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Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?
- Ersteller Derbysieger1995
- Erstellt am
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Die Bildung von Erdöl, Erdgas und Kohle dauerte etwa 40 -350 Millionen Jahre, da werden wir schon lange nicht mehr hier sein. Es wäre schon überraschend wenn die menschliche Dummheit die nächsten tausend Jahre übersteht...j-d-s schrieb:Och, ich sehe da eh kein Problem. Auch Öl, Gas und Kohle sind erneuerbar. Die sind ja auch biologischen Ursprungs und dann hat es halt ein paar tausend Jahre gedauert, bis sie verdichtet wurden.
Je nach Druckverhältnissen braucht Öl nur rund 10.000 Jahre. Was nicht schnell ist aber in der Erdgeschichte ein Fingerschnips. Für unseren Maßstab aber halt so nicht zu gebrauchen. Denn es geht hier ja eher um Energie die sich nicht "verbraucht".
Erkekjetter
Vice Admiral
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Jemand der wohl annimmt, dass man jedes (radioaktive?) Material spalten kann in AKWs, dem brauch man vermutlich auch nicht erklären, dass wir extrem viel mehr Öl verbrauchen, als sich neu bildet.
PS: Ne schnelle Recherche ergab, dass die Uranvorkommen (die aktuell bekannt sind) und sich für um die 130€/kg (oder weniger) fördern lassen, reichen 60 (!!) Jahre!
https://www.kkg.ch/de/wissen/uran-radioaktivitaet/rohstoff-uran-1130.html Und das aus einer sehr positiv gestimmten Quelle zum Thema AKW/Atomkraft... (Man beachte so stilvolle Formulierungen wie "Mit dieser Weiterverwertung wertvoller Rohstoffe unterstützen Kernkraftwerke die Abrüstung.")
Für 260 Dollar/kg würden die Vorräte 135 Jahre reichen + vermutete unentdeckte Vorkommen die nochmal 100 Jahre reichen würden. Also reden wir von Vorkommen, die wahnwitzige 235 Jahre reichen, wenn die Atomkraft nochmal merklich teurer wird (doppelter Rohstoffpreis).
Natürlich könnte man noch aus weiteren Quellen Uran beziehen, wie aus der Quelle ersichtlich wird. An sich gibt es auch viel Uran auf der Welt. Nur steigen dann die Kosten immer weiter an, bei einer Energie-Gewinnung, die ohnehin schon teuer ist. Ich denke, dass die Quelle für diese Urangewinnung keine Preise mehr angibt, hat einen guten Grund. So kann man auf theoretische Vorkommen/Gewinnungsquellen verweisen, die die "nutzbaren" Vorräte auf viele hundert Jahre streckt. Das sie es ggf. nicht sind, weil die Kosten zu hoch sind, fällt unter den Tisch...
Und all das stellen wir jetzt mal ganz wertfrei der Behauptung von
PS: Ne schnelle Recherche ergab, dass die Uranvorkommen (die aktuell bekannt sind) und sich für um die 130€/kg (oder weniger) fördern lassen, reichen 60 (!!) Jahre!
https://www.kkg.ch/de/wissen/uran-radioaktivitaet/rohstoff-uran-1130.html Und das aus einer sehr positiv gestimmten Quelle zum Thema AKW/Atomkraft... (Man beachte so stilvolle Formulierungen wie "Mit dieser Weiterverwertung wertvoller Rohstoffe unterstützen Kernkraftwerke die Abrüstung.")
Für 260 Dollar/kg würden die Vorräte 135 Jahre reichen + vermutete unentdeckte Vorkommen die nochmal 100 Jahre reichen würden. Also reden wir von Vorkommen, die wahnwitzige 235 Jahre reichen, wenn die Atomkraft nochmal merklich teurer wird (doppelter Rohstoffpreis).
