Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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Jo, der Untergang wird schon vorhergesagt, seit ich denken kann. Ich werde diesen Untergangs-Fetisch nie nachvollziehen können. An der Börse wird derweil munter Party gefeiert. Weil der größte Kostenfaktor für Börsenkonzerne 2023 waren weder die bösen Bürgergeld-Empfänger noch die Energiepreise, sondern Kapitalkosten, sprich Zinsen. Und alles deutet gerade darauf hin, dass diese 2024 wieder sinken werden. An der Börse investiert man in die Zukunft, also gehen die Kurse hoch. So einfach ist das.

Aber keine Angst, eine Korrektur kommt bestimmt, Stichwort Gewinnmitnahmen. Also wird es schon die nächste Gelegenheit geben, um auf die pöhse Weltverschwörung schimpfen zu können. Bei der Gelegenheit kann man dann auch gleich wieder ein bisschen auf Arme und Immigranten hetzen. Weil das klappt ja immer.

In der FAZ stand gestern, dass durch die Ampelbeschlüsse die durchschnittlichen Heizkosten für einen Haushalt wohl um 60 Euro im Jahr steigen werden. Das sind fünf Euro (in Zahlen: 5) im Monat. Oh Gott, wir werden alle sterben!e1nself.

Und natürlich heulen die Konzern stets und immer wegen Energiekosten oder anderer Wehwehchen rum. Das ist ihr Job. Immer schön meckern, um entweder Förderungen abzugreifen oder ein paar Stellenabbauten rechtfertigen zu können. Alles mit dem Ziel, die Gewinne zu maximieren. Dazu haben sich Börsenunternehmen ihren Anlegern gegenüber verpflichtet. Ich weiß ja nicht, wie sehr ihr das verfolgt. Aber so mancher DAX-Konzern konnte in diesem Jahr Rekordumsätze erreichen. Klar, Volkswagen hat sich in die Scheiße geritten, ebenso Siemens Energy. Aber die Gründe dafür sind vordergründig Missmanagement, nicht Energiepreise.

Ganz im Ernst, kann sich hier irgendwer an irgendeine Episode erinnern, in der die Unternehmen einstimmig gesagt hätten: "Ja, alles supi, nix zu meckern, uns geht's prima!"? Ich nicht. Wirklich nicht. Und ich bin Wirtschaftsjournalist, falls das was zu bedeuten hat. Das soll nicht bedeuten, dass es keine Probleme geben würde. Aber vom prognostizierten Untergang könnten wir aktuell kaum weiter entfernt sein.

Aber was red ich. Wird ja eh wieder nicht drauf gehört. Die pöhsen Grünen müssen Schuld sein. Die sind ja bekanntlich an allem schuld.
 
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OdinHades schrieb:
Siemens Energy. Aber die Gründe dafür sind vordergründig Missmanagement, nicht Energiepreise.
Bei siemens Energy ist es ausschliesslich Missmanagement. Man hat sich ein richtig faules Ei eingekauft und ich würde mal behaupten, bei der Kommunikation mit den ankegern hat man sich im tief grauen bereich bewegt.

Energiekosten haben da absolut gar keine rolle gespielt.

Basf ist seit jahrzehnten im ausland aktiv. Weltweit. Soviel produktion wie die haben, die könnten sie in de weder flächenmässig unterbringen noch gäbe es genügend arbeitskräfte. Auch hier spielen die energiekosten nur eine teilrolle. Wer die geschichte von basf kennt, weiß aber , dass da immer alles teuer und kacke in de war, seit jahrzehnten. Hätte man basf in den 1970er jahren gehlaubt, als die unweltgesetze zum schutz der flüsse anfingen, dürfte es basf heute in de längst nicht mehr geben…

Und zu VW brauch man nicht viel sagen oder? Die E-Wende verpennt, Dieselskandal, Kundenverarsche am laufenden band und eine Preisstrategie als wäre man absoluter Premiumhersteller bei fragwürdiger Qualität.
 
