Eigenbau-NAS gesucht

ChrisM

Commander
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Hallo zusammen,

da ich gerade am überlegen bin, wie ich am besten meine vier 3,5"-Festplatten aus meinem Gehäuse schaffen kann (ich brauche Platz für Radiatoren), bin ich beim Stöbern auf sog. Raid-Gehäuse gestoßen, quasi auch als Gehäuse für 4-5 Platten nutzbar.

Damals hatte ich die Idee, mit meinem alten Raspberry Pi 2 ein Eigenbau-NAS zu basteln, aber mangels Gigabit und entsprechender Leistung (sowie USB 2.0...) war die Performance gelinde gesagt "unterirdisch".

Allerdings gibt es mittlerweile Alternativen, die nun nativ Gigabit und USB 3.0 mitbringen, hier habe ich das Odroid XU4Q gefunden.

Ließe sich mit solch einem Board, einem Raidgehäuse (wie z.B. dem Lian Li EX-503) samt OpenMediaVault ließe sich so etwas mit halbwegs passender Performance realisieren? Klar, eine fertige NAS wäre sicher viel einfacher, aber ich sehe hierbei den Preis nicht so wirklich ein, den man selbst für leere 4-Bay NAS zahlen müsste.

Was meint ihr, könnte sich so etwas lohnen?
 
Schau Dir auf Youtube mal die Videos von unicks.eu an, der hat seit einigen Tagen eine neue Reihe Eigenbau-NAS gestartet.
 
An 2 USB 3 wird das auch nicht wirklich schnell. Bau doch einfach aus normalen Komponenten.

Das hier hat SATA und LAN und zur Not PCIe
 
Schau Dir auf Youtube mal die Videos von unicks.eu an, der hat seit einigen Tagen eine neue Reihe Eigenbau-NAS gestartet. - Sorry, war falsche Anmeldung
 
Kommt auch ein bisschen darauf an was du damit vor hast. Als reine Dateiablage wird das sicher reichen, soll Transkodiert werden, wenn ja, in 4K?

Ansonsten gibt es auch noch die Eigenbau-Lösung mit Xpenology
 
Hallo,

danke für die schnellen Antworten.

Grundsätzlich brauche ich viele Funktionen einer richtigen NAS nicht, daher dachte ich an eine stromsparende Bastellösung. Ich habe mir durchaus schon die Alternativen angeschaut, mit einem Pentium G..., Supermicro-Board auf Mini-ITX-Basis usw., aber das käme mich deutlich teurer und braucht doch noch einiges mehr Strom.

Transkodieren usw. muss das nicht können, ich würde das ganze dann als Fileserver fürs ganze Netzwerk nutzen, eventuell noch mit Plex/Kodi, damit ich z.B. meine in h264 kodierte DVD Sammlung einfach auch darüber vom Tablet oder Fernseher aus jederzeit abrufen bzw. streamen kann.

Viel mehr müsste das eigentlich gar nicht können. OpenMediaVault war eine Idee, ist kein Muss. Das war eben das erste, was ich bei ein bisschen Recherche gefunden habe. Wenn es da bessere Alternative gibt, wäre ich da nicht abgeneigt. :)
 
Deshalb das oben genannte Raidgehäuse, das würde ich per USB 3.0 anschließen. Zumindest unter Windows soll man damit alle Festplatten auch einzeln ansprechen können.
 
Hast du meinen Vorschlag angeguckt? Wo sind 56€ mehr als 80?
 
Aber der ODROID unterstützt doch Linux bzw. Android als OS. Rennt da überhaupt Windows drauf?
 
@ChrisM:
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber gibt es überhaupt ein ISO vom OMV für Dein ausgesuchtes Odroid-"Computerchen"? Falls es das gibt, sind dort im Kernel die Treiber für das RAID-Gehäuse einkompiliert?

Willst du dir die Bastelei wirklich antun? Hast du ausreichende Linux-Kenntnisse dafür? Falls ja, kannst Du dann bitte Deine Ergebnisse der OMV-Community zur Verfügung stellen?