Natürlich könnte man noch aus weiteren Quellen Uran beziehen, wie aus der Quelle ersichtlich wird. An sich gibt es auch viel Uran auf der Welt. Nur steigen dann die Kosten immer weiter an, bei einer Energie-Gewinnung, die ohnehin schon teuer ist. Ich denke, dass die Quelle für diese Urangewinnung keine Preise mehr angibt, hat einen guten Grund. So kann man auf theoretische Vorkommen/Gewinnungsquellen verweisen, die die "nutzbaren" Vorräte auf viele hundert Jahre streckt. Das sie es ggf. nicht sind, weil die Kosten zu hoch sind, fällt unter den Tisch...
Und all das stellen wir jetzt mal ganz wertfrei der Behauptung von
gegenüber und dann bewertet jeder für sich, wie weit hier die Expertise geht...j-d-s schrieb:würde es wohl noch Millionen Jahre brauchen bis man nicht mehr genug Spaltmaterial hätte.
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Bohnenhans
Captain
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Nun in der Zürcher gibt es ein Interview mit dem Präs9iden des VCI der auch Vize des BDI ist mit auch zur Energiewende und deren Folgen
https://www.nzz.ch/wirtschaft/covestor-chef-vci-praesident-steilemann-im-interview-ld.1770753
Hihi und eine Systemkostenbetrachtung für Wind und Solar - da aber nur für Abonennten lasse ich die mal weg - deren Inhalt könnte die Deutschen EE Überzeugten sowieso wohl nur verstören - sagte das nicht mal ein dt Innenminister?
Ob Urankosten sich ver-x-fachen ist doch egal - der Brennstoff macht wenig am Gestehungspreis aus der besteht hauptsächlich aus den Baukosten.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/covestor-chef-vci-praesident-steilemann-im-interview-ld.1770753
Hihi und eine Systemkostenbetrachtung für Wind und Solar - da aber nur für Abonennten lasse ich die mal weg - deren Inhalt könnte die Deutschen EE Überzeugten sowieso wohl nur verstören - sagte das nicht mal ein dt Innenminister?
Ob Urankosten sich ver-x-fachen ist doch egal - der Brennstoff macht wenig am Gestehungspreis aus der besteht hauptsächlich aus den Baukosten.
Zuletzt bearbeitet:
Machst du das eigentlich extra?j-d-s schrieb:Auch Öl, Gas und Kohle sind erneuerbar.
Das würde m.M.n. nur dann gelten, wenn wir auch 43Gt im Jahr an Kohlenstoff wieder unter die Erde bringen. Island schafft glaube um 1 Mt im Jahr, also nur 1/40000. Aufgrund vom Preis, Ausbaugeschwindigkeit und Energiebedarf kommen wir damit aus einem Ausstieg nicht rum.j-d-s schrieb:Auch Öl, Gas und Kohle sind erneuerbar
Bohnenhans
Captain
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Naja das wird ja dann bei den anderen auch nicht gross anders sein im Laufe von 2024 und nicht nur bei den Stadtwerken, schliesslich zahlen doch alle Netzgebühren.
https://www.agrarheute.com/energie/...nt-kunden-haben-sonderkuendigungsrecht-614529
Damit dürfte D sich weiter nach vorne weltweit bringen was den Strompreis angeht - jetzt wo D nicht mehr mit Schulden die Kosten der Energiewende verstecken kann werden halt die Systemkosten den Preis zunehmend bestimmen.
https://www.agrarheute.com/energie/...nt-kunden-haben-sonderkuendigungsrecht-614529
Damit dürfte D sich weiter nach vorne weltweit bringen was den Strompreis angeht - jetzt wo D nicht mehr mit Schulden die Kosten der Energiewende verstecken kann werden halt die Systemkosten den Preis zunehmend bestimmen.
