[Einsteigerfrage] Neue Kamera für Japan-Reise

DJMadMax schrieb:
sowie ein Kartenleser
An zwei Laptops ist echt kein Kartenleser mehr. Finde ich auch befremdlich, vor allem bei dem Preis des einen Gerätes.
Also habe ich einen Micro-SD-Kartenleser am Tragegurt der Kamera befestigt.
Ergänzung ()

Kokujou schrieb:
Aber sagmal weißt du vielleicht womit ich die nun abspiele?
Kurios
 
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DJMadMax schrieb:
Ich habe weiterhin das Gefühl, dass manche hier mit aller Gewalt versuchen, @Kokujou den Spaß an der Systemfotografie nehmen zu wollen, noch bevor sie richtig aufgekommen ist - aus mir nicht erfindlichen Gründen. Ist es Neid?
Bitte akzeptiere, dass Dein Weg das Thema anzugehen nicht der einzig richtige sein muss.
Es ist doch bei Fotographiethemen immer das gleiche, jemand erkennt einen Mangel an seinen Bildern und versucht es mit mehr oder anderer Technik auszugleichen. Kann man machen, führt aber nicht unbedingt zum Ziel.
Die ersten Frusterlebnisse sind hier ja auch schon eingetreten, Nachtfotos werden trotz größerem Sensor auch nicht direkt besser, Ja sorry, das ist Physik und die Programmierer der Smartphone Kamera Apps haben da schon sehr viel Hirnschmalz investiert, die Physik zu überlisten, bei einer Systemkamera musst Du das weitgehend selber oder mit externer Software machen.
Darauf hinzuweisen hat nichts mit Neid oder elitärem Denken zu tun, sondern mit Sinn für die Realität.
DJMadMax schrieb:
... man kennt es, ist wie beim Autofahren: "Wenn du dir nen Golf mit 200 PS oder mehr kaufst, dann musst du dir sofort ne eigene Werkstatt mieten, ein Rennteam gründen und am Besten noch ein eigenes Testcenter bauen."
Wenn Du schon bei Autobeispielen bist, es ist ein Unterschied, ob jemand fragt, was er kaufen muss, um in absehbarer Zeit Formel 1 Rennfahrer zu werden oder ob er fragt, er sei nun schon seit drei Jahren erfolgreich Kart gefahren, was der nächste sinnvolle Schritt in Richtung Profirennfahrer sei.

Niemand hier wollte @Kokujou den Spaß an der Fotografie nehmen, sondern nur die Fallhöhe begrenzen, damit aus einem Neukauf nicht gleich eine große Enttäuschung wird.
 
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DJMadMax schrieb:
Ich habe weiterhin das Gefühl, dass manche hier mit aller Gewalt versuchen, @Kokujou den Spaß an der Systemfotografie nehmen zu wollen, noch bevor sie richtig aufgekommen ist - aus mir nicht erfindlichen Gründen. Ist es Neid?
Finde ich jetzt nicht, da übertriebst Du meiner Meinung nach. Es ist nur eben so, daß der Stand der Technik bei den Smartphones faktisch DLSRs in vielen Belangen stark überholt hat. Aus meiner Sicht lohnt sich der große Einstiegsaufwand für die meisten Anwender und deren Zwecke schlichtweg nicht mehr. Wie vorher gesagt, ich kann heute mit dem Smartphone schneller und effizienter zum Ziel kommen, die KI macht den Rest, und Du hast trotzdem tolle Bilder, die sogar auf großen Postern gut aussehen. Und dafür mache ich weder mühsame Einstellungen, teure Objektive und Zusatzzeugs.

Effizienz meets Zeit, sag ich da nur mal.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Darauf hinzuweisen hat nichts mit Neid oder elitärem Denken zu tun, sondern mit Sinn für die Realität.
Sehe ich auch so. Und faktisch macht Fotografieren mit DLSR meiner Erfahrung dann auch nur Spaß, wenn Du gute Komponenten hast, die eben auch nicht billig sind. Ernüchternd wird es dann, wenn Du mit der DLSR dann doch die meiste Zeit eher nur auf Schnappschußniveau arbeitest, wo Du mit dem Smartphone aus Effizienzgründen besser dran wärst.
Und sorry, so schön das Hobby auch ist, ich hab so viel zu tun, da spare ich mir lieber Zeit für anderes, als sich stundenlang mit einem guten Foto auseinandersetzen zu müssen.
 
