekt nach Gesetz und Norm ist es das unwirtschaftlich (zumindest bei meinen Aussichten auf Ertrag und möglicher Eigennutzung :/).

bad_sign schrieb:
Der Akku soll ja auch Mqtt können, wenn man es aktiviert (unter Garantieverlust).
Aus dem Bauch heraus dürfte der Entfall der Garantie an der Stelle rechtlich nicht haltbar sein. Garantieentfall bei "normaler" Nutzung wurde durch EU Regularien großartig unterbunden. Wenn das Anbieter aber dennoch versuchen, kann man meiner Erfahrung nach aber sowieso die Garantie komplett vergessen.
 
Nitram schrieb:
Blöde Frage. Wir haben bereits ein Balkonkraftwerk und im Rahmen einer energetischen Sanierung kommt vll noch Solar aufs Dach (+Wärmepumpe). Hier ist ja immer die Frage mit oder ohne Speicher.
Eignet sich eine solche Lösung auch für dieses Szenario oder mehr für reine Balkonkraftwerke? Der Speicher sollte uns nicht wochenlang autark machen, sondern nur die täglichen Abendstunden abdecken.
Kann ich das einfach im Haus an eine Steckdose hängen (bspw im Keller) und dann wird es über Tag geladen (soweit Strom übrig ist) und Abends wird dieser dann genutzt für Fernsehen, Spüle, etc... ohne dass die Geräte direkt an dem Gerät hängen? Oder benötigt man hier doch einen "richtigen" Speicher. Soweit ich es jetzt verstanden habe, ist hier das "Problem", dass maximal 800Watt abgegeben werden können. Für die Abendstunden würde damit aber ja trotzdem schon viel abgedeckt...
Dieser Typ Akku hängt zwischen Solarzellen und Wechselrichter und regelt in Abhängigkeit der Leistung der Solarzellen und des Stromverbrauchs die Einspeisung. Damit der Akku effizient funktionieren kann, muss er zwingend wissen, wie viel Energie die Solarzellen produzieren und wie viel die Wohnung aktuell verbraucht.

An einer Steckdose sieht der Akku quasi das gesamte Stromnetz und einen unendlich hohen Verbrauch. Theoretisch könnte man die Daten auch vom Wechselrichter holen und damit den Akku steuern, aber da kenne ich mich (noch) zu wenig aus.
 
Tingel schrieb:
An einer Steckdose sieht der Akku quasi das gesamte Stromnetz und einen unendlich hohen Verbrauch. Theoretisch könnte man die Daten auch vom Wechselrichter holen und damit den Akku steuern, aber da kenne ich mich (noch) zu wenig aus.

Man braucht natürlich das passende Smart Meter im Zählerkasten. Damit weiß der Akku immer wie viel er einspeisen soll.

Bei einer "echten" PV Anlage würde ich allerdings auch lieber direkt einen Akku an den Wechselrichter der PV Anlage anschließen.


Die Frage für mich wäre eher, ob sich der Mehrpreis einer "echten" PV Anlage inkl. Elektriker & Co gegenüber einem gut platzierten "Balkonkraftwerk" mit 2kwp und 4kw Speicher lohnt. Im Sommer kann man damit den Grundbedarf bis 800Watt ja sehr gut abdecken...
 
Piktogramm schrieb:
Abgesehen davon, dass Balkonkraftwerke lauf Gesetz und Norm nur Anlagen aus Panel + Wechselrichter sind. Alles mit Akku zählt als Großanlage und braucht nach Norm den Anschluss über einen eigens gesicherten Stromkreis, einen festen Anschluss, Abnahme und Anmeldung durch die Fachkraft(!) und zählt auch nicht mehr als vorrangiges Mietnutzung (daher, Vermeiter kann problemlos "nein" sagen).
Kannst du dazu eine Quelle anfügen? Alle Informationen die ich dazu habe sagen bezüglich Speicher genau das Gegenteil.
 