Ich finde jetzt gerade nur das hier:

https://sourceforge.net/projects/openmediavault/files/Odroid images/

Das oben genannte Gehäuse unterstützt übrigens unter Linux nur USB 2.0:

  • Kompatibilität:
    USB 3.0: Windows XP (64 Bit), Vista (32 / 64 Bit), 7 (32 / 64 Bit)
    USB 2.0 / eSATA: Mac OS ab 10.4, Linux, Fedora, Ubuntu
 
Zuletzt bearbeitet:
@usb2_2 Ist mir durch die Lappen gegangen, sorry. Aber dafür bräuchte ich wieder ein Extra Gehäuse (und wäre nicht mehr passiv gekühlt), behalte ich aber als Idee mal im Hinterkopf.

@Sparta8: Das war nur zum testen, soll unter Linux auch gehen. Da soll definitiv kein Windows drauf, war etwas missverständlich von mir geschrieben, gebe ich zu.

@Fard Dwalling: Ja, das war meine Überlegung. Aber wenn ich da das Festplattengehäuse dazurechne (das könnte ich kaum gebraucht zu einem guten Preis bekommen) und ein anderes Gehäuse für das Board dazurechne, bin ich auch bei 300-350€, wo der Schritt zu einer leeren 4Bay Synology auch nicht mehr so weit wäre.

@omavoss: Ich meine, es gibt schon ein Iso dafür, habe leider vom Handy aus gerade keinen Zugriff auf meine Lesezeichen. Linuxkenntnisse sind bei mir eher im mittleren Bereich angesiedelt, aber ich habe da mehrere Leute im Bekanntenkreis, die täglich mit Linux arbeiten und an die ich mich bei Fragen wenden könnte.
 
ChrisM schrieb:
Aber dafür bräuchte ich wieder ein Extra Gehäuse (und wäre nicht mehr passiv gekühlt
Du kannst auch ein passives nehmen, die sind aber mit 4 SATA teurer. Und so ein Gehäuse bekommst du sicher auch für 10 bis 20€ gebraucht.
 
Für dein Einsatzgebiet reicht auch ein einfaches NAS wie von Zyxel. Habe ich selber im Einsatz und bin zufrieden. Kostet 175€.
 
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Reaktionen: ChrisM
@omavoss
Gibt es, du warst nah dran. Das Image "OMV_4_Odroid_XU4_HC1_HC2.img.xz" ist das richtige.

@ChrisM
Ich betreibe seit einigen Wochen ein Odroid HC2, welcher baugleich zum XU4 ist, nur verzichtet er auf eine Videoausgabe und die USB3 Anschlüsse dafür hat er einen Sata-Anschluss.
Da ich nur eine HDD für meine Daten benötige hat mir das ausgereicht und ich fand das Gehäuse sehr nett.

Da ich mal irgendwo gelesen habe, dass dieses Gehäuse an einem RasPi 2 unter OMV funktioniert hat, würde ich jetzt sagen, dass es auch an dem Odroid funktioniert. Ich schaue mal ob ich das noch wiederfinde würde mich nämlich auch interessieren :)
 
@blumentopf: Stimmt, die gab es auch noch, schaue ich mir mal an, sobald ich die Tage mal wieder eine ruhige Minute habe. :)
 
Ich habe durch zufall gehört, dass man bestehende Festplatten mit Daten nicht einfach in ein neues NAS einbinden kann, diese würden die Platten formatieren. Stimmt das? Wenn ja, ist das bei OMV auch der Fall?

Leider habe ich derzeit keine weiteren Festplatten auf Lager, um meine bestehenden Daten und Filme (u.a. in h.264 kodierte DVD-Sammlung) mal kurzzeitig irgendwo anders zu parken...
 
Sie die Daten gespiegelt mit einem Raid? Wenn ja, welches Level? 1,5,6,10?
Sind es nur JBODS, dann stellt sich die Frage, um welches FS es sich handelt.
 
dalini schrieb:
Sie die Daten gespiegelt mit einem Raid? Wenn ja, welches Level? 1,5,6,10?
Sind es nur JBODS, dann stellt sich die Frage, um welches FS es sich handelt.

Bisher sind das drei 3,5" Platten, die regulär im PC angeschlossen sind, ohne Raid in irgendeiner Form.
 
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