Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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krupp-ag schrieb:
Da Du wohl hellseherisch die Absichten der schweizerischen Kraftwerksbetreiber vorausahnen kannst,
??
ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Schweiz nicht auf Atomstrom setzt sondern diese auslaufen lässt. Wann genau das sein wird, weiß aktuiell niemand. Die genannten Termine sind die vermutlich spätesten.

Das widerspricht klar der Aussage, dass alle Länder auf breite Mixe mit Atomstrom setzten. Was anderes hat der Poster dieses Posts nicht sagen wollen...

Die Aussage ist auch insofern falsch, da grade DE auf einen breiten Mix setzt. Viel breiter als die Schweiz... Nur eben nicht inkl. Atomstrom...
 
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In Deutschland wurden die AKWs abgeschaltet und in der Schweiz laufen sie noch. Abgehakt.

Und wann kommt die deutsche Gaskraftwerksstrategie?
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Erkekjetter schrieb:
Das widerspricht klar der Aussage, dass alle Länder auf breite Mixe mit Atomstrom setzten. Was anderes hat der Poster dieses Posts nicht sagen wollen...
Das muss aber der Poster klarstellen und nicht Du. Deinerseits ist das eine Vermutung und damit eine reine Unterstellung.
 
Klar, der Poster, die in seinem ganzen Post sich pro Atomstrom auspricht meint genau in dem Staz Atomstrom explizit nicht.


krupp-ag schrieb:
Ja abgehakt, das hier manche wieder sich alles drehen und wenden wie es ihnen beliebt wenn dargelegbt wird, dass ihre Aussagen schlicht nicht stimmen... Oder man will einem allen ernstes verkaufen, dass wenn 50% der Atommeiler in den kommenden 7 Jahren wegfallen und der Rest auch ein ziemlich klares Ende hat, weil NEubau halt nicht erlaubt ist, dass das ein "wir setzen auf Atomstrom" ist...
 
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Die erfolgreichste Partei der Schweizt die SVP ist ganz klar Pro Kernkraft die stärksten Kernkraftgegner die Grünen suind diooe grossen Verlierer.

Kernkraft ist kein ideolgioisches Tabu wie in D sondern so wie in Schweden ein offenes Thema.

Solche Entwicklungen bekommt natürlich jeder mit der sich für das Thema Energiekosten und -wende interessiert, denn das sind halt keine Einzefälle. Je mehr das stattfindet desto ergerbnisoffener wird auch wieder Kernkraft diskutiert werden.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/mittelstand-abwanderung-100.html
 
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Äh man macht einen neuen Volksentscheid - wo soll denn da das Problem sein? Die Welt hat sich seit 2017 deutlich geändert - Deutschland als bisher stabiler und verlässlicher Stromaustauschpartner fällt zunehmend weg und berkommt zunehmend Probleme sich selber dauerhaft zu versorgen.

Volksentscheide kommen und gehen und werden wenn nötig wieder neu gemacht.
 
Und dann in 6-7 Jahren den nächsten, wo dann wieder ein Verbot kommt? Wer baut in sonem Umfeld Atomkraftwerke? Und was sind Volksentscheide wert, wenn sie sich jederzeit gegenseitig aufheben können?

Ich habe ehrlich gesgat meine Zweifel, dass man die Energiestrategie 2050 einfach wieder wegwählen kann.... Aber musst du ja nicht belegen, dir reicht, wie immer, zu behaupten, das dem so wäre....
 
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Öh es gab nie ein ideolgoisches Verbot von Kernkraft "über Nacht" das bestehende Vereinbarungen einseitig aufgekündigt hat - wie einen vorzeitigen Sofortausstieg - die Investoren konnten und können auch bei der bestehenden Kernkraft auf die geplante und vereinbarte Nutzungszeit in der Schweiz verlassen. und bekommen sie auch, das stand nie ernsthaft zur Diskussion die Investoren mit einem Schnellausstieg wie in D zu verarschen.

Das ist das IDEALSZENARIO für Investoren die für Jahrzehnte planen - damit punktet man.

Und das wird Dir jeder Langzeitinvestor bestätigen Verlässlichkeit Ehrlichkeit und Planbarkeit sind die wichtigsten Rahmenbedingungen. - wer die verspielt wie D in seiner sprunghaften Energiepolitik die über Nacht bestehende Vereinbarungen einseitig geändert hat, der wird zu recht anschliessend links liegengelassen.
 
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OdinHades schrieb:
In der FAZ stand gestern, dass durch die Ampelbeschlüsse die durchschnittlichen Heizkosten für einen Haushalt wohl um 60 Euro im Jahr steigen werden. Das sind fünf Euro (in Zahlen: 5) im Monat. Oh Gott, wir werden alle sterben!e1nself.