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Es geht darum, dass BASF in Deutschland Stellen abbaut und woanders aufbaut das ist eine grundlegend andere Situation und auxch nicht mehr in D investiert.

Niemand hat doch behauptet dass die dt Wirtschaft nur wegen der Energiekosten Probleme bekommt - das ist aber ein wichtiger Teil des Puzzles der vor allem das produzierende und verarbeitenden Gewerbe von der Schraube bis zum extremen Hightech - siehe Waferproduzenten - geschäftsgefährdend trifft

Der IW sagt für Deustchland mit hoher Wahrscheinlichkeit ein weiteres Rezessionsjahr voraus - was heisst Deustchland steht wieder schlechter das als fast alle anderen Länder und muss wieder von seiner Substanz leben Wenn der DAX trotzdem steigt - oder sich hält - beweist das halt meine These dass die Investoren sagen egal wie schlecht Deutschlands Wirtschaft dasteht vor allem im Vergleich zu anderen Ländern das hat mit den DAX Unternehmen nichts mehr gross zu tun.

In den USA zahlt die Industrie für zuverlässige Versorgung ~ 3,5 Cent pro kWh in China weniger als 2. Deutschland ~ 13 .... und wenn die Energiepreisbremse ausläuft ein vielfaches mehr.
 
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Andy4 schrieb:
Vielleicht liegt das meinerseits daran, dass diese Firma bei mir um die Ecke ist und ich durchaus weis, dass die Leute keine Arbeit mehr haben. Gabs damals schon so viele Insolvenzen, wie jetzt? Ich glaube nicht.
https://www.destatis.de/DE/Themen/B...ngen-Insolvenzen/Tabellen/lrins01.html#242428

Wo sind jetzt die Insolvenzen in Folge der gestiegenen Energiekosten 2022?

Effektiv hatten wir weniger Insolvenzen als noch in der Merkel-Ära, und das obwohl damals noch der gute Atomstrom und frische Gasverträge mit unserem lieben Freund Putin geschlossen wurden. :D

Das es der Baubranche aktuell nicht gut geht hat ja viele Gründe, und da sind vor allem die Materialkosten gestiegen, aber es gab auch über die Corona Jahre erhebliche Probleme mit Materialbeschaffung, weil unser Herr Altmaier unser gutes, deutsches Holz lieber an Chinesen und Amerikaner verscherbelt hat, anstatt den Export rechtzeitig zu beschränken, siehe:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/holz-baustoffe-baustelle-1.5298505

Die Holzpreise sind entsprechend in die Höhe geschossen, eben weil Holz über Monate nicht mehr ausreichend verfügbar war. Ähnliches hat man auch in anderen Bereichen gesehen, wo über die ersten Corona Lockdowns eben viele Aufträge brachlagen, und ein riesiger Stau entstanden ist (=weitere Teurung!) und die Inflation ist eben nicht vom Himmel gefallen, zumal sie nicht nur Deutschland betrifft. In der Folge folgte die Leitzinsen anzuheben war tödlich für die Wirtschaft, aber wenn ich jetzt sehe wie die Prognosen für 2024 aussehen, steht Deutschland eben nicht schlecht da, und der Ausblick sogar sehr positiv. Du kannst jetzt gerne irgendwelche Unternehmer aus deiner pers. Bubble als Gegenbeweis einführen, aber in absoluten Zahlen stehen wir als Land eben sehr gut da. (noch mal einen Blick auf die Insolvenzen Statistik werf...)
 
Häh wieso Insolvenzen?

Die kommen beim kleinen Mittelstand erst dann wenn die ganze Substanz aufgebraucht ist - vorher werden einfach Menschen entlassen.

Und bei grossen Unternehmen werden einfach die Arbeiter in Dustchland vor die Tür gesetzt oder was einfacher ist Stellen die frei werden nicht mehr neu besetzt - im Ausland Produktionsanlagen gebaut und dort eingestellt die gehen überhaupt nicht pleite.

