Eigener Linux-Server

bsmx

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Hallo zusammen,

nach vielen Fehlversuchen, im Container-Manager meiner Synology yuvomi zu installieren, möchte ich einen eigenen "Linux-Server" im Netzwerk betreiben. Ich habe KEINEN IT-Hintergrund, so dass ich zuerst um Verständnis meiner Inkompetenz bitte.

Mein Zielvorgabe:
Ein System, auf dem ich Docker-Images installieren kann (paperless-ngx und yuvomi), einfach zu bedienen, einfach abzusichern (Zugriff nur aus dem Netzwerk; von außen mittels Fritz-VPN). Ich brauche keine VM, dafür hab ich Desktop-PCs.
NUC ist vorhanden mit einer 8th-Gen Intel CPU. Daten sollen regelmäßig auf die NAS gesichert werden.

Ich hatte an Ubuntu Server bzw. Fedora Server gedacht, dort Docker (Podman, etc.) installieren, feste IP-Adresse zuweisen und dann die Sicherung auf die NAS einrichten.

Was ist eure Meinung dazu? Gibt es einen einfacheren/sichereren Weg?

Danke!
 
Jedes aktuelle Linux ist in etwas gleich gut geeignet um Container lokal laufen zu lassen.
Wenn es von aussen nicht erreichbar ist ist fast egal ob podman, docker oder eine andere runtime
 
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Ich würde bis dahin Proxmox VE empfehlen. Das ist genau dafür gemacht, weit verbreitet und gut dokumentiert.
 
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Vote für Proxmox, die Community Helper Scripts machen es dir extrem einfach LXC Container zu installieren. Ist meist 1 Curl Command.
 
Hierzu mal eine richtig hart laienhafte Frage meinerseits:

wieso macht man es sich eigentlich immer so schwer mit der Einrichtung eines NAS? Wieso geht man nicht einfach einen "ganz billigen Weg" über einen leicht zu konfigurierenden Windows-PC, der mit Festplatten vollgeknallt wird (beliebig mit RAID oder nicht) und dann arbeitet man einfach mit Netzwerkfreigaben?

So z.B. habe ich das noch vor #annodazumal gemacht, als noch niemand den Begriff "NAS" überhaupt auch nur erfunden hatte (das ist wirklich bald 20 Jahre her, damals noch in nem Sharkoon Rebel 12 mit 500 GB Seagate-Platten, die mir alle nach und nach abgeraucht sind wegen des damaligen Firmware-Bugs.).

Ich bin mir sicher, dass die ganzen offiziellen/großen NAS-Anbieter sowie die eigens aufgesetzten "Fertig-Setups" (Proxmox, etc.) noch tolle Features nebenher können, wie z.B. Staubsaugen, Kaffee vorwärmen, etcpp... aber braucht man das alles wirklich als "normaler Privatmensch", der einfach nur seinen Bilderordner (mal ganz doof gesagt) auch von unterwegs mit dem Handy ansurfen will?
 
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DJMadMax schrieb:
Hierzu mal eine richtig hart laienhafte Frage meinerseits:

wieso macht man es sich eigentlich immer so schwer mit der Einrichtung eines NAS? Wieso geht man nicht einfach einen "ganz billigen Weg" über einen leicht zu konfigurierenden Windows-PC, der mit Festplatten vollgeknallt wird (beliebig mit RAID oder nicht) und dann arbeitet man einfach mit Netzwerkfreigaben?

Ich bin mir sicher, dass die ganzen offiziellen/großen NAS-Anbieter sowie die eigens aufgesetzten "Fertig-Setups" (Proxmox, etc.) noch tolle Features nebenher können, wie z.B. Staubsaugen, Kaffee vorwärmen, etcpp... aber braucht man das alles wirklich als "normaler Privatmensch", der einfach nur seinen Bilderordner (mal ganz doof gesagt) auch von unterwegs mit dem Handy ansurfen will?