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Richtig, mit einem Plastikbomber ist der Spaß begrenzt. Aber das muß jeder selber lernen.
 
Micha- schrieb:
Ich wollte nur mal die möglichen Folgen aufzeigen. Das gehört nämlich auch zur Wahrheit.
Das stimmt schon und ist auch alles richtig, aber es macht eben einen Unterschied, ob ich solche Dinge einen Neuling unverblümt vor den Latz knalle oder sachlich als mögliche Erweiterung und nicht als gefühltes Muss darauf eingehe.

Kokujou schrieb:
womit ich die nun abspiele?
Kokujou schrieb:
es sind .CR2 files
Das ist Canon-proprietär. Die Canon-eigene Software eignet sich da für die rudimentärsten Dinge. Das hätte dir aber auch die Suchmaschine deiner Wahl sagen können - zu diesem "altbackenen" Hinweis aber gleich mehr.

Micha- schrieb:
IrfanView (mit dem Plugin-Pack)
Ist auch mein GoTo - einfach ein fantastischer Bildbetrachter mit nützlichen Batch-Workflows für Kleinigkeiten wie Resizen, Croppen, etc.

Micha- schrieb:
Und da als nächstes die Frage kommen wird: "warum sehen die RAW so viel schlechter als die JPG aus, ich dachte RAW wäre besser"
Guter Hinweis :D Ich erinnere mich da noch an mein "erstes Mal" :D

Jetzt zu dem "gleich mehr" @Kokujou
Ich finde es ganz toll, dass du da scheinbar Blut geleckt hast, aber meiner Meinung nach gehst du das Thema etwas überstürzt an - und zwar an mehreren Ecken gleichzeitig.

Du willst "eigentlich" hauptsächlich das Städtische Nachtleben einfangen, bist aber nun schon bei Lichtmalerei, Sternfotografie und weißt im Umkehrschluss aber nicht einmal mit den RAW-Dateien von Canon umzugehen (obwohl ich dir nun schon mehrfach zwei kostenlose und sehr umfangreiche Editoren genannt habe).

Beschäftige dich doch bitte erst einmal weiterhin mit den Grundtechniken des Fotografierens selbst - fotografiere als JPG (und RAW parallel) und lass erst einmal die RAW-Sachen außer Acht.

Erst, wenn du grundlegende Techniken beim Fotografieren und Funktionen deiner Kamera besser ins Verhältnis rücken kannst, solltest du dir über RAW Editing Gedanken machen - und auch hier wieder: ohne viel Einlesen und (Youtube-) Tutorials läuft da gar nichts.
 
Micha- schrieb:
Richtig, mit einem Plastikbomber ist der Spaß begrenzt. Aber das muß jeder selber lernen.
Kann ich nur bestätigen, ich hatte mal einige kleinere Canons mit zwei bis 3-stelligen Nummern 5x/6x,6xx/7xx in der Hand, und das war schon deutlich schwieriger für mich, weil ich schlichtweg viele Einstellungsmöglichkeiten nicht mehr direkt hatte. Effiziente und gute Bedienung lassen sich die DLSR Hersteller gut bezahlen.
 
DJMadMax schrieb:
ob ich solche Dinge einen Neuling unverblümt vor den Latz knalle
Wir sind hier doch nicht im Kindergarten. Behandle die Menschen wie Erwachsene. Wenn es jemand schafft eine Reise nach Japan zu organisieren, dann ist er wohl auch in der Lage Google und KI zu bedienen. Ich halte nichts davon die Leute zu bemuttern.
 
