Eigener Linux-Server

Docker läuft völlig problemlos auf Proxmox in einem LXC-Container.

Wenn du gerade erst anfängst, dir ein Container-Ökosystem aufzubauen, würde ich mich aber gleich in Richtung Podman orientieren. Besonders interessant erscheint mir dafür aktuell Yantr.
 
DJMadMax schrieb:
Hierzu mal eine richtig hart laienhafte Frage meinerseits:

wieso macht man es sich eigentlich immer so schwer mit der Einrichtung eines NAS? Wieso geht man nicht einfach einen "ganz billigen Weg" über einen leicht zu konfigurierenden Windows-PC, der mit Festplatten vollgeknallt wird (beliebig mit RAID oder nicht) und dann arbeitet man einfach mit Netzwerkfreigaben?

So z.B. habe ich das noch vor #annodazumal gemacht, als noch niemand den Begriff "NAS" überhaupt auch nur erfunden hatte (das ist wirklich bald 20 Jahre her, damals noch in nem Sharkoon Rebel 12 mit 500 GB Seagate-Platten, die mir alle nach und nach abgeraucht sind wegen des damaligen Firmware-Bugs.).

Viele machen es weil es fun macht, man lernt dabei super viel Neues. Der nächste Vorteil ist die Stabilität, Linux ist einfach viel stabiler als Windows. Dazu kommt der Stromverbrauch, Linux reicht eine Konsole, Windows nicht, dazu verschwendet man ganz viele Systemressourcen für Dienste in Windows, die völlig uninteressant für eine NAS sind. Dann kommen wir schon tiefer rein in die Dateisysteme. BTRFS/ZFS gibt es in Windows nicht, sie bieten aber einiges an Performance und Datensicherheit die du in Windows so nicht hinkriegst. Die Ressourcen die man nicht für komische Windows Dienste verschwendet, kann man dann z.b. in Docker Container stecken. Docker läuft aber nur über Umwege (WSL) unter Windows. Und ja, vielleicht brauchst du das alles heute nicht, aber warum nicht weiter gucken als man spucken kann? Vielleicht willst du ja doch irgendwann ein Home Assistant, oder Paperless, oder einen Teamspeak Server für deine Freunde hosten usw.

Es gibt einfach keinen Vorteil das auf Windows Server oder sowas laufen zu lassen.

P.S. Vor 20 Jahren gab es auch schon Linux, auch ganz viele Linux Server auf der Welt. Du warst einfach nur zu faul es zu lernen, aber das ist okay, war ich lange Zeit auch.
 
Einfach?
Unraid. Da werden die Container über eine Web-Frontend installiert.
Muss man eigentlich gar keinen IT-Hintergrund haben. "Install" anklicken .... fast schon zu einfach?
 
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Wenn du willens bist dich etwas reinzufuchsen oder einem KI Agenten vertraust wäre mein Tipp für maximal flexibilität:
  • PVE (Proxmox) als Basissystem
  • TrueNas Scale als VM

Der Haken: Damit TrueNas sauber virualisiert läuft reicht es nicht einfach nur die Datenträger die du im NAS nutzen möchtest durchzureichen. Du musst den ganzen controller durchreichen. Dafür würde ich dir empfehlen einen der gängigen LSI Controller zu kaufen und auf IT zu flashen (oder gefalsht kaufen). Wenn du dich für den Weg entscheiden solltest kann ich dir da je nach genauen wünschen gerne expliziter helfen.

Der Vorteil an der Nummer: Du hast alle freiheiten von Proxmox was auch immer als VM oder Container anzulegen. Gleichzeitig hast du alle Vorteile von einem Barematle TureNas. Ich fahre diese Lösung seit Jahren in verschiedenen Ausbaustufen sowohl privat als auch beruflich und bin mit der Kombi sehr happy.

