Eigenbau-NAS oder doch nicht?

The 0ne

Lt. Junior Grade
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Hiho,

Ich hab mir ein System zusammengestellt und wollte mal andere Meinungen dazu hören.

Kriterien waren:
  • gute Leistung
  • viel Platz
  • kompakt
  • stromsparend
  • leise

3x Seagate Barracuda Green 5900.3 2000GB, SATA 6Gb/s (ST2000DL003)

1x Intel Pentium G630T, 2x 2.30GHz, boxed (BX80623G630T)

1x Kingston ValueRAM DIMM 4GB PC3-10667U CL9 (DDR3-1333) (KVR1333D3N9/4G)

1x Zotac H67-ITX WiFi, H67 (Sockel-1155, dual PC3-10667U DDR3) (H67ITX-C-E)


Beim Gehäuse bin ich mir unschlüssig.

Chenbro ES34069 schwarz, 180W, Mini-ITX

Falls das NT nicht reicht, dann das.

Fractal Design Array R2, 300W SFX, Mini-DTX/Mini-ITX (FD-CA-ARRAYR2-BL)

Preis insgesamt so um die 550€.

Es soll per Software ein RAID 3 erstellt werden.


Oder ratet ihr mir zum http://gh.de/612620, was mit 3 HDDs so auf 500€ kommen müsste.

Für neue Vorschläge bin ich offen.

Danke und Gruß
The 0ne

EDIT: Neue Konfiguration in POST 20
 
Zuletzt bearbeitet:
Das QNAP wird vermutlich stromsparender sein und gerade bei Selbstbau kostet die Einrichtung des NAS am Anfang sehr viel Zeit.

Außerdem würde ich dir eher zu Samsung F4 bzw Western Digital Platten für ein NAS raten.
 
Naja die QNap ist einfacher zu konfigurieren aber Eigenbauloesung hat sicher mehr Leistung. Jedoch hat die QNap wenn ich mich nicht irre auch die moeglichkeit 2 Netzwerkanschluesse zusammen zu schlaten was die Leistung verdoppelt.

Wuerde zudem 24/7 Platten empfehlen da ein NAS normalerweise ja auch dauerhaft an ist.
 
Raid5 meinste vermutlich ;)

geht gut in der Config, aber nicht ne separate SSD / HDD fürs OS vergessen, zb eine 2,5" mit 160Gb um paar €

welches OS?

Für rein Fileserver brauchste nich viel Dampf. Mit der Kiste kannste noch verschlüsseln und auch mal gut nen Jdownloader etc nutzen. VPN machen, Webserver, was auch immer...

QNap is sicher einfacher wenns drum geht hinstellen und gut, sparsamer nicht unbedingt. Auch sind die relativ teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Raid 3 gibts nicht, du meinst wohl 5.

Das sollte man nicht per Software machen. Beim Ram kannste auch 2Gb nehmen, das reicht locker...
WEelches OS für die NAS willst DU nehmen?

Ganz ehrlich, ich denke du bist mit der QNAP besser dran....
 
Raid 5 geht mit dem Intel Raid hervorragend. Besonders unter Windows ist man damit sehr flexibel. Wenn du wie ich übers Studium oder nen Bekannten an MSDNAA Windows server 2008 R2 kommt ist das natürlich was feines, Aber Windows 7 sollte auch passen. Is schnell und kompatibel was Software und raid angeht.
 
Eigenbau ist günstiger, wie Krauti schon sagte. Und du bist einfach freier, mit allem was du damit anstellen willst. FreeNAS oder XP rauf und los gehts. ;)
 
Hallo,

nun, es ist auch nicht anders, als wenn Du einen PC baust. Ich sehe das so wie mit externen Festplatten <---> Icy Box.

Wie ist das mit dem BS? Daran mal gedacht? http://www.freenas.org
 
Es gibt Raid 3, aber es wird nicht mehr verwendet. Raid 3 war der Vorgänger von Radi5, wurde aber immer weiter abgeschafft, da die Paritätsplatte bei Raid 3 oftmals einen Flaschenhals darstellt, da die Daten nicht gleichmäßig über alle Platten verteilt werden.

BTT: Wie schon erwähnt ist die Konfiguration für einen Laien oftmals schwierig und durch falsche Einstellungen wird die potenzielle Mehrleistung des System verschwendet
 
  • Ja ich habe Zugang zu MSDNAA. Windows Server wäre also eine Option. Muss mich diesbezüglich nochmal informieren.
  • Meinte eigentlich RAID 3, aber das scheint wirklich nicht mehr gängig zu sein. Dann also ein RAID 5.
  • Hab 4GB RAM genommen weils günstig ist.
  • Eine 4. HDD/SSD müsste dann auch noch rein. OK.
  • Was spricht für die Samsung F4 bzw. Western Digital HDDs?
  • @Darktrooper1991: Kompetenz ist vorhanden. ^^
  • Nochmal zum Netzteil: Reichen 180W?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nimm ein NAS von Synology oder Qnap.
Du hast zwar etwas weniger Leistung als mit einem Eigenbau, allerdings ist die Leistung eines Fertig-NAS locker ausreichend. Ein Fertig-NAS von Synology oder Qnap verbraucht im Schnitt 30 Watt. Da wirst du mit einem Eigenbau wohl nicht rankommen.
Außerdem hast du z.B. bei Synology eine super Bedienoberfläche. Das OS ist genau auf die Hardware abgestimmt und beinhaltet alle benötigenten Funktionen.
FreeNAS ist meiner Meinung nach unübersichtlich und viel Gefrickel.
 
