Test EcoFlow Stream Ultra X im Test: Next-Gen-Balkon­kraft­werk erhält KI, größeren Akku und mehr Leistung

Angenommen man verwenndet das Gerät nur über AC (Schuko), woher weiss der Speicher das ein PV Überschuss vorliegt? Kann mir das jemand erklären?
 
Boimler schrieb:
Der Stecker ist einfach nicht für diese Art von Betrieb entworfen worden.

Die Stecker sind nicht für 800w ausgelegt? Wie werden dann Elektrogrill, Föhn oder Staubsauger betrieben? PCs mit großen Netzteilen? Das ist Unsinn.
 
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S1lverSurf3r schrieb:
Angenommen man verwenndet das Gerät nur über AC (Schuko), woher weiss der Speicher das ein PV Überschuss vorliegt? Kann mir das jemand erklären?
Messen hilft. Smartmeter oder Messklemmen im Schaltschrank geben Überschuss ja direkt an.

Alternativ geht es mit Zwischensteckern die Verbräuche messen und einem Wechselrichter der ausgibt wieviel produziert wird. Die Steuerung aus Messen + Wechselreichterwerte machts auch mit Messklemmen und Smartmeter einfacher
Ergänzung ()

Hylou schrieb:
Die Stecker sind nicht für 800w ausgelegt? Wie werden dann Elektrogrill, Föhn oder Staubsauger betrieben? PCs mit großen Netzteilen? Das ist Unsinn.
Schuko wurde nicht zum Einspeisen designt. Theoretisch kann man da an die blanken Kontakte einer 230V 3,5A Quelle greifen und das brutzelt schon. Zwar haben die Wechselrichter Vorschriften zur Abschaltung einzuhalten, aber passive Sicherheit (Berührungsschutz) ist an sich wirklich ein tolles Feature.
Das Problem ist halt, dass die aktuelle Norm explizit nur einen Typ an Einspeisekopplung als Beispiel nennt. Der Nachweis das günstigere Alternativen genauso gut funktionieren wäre sacken teuer und so kosten Einspeisedose allein >50€ + Montage.
 
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Nitram schrieb:
Blöde Frage. Wir haben bereits ein Balkonkraftwerk und im Rahmen einer energetischen Sanierung kommt vll noch Solar aufs Dach (+Wärmepumpe). Hier ist ja immer die Frage mit oder ohne Speicher.
Eignet sich eine solche Lösung auch für dieses Szenario oder mehr für reine Balkonkraftwerke? Der Speicher sollte uns nicht wochenlang autark machen, sondern nur die täglichen Abendstunden abdecken.
Kann ich das einfach im Haus an eine Steckdose hängen (bspw im Keller) und dann wird es über Tag geladen (soweit Strom übrig ist) und Abends wird dieser dann genutzt für Fernsehen, Spüle, etc... ohne dass die Geräte direkt an dem Gerät hängen? Oder benötigt man hier doch einen "richtigen" Speicher. Soweit ich es jetzt verstanden habe, ist hier das "Problem", dass maximal 800Watt abgegeben werden können. Für die Abendstunden würde damit aber ja trotzdem schon viel abgedeckt...
Das kommt ganz auf deinen Verbrauch an. Habe ein ungedämmtes Haus aus den 30ern und zwei Klima-Anlagen für die Heizung in der Übergangszeit. Im Winter arbeitet dann nur eine von beiden da Panasonic VZ9 und fürs Heizen im Winter optimiert. Wir sind dadurch von 2200-2500€ an Öl im Jahr auf 800€ Öl + 600€ Strom gekommen.

Der Strombedarf ist aber auch entsprechend um 2000KWH gestiegen. Derzeit habe ich 27 400 Watt Panel installiert. Da ich kein Süd-Dach habe teilweise sogar als Zaunanlage. Ich habe dieses Jahr schon 5,4MWh Verbrauch. In 2024 waren es noch 6,2 MWh im ganze Jahr. Produziert habe ich diese Jahr 4,1MWh (Nulleinspeisung) .

Als Speicher habe ich 2x12,5KWh LitiumEisen und ganz Ehrlich? Der wird selbst im Sommer jetzt manchmal ausgereizt. Klima-Anlagen Nachts an, Wir kochen sehr viel, 2 Waschmaschienen und ein Trockner die auch gerne mal Abends laufen...