Grundsätzlich gilt: Wenn du bereit bist mit einem Agenten zu arbeiten und bespw. ein kleines ChatGPT abschliest musst du nur formulieren können was du brauchst. Der Agent übernimmt auch komplexe Konfigurationen für dich. Ich habe das spaßhalber getestet und es ist beeindruckend. Meine Review hat keinerlei Fehler oder Probleme gefunden. Daher ist eigentlich nur die Frage ob du was lernen willst oder einfach ein System das läuft. Der Agent kann auch backups Wartung und Erweiterung für dich übernehen. Auch hier gilt: Solltest du dich dafür entscheiden erkläre ich dir bei Bedarf gerne genauer wie du das anstellst. Ist absolut kein Hexenwerk. IT Wissen braucht für sowas niemand mehr.
 
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Ich glaub die ganze NAS Diskussion könnt ihr euch sparen.
Der TE hat doch ein Hardware NAS was er auch weiterverwenden will.
Da er da auch die Sicherung/Backup drauf machen will, ist es auch die beste Lösung das weiter zu verwenden als alles in ein System zu heben.
 
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bsmx schrieb:
Leider ist die Synology-NAS etwas zu... kompliziert, was Docker und Rechtverwaltung angeht, darum der NUC.
Ich hatte solche Probleme auch, als ich auf meiner ugreen NAS kompliziertere Container wie NextCloud betreiben wollte.
Das Problem war in meinem Fall, dass die Rechteverwaltung bei Btrfs Volumes auf der NAS ein mess ist.
Ich habe dann mit einer ext4 SSD getestet und es lief sofort problemlos.
Ich lasse jetzt alle Container und images auf der SSD laufen und habe dann lokale Backups von den Daten in das Btrfs Volume.

DJMadMax schrieb:
So z.B. habe ich das noch vor #annodazumal gemacht, als noch niemand den Begriff "NAS" überhaupt auch nur erfunden hatte (das ist wirklich bald 20 Jahre her, damals noch in nem Sharkoon Rebel 12 mit 500 GB Seagate-Platten, die mir alle nach und nach abgeraucht sind wegen des damaligen Firmware-Bugs.).
Sry aber du bringst ja gleich im selben Absatz dein eigenes Gegenbeispiel...
  • Bei Datenbackups sind reihenweise Ausfälle nicht irgendwie "witzig"
  • Windows (alle != Server Varianten) ist maximal ungeeignet für Serverbetrieb
  • Es ist Instabil und muss spätestens nach ein paar Tagen neugestartet werden
  • Die NAS ist dazu da, Monate stabil zu laufen
  • Deine Windows Lösung ist in Wirklichkeit die Frickelvariante mit deutlich mehr Aufwand, sobald du auch nur einen Deut mehr als ein "dummes" Share benötigst. Das fängt schon bei der Rechteverwaltung an.
 
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Ich würde trotzdem auf ein System wie von mir genannt setzten. Das alte NAS kann er dann ja als Backup nutzen sonst müsste er ja eh noch nen weiteren Server aufbauen.
 
thrawnx schrieb:
Vote für Proxmox, die Community Helper Scripts machen es dir extrem einfach LXC Container zu installieren.
Premium-Content: Jemand ohne IT-Kenntnisse möchte Docker-Container laufen lassen, und es wird ein Hypervisor empfohlen, weil man in dem so schön einfach LXC-Container anlegen kann...

bsmx schrieb:
Leider ist die Synology-NAS etwas zu... kompliziert, was Docker und Rechtverwaltung angeht, darum der NUC.
Es wird schwierig, eine Lösung zu finden, die insgesamt simpler ist als ein bisschen Copy/Paste.
 
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MojoMC schrieb:
Premium-Content: Jemand ohne IT-Kenntnisse möchte Docker-Container laufen lassen, und es wird ein Hypervisor empfohlen, weil man in dem so schön einfach LXC-Container anlegen kann...

Gerade jemand ohne IT-Kenntnisse sollte die Zeit investieren, einen Hypervisor wie Proxmox zu installieren. Denn den Docker LXC-Container kann man snapshotten, backuppen, Klonen etc.

Wenn die Basis also erst mal steht, kann man danach nach Belieben rumprobieren, ohne gleich das ganze System neu aufsetzen zu müssen, wenn man es kaputt gemacht hat.
 
