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@Pisaro Naja erstmal: billigflüge. Allein der Rückflug geht über 2 Argenturen, weil es offenbar 3mal billiger ist über 3 Städte zu fliegen als direkt..
Und da müsste ich jedes mal mein Gepäck durchchecken... wenn es denn ankommt. Die Horror-Geschichten über gestohlenes/verschwundenes/irgendwo landnedes check-in gepäck sind ja auch bekannt.
So hab ich alles bei mir, was wichtig ist und...
Was braucht man schon groß. Kleidung, Medikamente, Rasierer, und dann hörts langsam auf. Kleidung kann man vor Ort waschen, da braucht man nicht so viel.
Außerdem ist Check-in Gepäck viel anstrengender zum wandern, ich fange ja oben in Aizu-Wakamatsu an und dann jede Woche ne neue Stadt. Da willst du nicht jedes mal riesige Köffer mit rumschleppen. Ne Motorradtasche reicht da dicke aus, hat letztes mal zumindest gut funktioniert. Diesmal spar ich mir noch die Winterschuhe und die extra Jacke.
VORABINFO:
Scheinbar gibt es keine Möglichkeit, hier hochgeladene Fotos im Browser in "exakt 100%" anzeigen zu lassen. Das funktioniert wohl nur, wenn man sich die Bilder in Vollauflösung herunterlädt und dann separat (über die Handy-Galerie oder mit einem Bildbetrachter anschaut).
EDIT / VORABINFO 2:
Scheinbar verkleinert die Forensoftware die Fotos automatisch - keines der Bilder hat native Auflösung wie sie aus meiner Kamera kommt - schade
///
Na, erst einmal Gratulation zur Kamera
Und nun der Reihe nach:
Kokujou schrieb:
ISO groß = Lichtempfindlichkeit = Heller + Rauschen, ISO klein = dunkler.
f/Wert klein = mehr Licht
Belichtungszeit erklärt sich von selbst
Grundsätzlich stimmt das so, aber - das Aaaaaaaaaaaaaaber ist wichtig
Bei ISO gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen, das passt so, wie du es beschreibst.
Die Blende, also der f/Stop macht nicht nur Blende, sie verschiebt auch die Fokustiefe.
Das bedeutet: je kleiner der f/Stop, desto geringer fällt die Schärfentiefe aus. Das kann sehr hilfreich sein, wenn man ein einzelnes Objekt massiv in den sprichwörtlichen Fokus rücken will, ist aber schlecht bei z.B. Stadt- und Landschaftsaufnahemen.
Folglich kannst du nicht einfach nur über die Blende die gewünschte Helligkeit regulieren.
Bei der Belichtungszeit gilt Ähnliches. Ja, sie erklärt sich von selbst, es gibt aber bewusst Fotos, die man länger belichten möchte, als es eine Automatikregelung mit entsprechendem Blenden- und ISO-Abgleich tun würde:
30 Sekunden Belichtung bei ISO 200 und f7.1, 68mm Vollformat-Äquivalentzoom
30 Sekunden Belichtung bei ISO 200 und f7.1, 254mm Vollformat-Äquivalentzoom
15 Sekunden Belichtung bei ISO 200 und f7.1, 200mm Vollformat-Äquivalentzoom
Auf allen drei Fotos war es IRL sehr, SEHR dunkel, die sind im Spätjuli um 21:45 bis 21:50 Uhr in Südbayern entstanden (Reit im Winkl).
Du musst also immer in Abhängigkeit deines gewünschten Motivs das Dreieck zwischen ISO, Belichtungszeit und Blende wählen.
ISO kann dabei durchaus als Helligkeitssteuerung missbraucht werden, aber achte einfach darauf, was die bei deiner Kamera maximale ISO-Grenze ist, die du noch als Okay empfindest. Bei der 2000D sollte das bei 800er ISO z.B. noch gar kein Problem darstellen (auch wenn man bei 1:1-Vergleichen schon einen Unterschied zu 400, 200 und 100er ISO sieht).
Spätestens ab 1600er ISO jedoch wird's dann schon sehr körnig und da schwächelt dann auch meine knapp 2000 Euro teure mFT schon spürbar.
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Das Thema "Äquivalent" beim Zoom ist leider etwas verwirrend, bzw. wichtig mit anzugeben. Beim Zoom in der Kameratechnik geht man primär immer vom Vollbildformat aus. Aufgrund der Sensorgröße beim Vollbildformat fällt ein dort mit einem Objektiv angesetzter Zoom jedoch in einem anderen Faktor aus, wie bei kleineren Sensoren.
Man könnte sagen: je kleiner der Sensor, desto kleiner muss der Zoom ausfallen, um einen gleichen Bildausschnitt zu erzeugen.
Wenn dann noch der "Crop-Faktor" passt, dann kann man die Werte des eigens genutzten Zoom (Brennweite) ganz gut ins Verhältnis setzen.
Bei APS-C ist es in der Regel der Faktor 1.6, bei mFT 2.0.
Mal als Beispiel: du möchtest einen Vogel, der irgendwo entfernt auf einem Ast sitzt, schön großflächig in deine Kamera bekommen. Auf Vollformat bräuchtest du in diesem hypothetischen Beispiel ein Objektiv mit 400mm Brennweite maximal ausgefahren, weil der Vogel so weit weg sitzt (das ist tatsächlich gar nicht mal SO weit ^^).
Bei APS-C mit Cropfaktor 1.6 wären dann aber nur noch 250mm notwendig und bei mFT und gängigem Cropfaktor 2.0 sogar nur noch 200mm Brennweite.
Anders herum kann ich z.B. sagen: mit meinem 300mm-Glas auf mFT-Sensor habe ich den selben Zoomfaktor, wie eine Vollformatkamera mit 600mm Zoom.
Kokujou schrieb:
Grundsätzlich wird es wohl so sein, dass man versucht den ISO so klein wie physikalisch möglich zu halten. und den Rest über die Belichtungszeit reinzuholen, was halt logischerweise bei Fotos von bewegenden Dingen nicht funktioniert.