Es ist schon ein Luxus, aber ich möchte ihn auch nicht mehr missen. Gekostet hat der ganze Bums gut und gerne 16.000€. Mit Klimaanlagen 19.000€. Letztes Jahr allein 6,2MWh sind gute 1800-1900€ gespart. Dieses Jahr in Richtung 2.500€. Plus wir haben jetzt ein Elektroauto seid einem Monat und wir tanken null. Also ab März/April - Oktober spare ich derzeit 150-200€ Benzin. Lass es nur 5 Monate sein um sehr sehr konservativ zu rechnen. Sind nochmal 1000€ (eher 1500€) zusätzlich gespart. Auto hätten wir eh kaufen müssen.

Kann man nur machen wenn man Haus und das Geld hat. Die Anlage würde bei heutigen Preisen eher 11-13K€ kosten.


Schau also was du von 18-6 Uhr verbrauchst und danach richtet sich dann dein Speicher +50%. Speicher sind so billig geworden. 15Kwh gibts für 2000€

PS: Und nimm eine Nacht in der auch mal die Waschmaschiene läuft oder die Spüle. Du bis nachts um 12 TV schaust. Denk dran. Im Winter hockt man Tagsüber auf der Arbeit (homeoffice oder büro ist egal) und nachts wird dann gekocht, tv geschaut, gewaschen, etc... Also da kommt keine Sonne rein. Aber man muss eh realistisch sein: Dezember, Januar, Februar kannst du auch mit 100 Panels deinen Bedarf nicht decken wenn es wolking ist. Da kannst du nur etwas dazugewinnen.

Produktion:

Oktober: noch 350KWH (bei 670KWH Verbrauch)
Novembeer: 170 KWH
Dezember: 106Kwh
Januar 185KWH
Feb: 303
März: 670Kwh

Muss bei meinen Angaben allerdings sagen das ein guter Teil der Panels über den Generatoreingang meines Deye 12KWh hybrid-WR angeschlossen sind und die Produktion nur teilweise reingerechnet wird. Wird also etwas höher sein.
 
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DFFVB schrieb:
Ein Glück jetzt mit KI /s
Früher machte das der Interne Prozessor…. Heute ist es die KI. Buzzwording extreme!!!!!
 
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Hylou schrieb:
Die Stecker sind nicht für 800w ausgelegt? Wie werden dann Elektrogrill, Föhn oder Staubsauger betrieben? PCs mit großen Netzteilen? Das ist Unsinn.
Es geht weniger um die Leistung als darum, das der Schukostecker als Stecker für Verbraucher entworfen wurden. Wenn am Stecker selbst Strom anliegt, kann das eine mögliche Gefahr darstellen und man ist auf die Schutzfunktion des Speichers angewiesen. Diese sollte eine Trennung vom Stromnetz schnell erkennen.
 
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Und wieso sollte man sich sowas holen statt z.b. das hier?
Batteriespeicher+ Wechselrichter: https://geizhals.de/marstek-jupiter-c-plus-a3498689.html
Batterie Upgrade: https://geizhals.de/marstek-jupiter-c-plus-erweiterungsbatterie-b2500-a3523845.html
Modell mit extra Batterie https://geizhals.de/marstek-jupiter-c-plus-mit-1-erweiterungsbatterie-a3498694.html
Dazugehöriges Smart Meter: https://geizhals.de/marstek-ct002-3-phasen-smart-meter-43-a3473261.html
Da bekomm ich für weniger Geld 5 KW an Batterieleistung inklusive integriertem Wechselrichter.
 
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Hylou schrieb:
Die Stecker sind nicht für 800w ausgelegt? Wie werden dann Elektrogrill, Föhn oder Staubsauger betrieben? PCs mit großen Netzteilen? Das ist Unsinn.
Du möchtest oder kannst nicht verstehen, worum es den Lobbyverbänden und der IEC geht. Es hat nichts mit deinen 800 W zu tun. Mit dem Schukostecker und der 1,5 qmm Leitung könntest du auch 3 KW einspeisen.
 