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MojoMC schrieb:
Premium-Content: Jemand ohne IT-Kenntnisse möchte Docker-Container laufen lassen, und es wird ein Hypervisor empfohlen, weil man in dem so schön einfach LXC-Container anlegen kann...


Es wird schwierig, eine Lösung zu finden, die insgesamt simpler ist als ein bisschen Copy/Paste.

Was redest du denn da mit einem AI Agenten ist das doch selbst für einen 5 Jährigen locker machbar. Und das auch sicher und entspannt. Oder man entscheidet sich was lernen zu wollen und macht selbst. Graduell gibts dazwischen auch noch unendlich viele Wege. IT Probleme sind jetzt selbst skalierbar durch den einsatz von AI. Also keine Angst im zweifel geht das alles von selbst.

Auch eine kurze beratung wie man jetzt container einsetzt ob nativ unter proxmox oder doch eine VM mit Tool XY. Aufgesetzt wird das alles von dem Agenten. Oder man probiert auch hier wieder selbst rum. Was ich empfehlen würde. Wenn man dann genug hat wird einem jederzeit instantan geholfen. Ein Träumchen.
 
Nimm Debian, besser geht nicht was Stabilität angeht und da gibts auch massiv Doku zu
 
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MojoMC schrieb:
Premium-Content: Jemand ohne IT-Kenntnisse möchte Docker-Container laufen lassen, und es wird ein Hypervisor empfohlen, weil man in dem so schön einfach LXC-Container anlegen kann...

Diese Scripte sind genau für solche Leute, nicht sicher was dein Problem ist. Einfacher als eine Proxmox Installation + die Community Scripte wird es nicht, wenn man Container laufen lassen will. Aber bitte, fühl dich frei einen besseren Weg aufzuzeigen. Hoffe du kommst nicht mit einer Linux Installation + CLI/Portainer usw.
 
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Ich bin der Meinung dass selbst wenn er sich für Portainer und co entscheiden sollte der beste weg ist das in proxmos auf einer vm laufen zu lassen.
 
@FabianX2 Erläutere mal warum. Paperless läuft wunderbar in Docker, yuvomi kannte ich bisher nicht, aber die Devs empfehlen Docker. Portainer/Komodo & Co. natürlich auch. Also warum extra Ressourcen verschwenden?
 
FabianX2 schrieb:
Was redest du denn da mit einem AI Agenten ist das doch selbst für einen 5 Jährigen locker machbar.
Die Intention von Satzfragmenten mit fehlender Zeichensetzung ist immer etwas vage, aber wenn der Threadersteller mit der echt einfachen Anleitung zur Container-Installation Probleme hat, dann denkst du wirklich, er kann einen AI-Agenten verantwortungsvoll (also nicht mit unbegrenzten Rechten auf Host, NAS und im Netzwerk) so anleiten, dass das Ergebnis passt und es hinterher auch noch kontrollieren?
Ich melde Zweifel an.

thrawnx schrieb:
Diese Scripte sind genau für solche Leute, nicht sicher was dein Problem ist. Einfacher als eine Proxmox Installation + die Community Scripte wird es nicht, wenn man Container laufen lassen will. Aber bitte, fühl dich frei einen besseren Weg aufzuzeigen. Hoffe du kommst nicht mit einer Linux Installation + CLI/Portainer usw.
Ich habe weder mit Proxmox noch mit LXC-Containern oder den Community-Scripts ein Problem.
Aber der Threadersteller hat nicht danach gefragt, sondern im Gegenteil nach einer simpleren Lösung gesucht.

thrawnx schrieb:
@FabianX2 Erläutere mal warum. Paperless läuft wunderbar in Docker, yuvomi kannte ich bisher nicht, aber die Devs empfehlen Docker. Portainer/Komodo & Co. natürlich auch. Also warum extra Ressourcen verschwenden?
Er hat doch nicht gesagt, es soll kein Docker verwendet werden. Er hat nur gesagt, Docker in einer VM und nicht in einem LXC.
Das war bislang auch best practice, früher stand in der Proxmox-Doku wohl "If you want to run application containers, for example, Docker images, it is recommended that you run them inside a Proxmox QEMU VM. This will give you all the advantages of application containerization, while also providing the benefits that VMs offer, such as strong isolation from the host and the ability to live-migrate, which otherwise isn’t possible with containers."
Inzwischen steht dort:
While it can be convenient to run “Application Containers” directly asProxmox Containers, doing so is currently a tech preview. For use casesrequiring container orchestration or live migration, it is still recommended torun them inside a Proxmox QEMU virtual machine.
 