Nicht unbedingt. Theoretisch ist es schon so, dass du damit die bestmögliche Bildqualität erzielst, weil die einzelnen Pixel des Sensors so wenig wie möglich ungewollte Körnung mitverstärken / belichten, aber wie zuvor schon gesagt: wenn du mit 800er ISO noch für dich hervorragende Ergebnisse erzielst, spricht nichts dagegen, die ISO hier und da mal gezielt als Belichtungsstufen zu missbrauchen, wenn dafür aber Blende und Belichtung keinen Spielraum mehr lassen.
Mach ich ganz, GANZ selten. Bei statischen Objekten, insbesondere, wenn man den Fokuspunkt manuell setzen möchte (geht bei modernen Kameras auch mit Touch-Quatsch aufs Vorschau-Display ^^), wie z.B. an einem Baumstamm entlangfotografieren und man nur einen gewissen Punkt des Stammes im Fokus haben möchte, dann kann man das tun.
Spätestens jedoch bei Bewegtbildaufnahmen habe ich da keinerlei Spaß mehr.
Tierwelt: Fehlanzeige!
Fahrzeuge / Personen in Bewegung: unmöglich!
Hut ab vor jedem, der das kann bzw. früher bei Analogbildtechnik schon beherrscht hat.
Kokujou schrieb:
Und dann, wenn man es sich extrem geben will, kommen Software-Techniken, Nachbeleuchtung, Fokus-Stacking etc...
Das würde ich dir erst einmal für "etwas" später anraten.
Mit RAWtherapee und darktable gibt es zwei hervorragende Freeware-Programme, die RAW-Editing ermöglichen. Bevor du also zur Profiliga aufsteigst und z.B. die DxO-Suite kaufst (die ich Adobe gegenüber jederzeit vorziehen würde aus gleich mehreren Gründen), kannst du erst einmal damit herumexperimentieren.
Kokujou schrieb:
Hier halte ich sie bei unter einer Sekunde in der Hand und man merkt sofort dass sie verschwimmt - unglaublich!
Probiers mal mit ner 1/10 Sekunde - das sollte mit ruhiger Hand gerade noch so möglich sein, zumindest ohne Zoom. Je größer der Zoom, desto stärker wirkt sich natürlich auch jede noch so kleine Wackelei aus.
Je kürzer die Belichtung, desto weniger Probleme hat man also auch mit verwackelten Bildern. Wichtig ist auch, WIE du die Kamera hältst. Wenn du sie z.B. mit beiden Armen parallel verlaufend und eng am Oberkörper anliegend hältst, machst du in der Regel ruhigere Auflahmen, als wenn du die Arme breit auseinanderstreckst und die Kamera einfach nur vor die Nase hältst.
Aber letztlich musst du da deinen Rhythmus und deine Wohlfühlposition finden
Kokujou schrieb:
Naja probieren ^-^ ihr habt mir ja nun genug Lektüre gegeben zum Lesen und zum Lernen.
Probieren ist gut und wichtig! Ich lerne auch 5,5 Jahre nach meinem DSLR/M-Einstieg immer noch neue Dinge dazu bzw. bin mir manchmal unsicher, renne einfach kurz vor die Tür und teste im Garten
Exakt gleiches Bild an gleichem Ort.
Oben: 1/1000s / 800 ISO / f7.1
Unten: 1s / 800 ISO / f22
Du siehst also, dass die Blende allein keinesfalls ausreicht, um die Helligkeit ausreichend zu regulieren, wenn gleichzeitig die Belichtungszeit stark schwankt. Hier hätte ich nun z.B. noch die Möglichkeit gehabt, mit der ISO deutlich runterzugehen, z.B. auf 200, damit das Bild nicht so stark überbelichtet.
War aber eh nur Spielerei, deshalb habe ich mich da nicht weiter mit aufgehalten an dieser historischen Staustufe der Winklmoosalm (Muckklause - definitiv einen Besuch wert, ich sag's euch ).
Ein weiteres Beispiel:
Zwei Extrembeispiele:
Oben: 8000 ISO (krank - sieht man bei 100% auch sehr deutlich), 1/2000s und f8
Unten: 160 ISO, 1/5s und f22
Beide Bilder sind exakt gleichauf, was Helligkeitsstufen angeht und dennoch siehst du in den Werten, das sie extrem voneinander abweichen.
Ich will damit einfach sagen, dass das Zusammenspiel dieser drei Werte unheimlich wichtig ist und je nach Motivwunsch ist mindestens einer dieser drei Werte immer bindend. Auch ist es so, dass manche Objektive bei komplett geschlossener Blende z.B. nicht nur viel zu dunkel werden, sondern auch einfach keine scharfen Fotos mehr hinbekommen.
Das muss man einfach alles mit der Zeit testen, aber ich persönlich habe da auch Spaß an so etwas. Für jemanden, der - wie hier auch oft im Thread erwähnt wurde - einfach nur mit dem "modernen Handy auf Vollautomatik und mit KI" fotografieren will, ist das alles selbstverständlich nichts und das verstehe ich durchaus auch.
Für mich macht es einfach den Reiz aus bei der Systemfotografie, stets etwas Individuelles erschaffen zu können - zweifellos viel individueller, als es mit jedem Smartphone möglich wäre.
Welches Ergebnis letztlich SCHÖNER ist, entscheidet immer der Betrachter selbst
Kokujou schrieb:
b) man findet einen festen untergrund, ein stativ oder man behilft sich, es hilft ja schon immens die kamera auf einer ebene zu stabilisieren
Das ist der Idealfall bei "langer" Belichtung, bzw. ab einer gewissen Belichtungszeit praktisch ein Muss. Selbst Anlehnen ist bei längerer Belichtung (länger als 1/10s) Belichtung schon problematisch. Das geht sogar so weit, dass du den Auslöser auf der stillstehenden Kamera nicht drücken kannst, weil selbst das schon ungewünschte Wackler verursacht und man letztlich mit einer Fernbedienung (gibts praktisch für jede Systemkamera günstig nachzukaufen - oder über App) auslöst.
Die bis hierhin verlinkten Bilder in dem Beitrag sind aber auch allesamt keine "Wow, Weltklasse, muss ich mir AUSDRUCKEN"-Fotos (wie ja mancher hier anmakelte ^^). Es sind einfach nur ein paar Beispiele mit entsprechenden EXIF-Werten, um dir das ein wenig besser zu verdeutlichen, was dabei passiert.
