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Empfehlung Balkonkraftwerk

Redirion schrieb:
bei so einer Anlage mit String-Wechselrichter ist lediglich zu beachten, dass alle Module gleich ausgerichtet sind und nicht etwa ein Teil der Module zu bestimmten Tageszeiten verschattet sind, dann kann nämlich die Leistung des ganzen Strings zusammenbrechen. Es gibt aber zumindest für diese zeitweisen Teilverschattungen auch Lösungen mit Moduloptimierern. Die Moduloptimierer sind bei den 1-2 Modulanlagen nicht notwendig, weil die Modul-Wechselrichter quasi jedes Modul schon einzeln anbinden.
Nee ich hab volle Lotte baumfreie Südseite :D
 
JackTheRippchen schrieb:
Wie muss dieser Nachweis erfolgen, damit er auch technisch glaubhaft und juristisch akzeptiert wird? Frage für eine WEG.
Der techn. Vorstand hat gesagt, sofern es zu dem BKW dazu gehört, ist es OK. Eigene Bastelein soll es nicht geben. Sofern die Halterungen entsprechend zum Produkt gehören, ist es annehmbar.
Wenn man selber "bastelt", wird es schwer. Im Falle eines Schadens, hat man dann die Probleme.
Die Genossenschaft muss sich ja auch absichern. Wenn "Lainen" sich irgendwas basteln und dann etwas passiert, ist der Schaden da.
 
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duAffentier schrieb:
Kein verteilen des Stroms durch die Leitung der Wohnung. Alle Geräte müssen an den Akku/BKW direkt ran.
Die Vorgaben hat wohl ein Anwalt ohne technische Kenntnisse gemacht :D
Natürlich wird ein BLK irgendwo am Stromnetz angeschlossen und diese eine Phase ist natürlich mit allen Leitungen derselben Phase verbunden. Somit wird der Strom selbstverständlich verteilt. Dazu dient die Anlage auch.

duAffentier schrieb:
alternativ elektr. Prüfung, ob ich den Strom per Stecker in die Wohnung einbringen darf (Brandschutz etc.)
Die BLKs sind genau dafür ausgelegt und frei gegeben. Da braucht es keine Prüfung.
Sonst müsste man für jedes elektrische Gerät eine Prüfung vornehmen.
 
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duAffentier schrieb:
Wenn "Lainen" sich irgendwas basteln und dann etwas passiert, ist der Schaden da.
Ist doch hier quasi verprogrammiert und offensichtlich vom Gesetzgeber auch so gewollt. Hauptsache keinen brown- oder gar blackout. Wenn man mit Gas so unbedarft wie mit Strom umgehen dürfte würden uns die Hütten reihenweise um die Ohren fliegen.
wahli schrieb:
Da braucht es keine Prüfung.
Da streiten sich die Gelehrten, Anwälte und Fachleute noch sehr heftig. Ich beschreibe die Situation einmal nur ganz grob: $49 EnWG Abs. 1 und 2, dann weiter zu den einschlägigen VDE-Vorschriften. Kern der Debatte - es liegt eine Nutzungsänderung (von reinem Bezug zu Einspeisung und Bezug) der Anlage vor. Damit einhergehend sind die üblichen Prüfungen nach DIN VDE 0100-600 eigentlich eine Pflichtveranstaltung. Das kann kein Laie. Aber dagegen laufen alle möglichen Lobbyisten und Interessenvetreter Sturm (und wie man sieht mit einigem Erfolg). Ergo: geltendes Recht (§49 EnWG) wird bewusst ignoriert. Und wir wissen ja - wo kein Kläger da kein Richter. Aus meiner Sicht (als Elektrofachkraft) muss ich dir da widersprechen.
 