Im Merkur war von mehreren hundert Euro die Rede (von einer 4-köpfigen Familie ausgehend).OdinHades schrieb:In der FAZ stand gestern, dass durch die Ampelbeschlüsse die durchschnittlichen Heizkosten für einen Haushalt wohl um 60 Euro im Jahr steigen werden. Das sind fünf Euro (in Zahlen: 5) im Monat. Oh Gott, wir werden alle sterben!e1nself.
Bohnenhans
Captain
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Kommt sicher drauf an mit was man heizt bei Wärmepumpe sind es sicher ein paar hundert Euro durch den Wegfall des Anteils der bisher steuerfinanzierten Netzentgelte - bei Öl und Gas eben nur die CO2 Abgabe Teuerung.
Die Stromkosten in D werden halt massiv steigen (~ + 30%-40% glaub jetzt schon bei den Stadtwerken) spätestens bei allen anderen sobald die Vertragslaufzeiten abgelaufen sind - vielleicht auch früher, denn Preisgarantien gelten meist nicht für Erhöhungen durch staatliche Abgaben und Steuern zu denen Netzentgelte etc gehören.
Da werden jetzt diejenigen, die auf die Energiewende Wärmepumpe umgestellt haben in D oder auf ein E-Auto und nicht von eigener Solar / Heimakku laden können aber mal wieder ganz schön verarscht und über den Tisch gezogen.
In CH gibt es das Klimageld automatisch über die Krankenkassen (Pflichtversicherung) - klappt völlig ohne Probleme. In D ist das offensichtlich nur eine neue Steuer um die immer grösseren Löcher im Haushalt zu stopfen.
Die Stromkosten in D werden halt massiv steigen (~ + 30%-40% glaub jetzt schon bei den Stadtwerken) spätestens bei allen anderen sobald die Vertragslaufzeiten abgelaufen sind - vielleicht auch früher, denn Preisgarantien gelten meist nicht für Erhöhungen durch staatliche Abgaben und Steuern zu denen Netzentgelte etc gehören.
Da werden jetzt diejenigen, die auf die Energiewende Wärmepumpe umgestellt haben in D oder auf ein E-Auto und nicht von eigener Solar / Heimakku laden können aber mal wieder ganz schön verarscht und über den Tisch gezogen.
In CH gibt es das Klimageld automatisch über die Krankenkassen (Pflichtversicherung) - klappt völlig ohne Probleme. In D ist das offensichtlich nur eine neue Steuer um die immer grösseren Löcher im Haushalt zu stopfen.
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S
StefanSchultz2
Gast
Die Kohlekraftwerke laufen auf Hochtouren! Teilweise wurden sogar uralte Steinkohle-Kraftwerke aus der stillen Reserve geholt, um den Strombedarf zu decken. Zum Glück ist der Winter bisher mild geblieben.
Mal sehen, wie das weitergeht mit dieser völlig absurden Energiepolitik.
Mal sehen, wie das weitergeht mit dieser völlig absurden Energiepolitik.
KitKat::new()
Vice Admiral Pro
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- 6.916
Unsinn.StefanSchultz2 schrieb:Die Kohlekraftwerke laufen auf Hochtouren
Die Kohlekraftwerke laufen auf Minimallast:
Ich glaube da eher weniger dran. Denn wenn da etwas dran wäre, würde es jetzt keine Verträge mit 27,13€Cent Arbeitspreis und Nettopreisgarantie für 12 Monate geben. Von einem Anbieter, der sich verkalkuliert hat und nun auf dem Spotmarkt einkaufen muss, auf den generellen Markt zu schließen ist grob fahrlässig. 19 CentBohnenhans schrieb:Die Stromkosten in D werden halt massiv steigen (~ + 30%-40%
Erkekjetter
Vice Admiral
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- Sep. 2021
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Hab auch grad erst son tarif gemacht. Aber der schweizer weiß es wie immer besser, auch wenn keiner seiner prophezeiungen eingetreten ist.
Ihr habt wohl irgendwie beide recht, auf Monatssicht November und Dezember (Quelle KitKat)...KitKat::new() schrieb:Unsinn.