Hier mal ein Beispiel, was mit "moderner Technik" (ohne Handy-KI) möglich ist:
Achtung, das Bild ist groß: 25 MB als Jpeg (kudos @Steffen dass ihr sowas ermöglicht ^^).
EDIT: Ich nehme alles zurück - du Schüft! ^^ Die verkleinern sich ja automatisch, menno. Gibt's ne Möglichkeit, da evtl. was "Gesondertes" anzubieten für solche Themen hier?
Hier geht es nicht um die Komposition oder irgend welche ISO-Werte, sondern einfach nur um die Auflösung und die dabei weiterhin vorhandene "Knackschärfe" im Fokusbereich.
100 Megapixel Out of Camera dank Pixelshift - 11.552 x 8.672 Pixel, DAS kann man sich dann auch (in Sachen Auflösung ^^) bedenkenlos auf A0 ausdrucken.
Was haben wir denn noch so? Ah ja, ein wenig "Low Light" mit mFT - die ja angeblich soooo schlecht bei dunklen Lichtverhältnissen sind:
Hier mal ein wenig Low Light-Spielerei aus dem Bob Brickman-Museum in Rosenheim.
Oben: ISO 2000, 1/13s, f4.0 (80mm Vollbild-Äquivalentzoom)
Unten: ISO 1600, 1/13s, f4.0 (120mm Vollbild-Äquivalentzoom)
PS: Das obere Bild ist übrigens nicht falsch belichtet, da ging im Raum gerade "die Sonne unter", das Stadtbild hatte nämlich einen kompletten Tag-Nacht-Zyklus
Weniger Klemmbausteine, mehr Porsche:
ISO 3200, 1/25s, f6.3 (44mm Vollbild-Äquivalentzoom)
Und nochmal richtig extrem:
8000er ISO, 1/25s, f5 und 24mm Vollbild-Äquivalentzoom
Ich möchte keinem raten mit ner 8000er ISO zu fotografieren (wenns nicht uuuuuunbedingt sein muss), aber ganz ehrlich: sieht das so katastrophal verrauscht aus? Irgend eines der Lowlight-Fotos, die ich nun gepostet habe?
Ja, mit einer Vollbildkamera kommt man in der Regel mit halber ISO-Stufe auf gleiche Ergebnisse und fairerweise habe ich hier auch ein echt nicht billiges Objektiv verwendet (700 Euro Leica 12-60mm).
Im Vergleich dazu wüsste ich echt gerne, wie ein (durchaus modernes, teures) Handy hier abgeschnitten hätte.
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So, wieder viel Stöffchen für dich @Kokujou -> ich will mehr von dir sehen! JA, VON DIR! ... also... Fotos, nech? Die du geschossen hast ... nicht von dir, aber von dir... du verstehst schon
Auch ein ganz wichtiger Punkt - genau genommen ja der Wichtigste: LICHT
Je nach Motiv ist unbedingt darauf zu achten, von wo die Lichtquelle kommt: draußen i.d.R. die Sonne, kann abends / nachts aber auch die Straßenlaterne, der Mond oder sonstwas sein.
Das hat nicht nur einen Einfluss darauf, ob die Fotos überhaupt brauchbar sind, sondern eben auch, mit welcher Schattierung du einen gewissen Moment einfangen willst.
Vermeide aber tunlichst, jemals a) direkt in die Sonne oder b) generell in helles, gleißendes Licht einer gebündelten Lichtquelle zu fotografieren. Wenn du Pech hast, bündelt sich das Licht durch das Objektiv exakt au einen Brennpunkt auf dem Sensor und dann war's das (die berühmte Lupe und die Ameisen).
Pisaro schrieb:
Wäre mir viel zu nervig jeden Tag oder jeden zweiten Tag waschen zu müssen.
Genau, Langzeitbelichtung halte ich für ein unglaublich wichtiges feature, deswegen wollte ich unbedingt eine Kamera, bei der ich das richtig ausnutzen kann...
Es ist nicht nur dass du damit Nachtfotos machen kannst, du kannst auch wunderschöne ... ich weiß gar nicht wie ichs nennen soll. Linien-Fotos machen, wenn du z.B. auf eine Auto-Brücke stehst, langzeitbelichtest und die Autos verschwimmen zu Lichtströmungen, einfach wunderschön.
Und wie man in diesem Bild sehr gut sieht, kann es auch schwammige Effekte wie Nebel verdichten und so betonen, was unglaublich schön in diesem Bild aussieht!
Und klar, bei allem was sich bewegt ist Autofokus und kurze Belichtungszeit ein muss.
Übrigens zum Thema:
Ich weiß nicht was ihr so für Belichtungszeiten für Bewegungsfotografie benutzt habt.
Meine 2000D kann maximal runter auf 1/4000
however, bei einem Maximum von 6.400 ISO und einem mindest F/stop von 3.5 sind solche Bilder selbst bei starker innenbelichtung quasi schwarz.
Nun macht nehme ich an die Linse eine große Menge aus, aber selbst 1/2000 hätte ich mit meiner Kamera in Räumen zumindest nicht hingekriegt, vielleicht macht Sonnenlicht nochmal ne Ecke mehr aus? Oder es ist wie oben die 8.000 ISO, dass der ISO effekt vielleicht exponentiell wirkt.
Oder es ist halt einfach das Objektiv.
Fokus auf manuell mache ich bei der 2000d nur noch.
Da wurde aber auch etwas gespart in der Kamera bei der Anzahl der Fokuspunkte. Da die Sensorebene digital flacher ist als bei Film muss der Fokuspunkt-/bereich auch etwas exakter eingestellt sein.
Aber die Kamera macht bei der Einstelltung S1 (A4) im jpeg ganz instagramm taugliche Bilder... Bei voller Auflösung ist Raw+L und größere Speixherkarte zu empfehlen. Mag ja sein das meine Kommentare etwas negariv klingen, aber innerhalb ihrer Grenzen macht die 2000d ganz gue Bilder und ist als Einstieg super. Und in 2-3 Jahren sind die R Modelle so stark verbreitrt das man gebraucht hoffentlich gute ef-s Objemtive günstig bekommt.
oh ja das wird auf mich zukommen. Da hatte ich in Japan auch Probleme mit, wenn ich ein schönes Motiv hatte, aber der beste Winkel ausgerechnet da war, wo die Sonne entgegen kam. Neeeein!!!