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Incanus schrieb:
Darauf hinzuweisen hat nichts mit Neid oder elitärem Denken zu tun, sondern mit Sinn für die Realität.
nutrix schrieb:
da übertriebst Du meiner Meinung nach.
Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich jemanden an die Hand nehme und den Umständen (Neuling, günstiges Einsteugerequipment) an die Hand nehne und anleite, oder direkt drauf lospoltere, dass man sich gefälligst nen Profimonitor samt separater Kalibrierung zulegen soll.

nutrix schrieb:
Und sorry, so schön das Hobby auch ist, ich hab so viel zu tun, da spare ich mir lieber Zeit für anderes, als sich stundenlang mit einem guten Foto auseinandersetzen zu müssen.
Liegst du unterm Auto und schraubst? Nein? Ich auch nicht, iat für mich Stress pur. Andere tun das gern und haben da riesigen Spaß bei.

Micha- schrieb:
Richtig, mit einem Plastikbomber ist der Spaß begrenzt. Aber das muß jeder selber lernen.
Und schon wieder wird @Kokujou bzw. sein Equipment gebashed... Lasst es doch endlich sein!
 
Ich auch: ich brauche keinen Profimonitor, keine Kalibrierung, keinen A3-Farbdrucker, keine Software zur Organisierung meiner Fotos, etcpp.

Wer hat nun Recht?

@Incanus hats ja auch geschrieben und das passt hier perfekt, auch wenns eigentlich in meine Richtung gemünzt war: dein/euer Weg muss weder der richtige, noch der einzige sein.
Ergänzung ()

Wisst ihr was? Ich werd am WE mal mit der furchtbar billigen, altbackenen, keinerlei KI besitzenden "Plastikbomber" EOS 550D meines Dads (13 Jahre alt) ein paar Lowlight-Fotos schießen, just for funsies - mit rotzebilligem Kitobjektiv :)
 
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So endlich mein Bericht. Also um gleich mal die Smartphone Stimmen zum schweigen zu bringen, die Fotos die hier entstanden sind sind tausend mal schöner als alles was ich mit dem Smartphone hätte machen können.

Allein schon dass man die Kamera einfach hinstellen kann hilft ja schon immens, da gehts ja nichtmal um die Qualität. Ich war mal etwas kreativ, mal habich sie auf eine Bank gestellt, auf einem Mülleimer platziert, irgendwas was ich gerade hatte als unterlage verwendet um den Winkel zu justieren, auf nem Baumstumpf, in einem Baum. Klar Stativ wäre bequemer, aber ich muss gucken, dass ich meine Japan-Last gering halte. Und ich bin ja auch noch am ausloten.

Erstmal: Es ist unglaublich wie viel das Hintergrundlicht ausmacht. Es war stockdunkel im Park, aber um den Park herum war Licht. Und darum konnte ich so ein Foto mitten in der Nacht machen:
1765527482601.jpeg

Das sieht doch nicht aus wie mitten in der Nacht oder? Ich bin völlig baff, erstmal ist das wie ich finde sehr gut geworden, aber natürlich ein Fehlschlag für Astrophotografie 😆

Ich hab mich dann auf die Suche nach der besten Location gemacht und viele Dinge mit verschiedenen Einstellungen getestet:
1765530776488.jpeg
1765530822430.jpeg


Vor allem von dem See war ich angetan, weil da das Potenzial war, dass die Sterne sich spiegeln, aber das war mir leider nicht perfekt möglich.

Es war übrigens richtig schwer überhaupt zu fotografieren, weil, ISO hin oder her, der Live view zeigt nichts. F/stop 3.5 (kleinster), ISO 6.400, Belichtungszeit auf unendlich aber man sieht nur schwarz. Also sowas wie sterne fokussieren und scharf stellen kann man vergessen, da half nur Testfotos machen wieder und wieder. Weiß jemand woran das liegt? Ist das bei euch auch so? Oder liegts an der Lichtverschmutzung, dass er die Lichter weit weg nicht fokussieren kann weil im Vordergrund so viele sind?

