Eigenheimnetzwerk mit Mesh-Wlan

4ever5

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Hallo Zusammen,

Ich baue ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung. Im Eigenheim werden insgesamt 7 LAN Anschlüsse (1 Anschluss als Poe) im Obergeschoss und 8 LAN Anschlüsse in Erdgeschoss verbaut. Zusätzlich werden 4 LAN Anschlüsse für Kameras (Poe) verbaut. Also insgesamt 19 LAN Anschlüsse. In der Einliegerwohnung wird ein LAN Anschluss gesetzt.
Insgesamt soll ein Schrank mit Patchpanel und Switch verbaut werden.

Zurzeit tendiere ich zu einer Lösung von Ubiquiti aus Switch, CloudKey, Security Gateway und mesh WLAN aus ap ac pro.

Gibt es noch andere Alternativen oder ist mein Vorschlag eine sinnvolle Variante?
 
Klingt für mich grundsätzlich nicht verkehrt, wenn das alles richtig eingerichtet ist. Für Privat ist das wohl noch die günstigste 'professionelle' Lösung
 
Warum ein Mesh-WLAN, wenn eine geswitchte Infrastruktur zur Verfügung steht? Ein Mesh ersetzt normalerweise fehlende Kabel.
 
Klingt vernünftig das Setup, ich hab mein Heimnetzwerk ebenfalls so aufgebaut. Ich würde aber die APs auch per LAN über den Switch laufen lassen, ist normalerweise die schnellere Variante. Die UniFi APs können zwar auch ohne Kabel zusammenarbeiten, aber Du erhöhst Dir damit das Risiko, dass Störquellen das ganze beeinflussen.

Was für einen Anschluss wirst Du denn bekommen? Wenn es Glasfaser wird sollte der Provider das Modem stellen, dann kannst Du direkt mit dem USG ran, hab ich auch so am Laufen. Wenn es VDSL wird, dann musst Du noch ein Modem mit einplanen. Ein reines Modem wie z.B. das DrayTek Vigor wäre hier zu empfehlen, ne FritzBox kann man nicht im reinen Modem-Betrieb laufen lassen.
 
Ich denke mal Mesh ist hier eher Buzzword.
Das Ziel soll ein homogenes WLAN mit handover im ganzen Haus sein. Das mit mit dem Ubiquiti Krams problemlos möglich. Das ist aber keine super simple Consumer Hardware, also ein bisschen Netzwerkwissen sollte das schon vorhanden sein.

Ich würde den Cloudkey einsparen und den WLAN Controller zusammen mit Pi-Hole auf einen RasPi installieren.
Die Pro APs sind für zuhause indoor overkill. Die AP AC Lite reichen meiner Meinung nach völlig.
Die schaffen zwar aufm Papier nur 867Mbit/s und keine 1300Mbit/s, kosten aber auch nur die Hälfte. Dafür sind sie im Durchmesser kleiner (erhöht den Wife Acceptance Factor) und brauchen ein Drittel weniger Strom, was man bei 2-4 APs und 24/7 Betrieb durchaus merken könnte.
 
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Moin zusammen,
Atkatla schrieb:
Warum ein Mesh-WLAN, wenn eine geswitchte Infrastruktur zur Verfügung steht? Ein Mesh ersetzt normalerweise fehlende Kabel.
Das Mesh-Wlan stellt für in der Tat nur die Funktionsweise dar, also das ich nicht manuell den Accesspoint auswählen muss, sondern dies automatisch geschieht, da ein größeres Haus gebaut wird und überall ausreichend Leistung vorhanden sein soll.
Ich hatte an die AC Pros gedacht, da ich unter anderem die Einliegerwohnung(50qm) ohne LAN und nur über einen AccessPoint (Welcher vorzugsweise Außerhalb der Wohnung ist) mit separaten Netz versorgen möchte.

Den Wife Acceptance Factor wurde durch die voraussichtliche Platzierung in Räumen, welche für Sie nicht relevant sind, gegeben.

Danke schon mal für eure Antworten. Mit den Pi-Hole werde ich mich mal näher beschäftigen.

Viele Grüße
 
4ever5 schrieb:
Das Mesh-Wlan stellt für in der Tat nur die Funktionsweise dar, also das ich nicht manuell den Accesspoint auswählen muss, sondern dies automatisch geschieht, da ein größeres Haus gebaut wird und überall ausreichend Leistung vorhanden sein soll.
Diese Anforderung hat nichts mit Mesh zu tun. Bei Mesh transportiert ein AP seine Daten über Funk zu einem anderen AP, wenn man am ersten Standort z.B. keinen LAN-Anschluss für den Accesspoint hat.

Dass du nicht einen bestimmten Accesspoint auswählen musst, erreichst du bereits, indem du die gleiche SSID für alle APs verwendest, und der AP für die Einliegerwohnung bekommt zusätzlich noch eine SSID in einem extra VLAN für die Mieter.
Am Ende entscheidet immer der Client, ob er zu einem anderen AP wechselt, wenn du dich durchs Haus bewegst. Es gibt zwar Protokolle, die das Roaming unterstützen, aber sie lösen es nie aus. Platziere die APs im Haus, schließe sie per LAN an und fertig. Ob der Controller mit den APs über Gigabit-LAN-Kabel oder über das deutlich langsamere Mesh kommuniziert, macht funktionstechnisch keinen Unterschied. Der Transport der Nutzerdaten leidet aber bei Mesh deutlich.
 
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