Denk dran, 2 Monate. Konstante Trips! Also entweder selber Waschen oder halt nen riesigen Beutel voll mit Wäsche rumschleppen... oder - wenn du eher darauf stehst, wegschmeißen und neu kaufen. Machen auch einige.
Naja allerdings sind die Japaner wohl nicht so an 1.83 große Leute gewöhnt... Ich hatte bei der letzten Reise kein einziges Hotel das Schuhe in meiner Schuhgröße hatte und die Yukata waren verdammt eng
Ergänzung ()
bluedxca93 schrieb:
Fokus auf manuell mache ich bei der 2000d nur noch.
Naja ich kann mir das schon vorstellen, ich meine wenn man den Abstand kennt, ist selbst Fokussieren ja auch ... ich hab Angst "einfach" zu sagen, das klingt von nem Amateur wie mir so anmaßend 😆 aber... machbar.
Auch bei Autos, wenn du vor ner Straße stehst, die Richtung gleich bleibt und das Timing stimmt ist der Abstand ja identisch und muss nicht dauernd nachgeregelt werden. Nur wenn du halt irgendwas verfolgen musst ist doof.
Autofokus ist halt langsam, wenn du nen Schmetterling fokussieren willst, eh der Fokus sich eingestellt hat, ist das Tierchen weg.
Ich hab auch sofort gemerkt, dass ich die Belichtungszeit selbst komplett unterschätzt habe. Bei iPhone stand ja wie gesagt was von 3 Sekunden und ich denk mir - joa, geht. Hier halte ich sie bei unter einer Sekunde in der Hand und man merkt sofort dass sie verschwimmt - unglaublich! Jetzt verstehe ich was @DJMadMax gemeint hat, als er meinte er könnte das Teil keine Sekunde still halten.
Eher umgekehrt. Also bei modernen DSLMs mit guten Objektiven ist der Autofokus extrem schnell. Da reden wir von Sekundenbruchteilen! Manuell ist da wirklich nur in wenigen Spezialfällen noch sinnvoll.
Du hast eine DSLR. Früher war es da durchaus so, dass diese im "Live View Modus" (also Fotografieren über den Bildschirm) langsamer waren. Bei deiner Canon ist es auch noch so. Laut Test 3,5 bis 4 Sekunden gegenüber 0,5 Sekunden ohne Live-View!
kann man mit der Serienbildfunktion und image Stack z.B affinity Photo nachstellen. oder für freie Software wird es hier erklärt: https://patdavid.net/2013/05/noise-removal-in-photos-with-median_6/ . Der Trick ist es werden ca. 4-6 Aufnahme aufgehellt, ausgerichtet und dann miteinander verrechnet. Smartphones können das was am Computer Minuten dauert quasi instant, weil die Software darauf optimiert wurde.
@andi_sco Ich hab keine vollständigen Kosten, weil die die Hotels ad hoc Buche, aber da ich sehr sparsam bin vermutlich so um die 10.000€
Ergänzung ()
Die Flüge machen halt schonmal insgesamt über 1.000€ aus, das ist wirkich der größte Kostenfresser. Billige und trotzdem gute Hotels kriegst du auch für 50€-100€/Nacht. Das Essen in Japan ist spottbillig, da kriegst du ein Trauma hier in Deutschland... und ich frag mich immer noch wie das überhaupt möglich ist, so billig.
Der Innlands-Transport geht auch, gut die Shinkansen fressen halt immer so 100-200€ je nachdem wie weit, aber das macht man ja nicht so oft, das geht schon.
Und Hände weg von dem JR Pass, die Lohnen sich nur wenn du täglich Shinkansen fährst XD
Für zwei Monate ist das nicht viel. Klar, als Summe selbst gesehen nicht wenig. Für 2 Monate Japan dann aber echt günstig.
Ich gebe immer (mit Flug, Haus/Wohnung mieten etc) irgendwas um 7.000 - 8.000€ für die Japanreise aus, immer etwa 2 1/2 bis 3 Wochen. Ein mal im Jahr geht es nach Japan.
Ich bin da aber auch anders, denn: Der Urlaub beginnt für mich schon im Flugzeug. Deswegen immer Business Class. Da zahlt man so um die 3000€, +/- ein bisschen was. Wenn ich kleiner wäre würde ich eventuell auch Premium Eco oder Eco fliegen. Aber auch nur eventuell. Ist schon echt super wenn man sich im Flugzeug "richtig" hinlegen kann.
So ich konnte jetzt mal etwas an den Nachtfotos herumprobieren. Ich spar mir mal die Bild-Einfügen option, da die wohl nichts o gut ist und schicke einfach die Links.
Leider kein Sternenhimmel, aber das Haus gegenüber war zumindest als Übungsmaterial ganz brauchbar ^-^
Hier hab ich mal versucht wie scharf ich es hinkriege, überraschend gut:
und dann wollte ich mal sehen, Unscharf sieht doch auch nicht schlecht aus~
schade die technischen daten hat er nicht dazusgeschrieben, vermutlich weils vom ios gesynct ist... och leute...
Man muss ganzschön fummeln, weil bei Dunkelheit den Fokus richtig zu stellen ist ziemlich knifflig. Und natürlich das Problem mit dem Unterstand.
Ich finde die blurry Bilder sehen zwar hübsch aus aber irgendwie sind sie noch zu penetrant im Auge... Ich frag mich woher das kommt...
Der Grund ist ein anderer. Film war nie so hoch auflösend wie die heutigen Sensoren. Etwa 6-8 MP waren möglich. Da konnte man schlicht nicht erkennen ob der Fokus richtig saß.
Dazu kam noch das der AF Sensor woanders saß. Heute ist der AF (bei DSLM) Teil des Sensor, daher gibt es da einen großen Fehler weniger.
Für zwei Monate ist das nicht viel. Klar, als Summe selbst gesehen nicht wenig. Für 2 Monate Japan dann aber echt günstig.
Ich gebe immer (mit Flug, Haus/Wohnung mieten etc) irgendwas um 7.000 - 8.000€ für die Japanreise aus, immer etwa 2 1/2 bis 3 Wochen. Ein mal im Jahr geht es nach Japan.