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@wahli Das sind vorgaben und auflagen. Da das Thema neu ist.
Somit sicher sich jeder ab.
Und wenn bei die das anders ist, dann ist das so. Ich gebe die Rahmenbedingungen meiner Genossenschaft wieder.
Es wird überall anders gemacht. Nur hier ist das aktuell so.
Der Vermieter erlaubt es ja, aber eben unter Auflagen. Thats Life.
 
duAffentier schrieb:
nur CE geprüfte Systeme
Damit ist klar das eure Genossenschaft gelinde gesagt wenig technisches Verstaendnis hat...

CE muss auf in der EU in Betrieb genommenen Geraeten so oder so drauf sein.
Aber noch relevanter: CE beinhaltet bei den allermeisten Artikeln keinerlei Pruefung, erst recht keine unabhaengigen Pruefung. CE ist eine Selbsterklaerung in der der Hersteller sagt dass das Geraet in Ordnung ist. Nicht mehr, nicht weniger. Das Zeichen ist allenfalls bei groesseren Herstellern oder Importeuren wirklich was wert, denn die kann man sich im Fall der Faelle auch greifen.
Bei direkten Chinaimporten von AliExpress und Co., oder irgendwelchen Briefkastenimporteuren hast du keine Chance Regress einzufordnern, dementsprechend hat das CE Zeichen da absolut keinen echten Wert.
 
Meines erachtens nach fährst du meistens am günstigsten wenn du die PV-Module vor Ort kaufst und dir die Einzelteile selbst zusammensuchst, das spart Speditionskosten.

Allerdings musst du dann schauen ob die Module zum Wechselrichter passen (Stichwort Stromstärke). Ich hab alles per PV*Sol (Testversion gratis ;) ) für mich, meinen Vater und einen Freund durchgeplant.
Die örtlichen Gegebenheiten solltest du unter Umständen auch mit einbeziehen (Montage aufgeständert auf Flachdach, aufgeständert an der Wand, Senkrecht an der Wand, eventueller Schattenwurf...).

Generell würde ich zu einem Deye Sun600G3 raten, der hat eingebautes WLAN und 2 MPP-Tracker. Wenn du keinerlei Verschattung hast kannst du auch einen Growatt MIC600 nehmen, der ist ein Stringwechselrichter, jedoch teurer und braucht ein extra WLAN Modul.

Falls du auf einem Flachdach oder an einer Wand aufständern möchtest: Montagedreieck

Montagematerial (Modulklemmen,Schrauben,Stockschrauben, usw) gibts günstig in Polen: Synerga

Wenn du konkrete Hilfe brauchst ohne das ganze "Was darf ich"-gesabbel kannst du mir auch gern ne PN schicken.

Edit:
Mein BKW besteht aus Deye Sun600G3 mit 2 Luxor M120 380Wp Glas-Glas Bifazial HJT Modulen.
Ich wohne allerdings auch an der Nordseeküste, die Anlage steht in exponierter Stellung auf der Garage weswegen ich Glas-Glas genommen hab. Den WR habe ich gewählt weil ich Zeitweise Schattenwurf habe.
Die von mir gewählten Module waren bei mir im Ort zu haben und besitzen eine Produkt- sowie Leistungsgarantie von 30 Jahren (und dann noch 93% Leistung). Das Bifaziale werde ich noch versuchen durch Streichen des Daches in Weiß weiter auszureizen, aber das ist mein Spieltrieb :D
 
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Ranayna schrieb:
Damit ist klar das eure Genossenschaft gelinde gesagt wenig technisches Verstaendnis hat...
Wieso?
Wenn man billige China Sachen kauft, kann es auch sein, das man was falsches erwischt.
Und ja, es kann auch sein, das man als Laie wo billig kauft und dann keine CE-Konformen Module hat.
Siehe Masken FFP2 (gefälschte bzw falsche CE Deklaration etc.).
 