Hylou schrieb:
Die VDE versucht ja jetzt schon Balkonkraftwerke einzuschränken. Es ist mir ein Rätsel.
Mh nee.. der VDE hat sich zu letzt pro BKW verhalten
 
Hylou schrieb:
Die VDE versucht ja jetzt schon Balkonkraftwerke einzuschränken. Es ist mir ein Rätsel.
Ein Rätsel? Ganz einfach. Die VDE ist ein Lobbyverband der Elektriker. Die wollen natürlich nicht das du was machst, bei dem sie kein Geld bekommen. Du sollst schönn die Panels mit 100% Aufschlag bei denen holen, generell nur komische Technik von 2020 von ihren Haus- und Hoflieferanten nehmen die gerne mal das doppelt und dreifache kostet und wenn du dann fragst ob du die Materialien selbst beisteuern kannst, dann gibts ein klares Nein. Im BESTEN Fall darfst du das Montagematerial bereitstellen. WR, Panels, Schaltkästen -> Alles für Mondpreise bei den Elektrikern.
 
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@fulgent
https://www.golem.de/news/balkonkra...flicht-fuer-batteriespeicher-2506-197392.html

Der Artikel verweist auf die entsprechenden, aktuellen Normen und Gesetze. Wobei der Artikel darunter leidet, dass er auch Standpunkte von Interessengruppen einstreut. Die aktuellen Formulierung in Norm und Gesetz sind nach meinem Befinden jedoch maximal ungünstig für die Betreiber. §3 EEG definiert u.a. Steckersolaranlagen und §554 BGB bezieht sich auf Steckersolargeräte als bevorzugte Mietnutzung. Wobei die Definition von Steckersolaranlagen explizit nur Solarpanel + Wechselrichter benennt und das ganze nicht in Richtung kleiner Speicher öffnet. Daher die Defintion ist abgeschlossen :/ [1]

Und die Normen für Kleinerzeuger beinhalten die Nennund von Speichern auch nicht, Speicher werden erst bei größeren Anlagen genannt und da eskaliert dann die Anforderung was Anschluss, Abnahme und Anmeldung angeht.

Was im Artikel von Golem dann von der HTW-Berlin zitiert wird stimmt rein technisch, dass der Anschluss moderner, kleiner Akkus keine Auswirkung auf die elektrische Sicherheit hat. Das ist aber all zu oft das Problem welches zwischen Recht, Normen und Realität besteht.

[1] Gesetze können offen formuliert werden, Bekanntestes Beispiel ist da Artikel 1 des Grundgesetzes. Was die "würde des Menschen" beinhaltet ist in stetiger Neuaushandlung und tendenziell kommt da immer mehr hinzu, aber kann nahezu unmöglich entfernt werden. Das Gesetz benennt eben nicht explizite Rechte und ist damit sehr schwammig, jedoch maximal wirksam.
Bei Gesetzen die Explizit Sachverhalte beschreiben, ist die Wirkung besser definiert, aber eben auch in der Definiton begrenzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
-MK schrieb:
Ist doch aufgrund Bestandsschutz mehr oder weniger egal...
Wenn es nur noch Anlagen mit Wieland- oder irgendeinem anderen Stecker zu kaufen gibt und du erneuern musst, ist es dir nicht mehr egal.
 
MCCornholio schrieb:
Mh nee.. der VDE hat sich zu letzt pro BKW verhalten
Wäre mir auch neu, dass der VDE sich dagegen ausspricht. Die Branche profitiert von dem Thema ordentlich, vor allem von fest installierten Anlagen. Das Thema SchuKo-Stecker ist auch kein neues. Der Stecker ist einfach nicht für diese Art von Betrieb entworfen worden. Dass der VDE dafür also Wieland oder andere feste Steckverbindungen fordert, ist nur folgerichtig. Abgesehen davon sind die DC-Stecker an den Anlagen schon lange so genormt.

Nitram schrieb:
Blöde Frage. Wir haben bereits ein Balkonkraftwerk und im Rahmen einer energetischen Sanierung kommt vll noch Solar aufs Dach (+Wärmepumpe). Hier ist ja immer die Frage mit oder ohne Speicher.
Dran denken, dass Balkonkraftwerk und PV-Anlage sauber angeschlossen sind, vielleicht sogar parallel auf der DC-Seite. Da würde ich nichts mehr mit SchuKo machen und vor allem nicht einfach das Balkonkraftwerk an eine Hausphase dranhängen. Wenn es um ein älteres Gebäude geht und die Leitungen noch von Anno Pief sind, wäre mir das zu heikel.
 
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