Zuletzt bearbeitet:
@MojoMC OP sagt er will keine VM, schon im ersten Post. Was früher in der Docu stand ist wohl nicht mehr aktuell, daher die Änderung, wa? OP will keine Live Migrations machen + die Sachen sollen nur LAN-intern laufen, sprich die Isolation ist auch völlig fine. Docker inside an OS inside an OS ist halt völliger Overkill für sein Einsatzzweck und Hardware.
 
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thrawnx schrieb:
@MojoMC OP sagt er will keine VM, schon im ersten Post.
Schon klar, aber ich habe ihm weder Proxmox noch eine VM empfohlen. Da musst du mit jemand anders diskutieren.

thrawnx schrieb:
Was früher in der Docu stand ist wohl nicht mehr aktuell, daher die Änderung, wa?
Inhaltlich steht da aber immer noch "Nehmt VM und keinen Container als
Docker-Host".

thrawnx schrieb:
Docker inside an OS inside an OS ist halt völliger Overkill für sein Einsatzzweck und Hardware.
Docker inside an Container inside an OS ist auch völliger Overkill, wenn ein Linux als Docker-Host samt Container-Manager beim Threadersteller schon läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal vielen Dank für die vielen Beiträge!
Ich hab mir folgende Optionen entnommen:
  • zimaOS
  • unRAID
  • TrueNAS
  • Linux Server
  • Proxmox
Anscheinend habe ich nicht detailliert genug erklärt, was meine Anforderungen sind, darum jetzt etwas genauer:

Ich möchte mir keinen Ersatz zu meiner NAS bauen, d.h. meine Synology bleibt mir als Speicher und Backup-Station (u.a. für Photos) erhalten.
Ich möchte Programme, die auf einem Server laufen müssen (nagelt mich bitte nicht auf Fachtermini fest!), auf einem separaten Gerät (NUC) hosten. Derzeit sind das Paperless-ngx und yuvomi. Später kann ich mir vorstellen, auch Immich und andere Programme zu betreiben/nutzen. In ferner Zukunft bastel ich mir vielleicht ein NAS, aber das soll hier nicht der Anwendungsfall sein.
Der Server soll nur vom Netzwerk aus ansprechbar sein.
Ich habe kein Problem damit, ein Betriebssystem zu konfigurieren, aber es sollte nicht in wochenlanger Arbeit ausarbeiten - am besten initial installieren und konfigurieren, anschließend einfach per Docker o.ä. die gewünschten Images installieren. (Für mich ist die Diskussion, ob VM oder LXC-Container schon zu hoch. Docker kann ich mir noch als eine Art Snap vorstellen.)

Ich denke, ich werde erstmal den Weg über zimaOS oder Proxmox gehen, wenn die Einrichtung doch recht einfach sein soll. Bonus wär natürlich, wenn ich eine Art GUI zum Installieren/Bedienen nutzen kann.
 
Schade, das du als Person ohne IT-Hintergrund nicht konkret auf die Nachfragen eingehst, was jetzt an den simplen copy/paste-Installationen von Paperless und Yuvomi auf der eh vorhandenen Synology das Problem war.

Selbst die Installation von beispielsweise Proxmox ist - auch mit der graphischen Installation - schon auf einem ähnlich "komplizierten" Niveau, und danach läuft nur der Proxmox und sonst noch nichts.
 
@MojoMC Das Problem bei Yuvomi war der verweigerte Zugriff auf die Ordnerstruktur. Ich hab versucht, drei Stunden lang, auch Mithilfe des Github-Repo, das zu beheben. Leider erfolglos. Anscheinend liegt das an der Rechteverwaltung der Synology.
Paperless funktioniert fehlerfrei.
 
Oktober 2026
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