duAffentier schrieb:
Der techn. Vorstand hat gesagt, sofern es zu dem BKW dazu gehört, ist es OK. Eigene Bastelein soll es nicht geben. Sofern die Halterungen entsprechend zum Produkt gehören, ist es annehmbar.
Und wenn die Verbindung zwischen mitgelieferter Halterung und Gegenstelle (z.B. Balkongeländer) hält, aber die Gegenstelle bei Sturm aus deren Verankerung (z.B. Dübel in der Wand) reißt? Wer haftet dann?
Ergänzung ()

wahli schrieb:
Die BLKs sind genau dafür ausgelegt und frei gegeben. Da braucht es keine Prüfung.
Wenn du in einen mit B10 abgesicherten Stromkreis nochmal 2,6A vom BLK einspeist und der Fehler danach auftritt, kann es bei unzureichendem (für dann 12,6A) Leitungsquerschnitt schon zu einer thermischen Überlastung der Leitung kommen. (Ja das ist der worst-case, welcher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist.)

Sonst müsste man für jedes elektrische Gerät eine Prüfung vornehmen.
BLK sind Quellen, keine Senken. Der Vergleich hinkt.
 
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Ich kann den Growatt MIC 600 TL-X empfehlen und dazu zwei beliebige Modul mit 400Wp+....oder 3 Module mit 350Wp, das würde dann dem max. Eingangsstrom des Wechselrichters entsprechen, hat aber den Vorteil, dass der Wechselrichter früher anspringt (weil die Startspannung früher erreicht wird) und später abschaltet, heißt also das man mehr Ertrag hat. Ob sich das lohnt muss jeder für sich selber entscheiden. Ich habe 3 Module dran gehabt.
Und wenn noch eine Flachdachaufständerung dazu kommen soll, in Holland die Valkbox 3 für jedes Modul bestellen. Top Teil. Hatte ich auch und ist garantiert sturmerprobt. :D .....der entsprechende Ballast vorausgesetzt.
In Deutschland kosten die Teile leicht das Doppelte.
 
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@duAffentier: Masken sind da tatsaechlich noch was eher spezielles, da das Medizinprodukte sind, die strengere Auflagen erfuellen muessen, wie zB das da eine ID ersichtlich sein muss.
Ich bin mir da jetzt nicht ganz sicher, aber wahrscheinlich gilt da auch eine Pruefpflicht, und die Selbstdeklaration reicht nicht aus.

Bei den allermeisten technischen Artikeln ist das aber nicht noetig. Da ist CE wirklich nichts mehr als eine Selbsterklaerung des Herstellers, bzw. des Importeurs.
Vorallem ist es aber eines nicht: Eine Pruefung.
Es ist auch nicht illegal, wenn du dir eine Rolle CE Aufkleber besorgst und sie draufklebst. Es kann nur sein das du das halt im Herkunfstland machen musst ;)
Aber es ist keine Faelschung, da es ja keine Pruefung oder irgendein "Zertifikat" gibt was gefaelscht werden koennte. Und du stehst als Importeur so oder so grade fuer deine Importe.

Wenn eure Genossenschaft es wirklich Ernst meinen wuerde, waere eine Formulierung ala "Tuev Geprueft" oder "GS (gepruefte Sicherheit) Label" wesentlich sinnvoller. Denn das sind echte unabhaengige Pruefungen.
Obs da BKWs gibt die das erfuellen weiss ich nicht, wenn nicht scheint es eurer Genossenschaft wohl aber nur recht zu sein, denn der Rest der Auflagen lassen deutlich durchblicken was die von BKWs halten :P
 
Ein Kollege und ich haben die Aufgabenstellung mal durchdekliniert. Es scheint empfehlenswert, ein Komplettangebot dort zu kaufen, wo der Anbieter die Anmeldung am Marktstammdatenregister für den Käufer erledigt: das ist fast schon die halbe Miete. Ansonsten soll man sich mal fragen, wer im Haus / in der Wohnung tagsüber da ist, um den produzierten Strom zeitgleich zu verbrauchen. Es macht ja wenig Sinn, wenn die Wohnung tagsüber (Sonnenschein) verwaist ist und der produziere Strom beim Netzbetreiber wandert - vorausgesetzt man hat keinen Ferrariszähler.
 