Bei der Fragestellung gibt es keine richtige Antwort. Du muß schon deine Anforderungen spezifizieren.
Auf die Frage wie man am besten von A nach B kommt können auch mehrere Antworten richtig sein (z.B. Taxi, Schwerlaster oder Rennwagen).
Für einen reinen Fileserver mit 1GBit/s Leitung reicht ein QNAS voll aus. Wenn iSCSI dazu kommt wirds etwas enger. Sinnvoll ist so ein selbstgebauter Fileserver wenn man z.B. zwei 1Gbit/s bündelt und eventuell ZFS oder iSCSI nutzen will.
Sonst würde ich auch eher zu QNAP oder ähnlichem raten.
 
Mal so als ein kleiner Gegenvorschlag:

~200€ NAS

G.Skill DIMM Kit 8GB (wegen ZFS)
ASUS E45M1-M PRO
Cooler Master Elite 343 (steht bei mir im Schrank und muss deshalb nicht schön aussehen ;) Hauptsache leise )

+ Netzteil je nachdem wieviel Festplatten und was man vor hat ~20-40€

Software
FreeNas
ZFS Raid + sehr gutes Webgui + einfach = unschlagbar :)

oder

OpenMediaVault
Debian + Webgui + einfach


globalepz7.png
 
Nitewing schrieb:
Raid 3 gibts nicht, du meinst wohl 5.
Raid 3 gibts doch
wurde aber nur in Mainframe Systemen eingesetzt.
AFAIK ist das RAID 5 wobei die zusatzinformation nicht verteil sondern auf einer eigenen HDD abgespeichert wurde.
 
@ CvH: Danke für den Vorschlag. Der Pentium ist doch vielleicht etwas overpowered.

Kannst du nochmal erklären, warum man soviel RAM für ZFS braucht. Hab da nichts konkretes gefunden.
 
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The 0ne schrieb:
  • Ja ich habe Zugang zu MSDNAA. Windows Server wäre also eine Option. Muss mich diesbezüglich nochmal informieren.

    => das schonmal gut
  • Meinte eigentlich RAID 3, aber das scheint wirklich nicht mehr gängig zu sein. Dann also ein RAID 5.

    => jap 5 is gängiger
  • Hab 4GB RAM genommen weils günstig ist.

    => für win und Linux okay, das mit ZFS wird er dir beantworten, kann schon sein...
  • Eine 4. HDD/SSD müsste dann auch noch rein. OK.
  • Was spricht für die Samsung F4 bzw. Western Digital HDDs?

    =>WD& Samsungs sollten sparsamer und ausreichend schnell sein.
  • @Darktrooper1991: Kompetenz ist vorhanden. ^^
  • Nochmal zum Netzteil: Reichen 180W?

    => 180W reichen locker. Brauchst aber wohl SATA Power Adapter von reichelt.de oder so

Free Nas is cool wenns hautsächlich um Datenhaltung geht.
 
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RAM
The best way to get the most out of your FreeNAS™ system is to install as much RAM as possible.
If your RAM is limited, consider using UFS until you can afford better hardware. ZFS typically requires a minimum of 6 GB of RAM in order to provide good performance; in practical terms (what you can actually install), this means that the minimum is really 8 GB.

NOTE: by default, ZFS disables pre-fetching (caching) for systems containing less than 4 GB of usable RAM. Not using pre-fetching can really slow down performance. 4 GB of usable RAM is not the same thing as 4 GB of installed RAM as the operating system resides in RAM. This means that the practical pre-fetching threshold is 6 GB, or 8 GB of installed RAM. You can still use ZFS with less RAM, but performance will be affected.

Klappt auch mit 4gb RAM, besser wäre 8gb (bei den Preisen derzeit ist das ja auch relativ egal ^^).
 
Anmerkung am Rande. Ich habe z.B. Transcend JetFlash 700 16GB, USB 3.0 als "Systemplatte".

Vorteile: kein Lärm, 1 Sata Port frei, weniger Stromverbrauch !

Da das System eh nur am Anfang vom Stick geladen wird und dannach nicht viel mit dem Stick passiert ist es eigentlich ideal :) USB 2.0 mit 2gb reichen im übrigend auch !

OpenMediaVault hat unter anderem den Vorteil da es auf Debian basiert das man "bequem" auch ohne viel Ahnung Spezielle Dienste nachinstallieren kann (wenn dann auch ohne Webgui).
 
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So hab nochmal meine Konfiguration angepasst.


Komme damit auf 480€ also nochmal ca. 70€ billiger als die Anfangskonfiguration.

Alternativ:

Probleme:
  • NT überdimensioniert, keine gute Effizienz, aber leider gibts keine schwächeren (guten) ATX-NT's
  • Bei der alternativen CPU, müsste ich noch ein Test/ Review zum Stromverbrauch abwarten.
 
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