Daer einzige Sektor in D der stark wächst ist die öffentliche Hand die stellt massig immer mehr Menschen ein - nur die bringen kein Geld sondern müssen von den Steuerzahlern finanziert werden.

Ohne das hätte sich das sicher schon etwas ausgewirkt
https://www.tagesschau.de/thema/stellenabbau und das ja nur ein winziger Teil.
 
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Man könnte fast zu der Erkenntnis kommen, dass es hochgradig unseriös ist ein komplexes Thema wie das Wirtschaftswachstum oder die Insolvenz von Firmen generell auf einzelne Begriffe zu reduzieren und dann zu behaupten alles wäre in Ordnung, wenn dieses eine Ding geändert würde.

Man könnte ebenfalls zu der Erkenntnis kommen, dass Menschen die auf so einem Niveau argumentieren als absolut ungeeignet für die Beurteilung dieser Themen generell zu betrachten sind.

Zusätzlich ist es eine Valide Interpretation, dass Menschen, die auf so einem Niveau argumentieren am Problem an sich nicht interessiert sind sondern versuchen über Strohmannargumente (Jetzt denk doch einer an die ... checks notes ... Kinder) eine Diskussion ins Off-Topic abdriften zu lassen.

======

Nur so als Hinweis. Ihr lasst euch gerade hier seit einigen Seiten in eine Grundsatzdiskussion verwickeln, bei der die Gegenseite nicht daran interessiert ist ihre Meinung zu ändern, nicht über das notwendige Wissen für das Thema verfügt und nicht gewillt ist sich zumindest die Grundlagen anzueignen.

...

Die Wirtschaft Deutschlands geht nicht daran zu Grunde, dass Kohlestrom 0,05€ mehr pro kg CO2 kostet ...
 
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Bohnenhans schrieb:
Es geht darum, dass BASF in Deutschland Stellen abbaut und woanders aufbaut das ist eine grundlegend andere Situation und auxch nicht mehr in D investiert.
Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun: Der Stellenabbau geht auf die weltweit sinkende Nachfrage zurück, nicht auf hohe Energiekosten! Siehe auch: https://www.mannheimer-morgen.de/wi...abbau-in-ludwigshafen-fest-_arid,2141649.html

Ein weiteres Mal erzählst du Unfug, weil du Fakten deinem Narrativ unterwirfst und uminterpretierst statt dich an die Fakten und den realen Kontext zu halten.
Bohnenhans schrieb:
das ist aber ein wichtiger Teil des Puzzles der vor allem das produzierende und verarbeitenden Gewerbe von der Schraube bis zum extremen Hightech - siehe Waferproduzenten - geschäftsgefährdend trifft
Der Hauptgrund ist die weltweit schwächelnde Wirtschaft und der daraus resultierende Nachfragerückgang. Das hat mit deutschen Energiekosten wenig bis nichts zu tun...
Bohnenhans schrieb:
Der IW sagt für Deustchland mit hoher Wahrscheinlichkeit ein weiteres Rezessionsjahr voraus - was heisst Deustchland steht wieder schlechter das als fast alle anderen Länder
Der IW hat ne ziemlich miese Trefferquote wenn es um Vorhersagen in die Zukunft geht. Er korrigiert deshalb regelmässig nach. Und wo geht es fast allen anderen Ländern besser? Welche sollen das sein? Oder ist das wie bei der Dax Geschichte von dir, dass eine handvoll Beispiele fast alle sind?
Bohnenhans schrieb:
In den USA zahlt die Industrie für zuverlässige Versorgung
:rolleyes: https://www.bmwk-energiewende.de/EW...017/01/Meldung/direkt-erfasst_infografik.html
Gnerell sieht die Infrastruktur in den USA so aus: https://www.deutschlandfunk.de/veraltet-marode-unterfinanziert-wie-die-us-infrastruktur-100.html
Einerseits den Untergang DEs besingen, andererseits die USA dann als Beispiel nehmen als guten Standort in Bezug auf Infrastruktur für Unternehmen.
Du und so manch anderer segelt so dermaßen neben der Realität....