Ich bin da aber auch anders, denn: Der Urlaub beginnt für mich schon im Flugzeug. Deswegen immer Business Class. Da zahlt man so um die 3000€, +/- ein bisschen was. Wenn ich kleiner wäre würde ich eventuell auch Premium Eco oder Eco fliegen. Aber auch nur eventuell. Ist schon echt super wenn man sich im Flugzeug "richtig" hinlegen kann.
Ich kann Leute nicht verstehen die wegen unter einer Woche nach Japan Fliegen. Würde mich völlig fertig machen.
das Flugzeug ist in Japan echt der größte Geldfresser. Wenn du mal überlegst:
Unterkunft kriegst du bequem für <100€ am Tag. Essen ist... puh 20€ am Tag, nichtmal, je nachdem. Transport machst du nicht täglich, aber überschlagen 20-30€ wenn man großzügig ist noch und über'n Durchschnitt Shinkansen reinrechnet. Das sind 150€ täglich... Flugzeug kostet hin und zurück selbst Billig über 1.000€, das heißt damit das nur 50% einnimmt müsstest du schon mindestens ne Woche bleiben.
ich weiß gar nicht wie ichs nennen soll. Linien-Fotos machen, wenn du z.B. auf eine Auto-Brücke stehst, langzeitbelichtest und die Autos verschwimmen zu Lichtströmungen
Hast du in meinem Foto, das du erwähnst, mal auf den unteren Bereich geschaut, wo die Straße verläuft? Das war eher Zufall, da hat sich nämlich auch was ... "durchgemogelt"
Kokujou schrieb:
Ich weiß nicht was ihr so für Belichtungszeiten für Bewegungsfotografie benutzt habt.
Meine 2000D kann maximal runter auf 1/4000
however, bei einem Maximum von 6.400 ISO und einem mindest F/stop von 3.5 sind solche Bilder selbst bei starker innenbelichtung quasi schwarz.
Die Belichtungszeiten meiner Bewegungsfotografie hab ich dir ja oben alle aufgeschrieben. Mit 1/1000s sind die Wassertropfen bereits gestochen scharf. Wenn du es auf die Spitze treibst und "Nahfotografie" z.B. von einem Springbrunnen oder Wassertropfen in einer Pfütze machen möchtest, dann reichen selbst 1/2000s dicke aus. 1/4000s sind für ganz abgefahrene Sachen, die so schnell sind, dass man sie auch mit dem bloßen Auge nicht mehr erkennen könnte - selbst der Flügelschlag von Bienen oder ähnlichen Insekten kann schon mit 1/1500s rum sehr sauber eingefangen werden.
Dass deine Fotos aber mit einer derart niedrigen Belichtungszeit im Innenbereich quasi pechschwarz sind wundert nicht, egal bei welcher ISO, denn:
Kokujou schrieb:
Nun macht nehme ich an die Linse eine große Menge aus, aber selbst 1/2000 hätte ich mit meiner Kamera in Räumen zumindest nicht hingekriegt, vielleicht macht Sonnenlicht nochmal ne Ecke mehr aus?
Du hast scheinbar keinerlei Verständnis für Lichtstärke (Lux) Frag doch mal die Suchmaschine deiner Wahl, wie viel Lux du so in deinem heimischen Esszimmer bei abendlicher, normaler Deckenbeleuchtung hast und wie viel Lux an einem normalen schönen Tag bei Mittagssonne herrscht - und das muss nichtmal Sommer sein (wobei sich das bei hochstehender Sonne nochmals verstärkt).
Ich gebe dir mal grobe Richtwerte: wenn du's RICHTIG hell in deinem Esszimmer hast, dann hast du 300, vielleicht 400 Lux je nach Farbtemperatur deiner Leuchtmittel. Wie gesagt, das ist schon sehr hell.
An einem normalen Sonnentag, selbst im Winter, herrschen in Deutschland gut und gerne 50.000 Lux - ja, fünfzigtausend!
Kokujou schrieb:
Oder es ist wie oben die 8.000 ISO, dass der ISO effekt vielleicht exponentiell wirkt.
Nein, die ISO verläuft in der Regel linear. Es geht ja nach einem Richtwert der Lichtempfindlichkeit. Deshalb sind die Haupt-ISO-Stufen auch stets halbiert bzw. verdoppelt. Früher gab es dazwischen auch keine Absttufungen, also keine ISO 1000 oder ISO 640. Da gab es immer nur das Vielfache von 100.
Die mittlerweile feineren Abstufungen, die rein elektronisch geregelt sind, helfen natürlich dabei, in verschiedenen Situationen nochmals genauer die eigene Bildgestaltung beeinflussen zu können.
Das Objektiv macht schon einen durchaus spürbaren Unterschied - und das nicht nur bei der Lichtstärke. Dennoch sind gute Objektive nicht automatisch teuer. Eines meiner absoluten Lieblingsgläser (ja, der Fotoliebhaber spricht gerne von "Gläsern" ^^) ist das Sigma 2.8 DN Art 60mm Festbrennweite (also kein Zoom). Das Ding macht traumhafte Fotos mit wunderschönem (aber nicht übertriebenen) Bokeh, hat eine hervorragende Randschärfe und keinerlei nennenswerte chromatische Abberation bei einer Abbildungsschärfe und Lichtstärke, die in dem Preisbereich schon fast unverschämt ist.
Das Objektiv gab's mal neu für mFT für unter 150 Euro und ist zudem schon satte 13 (!) Jahre alt (also es kam 2013 auf den Markt).
Das bekommt man auch heute noch gebraucht für einen sehr guten Kurs - allerdings nicht für Canon EF-S (also dein Objektivbayonett - aber unzählige andere schöne Objektive).
Dennoch: bevor du jetzt schon über andere Objektive nachdenkst: mach erstmal halblang und spiel mit dem vorhandenen Equipment - du wirst da noch ganz tolle sachen in den nächsten Tagen entdecken und knipsen, da bin ich sicher
Morgen soll ja (zumindest hier in Mittelhessen) richtig geiles Wetter werden mit tollem Sonnenschein: also RAUS mit dir (und wenns nur in der Mittagspause ist) und einfach mal wild drauf losknipsen! Egal was, ob Busch, Straßenlaterne, Bushaltestelle, Mülleimer, Parkbank, mal nah, mal fern, mal nah mit maximalem Zoom, mal fern ohne Zoom, alles wild gemischt, vollkommen rille...