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Tingel schrieb:
Keiner holt sich eine Solaranlage, weil man damit so viel Spaß hat, sondern um Strom, bzw. Geld zu sparen. genau wenn das nicht mehr gegeben ist, wozu das Ganze?
Eigentlich war spaß am basteln und Ausprobieren der Hauptgrund, warum ich mir damals mein BMW gekauft habe. Ich glaube so wenige gibt's da gar nicht, bei denen das gespart Geld nur einer der Gründe ist - und evtl. noch nicht mal der Hauptgrund.
d3nso schrieb:
Nennt sich Netzentgeld, das bezahlt man doch eh schon!?
Ja, aber nur für abgenommen kWh und nicht für eingespeisten. Eigentlich müsste sich das Netzentgelte ohnehin schlicht an der Anschlussleistung orietieren.
S1lverSurf3r schrieb:
Angenommen man verwenndet das Gerät nur über AC (Schuko), woher weiss der Speicher das ein PV Überschuss vorliegt? Kann mir das jemand erklären?
Genauso, wie wenn man noch zusätzlich PV-Module anschließt: Mittels eines Smarmeters oder einem ähnlichen Messgerät, das die Leistung am Hausanschluss rein oder raus fließt.
 
Wer übrigens wegen der 800W Einspeisung bedenken hat dass das eigene Stromnetz im Haus zu sehr belastet wird, kleiner Tip: Die Standard 16A Sicherungen durch 13A oder 10A Sicherungen austauschen.
 
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floh668 schrieb:
Schau also was du von 18-6 Uhr verbrauchst und danach richtet sich dann dein Speicher +50%. Speicher sind so billig geworden. 15Kwh gibts für 2000€
Da hab ich gegenteilige Erfahrungen gemacht.
Wir haben 14kWp Südlage und machen im Jahr rund 15000kWh Ertrag.
Dazu eine 2.5kW Wärmepumpe für die 144m² aus 2001 (100kW/m²/Jahr Heizbedarf)

Ich wollte zur PV unbedingt einen großen Speicher, und habe daher 10kWh statt der vom Solateur vorgeschlagenen 5kWh genommen.

Das war definitiv ein Fehler. Ich habe nur 2 Monate im Jahr wo ich den Speicher wirklich voll nutze, März und Oktober.
Von April bis September bekomme ich ihn nicht leer, weil der nächtliche Verbrauch nicht ausreicht. im allgemeinen liegt der morgens bei 75% gefüllt rum...
Von November bis Februar bekomme ich den Speicher, auch bedingt durch die WP, nicht voll.

2024 habe ich 2100kWh gespeichert, und 1700kWh aus dem Speicher gezogen (Die Differenz sind Lade- und Wandlerverluste)
Bei 32€c Stromeinkauf, und ~7.88€c Verkauf hätte ich ohne Speicher also 2100kWh * 7.8€c erhalten, und
1700 * 32€c berappen müssen, macht -165€ und +544€. Der Speicher hat also nur ~380€ im Jahr "erspart".
Hört sich viel an, aber bei den damaligen Speicherpreisen sind das halt mehr als 10Jahre bis er sich bezahlt gemacht hat. Daher würde ich mit dem halben Speicher durchaus besser dastehen.

Meine Empfehlung ist daher 50% des täglichen Verbrauchs (ohne WP und E-Auto betrachten)
als Speicher zu planen.

Hier meine Lade/Entladezahlen aus 2024
1754487064808.png
 
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Luxusprobleme löst man mit mehr Luxus. Kauf dir eine Splitklima und nutze den Speicher vernünftig.
 
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S1lverSurf3r schrieb:
Es geht weniger um die Leistung als darum, das der Schukostecker als Stecker für Verbraucher entworfen wurden. Wenn am Stecker selbst Strom anliegt, kann das eine mögliche Gefahr darstellen und man ist auf die Schutzfunktion des Speichers angewiesen. Diese sollte eine Trennung vom Stromnetz schnell erkennen.
Das sollte eigentlich kein Problem darstellen, auch wenn am Stecker eine Spannung anliegt, solange man nicht Leiter und Nullleiter des Steckers gleichzeitig berührt. Die Gefahr ist da, aber sie ist geringer. Der Akku sollte nichts anderes als ein Trenntrafo sein, er wäre dann galvanisch vom Stromnetz getrennt, bei Berührung der Phase kann der Strom nicht gegen Erde abfließen, der Stromkreis kann sich nicht schließen.
Aus diesem Grund musste(n) ich/wir in der Lehre immer einen Trenntrafo benutzen, wenn wir ein selbstgebautes elektrisches Gerät in Betrieb genommen haben. Hat alles fehlerfrei funktioniert und das Gerät hatte sein Gehäuse bekommen, konnte man auch gefahrlos an das Netz gehen, ohne den Trenntrafo dazwischen.
Meist lagen die Audioverstärker aber offen auf der Werkbank und haben unseren Meister zur Weißglut gebracht, junge hatte das in der Werkstatt gescheppert.
 