Die Kohlekraftwerke laufen auf Minimallast:
Mal viel Wind und wenig Kohle/Gas, mal umgekehrt.
Beunruhigend finde ich diesbezüglich, dass es wohl bei der Gaskraftwerksstrategie klemmt...
"Für die Übergangszeit nach dem Kohleausstieg will die Bundesregierung neue Gaskraftwerke bauen lassen. Weil aber die politische Strategie dafür fehlt, wird nun die Zeit knapp."
tagesschau.de
Erathosti
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Juli 2022
- Beiträge
- 351
Ist ja teils richtig lustig hier
...
@krupp-ag
Gas als Übergang ist eigentlich ganz gut. Kann auch im Idealfall, da wo möglich per Gas aus "Power2Gas" betrieben werden.
Jedoch sollten es keinen Großkraftwerke sein, sondern kleiner - für jede Gemeinde/Viertel und das ganze in kommunaler Hand.
Künftige Fortschritte in Batterietechnik und Elektrolyse können die Lage weiterhin verbessern.
Strukturelles Problem
Das strukturelle Problem (Großkonterne vs dezentrale Energiewende) ist leider ein großes. Wie auch immer die Energiewende abläuft, es wird sich leider sehr wahrscheinlich nichts an der Struktur ändern - in der Hand der Großkonzerne... anstatt dezentral unter Verwaltung der Gemeinden...
Atomstrom
Daran noch zu denken, ist schon arg fernab der Realität. Selbst ohne die Kosten für die Lagerung der genutzen Brennstäbe (ohne Endlager
) ist das so ziemlich die teuerste Energieerzeugungsform und dazu ist man wieder nicht unabhängig.
Kreislauf mit Eigenkot
Was haltet ihr eigentlich davon?
https://www.spektrum.de/news/gruene-energie-aus-der-toilette/1664112
Eigenkot zu verwenden (was täglich anfällt - zumindest bei gesunder Darmflora
), ist doch ein guter Ansatz?
@krupp-ag
Gas als Übergang ist eigentlich ganz gut. Kann auch im Idealfall, da wo möglich per Gas aus "Power2Gas" betrieben werden.
Jedoch sollten es keinen Großkraftwerke sein, sondern kleiner - für jede Gemeinde/Viertel und das ganze in kommunaler Hand.
Künftige Fortschritte in Batterietechnik und Elektrolyse können die Lage weiterhin verbessern.
Strukturelles Problem
Das strukturelle Problem (Großkonterne vs dezentrale Energiewende) ist leider ein großes. Wie auch immer die Energiewende abläuft, es wird sich leider sehr wahrscheinlich nichts an der Struktur ändern - in der Hand der Großkonzerne... anstatt dezentral unter Verwaltung der Gemeinden...
Atomstrom
Daran noch zu denken, ist schon arg fernab der Realität. Selbst ohne die Kosten für die Lagerung der genutzen Brennstäbe (ohne Endlager
Kreislauf mit Eigenkot
Was haltet ihr eigentlich davon?
https://www.spektrum.de/news/gruene-energie-aus-der-toilette/1664112
Eigenkot zu verwenden (was täglich anfällt - zumindest bei gesunder Darmflora
KitKat::new() schrieb:
Weil halt gerade Orkan in Deutschland war.
Aber auf Jahressicht brummen unsere Kohlekraftwerke schön vor sich hin und wir gehören zu den Spitzenreitern der Umweltverschmutzung.
Soweit ich es verstanden habe, soll das System u. a. wegen dem Europäischen Gesamtstromnetz funktionieren.Erathosti schrieb:anstatt dezentral unter Verwaltung der Gemeinden...
Sollen sich die einzelnen Gemeinden der ganzen Länder dann abstimmen/zusammenschließen? Oder wie meinst Du das?
- Status
- Für weitere Antworten geschlossen.