Der RIESIGE Vorteil gegenüber Analogfotografie ist: du brauchst keine Angst haben, Aufnahmen in den Sand zu setzen - es kostet ja (außer Zeit und Speicherplatz) nichts.
Der Nachteil ist natürlich: früher hat man sich tatsächlich bei JEDEM Auslösen vorher ernsthafte Gedanken gemacht (war ja blankes Geld). Aber wie gesagt, du steckst in der ganz frühen Lernphase, da gibt es nichts besseres, als einfach drauf loszuschießen und zu schauen, was dabei rumkommt.
Später wirst du auch noch deutlich selektiver knipsen
bluedxca93 schrieb:
Fokus auf manuell mache ich bei der 2000d nur noch.
Du nimmst sicher auch Funktionskleidung mit? Also solche tollen "Sport-Shirts", wie man sie von Regatta, Dare2b etc. bekommt? Ich kann dir nur eingängig empfehlen, mal in nen Regatta-Outdoorladen zu gehen, da gibts so geile Funktionsshirts für teilweise richtig abgefahrene Angebotspreise.
Der Vorteil: in den Klamotten schwitzt man grundsätzlich zwar genauso wie in Baumwollkleidung oder ähnlichem, aber es fühlt sich deutlich angenehmer an UND die Sachen trocknen in Windeseile am Körper.
Ein weiterer Vorteil: die kann man tatsächlich, wie @andi_sco sagte, beim Duschen direkt anlassen - das ist auch wichtig, denn: nach einem Tag Anstrengung stinkt das schweißbedingt in diesen Kunstfasern schon ordentlich
Es ist aber immer so: einen Tod muss man sterben ^^
Dennoch: auf meinen Outdoor-Wander-Foto-Trips (sprich: praktisch jeder Urlaub) will ich diese Art der Kleidung keinesfalls mehr missen.
PS: Gibts selbstverständlich alles auch als Longsleeves und in Jackenform für kältere (aber nicht eiskalte) Jahreszeiten.
Kokujou schrieb:
Naja ich kann mir das schon vorstellen, ich meine wenn man den Abstand kennt, ist selbst Fokussieren ja auch ... ich hab Angst "einfach" zu sagen, das klingt von nem Amateur wie mir so anmaßend 😆 aber... machbar.
Den Abstand musst du ja nicht "kennen", falls du das im Sinne der Entfernungsmessung meinst. In der Regel ist das bei besseren/neueren Digitalkameras ja so, dass im großen Display und auch im Sucher sofort der Mittelbereich stark vergrößert wird, wenn du am Zoom drehst. Idealerweise wird noch dazu mittels Highlighting (Pixel, die z.B. hell hervorgehoben werden) veranschaulicht, welcher Bereich aktuell exakt im Fokus liegt.
So ist es natürlich auch gut möglich, mit manuellem Fokus zu arbeiten.
Es gibt aber auch solche Spielereien wie Focus Hold, etc. Da kann man den Autofokus durchaus aktiviert lassen und stellt ihn EINMAL ein, dann bleibt er aber bis zur erneuten Betätigung der Fokustaste dennoch statisch und stellt sich nicht automatisch neu ein.
Das kann aber nicht jede Kamera und bei jedem Hersteller heißt das zudem noch anders - musst du dich mal durchklicken bei deiner.
Kokujou schrieb:
Autofokus ist halt langsam, wenn du nen Schmetterling fokussieren willst, eh der Fokus sich eingestellt hat, ist das Tierchen weg.
Im Gegenteil, wurde dir ja schon gesagt: Autofokus ist mittlerweile rasend schnell (kennst du ja auch vom Handy) und zudem oftmals genauer, als was du manuell einstellen kannst.
Das hängt aber auch ein wenig von der Qualität des Equipments ab. Klar hast du jetzt eine niedrige Einsteigerklasse in der Systemfotografie vorliegen, aber deshalb ist das per se alles nicht schlecht.
bluedxca93 schrieb:
Der Trick ist es werden ca. 4-6 Aufnahme aufgehellt, ausgerichtet und dann miteinander verrechnet. Smartphones können das was am Computer Minuten dauert quasi instant, weil die Software darauf optimiert wurde.
Ich finde das bei meinem S25 auch spannend, wie "gut" die Ergebnisse auf den ersten Blick immer rüberkommen. Auf den zweiten Blick merkt man aber, dass da viel getrickst wird und insbesondere alle möglichen Farben sehen einfach komplett anders wie mit meinen beiden DSLM aus.
Komplett anders muss da nicht zwingend "besser" für jeden heißen - für mich aber schon, denn ich bin da ziemlich puristisch veranlagt und ein Freund davon, wenn Dinge eben nicht extrem überzeichnet, verfälscht und fern der Realität sind. Ich mag es, wenn ein Foto auf meinen Bildschirmen exakt so aussieht, wie ich es mit bloßem Auge vor Ort gesehen habe. Da brauche ich keinen Kontrast-Boost, kein HDR, keine satteren Farben.
Aber auch das ist eben Geschmacksache.
andi_sco schrieb:
Deutschland ist da aber wirklich teurer, wenn man nicht gerade in der Jugendherberge übernachten möchte.
Findest du? Ich bin jetzt noch keine 2 Monate am Stück irgendwo über Nacht gewesen und selbstverständlich eignen sich Hotels eher für eine Rundreise, wie ganze Ferienwohnungen.
Gerade jedoch letztere haben wir in den Jahren, in denen wir wieder Urlaub machen (und das ist erst seit 2022, weils finanziell vorher seit 2012 nicht mehr möglich war) immer zu ziemlich gleichen Preisen gehabt:
Bodensee 2022: ca. 120 Euro die Nacht - 9 Nächte (130m², 5 Zimmer, bis zu 8 Gäste, wir waren zu fünft + Hund!) Ostsee 2024: ca. 110 Euro die Nacht - 10 Nächte Chiemgau 2025 (wir hatten die Dachgeschosswohnung): ca. 100 Euro die Nacht - 10 Nächte
Alles war in der Sommerferien-Hauptsaison, alles waren ruhig gelegene Ferienwohnungen mit mindestens 70 Quadratmetern Wohnfläche und zu den genannten Preisen wären lediglich noch Endreinigung und Kurtaxe hinzuzuzählen.