Das NAS habe ich für die Synchronisierung von Bildern, etc. Familien-/Dau-freundlich. Einen megagroßen Windows-PC brauch ich nicht im HWR und wäre mir vielleicht zu stromhungrig.
Leider ist die Synology-NAS etwas zu... kompliziert, was Docker und Rechtverwaltung angeht, darum der NUC.

Und paperless-ngx läuft nicht einfach auf einer Netzwerkfreigabe ;) für die Erweiterbarkeit spricht dann eine Art Server...
 
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@DJMadMax Wenn du nur eine Dateifreigabe brauchst, das "NAS" nicht frei im Netz hängt und du eine Backupstrategie* hast, dann kannst du dir natürlich aus Resten oder auch neuen Komponenten deine eigene "NAS" bauen. Ob da nun Windows oder Linux in irgendeiner Form drauf läuft, obliegt dann auch mehr den Wünschen an ein Dateisystem, Stromverbrauch und eben Erweiterbarkeit, mit anderen Diensten.

Die Dinger von der Stange bieten, wie du schreibst eben mehr Funktionen und im Ideal gereifte Hardware.

Ob du das brauchst, musst du selber wissen.

*Die sollte man auch bei einem NAS eines namhaften Herstellers haben. 😉
 
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Serginger schrieb:
Ich würde bis dahin Proxmox VE empfehlen.
Wenn "nur" ein paar Docker Container gebraucht werden, ist Proxmox eher fehl am Platz, weil man auf dem Ding dann noch eine VM oder einen LXC betreiben wird (und aktuell halten muss), auf dem Docker/Podman läuft. Will man ansonsten nichts anderes anstellen, ist nen baremetal Linux mit Docker/Podman vermutlich entspannter.

john.smiles schrieb:
Gleiches, wie Proxmox. Für ein paar Container irgendwie absoluter Overkill.

@bsmx Teste doch einfach deine Idee und melde dich, wenn es Probleme oder Fragen gibt.

Alternativ, falls du etwas "tiefer" einsteigen willst, geht natürlich auch nen bare metal kubernetes, z.B. via k0s (im single mode).
 
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DJMadMax schrieb:
leicht zu konfigurierenden Windows-PC, der mit Festplatten vollgeknallt wird (beliebig mit RAID oder nicht)
Nimm mal einen PC mit aktuellen Windows 11 und versuche zB: ein Raid5 zu erstellen, du hast die Wahl zwischen Cholera (Hardware-Raid) und der Pest (Windows Storage Space)
 
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@bsmx Ich würde den weg mit dem Linux Server gehen, z.B. Ubuntu Server minimal und dann die Funktionen installieren, die du brauchst.

Dann lernst du auch ein wenig den Umgang mit Linux. Das ist kein Hexenwerk.

Wie @KillerCow schreibt, hat Proxmox keinen direkten Docker Support und TrueNAS verlangt zwingend ZFS, was hier völlig unnötig ist und mit einem NUC auch nicht vernünftig umgesetzt werden kann.

Ich weiß nicht ob die Leute überhaupt, deinen Text gelsen haben. 🤷‍♂️

​

 
@bsmx
Wenn du zwangsweise ein Docker, ohne offizielle Unterstützung, versuchst zu installieren, wirst du ohne Wissen (deine Worte) mit einer Plattform ohne Ökosystem noch mehrere Baustellen unwissend erzeugen.

Versuch doch, ohne das Model zu kennen(wäre hier jetzt relevant), yunohost in einer VM in Synology zu betreiben.

Wegen einen Dienst, (mit falscher Installationspolitik), gleich alles über den Haufen zu werfen, ist ein bisschen zu voreilig.
 
Wenn du es super simpel halten willst dann kann man das genau so machen wie du beschrieben hast.
Bare Metal Linux auf den NUC und dann darin Docker laufen lassen.

