Eigenbau-NAS gesucht

@ChrisM:

Für OMV brauchst Du für das BS eine dedizierte Platte oder einen USB-Stick mit speziellen Eigenschaften, die längere Haltbarkeit beim schreiben und lesen gewährleisten; mir ist der Name dafür gerade nicht eingefallen. Dafür gibt es ein Plugin, dass die Zugriffe auf den Flash-Speicher minimiert. Zur Installation bitte lediglich die Platte oder das Medium für das BS einbauen, die Datenplatten zunächst außen vor lassen!

Wenn Du dann das BS installiert hast, kannst Du die Daten-Platten bauen und einhängen (mounten); es kommt aber darauf an, in welchem Dateiformat sie vorhanden sind. FAT32 geht m.E. nicht, extFS von Windows10 auch nicht, NTFS geht schon. Besser wäre ext4.
OMV kann IMHO noch kein btrfs. Die Platten kannst Du ohne Datenverlust einhängen, wenn deren Dateisystem es zulässt. Machst Du aus den Platten ein Software-Raid unter OMV, sind die Daten verloren!!

Trotz allem und deshalb wäre ein Backup der Datenplatten sehr sehr sinnvoll!
 
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omavoss schrieb:
@ChrisM:

Für OMV brauchst Du für das BS eine dedizierte Platte oder einen USB-Stick mit speziellen Eigenschaften...

Ja, weiß ich. Es sind keine unersetzbaren Daten drauf (es würde nur ziemlich lange dauern, meine Sammlung neu zu encoden), die wichtigen Sachen liegen nochmal gesichert auf einer externen Platte, die nur fürs Backup verwendet wird.

Alle drei Platten laufen mit NTFS, da ich derzeit noch Windows nutze.
 
@ChrisM:
Alles gut, dann kannst Du das Ganze doch einfach mal probieren. NTFS-Platten kannst Du sehr wahrscheinlich problemlos einhängen. Natürlich wäre es besser, wenn die Daten-Platten irgendwann mal in ein Linux-FS übergeführt werden könnten, ext4 wäre aus heutiger Sicht für OMV das Geeignetste. Btrfs glaube ich da arbeiten die Developer noch dran.

OMV hat ein User-Forum, wo Du sehr kompetente Leute findest, die zuverlässig und relativ schnell Antworten auf Deine Fragen geben. Am besten fragst Du auf Englisch, aber es gibt auch genügend deutsche User dort. Notfalls übersetzt Du mit einem Online-Translator, der Beste dafür ist zur Zeit

https://www.deepl.com/translator
Der übersetzt sogar in sinnvolle Sätze.

Das Forum ist hier:

https://forum.openmediavault.org/

Meinen letzten OMV hatte ich vor ca. einem Jahr, deshalb kann mein Wissen darüber auch überholt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinen letzten OMV hatte ich vor ca. einem Jahr, deshalb kann mein Wissen darüber auch überholt sein.


Kein Thema, habe mit Englisch kein Problem, brauche es auch häufig beruflich.

Ich werde mir wohl vorerst mal das Lian Li Raidgehäuse holen, damit habe ich schon mal alle Platten extern. Wenn ich richtig gelesen habe, könnte man mit jbod das ganze dann auch in ein OMV NAS einbinden.

PS: Ich habe aus Spaß mal geschaut, man könnte auch z.B. bei Amazons AWS Cloudspeicher zum Zwischenparken mieten, aber da Unity Media leider keine Synchronleitungen (zumindest für den Privat-Nutzer) anbietet, würde ich da locker 1-2 Wochen hochladen, das tue ich meiner Stromrechnung nicht an. :)
 
ChrisM schrieb:
PS: ... aber da Unity Media leider keine Synchronleitungen (zumindest für den Privat-Nutzer) :)

Bitte synchron und symmetrisch auseinanderhalten: synchron wird die Leitung schon sein, aber die Upload-Geschwindigkeit wird sich von der Download-Geschwindigkeit signifikant unterscheiden. das ist bei A(V)DSL so ... also asymmetrisch.

Zum Gehäuse kann ich überhaupt nichts sagen, musst Du testen. JBOD als "Software-Raid" kann OMV, aber dann verlierst Du alle Daten.

Viele Grüße und Gutes Gelingen!
 
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Soo, nachdem ich nun endlich etwas weniger Stress bei der Arbeit habe, gibt es dementsprechend wieder etwas mehr Freizeit für andere Dinge.

Ich habe gestern zufällig auf dieses Gehäuse von Chenbro entdeckt. Vier Laufwerkseinschübe ohne Umbaumaßnahmen mit Hotswap, perfekt.