Teuer ist das keineswegs.
Wenn die Leute allerdings so doof sind (sorry, muss da mal direkt werden ^^) und direkt an irgend welchen überladenen Ferienstränden in so hässlichen Hotel-Bungalows abtauchen müssen, dann ist das halt so.
Ich hingegen komme hervorragend damit klar, wenn mein Ferienblick morgens nach dem Aufstehen so aussieht, wie zuvor verlinkt - also stets ruhig, gelegen am Ortsrand oder gar außer Orts und einfach nur mit nem Bäcker in Laufnähe.
Ergänzung ()
Kokujou schrieb:
und dann wollte ich mal sehen, Unscharf sieht doch auch nicht schlecht aus~
Find ich richtig cool Allein schon, weil du jetzt schon sehr intensiv anfängst zu testen und herumzuspielen.
Versteife dich aber nicht nur auf Nachtfotografie (ich lese da immer Nacktfotografie, ich werd halt nie erwachsen ), denn deine Kamera kann deutlich mehr (und eben auch noch viel besser) als nur das.
Kokujou schrieb:
schade die technischen daten hat er nicht dazusgeschrieben, vermutlich weils vom ios gesynct ist... och leute...
Was genau meinst du mit Penetrant in dem Zusammenhang? Allzu starke Kontraste gibts ja keine, zudem sind die Lichter überraschend rund und kein Bisschen eckig, was normalerweise durch die Lamellen in der Blende schnell passiert. So mies ist das Objektiv gar nicht, wie es doch gern behauptet wurde
EDIT:
Ich würde übrigens noch folgendes probieren: über die Straße gehen und nen kleinen, dünnen Ast des Baumes relativ nah in den Fokus setzen und fotografieren - mit ner möglichst niedrigen Blendenzahl (also offene Blende) und dann schauen, was mit dem Hintergrund passiert.
Aber Vorsicht: zu viel Backgroundblurr ist ungesund - dann wird aus Bokeh ganz schnell "Toneh"
Teil 1:
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Ich meine klar, wenns nur Italien ist, da dauert ein Flug oder sogar ne Zugreise noch vertretbar. Oder wenn man halt viel Geld hat und auf Business bucht, dann kann man sich ausstrecken und wenn man auf Toilette geht, muss nicht das ganze flugzeug aufstehen.
Aber wenn man 19 Stunden fährt und dann nur 5 Tage bleibt... die bräuchte ich allein um mich danach erstmal auszukruieren und dann gehts schon wieder nach Hause 😆 aber gut, andere sind hart gesottener.
DJMadMax schrieb:
An einem normalen Sonnentag, selbst im Winter, herrschen in Deutschland gut und gerne 50.000 Lux - ja, fünfzigtausend!
wow... du hast gerade ... okay ich übersetze "blown my mind" jetzt mal nicht 😆
Okay, das mussich ausprobieren, gerade ist halt Winter, also trüb, wenig Licht. Ich hab die Kamera mal raus gehalten, aber... gut ich hab mir fast sowas gedacht.
Ne, ich Reise zwar aber ich mache kein Outdoor-Zeug. Hemd & Hose 2x, zum Schlafen Jogginghosen und etwas für die kalten Tage, denn ich fahre im Februar und da ist es... Böses-Wort-Kalt in Ouchijuku soll der Schnee schön dick sein, darauf freu ich mich. Allerdings dieses Jahr wars lange nicht so schlim als dass sich sone Jacke gelohnt hätte, diesmal reicht mir wohl ein Pulli, Handschuhe, Mütze und meine hübsche lange schwarze Jacke. Wenn ich rumlaufe, denkst du der Tod kommt XD Alles schwarz.
DJMadMax schrieb:
Im Gegenteil, wurde dir ja schon gesagt: Autofokus ist mittlerweile rasend schnell
Naja bei meiner DSLR hats halt gedauert, mehrere Sekunden. Immer vor zurück, rödel rödel, bis er dann geknippst hat. Hab dann kapiert dass es autofokus ist und mir gefällt das direkte Feedback vom manuellen modus.
Aber ich werd auch mit Autofokus noch umgehen lernen, das Video hat mir geholfen, ich bin noch nicht durch aber ich hab gelernt dass es half-pressed gibt, und das das wohl die fokus-Suche ist. Sehr hilfreich, ich dachte ich muss solange stillhalten bis der fertig ist und war schon ganz gestresst
DJMadMax schrieb:
Findest du? Ich bin jetzt noch keine 2 Monate am Stück irgendwo über Nacht gewesen und selbstverständlich eignen sich Hotels eher für eine Rundreise, wie ganze Ferienwohnungen.
du wärst überrascht, in Japan haben für für ne Ferienwohnung... zumindest war sie so gelistet - die wurde aber nicht monatlich abgerechnet sondern nur für 5 Tage glaub - nur 50€ die Nacht bezahlt. Billig, gut, und so schön authnetisch.
Aber zum Haupt-Punkt: Ich denke es gibt überall Orte wo wohnen billig und teuer ist. In Tokyo innenstadt will ich nicht wohnen müssen 😆 Genau wie hier in München. Aber wenn du vermutlich in irgendeinem kleinen Dorf oder einer Kleinstadt schläfst, die hartgesottenen bequatschen da son paar Dörfler und pennen umsonst 😆 das hat ein Bekannter von mir in ... indien? gemacht. 3€ die Nacht.
DJMadMax schrieb:
Ich hingegen komme hervorragend damit klar, wenn mein Ferienblick morgens nach dem Aufstehen so aussieht, wie zuvor verlinkt - also stets ruhig, gelegen am Ortsrand oder gar außer Orts und einfach nur mit nem Bäcker in Laufnähe.
dito! Ich bin glücklich so ein schönes japanisches Teishoku Restaurant in der Nähe zu haben, wo dich die Leute behandeln als wärst du ihr verschollener Enkel und du nur bei "konnichiwa" schon gesagt bekommst, was für ein toller Typ du bist und wie gut und flüssig du japanisch Sprichst. ich liebe Japan
Ergänzung ()
DJMadMax schrieb:
Versteife dich aber nicht nur auf Nachtfotografie (ich lese da immer Nacktfotografie, ich werd halt nie erwachsen ), denn deine Kamera kann deutlich mehr (und eben auch noch viel besser) als nur das.