Hier hab ich vermutlich den Besten Ort gefunden... Ich hab mal 3 Fotos gemacht und sie testweise mit Stacking übereinander gelegt... in der Software konnte man ein bischen was machen.
Links = Original, Rechts = Stacked
1765528753236.jpeg
1765529049021.jpeg

Also man kann mit der Stacking software einiges rausholen, man sieht deutlich mehr Sterne... Mir gefällt nicht dass das vordergrundobjekt (ne Art Karusssell) so stark beleuchtet ist... vermutlich auch LIchtverschmutzung. Aber abgesehen davon bin ich ganz zufrieden, was meint ihr dazu? Ich schätze mit 15-20 Fotos in diesem Bereich hätte ich noch schönere Ergebnisse erzielt zwecks Rauschreduzierung

hier hab ich es mal auf einem unspektakulären Grund platziert, die Sterne kamen gut zur Geltung aber es ist halt einfach nur dunkel, weswegen mir das Obige tatsächlich besser gefällt.
1765530383953.jpeg


Und von da an ist alles etwas bergab gegangen, weil ich nicht gemerkt habe, dass meine Linse beschlug... Folglich waren danach keine Sternenfotos mehr möglich.

1765530626886.jpeg

Hier wollte ich eigentlich noch ein schönes Bild von der angrenzenden Wohnfläche geben, das sah sehr schön aus, aber der Schleier darum hat mich irritiert und als ich dann nach Hause war ging mir ein Licht auf. Ooooh!!!

Übrigens hab ich mir ein paar erste Videos zum Thema Composition angesehen, der Parkt wo die Äste in das Bild ragen und das Karussel und auch der Baumstamm, das war Absicht. Um ein Gefühl von Distanz zu ermöglichen. Rule of Thirds ist hier nicht wirklich anwendbar und ich glaube Leading Lines greift hier auch nicht, aber das Einrahmen war ganz gut machbar hier und da
 
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DJMadMax schrieb:
Wer hat nun Recht?
Ach so, es geht Dir ums Rechthaben. Ja ok, du hast Recht.
Kokujou schrieb:
Also um gleich mal die Smartphone Stimmen zum schweigen zu bringen, die Fotos die hier entstanden sind sind tausend mal schöner als alles was ich mit dem Smartphone hätte machen können.
mmmh, OK. Kommt wohl aufs Smartphone an. Ich sehe viel Farbrauschen.
Kokujou schrieb:
Es war übrigens richtig schwer überhaupt zu fotografieren,
Ich weiß. Das ist der Grund, warum ich eine einfache DSLR nicht als das Allheilmittel ansehe.
 
DJMadMax schrieb:
fotografiere als JPG (und RAW parallel) und lass erst einmal die RAW-Sachen außer Acht.
Ja das hätte ich wirklich tun sollen, das hätte mir viel Leid erspart 😆
Ich dachte Raw kann einfach Nativ von allem Unterstützt werden. Ich wollte ja nichtmal bearbeiten, sondern einfach sehen was das Fotos ist und es hier hochladen, um mir Ratschläge zu holen, dass das so ausartet, hätte ich nicht gedacht, aber jetzt hab ich die Software zusammen, sorry, wenn ich was überlese ^-^

Und übrigens so festgelegt bin ich gar nicht auf meine Motive, ich betone nur Low-Light weil das halt meiner Meinung nach der Schwachpunkt meiner Handyfotografien war, Natürlich möchte ich aber auch tagsüber schöne Stadtfotos in Japan machen. Und Geistereffekte, Stacking-Techniken, Geschwindigkeitsbetonende Fotografie...
Ergänzung ()

Micha- schrieb:
Ich weiß. Das ist der Grund, warum ich eine einfache DSLR nicht als das Allheilmittel ansehe.
Keine Sorge, ich auch nicht. Ich bin mir im klaren, dass ich viele Limits haben werde und vieles auch einfach nicht mit der Kamera sondern mit der Welt außerhalb zusammen hängt, sprich beleuchtung und natürlich der Depp vor'm Rechner, wie wir ITler gerne sagen ^-^
 
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Kokujou schrieb:
Also um gleich mal die Smartphone Stimmen zum schweigen zu bringen, die Fotos die hier entstanden sind sind tausend mal schöner als alles was ich mit dem Smartphone hätte machen können.
Sicher? Schau mal die Motive des letzten Blindtests der Smartphonekameras an:
https://www.computerbase.de/artikel...3836/seite-2#abschnitt_motiv_14__berliner_dom
es ist schon erstaunlich, gerade wenn man mit analoger Fotografie angefangen hat, was die Smarties heute so hinbekommen.
 