@Damien White im Prinzip hast du Recht. Leider wird, warum auch immer, die Moderation nicht aktiv. Den teils wirklich extrem hanebüchenen Unsinn aber unkommentiert stehen zu lassen, ihn damit sozusagen zu legitimieren, finde ich geht aber ebenso nicht.
 
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Die Prognosen des IW saind doch keine Punktprognosen - die Zahl ist lediglich das mit Abstand wahrscheinlichste Szenario das ist natürlich ein Korridor - von extremst unwahrscheinlioh - merhrere Atombomben explodieren unbeabsichtigt über Deutschland - bis man findet die grösste reine Goldader der Welt in D die man im Tagebau abbauen kann über zu das ist die wahrscheinlichste Entwicklung.

Gegen Deine Laienbauchgefühle ist der IW halt die 100x bessere Wahl.

So wie Deutschland auch seinen Industriestroim subventioniert durch die Strompreisbremse? Wo soll denn da der Unterschied sein?
 
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Bohnenhans schrieb:
Gegen Deine Laienbauchgefühle ist der IW halt die 100x bessere Wahl.
Ich sagte nicht, dass der IW falsch liegt. Mal wieder verdrehst du einem die Worte. Der Punkt ist, dass du auf Basis der Prognose des IW bereits so tust, als wäre ein Wirtschaftsabschwung Fakt für 2024 und dass das fatal sei. Weder das eine noch das andere ist gegeben. Ich wies darauf hin, dass der IW regelmässig bei solchen weit in der Zukunft liegenden Prognosen auch daneben lag, zuletzt bei 2022 und 2023. Die Trefferqwuote soweit im Vorraus ist relativ gering. Das ist insofern relevant, wenn der prognostizierte Auf- oder Abschwung nur sehr schwach ist, da es sich dann auch ins Gegenteil verdrehen kann. Wie zuletzt bei den prognosen 2022 und 2023...
 
Bohnenhans schrieb:
Der IW sagt für Deustchland mit hoher Wahrscheinlichkeit ein weiteres Rezessionsjahr voraus
Was ist hohe Wahrscheinlichkeit?
Ohne Fehlerintervall, Methodik und co. lässt sich da nix sagen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/konjunkturprognosen-bip-haushaltskrise-100.html
Die Bundesregierung ging hierzulande zuletzt von 1,3 Prozent Wachstum im kommenden Jahr aus. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der die Regierung berät, prognostizierte in ihrem Jahresgutachten ein Plus von 0,7 Prozent. Nach Einschätzung des IW bleiben die Rahmenbedingungen dagegen so schlecht, dass dies nicht gelingen wird.
[....]
Das drücke das BIP um rund 0,5 Prozent nach unten. "Im schlimmsten Fall ist sogar ein Rückgang von einem Prozent möglich."
Der letzte Satz ist die Prognosse vom IW.

3 Quellen, drei Meinungen, 2,3% Schwankungsbreite.

Ist halt wie so häufig: Ohne Fehler und Konfidenzangaben sind statistische Zahlen ziemlich wertlos.
 
Hier erklärt die Bild, warum in dem dem Untergang entgegenrasenden Deutschland der DAX da plötzlich so unbrauchbar dazwischenfunkt.

https://www.bild.de/politik/inland/...-deutschland-schlecht-geht-86429044.bild.html

Wäre die Situation aktuell nicht so ernst und angespannt dürfte man sich über derartige Dunpfbackigkeit einfach nur amüsieren.

Naja, vielleicht ein kleiner Anlass, mal über "informatinsquellen (und den jeweiligen Motivationen)" nachzudenken...
 