Ja, aber das hat mich damals in Japan so sehr gewurmt als ich endlich mal Sterne gesehen hab und dann war alles so arm und verrpixelt und rauschend und buah, egal wie sehr ich nachjustiere
Was genau meinst du mit Penetrant in dem Zusammenhang? Allzu starke Kontraste gibts ja keine, zudem sind die Lichter überraschend rund und kein Bisschen eckig, was normalerweise durch die Lamellen in der Blende schnell passiert. So mies ist das Objektiv gar nicht, wie es doch gern behauptet wurde
ich weiß nicht vielleicht sind meine Augen müde, aber irgendwie fand ich es schwer hinzusehen und anstrengend für die Augen... vielleicht hätte ich die nahen Häuser wegfokussieren sollen, sie verstärken zwar das dreidimensionale ein bischen, aber vielleicht fokussiert man sie beim ansehen zu sehr sodass das blurry zu sehr anstrengt. Aber ich bin Informatiker, vielleicht sind meine Augen nur generell Müde vom Tag
Du wirst dich umsehen, was für ISO/Belichtungseinstellungen notwendig sein werden bei Schnee... das ist, zumindest wenn die Sonne scheint, echt ein Killer, wenn man irgendwas Langzeitbelichten will, weil das ULTRA HELL wird - da brauchst du dann nen ND-Filter (Vorschaltfilter vors Objektiv, der das Bild generell abdunkelt bzw. in Stufen abdunkelbar macht).
Bei Schnee fotografieren find ich aber grundsätzlich ganz toll, weil das belichtungstechnisch in der Regel überhaupt keine Probleme macht. Es ist einfach von überall hell genug und reflektiert immer genug Licht in die Linse.
Kokujou schrieb:
Wenn ich rumlaufe, denkst du der Tod kommt XD Alles schwarz.
Wäre bei mir vermutlich ähnlich, denn: wenn ich selbst bei Kälte (heute auch wieder, wobeis ja gerade recht warm ist ^^) in T-Shirt rumrenne, dann sieht man meine kreidebleichen Arme - und im Sommer manchmal noch Beine, aka: Knicklichter
Kokujou schrieb:
Naja bei meiner DSLR hats halt gedauert, mehrere Sekunden. Immer vor zurück, rödel rödel, bis er dann geknippst hat.
Das mit dem Halbdrücken des Auslösers hast du ja schon raus. Dann gibts zudem noch verschiedene Fokus-Modi, die zum einen das Fokus-Nachverfolgen ermöglichen, zum anderen aber auch das bereits zuvor schon erwähnte "feste" Fokussieren trotz Autofokus.
On Top gibts dann noch verschiedene Messmethoden: willst du über den gesamten Sensor hinweg die Schärfe messen oder vielleicht nur im Mittelbereich - und dort evtl. nur auf einem einzigen Punkt?
Je "kleiner" der Messbereich wird, desto schneller sollte die Automatik auch scharfstellen können - und mit besseren Objektiven wird das dann auch nochmal besser.
Aber auch hier muss wieder klar sein: es ist und bleibt eine Einsteigerkamera. Die kann schon viel für so wenig Geld, aber dennoch musst du selbstverständlich an manchen Ecken Abstriche machen. Wie z.B. auch bei der Bildstabilisierung. Bei deiner Canon gibt es die leider nur im beigelegten Kit-Objektiv. Neuere / bessere & teurere Geräte haben das im Body bzw. synchronisieren das auch mit dem Objektiv.
Meine Panasonic G81 von 2016 hatte schon die doppelte Bildstabilisierung und das war für so nen dadderigen Kerl für mich echt Gold wert. Die G9-II führt das ganze nahezu zur Perfektion, da macht mir Freihandfotografieren selbst in dunklen Museen wieder richtig Spaß.
Kokujou schrieb:
Ja, aber das hat mich damals in Japan so sehr gewurmt als ich endlich mal Sterne gesehen hab und dann war alles so arm und verrpixelt und rauschend und buah, egal wie sehr ich nachjustiere
Sternenfotografie - also allgemein Astrofotografie, wenn man sie etwas ernster betreiben will, ist richtig aufwendig. Es fängt schon damit an, den richtigen Spot zu finden, denn: einfach ma bei dir im Garten kerzengerade hochfotografieren ist nicht - dafür hast du selbst in kleinen Orten viel zu viel Streulicht von rundherum.
Es gibt spezielle Karten im Netz, die möglichst wenig "lichtverschmutzte" Bereiche ausweisen für genau solche Dinge.
Dann wiederum: viel Spaß beim Langzeitbelichten, wenn du dann plötzlich nen geraden, komplett gepunkteten Strich durch das Bild laufen hast.
Nein, das ist kein Flieger, der mal das Licht an und wieder ausschaltet und nein, es ist auch kein sich um einen Stern drehender Planet... es ist STARLINK (unzählige Satelliten davon) ^^ Hat mir auch schon ein, zwei Testfotos komplett versaut, aber so ist das nunmal in der modernen Zeit. Wer das eine will, muss das andere mögen.
"Bokeh" beschreibt grob gesagt einfach nur eine gewisse Unschärfe im Hintergrundbereich. "Toneh" ist die künstlerische Auslegung eben dieses Begriffes vom Betreiber des Satire-Hobby-Fotografie-Youtubekanals "Camera Conspiracies". Er zielt auf einen Profi-Fotografen und Youtuber Namens Tony Northrup ab, der in einem seiner Videos das Thema Bokeh extrem übertrieben hat.
Schau dir einfach mal das erste der zwei Videos an, das ich dir im vorherigen Beitrag verlinkt habe, dann verstehst du's sicher ^^ Das zweite Video wäre dann das Follow-Up, das zeigt es nochmal ein wenig deutlicher und nimmt das Ganze nochmal mehr auf die Schippe
Wie gesagt, der Kanal ist Comedy, Satire pur... aber dennoch mit stets einer Prise Wahrheit und ordentlichem Informationsgehalt. Zudem sind die Videos immer recht kurz mit 10-15 Minuten - ich schaue die ab und an sehr gerne und ich mag den Kerl des Kanals (Kasey Stern)