Kokujou schrieb:
darum konnte ich so ein Foto mitten in der Nacht machen
Wenns jetzt noch gerade wäre! :D

Kokujou schrieb:
Also sowas wie sterne fokussieren und scharf stellen kann man vergessen
Manuell durch den Sucher, so gut es dann geht. Wichtig ist aber auch die Blende. Wenn du die Blende zu weit öffnest, bekommst du zwar viel Licht, hast aber nur eine geringe Schärfentiefe. Wenn du "nur Sterne" am Himmel hast, sollte das egal sein (Schärfe = unendlich), aber mit Vordergrund-Spielereien wie Ästen oder dem Karussell, da muss man dann schauen, wie tief der Fokus geht und entsprechend über die Blende steuern.

Kokujou schrieb:
Aber abgesehen davon bin ich ganz zufrieden, was meint ihr dazu?
Für so frühe Erstlingswerke (mit soooo schlimmen Billigequipment :D ) finde ich das schon richtig gut.

Kokujou schrieb:
weil ich nicht gemerkt habe, dass meine Linse beschlug
Wegen Nebel? Oder wegen der Temperatur? Beschlagen kann ja nur eine Oberfläche, deren Vorder- bzw. Rückseite eine stark abweichende Temperatur zur Umgebubg besitzt (höhere Temperatur der Oberfläche).

Hast du die Cam evtl. durch deine Hände / Atem so sehr aufgewärmt? Normalerweise beschlagen die Linsen einer Kamera nicht so schnell.

Unbedingt aufpassen beim Wegpacken - niemals feucht einpacken! Die Linsen der Kameras können tatsächlich zu schimmeln beginnen.

Micha- schrieb:
Ach so, es geht Dir ums Rechthaben. Ja ok, du hast Recht.
Es geht darum, dem TE Hilfestellungen zu geben und zwar im Rahmen seiner (finanziellen) Möglichkeiten. Das kann nicht zuviel verlangt sein.

Micha- schrieb:
Ich sehe viel Farbrauschen.
Und?
 
DJMadMax schrieb:
Wenns jetzt noch gerade wäre! :D
Ja... Ich weiß nicht, manchmal ist so ein schräger winkel gar nicht schlecht, darum hab ich's erstmal so gelassen.
DJMadMax schrieb:
aber mit Vordergrund-Spielereien wie Ästen oder dem Karussell, da muss man dann schauen, wie tief der Fokus geht und entsprechend über die Blende steuern.
den Vordergrund kriegt man zur Not belichtet, das geht also, und meistens ist der ja eh schwarz, außer im ersten Foto, wo plötzlich der Tag angebrochen war 😆 Es geht noch, aber wenn man's groß macht ist der Ast schon verschwommen

DJMadMax schrieb:
Für so frühe Erstlingswerke (mit soooo schlimmen Billigequipment :D ) finde ich das schon richtig gut.
Ermutigung 😊 ❤️

DJMadMax schrieb:
Wegen Nebel? Oder wegen der Temperatur? Beschlagen kann ja nur eine Oberfläche, deren Vorder- bzw. Rückseite eine stark abweichende Temperatur zur Umgebubg besitzt (höhere Temperatur der Oberfläche).
gute Frage, nebel war eigentlich nicht, ich schätze weil es halt sehr kalt war, angehucht hab ich sie eigentlich auch nicht, aber es kann irgendwelches Kondensat von den feuchten Untergründen sein, es war nämlich alles recht nass.


Wie sieht's aus, habt ihr konstruktive Ratschläge für mich?
Haben's die EXIF Daten denn diesmal geschafft, oder soll ich sie extra nehmen?
Im Grunde war es meistens F/3.5, der ISO so zwischen 100 und 800 damit ich länger Belichten konnte
Belichtungszeit waren im Schnitt 15 Sekunden. Bei 30 sind sie wirklich schon linig geworden, da wollte ich auch mal probieren, aber daraus ist nix geworden, muss ja heute Arbeiten 😆 (Home Office)
Sonst hätte ich mich gleich mal an Sternenlinien versucht.