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@Blende Up
Deine Empfehlung ist viel ungenauer wie die von floh668, weil er den nächtlichen Stromverbrauch (18-6 Uhr) + Sicherheitszuschlag (Akku-Mindestreserve, Wandlungsverluste, indiv. Verhalten) als Grundlage genommen hat und Du den ganzen täglichen Bedarf (0-24 Uhr).
Tagsüber ist wohl bei den meisten der Stromverbrauch am höchsten, erst recht, wenn man viel zu Hause ist.
 
@ThomasK_7 Was heist denn bitte "genauer"? Jede persönliche Situation ist anders. Und was für den Einen passt, muß nicht auch für den Anderen passen....

Ich habe von MEINEN Erfahrungen berichetet, meine Zahlen die zu MEINER Empfehlung führen offen gelegt.
Wenn Du andere Zahlen hast, und andere Erfahrungen gemacht hast, immer her damit....

Und tatsächlich ist das mit dem höheren "Tagsüberverbrauch" auch nur im Sommer so. Im Winter sieht das schon wieder anders aus. Da beginnt die "Nacht" nämlich teils schon um 15:30...
Und wenn Du kein Homeoffice machst, dann liegt da auch genau Dein hohen Verbräuche.

Wie auch immer. +50% ist aus MEINER Erfahrung tatsächlich Quatsch, und zumindest ICH käme auch mit 50% meines Tagesverbrauchs sicher durch die Nacht.
 
Tingel schrieb:
Im Solarbereich ist Preis/Leistung das A und O und da ist EcoFlow leider unbrauchbar. Spielzeug für Leute mit zu viel Geld.
wie jeder Gaming PC
 
Boimler schrieb:
Das Thema SchuKo-Stecker ist auch kein neues. Der Stecker ist einfach nicht für diese Art von Betrieb entworfen worden. Dass der VDE dafür also Wieland oder andere feste Steckverbindungen fordert, ist nur folgerichtig. Abgesehen davon sind die DC-Stecker an den Anlagen schon lange so genormt.


Dran denken, dass Balkonkraftwerk und PV-Anlage sauber angeschlossen sind, vielleicht sogar parallel auf der DC-Seite. Da würde ich nichts mehr mit SchuKo machen und vor allem nicht einfach das Balkonkraftwerk an eine Hausphase dranhängen. Wenn es um ein älteres Gebäude geht und die Leitungen noch von Anno Pief sind, wäre mir das zu heikel.
Wechselrichter müssen nach 0,2 s abschalten. Da ist es völlig egal, ob das am Schuko hängt. Diese Wieland-Geldmacherei ist rausgeworfenes Geld.
Ich betreibe hier 8 Panels an 4 Wechselrichtern bei zwei Stromkreisläufen, da altes Haus. Die Einspeiseleistung ist schon durch die Wechselrichter (alle noch jeweils 600 W) beschränkt. Da sollte keine Hausverkabelung ein Problem mit haben.
Aufpassen muss man nur, das die Einspeisung von Wechselrichter zu Verbraucherkreislauf an der Sicherung des Stromkastens vorbeigeht. Das können mehr Ampere werden, als es die Sicherung gerne hätte. Allerdings dürfte wohl kaum jemand 2 Föhne an einer Verteilersteckdose betreiben.
 
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Den überzähligen Strom dafür verwenden um Krypto zu minen, hrhr
 
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tree-snake schrieb:
shelly 3em, OpenDUT, hoymiles Wechselrichter, Montage der Solarpanels aufs Flachdach der Garage.
Moin, ich habe am home Assistent diesen Wechselrichter dran:
apsystem ez1-m
Dort kann man einfach eine lokale Rest API freischalten und per mqtt anbinden.
Geht sehr einfach und kann ich empfehlen.
Kein Hardware gefrickel notwendig.
Das teil hat 2 mppt eingänge und ich habe 2x2 panels mit y kabel verbunden seit ca 1 Monat am laufen.
Alle Werte je Eingang/gesamt Erzeugung/Erzeugung aktuell usw kannst du im HA auswerten oder zu Steuerung nutzen.
 
Was passiert wenn ich mein Haus direkt an die Steckdose anstecke die 2300W liefert? Der EcoFlow sollte es doch egal sein was genau dort angesteckt ist, oder?

Gibt es für die EcoFlow auch ein SmartMeter wie bei Anker, das den aktuellen Strombedarf misst? Woher weiss die EcoFlow wieviel Strom der Akku abgeben soll?
 
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