Slapshot schrieb:
Den gibt es hier nochmals günstiger für 202,50 Euro.

Letztendlich zählt der Preis. Wenn etwas kaputt geht, dann der Wechselrichter und den kann man austauschen.
Beim BLK ist meistens der WR hinter den Modulen und da ist es heiß. Das ist nicht ideal. Wenn möglich, sollte der kühler gehalten werden.
Ein Freund von mir hat 900 Module. Vor ca. 20 Jahren kamen die ersten aufs Dach und immer wieder weitere. Es ist ihm noch kein einziges kaputt gegangen. Und von den WRs war mal einer wegen Blitzeinschlag defekt. Den hat dann die Versicherung bezahlt. So viel zum Thema "Haltbarkeit".
 
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Sphynx schrieb:
Danke!

Hmm.... Das Teil ist schon recht mächtig. Die ohne Gehäuse sind zumindest etwas flacher.
Sind die Microwechselrichter, die es so gibt auch geeignet? So was z.B. https://amzn.eu/d/iKzN9YD
Ja, die sind auch dafür geeignet bzw. dafür gemacht.
Der soll ganz gut sein: https://www.reichelt.de/de/de/micro...-apsystems-ds3s-p335246.html?PROVID=2788&&r=1
Ich persönlich würde aber aufgrund der Umwelteinflüsse so einen "mächtigen" nehmen. Es entsteht auch eine nicht zu verachtenden Hitzeentwicklung unter den Modulen, dass ich das Gerät lieber in den Keller, Dachboden, Garage oder wo man sonst mit kurzem Wegen zu den Modulen kommt, installieren würde.
Aber das muss jeder selber für sich entscheiden. Funktionieren tun die Mikrowechselrichter genauso.
 
Nachdem hier schon länger nichts mehr gepostet wurde, 'mal ein kurzes Update. Grundsätzlich sind ja die Preise für Balkonkraftwerke im letzten halben Jahr um ca. 30 bis 50 % gefallen.

Zwei Tipps von mir zu leistungsstärkeren Balkonkraftwerken mit 1.100 bis 1.600 Wp (Wattpeak), die zum jetzigen Zeitpunkt ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis haben.

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Von Kaufland mit Hoymiles 800 W-Wechselrichter (upgradebar von 600 auf 800) sowie 1.100 Wp-Modulen (2 x 550 Wp-Module):

Preis: 659 € incl. Versand (war letzte Woche noch 20 € günstiger).

Kaufland-Link

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Zwar im engeren Sinne kein Balkonkraftwerk mehr, aber mit einphasiger Einspeisung. Somit auch per Stromstecker ans Hausnetz ohne Umbauarbeiten anschließbar.

Die Anlage muss man leider von einem Elektriker abnehmen lassen und dieser sie auch beim örtlichen Versorger und der Bundesnetzagentur anmelden:

Von Kaufland mit 1500 W-Wechselrichter von Hoymiles (drosselbar per Software auf 600 bzw. 800 W) sowie mit 1.640 Wp-Modulen (4 Module á 410 Wp):

Preis: 850 € incl. Versand.

Amazon-Link

Trotzdem ein vom P/L-Verhältnis her unschlagbares Angebot.


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Thorle schrieb:
Aufpassen: Noch sind Module > 2m² nicht zulässig!
Doch, sind sie sehr wohl! - Nur wenn die Paneelen auf dem DACH montiert werden, dann nicht. Stellt man sie hingegen im eigenen Garten (also am Boden) auf, so ist das erlaubt.

Nochmal ein günstiges Angebot im normalen BKW-Bereich:
Bei eBay gibt 's von gerri.tech eine Anlage mit 600 W-Wechselrichter von Hoymiles (HM-600) sowie mit 800 Wp-Modulen (2 Module á 400 Wp):

Preis 404 € incl. Versand (nur mit Gutscheincode SOMMERFEST23)

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