Zoom natürlich so wenig wie möglich, denn wenn man zoomt verliert man f/stop.
Und Fokus im Grunde bis zum Anschlag und auf's Beste hoffen, weil wie gesagt im Live View sieht man nichts.
 
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Kokujou schrieb:
Und Fokus im Grunde bis zum Anschlag und auf's Beste hoffen, weil wie gesagt im Live View sieht man nichts.
Ich kenne Dein Objektiv nicht, weiß daher nicht, wie die Entfernungsskala aussieht. aber Anschlag ist nicht unbedingt unendlich, sondern meist darüber hinaus. also schau mal, ob Du manuell auf das Symbol für unendlich stellen kannst.
Zudem hast Du einen optischen Sucher an der Kamera, also nutze ihn statt des LiveView.
 
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@Incanus das symbol hab ich nicht. moment...
Dateiname IMG_0213.CR2
Dateigröße 25.4MB
Kameramodell Canon EOS 2000D
Firmware Firmware Version 1.2.1
Aufnahmedatum/-zeit 11.12.2025 22:21:56
Name des Besitzers
Aufnahmemodus Manuelle Belichtung
Tv(Verschlusszeit) 15
Av(Blendenzahl) 3.5
Messmodus Mehrfeldmessung
Filmempfindlichkeit (ISO) 800
Automatische Filmempfindlichkeit (ISO) AUS
Objektiv EF-S18-55mm f/3.5-5.6 III
Brennweite 18.0mm
Bildgröße 6000x4000
Ausschn./Seitenverh. 3:2
Bildqualität RAW
Blitz Aus
FE-Blitzbelichtungsspeicherung AUS
Weißabgleich Auto: Priorität Umgeb.
AF-Betriebsart Manuelle Fokussierung
Bildstil Auto
Schärfe 3
Kontrast 0
Farbsättigung 0
Farbton 0
Farbraum sRGB
Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung 0:Aus
High ISO Rauschreduzierung 0:Standard
Tonwert Priorität 0:Nicht möglich
Automatische Belichtungsoptimierung Ausgeschaltet
Randlichtkorrektur Aktivieren
Staublöschungsdaten Nein
Transportart Einzelaufnahme
Livebild-Aufnahme AUS
Seriennummer des Kameragehäuses 893078017210

ich hab wenig Ahnung was davon der eigentliche Fokus-Wert ist, 18mm sind die Brennweite ich glaube das ist der Zoom?
 
Ja genau. Ich hab das schonmal in nem Video gesehen und dachte mir - das hab ich nicht. Tjaaa, ich hab gesehen wenn man's hat muss man bei unendlich noch ein bischen feinjustieren, quasi im Millimeter bereich.
Ergänzung ()

ach genau was ich noch fragen wollte, gibt es eventuell equipment, filter, keine Ahnung, die helfen können, etwas mehr aus Situaitonen zu holen, wo die Lichtverschmutzung besonders hoch ist?
Ich zweifle zwar daran, weil ein Filter wirkt ja eher aufs ganze Bild aber... wer weiß. Vielleicht irgendwie Blenden, aber... hm.

Durch diese Erfahrung überlege ich ernsthaft einen ND-Filter zu kaufen, wie oben vorgeschlagen. das hilft nachts natürlich vermutlich weniger, aber wenn es nachts so hell sein kann, kann ich mir etwas vorstellen was bei Tag los ist, besonders wenn man ja den f/stop auch wegen Tiefenunschärfe nicht nur zur Beleuchtung verwenden will. Ist ja auch nicht so teuer.

bei mdb gäbe es f/1.4 Objektive für meine Kamera, aber die gehen schon wieder in die 100er und ich weiß nicht wie sehr sich sowas lohnt. Klar Astrophotografie, aber speziell für Japan - da fährt ja nachts nichts. Wenn ich da ne Stunde raus auf ein Feld fahre, dann komm ich erst am nächsten Tag zurück >.<
Also muss ich wenn überhaupt das Beste aus Situationen mit viel Lichtverschmutzung machen. Dafür könnte ich Tipps gebrauchen.
 
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