Der DAX ist als Performance Index künstlich aufgebläht. Schau dir mal den DAX- Kursindex an und vergleiche den mit anderen Kursindizies wie S&P 500, dann fällt einem mal so richtig auf was für eine Gurke der DAX eigentlich ist.
Die derzeitigen Kurse im DAX liegen 10% über dem hoch von 2000. Wahnsinn…
 
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Ich behaupte mal eher dass die unwisenden Nachplapperer den Unterschied zwischen den Indextypen nicht kennen.
Und ein Performanceindex steigt nunmal auch, wenn die Kurse über Jahre stagnieren. Beim Performance ist halt ganz angenehm, dass man mit einem Blick die Gesamtrendite inkl. Ausschüttungen ablesen kann.
Aber einen Index, der selbst bei Stagnation der Kurse immer weiter steigt als Indikator für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung eines Landes zu nehmen, ich bitte dich. Dazu kommt, dass bei global agierenden Unternehmen der Heimatmarkt auch nur einer unter vielen ist. Und nicht zu vergessen hat die erwartete Zinsentwicklung derzeit einen starken Einfluss auf Kursentwicklung. Und ich behaupte mal der ist ungleich größer als die Entwicklung der Realwirtschaft.

Erinnere ich mich an eine Vorlesung fällt mir ein: Aktienkurs = Summe der abgezinsten erwarteten zukünftigen Gewinne. Langfristig werden sinkende Leitzinsen erwartet, deswegen steigen die Kurse und das weniger stark als in den USA bspw, wo anscheinend deutlich größere Gewinnsteigerungen erwartet werden.

Bei mir im Depot schimmelt schon seit 2016 ein DAX ETF (Home Bias und so…wollte den eigentlich vor Jahren schon abstoßen) vor sich hin. Neben dem S&P 500 und MSCI World ETF die da auch vor sich hin gammeln sieht dessen Rendite ziemlich mickrig aus.

Im übrigen ist der FTSE 100 auch nicht weit von seinem Allzeithoch entfernt - und das ist auch noch ein Kursindex. Es zweifelt doch trotzdem niemand ernsthaft daran, dass sich die Briten mit dem Brexit selbst in den Fuß geschossen haben.

Und nein, Deutschland rast nicht dem Untergang entgegen. Der DAX ist nur einfach kein geeigneter Indikator, weder für Untergang noch Wirtschaftswunder.
 
Was ich nicht verstehe: Dir ist doch offensichtlich klar, dass sich ein Aktienkurs zurücksetzt um den Wert der gezahlten Dividende. umhin tut das auch der DAX Index. Würden die Unternehmen keine Dividende zahlen, würde der DAX Index auch nicht "stagnieren".

Der Dax allein ist sicher wenig hilfreich eine wirtschaftsentwicklung zu belegen. Aber er ist ein guter Indikator, ein steigender DAX Performance kann kaum ein Anzeichen für eine Wirtschaftsflaute sein. Denn dann würden auch keine großen Renditen gezahlt und umhin auch der DAX Performance nicht stark steigen.

Was man aus den beiden DAX Indizes ablesen kann: Dass die deutschen DAX Unternehmen offensichtlich große GEwinne eingefahren und diese als Dividende ausgeschüttet haben. Ob das gut oder schlecht ist, darüber kann man streiten. Dividende, die gezahlt wurde, kann nicht reinvestiert werden. Aber Unternehmen erwirtschaften in wirtschaftlichen schlechten Jahren nicht unbedingt (Rekord-)Gewinne, die man als Dividende zahlen könnte...
 
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Och, ich sehe da eh kein Problem. Auch Öl, Gas und Kohle sind erneuerbar. Die sind ja auch biologischen Ursprungs und dann hat es halt ein paar tausend Jahre gedauert, bis sie verdichtet wurden.

Der einzige Unterschied zu Holz ist einfach die Dauer.

Atomkraft dagegen ist vom Prozess her natürlich nicht erneuerbar, da die Atomkerne ja gespalten werden, aber da es davon so viele gibt und so dermaßen viel Energie freigesetzt wird, würde es wohl noch Millionen Jahre brauchen bis man nicht mehr genug Spaltmaterial hätte.
 
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