Ich habe die Idee mit einem Einplatinenboard mittlerweile aufgegeben, was würdet ihr als Hardware für ein Eigenbau-NAS verwenden?
Ich denke derzeit an eine Ryzen-APU, vielleicht sowas wie die 2200G/2400G. Nur tue ich mich hier mit einem Netzteil schwer, was braucht solch eine APU mit vielleicht 8GB RAM und 4x 3,5" Platten an Strom? Leider fangen die bequiet! Netzteile erst bei ca. 400W an, das wird völlig überdimensioniert sein.

Hat jemand etwas vergleichbares im Einsatz?
 
@ChrisM:
Also ich als Rentner (und wahrscheinlich hier für meinen Geiz bekannt) würde mir einen Pentium4- oder einen DualCore-Rechner, den jemand ausmustert, "schenken" lassen. Dort hinein würde ich neben der sowieso eingebauten Festplatte (wo das BS draufkäme) weitere zwei Festplatten einbauen, die ebenso aufzutreiben wären. Zwei 250 - 500GB-IDE- (oder SATA-)Platten oder so. 2GB RAM würden reichen, und dann käme OMV (OpenMediaVault) als BS drauf.

Wenn man sich dann etwas mit OMV eingearbeitet hat, und das System spricht einen an, kann man dann immer noch auf höherwertige Hardware umschwenken, irgendwas mit Server-Hardware. Ist man mit OMV nicht so recht zufrieden, muss man aber mit einem etwas höheren Hardware-Aufwand rechnen, zB. bräuchte man mindestens 8 GB RAM. Wenn Geld keine Rolle spielt, sind doch keinerlei Grenzen gesetzt.

Ich hatte wegen meiner Bastelwut schon einen Pentium4-Rechner mit 1GB RAM und neun 160GB-SATA-Festplatten ausgerüstet, auf dem OMV wirklich zufriedenstellend lief. Allein der Stromverbrauch war immens, deshalb ist dieses Projekt auch alsbald wieder gestorben. Eigentlich waren es 10 Platten, eine 4-GB-IDE-Platte (Seagate Barracuda 5,25 Zoll) für das System, alle anderen waren als JBOD eingerichtet. Das war auch über ein TB Speicherplatz ...

Mittlerweile ist mir meine noch verbleibende Lebenszeit wichtiger als die damalige Bastelwut, hier laufen nun drei nicht ganz taufrische, aber für meine Zwecke völlig ausreichende Synology-NAS, geholt von ebay-Kleinanzeigen. Dafür gibt es sogar kostenlosen Support vom Hersteller.
 
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omavoss schrieb:
@ChrisM:
Also ich als Rentner (und wahrscheinlich hier für meinen Geiz bekannt) würde mir einen Pentium4- oder einen DualCore-Rechner, den jemand ausmustert, "schenken" lassen. Dort hinein würde ich neben der sowieso eingebauten Festplatte (wo das BS draufkäme) weitere zwei Festplatten einbauen, die ebenso aufzutreiben wären. Zwei 250 - 500GB-IDE- (oder SATA-)Platten oder so. 2GB RAM würden reichen, und dann käme OMV (OpenMediaVault) als BS drauf.

Danke, ich hätte da gerne etwas akuelleres. Mein alter P4 und Core2Duo sind schon lange auf dem Sperrmüll gelandet. Ich brauche so etwas im kleinstmöglichen Format, da geht nur Mini-ITX. Nur habe ich keine Ahnung, was man für solch ein Projekt als Netzteil bräuchte. Bekommt man Silent-Netzteile unter 350W überhaupt in der normal großen Bauweise?
 
JoePS schrieb:
@ChrisM : für welche Lösung hast Du Dich entschieden bzw. welche umgesetzt? Erstes Beispiel: https://www.elefacts.de/test-59-nas..._selbstbau_nas_mit_4x_sata_im_mini_itx_format
oder zweites Beispiel (ein bisschen älter) https://www.technikaffe.de/anleitun...ssiv_gekuehltem_apollo_lake_4_kern_prozessor? Oder was ganz anderes (z. B. Odroid HC2 + OMV mit einer großen HDD + extra Backup)?

Bisher noch für keine, da mir dafür momentan etwas die Zeit für Bastelprojekte fehlt.

Letzter Stand waren Überlegungen in Richtung Mini-ITX mit einer AMD APU (oder ggf. einem kleinen Athlon à la 200GE), aber dafür finde ich die Boards für das gebotene arg teuer. Andere Überlegung war das Bundle von Asrock mit dem DeskMini A300, aber ich habe keinen Gewindeschneider da, um eine Halterung von Mini-STX in einem Mini-ITX Gehäuse zu bekommen.
 
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