Eigenbau eines Degaussers

meisteralex

Lieutenant
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Juni 2003
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Hat sich jemand von euch schonmal mit dem Eigenbau eines Degaussers beschäftigt ? Ich meine so viel Technik kann da doch nicht drinne sein , oder ? Warum kosten die Dinger dann mehrere 1000€ ? Was wäre z.B. wenn ich mir einfach ne Dicke spule wickeln würde und die ans Stromnetz anklemmen würde ?
Weiß jemand von euch wie ich die Stärke des Erzeugten Magnetfeldes messen kann ?
 
Was um Himmels willen willst Du mit einem Degausser? Um eine Festplatte dauerhaft zu beschädigen, reicht doch ein simpler Hammer...

greetings, Keita
 
es geht mir nicht um den zweck sondern um den degausser -> rein intressenmäßig
 
Ach so... im Grunde brauchst du ja nur ein Magnetfeld, wobei die Stärke vom zu (ent)magnetisierenden Objekt abhängt. Würde mich nicht wundern, wenn es in den Weiten des WWW ein paar Bauvorschläge gibt.

greetings, Keita
 
*g* das das ganze mitm magnetfeld funktioniert war mir auch irgendwie klar
meine frage war ja der interne aufbau ? wird dort mit stoßmagnetismus gearbeitet, wie sehen die spulen aus? etc.
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Degausser schrieb:
In einem Degausser wird der Datenträger einem starken Magnetfeld ausgesetzt, eine übliche Feldstärke kann dabei zwischen 2800 und 11000 Gauss betragen. Üblicherweise werden mehrere Löschvorgänge durchgeführt.

Der Degausser sollte für das Löschen von Festplatten eine magnetische Flussdichte von 0,8 T generieren. Damit liefert er mehr als die doppelte Feldstärke verglichen mit der, die Festplatten intern zum Schreiben nutzen (0,15 bis 0,3 T).

Warum Degausser so teuer sind würde mich auch mal interessieren.
 
naja probierts doch einfach :D

im baumarkt ne eisenstange und viel viel kupferdraht^^

und dann viel spaß beim wickeln




mfg

NiK
 
Vermutlich deshalb weil min. 0,8 T kein Pappenstiel sind. Diese magnetische Flußdichte findet man z.B. bei Kernspintomographen. Aber wenn jemand meint, das im Eigenbau und vorallem relativ störungsfrei (also nicht das alle Herzschrittmacher im Umkreis plötzlich aussetzen ;)) hinzubekommen, dann immer her damit.

Zudem sind das Spezialgeräte, also generell relativ teuer. Dazu müßen noch die Anforderungen an die diversen Richtlinien zur Datenlöschung erfüllt werden, damit der Nutzer auch sicher sein kann, daß alles gelöscht wurde. Naja kostet alles Geld, aber man findet durchaus Angebote, die einen die Platte kostenlos behandeln.
 
Der Aufbau ist im Prinzip ein Faradayscher Käfig, in dem ein Elektromagnet mit Eisenkern sitzt, welcher mit einer nicht zu verachtenden Stromstärke gefüttert wird, ein Tesla kommt ja wie HappyMutant schon schreibt nicht aus dem Nichts. Wie man die magnetische Flußdichte errechnet bzw. welche Faktoren/Komponenten welchen Einfluß auf sie haben, müßte ich in Physik- oder E-Technikbüchern nachschauen, immerhin ist das fast 20 Jahre her, daß ich damit gequält wurde... (nein, nicht mit Magnetfeldern, nur mit der Theorie :D).

greetings, Keita
 
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