Wenn du etwas flexibler sein willst dann hebst du da noch eine Virtualisierungs Schicht dazwischen.
Kannst du ganz simpel Proxmox oder ESXi nehmen.
Da kannst du dann deine Linux VM drin aufsetzen mit Containern... ermöglicht halt so nette Spielchen wie mal eben ein Snapshot machen bevor man sein Paperless Update fährt... wenn was schief geht mit einem Klick zurück auf den alten Stand.
Oder nebenbei mal einfach ein Test Desktop mit Win10 aufsetzen usw... da bist du mit einem Server schon flexibler als das bei dir auf dem Desktop zu machen.

Die Virtualisierer machen den Alltag eigentlich kaum aufwendiger, alle paar Monate mal updaten und fertig. Das Setup ist eventuell paar Stunden mehr arbeit, im Alltag wenn du dann eh mit SSH und Webguis arbeitest in deiner Linux VM ist unverändert.
 
john.smiles schrieb:
Nimm mal einen PC mit aktuellen Windows 11 und versuche zB: ein Raid5 zu erstellen, du hast die Wahl zwischen Cholera (Hardware-Raid) und der Pest (Windows Storage Space)
Zumindest unter Windows 7 und 10 war das noch unproblematisch mit meinen jeweils zu dem Zeitpunkt eingesetzten Boards / RAID-Controllern. Mir ist bewusst, dass bei Billigcontrollern (Mainboard-Chips, günstige Steckkarten mit entsprechenden SATA-Anschlüssen, etc) das RAID nur softwareseitig emulieren und es hierfür keinen echten Hardware-Chip gibt, der das RAID permanent steuert, aber zumindest war das für die damaligen Einsatzzwecke vollkommen ausreichend.

Wenn man mehr will, ist ein eigenständiges NAS für den Privatgebrauch sicher die deutlich bessere Wahl, als sich einen teuren Controller anlegen zu müssen, wo man sich zugleich noch tief in die Gegebenheiten des jeweiligen OS einlesen muss, das verstehe ich natürlich.
 
DJMadMax schrieb:
Hierzu mal eine richtig hart laienhafte Frage meinerseits:

wieso macht man es sich eigentlich immer so schwer mit der Einrichtung eines NAS? Wieso geht man nicht einfach einen "ganz billigen Weg" über einen leicht zu konfigurierenden Windows-PC, der mit Festplatten vollgeknallt wird (beliebig mit RAID oder nicht) und dann arbeitet man einfach mit Netzwerkfreigaben?

So z.B. habe ich das noch vor #annodazumal gemacht, als noch niemand den Begriff "NAS" überhaupt auch nur erfunden hatte (das ist wirklich bald 20 Jahre her, damals noch in nem Sharkoon Rebel 12 mit 500 GB Seagate-Platten, die mir alle nach und nach abgeraucht sind wegen des damaligen Firmware-Bugs.).

Ich bin mir sicher, dass die ganzen offiziellen/großen NAS-Anbieter sowie die eigens aufgesetzten "Fertig-Setups" (Proxmox, etc.) noch tolle Features nebenher können, wie z.B. Staubsaugen, Kaffee vorwärmen, etcpp... aber braucht man das alles wirklich als "normaler Privatmensch", der einfach nur seinen Bilderordner (mal ganz doof gesagt) auch von unterwegs mit dem Handy ansurfen will?
Fileserver gab es schon damals. Aber das ist ein anderes Thema. Als Privatmensch lasse ich einen Pihole, Jellyfin, Sync für das Telefon und NFS-Fileserver laufen.

@bsmx
Für die Anfänge würde ich OpenMediaVault empfehlen, der sollte auch einfach genug für den Anfang sein.

Einarbeiten wirst du dich aber trotzdem müssen.
 
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DJMadMax schrieb:
wieso macht man es sich eigentlich immer so schwer mit der Einrichtung eines NAS? Wieso geht man nicht einfach einen "ganz billigen Weg" über einen leicht zu konfigurierenden Windows-PC, der mit Festplatten vollgeknallt wird (beliebig mit RAID oder nicht) und dann arbeitet man einfach mit Netzwerkfreigaben?
Meiner Ansicht nach ist der Grund, weil es nicht narrensicher funktioniert. Sobald mehrere Computer mit jeweils einem eigenen Benutzer involviert sind kann das bei Windows in Frickelei ausarten. Der Witz ist, daß Microsoft sowas ja eigentlich kann. Bei den Server- und Pro-Versionen funktioniert es ja. Aber aus irgendeinem dämlichen Grund wollte Microsoft eine Variante für Heimbenutzer machen die angeblich besonders einfach sein sollte. Wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ist das aber eine notorisch anfällige Lösung.

Derartige Windowslösungen fasse ich heute jedenfalls nicht einmal mit der Kneifzange an. Da sollen sich andere herumärgern.

Für Linuxnutzer ist der einzige Grund ein NAS eines einschlägigen Herstellers einzusetzen der, daß das ganze System dann eben entsprechend optimiert ist. Ansonsten stellt man sich halt noch eine Linuxkiste hin die dann als Fileserver funktioniert. Natürlich kann man da dann auch alle anderen Server draufpacken die man haben will.

@bsmx
Wenn ich mir so etwas einrichten wollte, würde ich wahrscheinlich zu OpenMediaVault greifen. Das sollte mächtig genug sein und man findet jede Menge Dokumentation und Hilfe im Internet.
 
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An Stelle des TE würde ich einen Debian Stable Server auf dem NUC erstellen. Stabiler geht es wohl kaum und Podman/Podman-Docker steht genauso zur Verfügung wie mit Ubuntu (was auf Debian Unstable/Sid basiert).

Es geht dem TE meiner Ansicht nach auch gar nicht um das Ersetzen seines Synology NAS, sondern nur darum, die zwei Container im Netzwerk bereitzustellen.

DJMadMax schrieb:
Wieso geht man nicht einfach einen "ganz billigen Weg" über einen leicht zu konfigurierenden Windows-PC, der mit Festplatten vollgeknallt wird (beliebig mit RAID oder nicht) und dann arbeitet man einfach mit Netzwerkfreigaben?
Windows verlangt eine Grafische Oberfläche und braucht daher viele Ressourcen ohne Nutzen und hat keinen Support von geeigneten Dateisystemen wie z.B. ZFS. NTFS macht nur Prüfsummen über Metadaten und hat keine Selbstheilung, ZFS hat eigentlich alles, was ein NAS-Dateisystem braucht, inkl. Verschlüsselung und Raid-Support.

Ich bin den ganz billigsten Weg gegangen und habe eine NFS-VM mit ZFS auf meinem Heimserver, mit 1TB SSD cache, 4 HDDs (8TB nutzbarer Speicher) und 8GB RAM. Mit 1 vCPU reicht das völlig für 1Gbit/s und sehr schnelle Zugriffszeiten.

Wenn ich das mit Windows gemacht hätte (was bei mir keinen Sinn ergäbe, weil ich kein Windows-Gerät im Netzwerk habe), dann hätte alleine Windows selbst wahrscheinlich schon 4GB RAM verbraucht. Und der ECC-RAM ist mit 24GB in meinem kleinen Server ein knappes Gut, weil da noch ein paar mehr VMs drauf laufen (die aber zum Glück viel weniger anspruchsvoll als ZFS sind).
 
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https://www.zimaspace.com/de/zimaos

Ist um Welten einfacher als TrueNAS Scale (Fernzugriff auch einfach und sicher)

Läuft hier " nur " als Bastel-NAS-Spielwiese, gefällt mir aber sehr. (Lizenz gekauft - ab 5 HDD nötig - 10 x 3 TB und 2 x 18 TB sind verbaut)
 

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Wenn du es einfach haben willst, dann nimm einfach ZimaOS.

Es gibt viele Anleitungen dazu und es geht flott mit Containern und Freigaben!

Proxmox oder incus sind overkill und bare Metall auf Debian o.ä. hätte ne steile Lernkurve wenn du nicht nur KI-Kram copy paste willst.

Nimm ZimaOS und werde glücklich.
 
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Oktober 2026
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