Ich muss dich leider nochmal zitieren, da ich täglich andere Zahlen lese:

"Stadtwerke geben bekannt: Strompreise steigen für Privathaushalte 2024 um 32 Prozent"

https://www.fr.de/wirtschaft/privat...itm_medium=interaction_bar&itm_campaign=share
 
Bohnenhans schrieb:
Bis 40% ist EE halt kein so grosses Problem aber irgendwann darüber laufen die Systemkosten halt davon.

Allerdings ernsthaft wer bitte investiert denn in Gaskraftwerke in D - in ein Land das mit seinem Los und Vollstopp bei Kernkraft Kohle etc etc bewiesen hat das man eigentlich gehasst wird und ständig damit dann über Nacht auf der Abschussliste steht.

Du sprichst hier meiner Meinung nach zwei ganz wichtige Punkte an.

1. Die sogenannten "Low hanging fruits" bei den Erneuerbaren sind gepflückt. Jeder weitere Ausbau wird immer schwieriger und damit teurer. Das liegt daran das mit Zunahme der EE die Stabilität der Netze immer schwerer zu verwalten sein wird. Zum anderen sind Regionen, die für Windanlagen geeignet sind, sukzessive abgegrast. Es wird damit unweigerlich zu immer weiter steigenden Kosten kommen, insbesondere durch das EEG, wonach Windkraftbetreiber auch dann Geld bekommen, wenn sie nutzlosen Phantomstrom liefern.

2. Die Planungssicherheit in Deutschland ist zerstört. Kraftwerke haben Bauzeiten von Jahren. Die Bundesregierung verschreckt Investoren mit immer neuen Vorschriften, Gesetzen und Verboten. Von den benötigten Gaskraftwerken ist noch kein einziges genehmigt, geschweige denn im Bau. Grüne Umweltverbände blockieren überall und wollen am liebsten gar keine Kraftwerke in Deutschland. Viele Windkraftanlagen lohnen sich ohne Subventionen schon gar nicht mehr. Die deutsche Energieversorgung unterliegt keinem Markt mehr, sondern vollständig der Politik und ihrer Ideologie. Unter Angela Merkel wurde eine Ethikkommission zur Abschaltung der AKW gegründet, in der kein einziger Energieexperte saß, sondern Bischöfe, Soziologen und fachfremde Umweltverbände.
 
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StefanSchultz2 schrieb:
2. Die Planungssicherheit in Deutschland ist zerstört. Kraftwerke haben Bauzeiten von Jahren. Die Bundesregierung verschreckt Investoren mit immer neuen Vorschriften, Gesetzen und Verboten. Von den benötigten Gaskraftwerken ist noch kein einziges genehmigt, geschweige denn im Bau. Grüne Umweltverbände blockieren überall und wollen am liebsten gar keine Kraftwerke in Deutschland. Viele Windkraftanlagen lohnen sich ohne Subventionen schon gar nicht mehr. Die deutsche Energieversorgung unterliegt keinem Markt mehr, sondern vollständig der Politik und ihrer Ideologie.
Vor einer Genehmigung eines Gaskraftwerks muss erst mal eine Finanzierung stehen.

Der Bundeswirtschaftsminister hat diese Kraftwerksstrategie im Sommer stolz für Ende diesen Jahres verkündet und nun kommt nichts. Deshalb wohl auch das Schweigen eines hier sonst sehr agilen Foristen. ;-)

Abschalten und ankündigen und dann nicht liefern.

Kein Wunder, dass das immer mehr Menschen/Länder abschreckt.
 
StefanSchultz2 schrieb:
Du sprichst hier meiner Meinung nach zwei ganz wichtige Punkte an.

1. Die sogenannten "Low hanging fruits" bei den Erneuerbaren sind gepflückt. Jeder weitere Ausbau wird immer schwieriger und damit teurer. Das liegt daran das mit Zunahme der EE die Stabilität der Netze immer schwerer zu verwalten sein wird. Zum anderen sind Regionen, die für Windanlagen geeignet sind, sukzessive abgegrast. Es wird damit unweigerlich zu immer weiter steigenden Kosten kommen.

2. Die Planungssicherheit in Deutschland ist zerstört. Kraftwerke haben Bauzeiten von Jahren. Die Bundesregierung verschreckt Investoren mit immer neuen Vorschriften, Gesetzen und Verboten. Von den benötigten Gaskraftwerken ist noch kein einziges genehmigt, geschweige denn im Bau. Grüne Umweltverbände blockieren überall und wollen am liebsten gar keine Kraftwerke in Deutschland. Viele Windkraftanlagen lohnen sich ohne Subventionen schon gar nicht mehr. Die deutsche Energieversorgung unterliegt keinem Markt mehr, sondern vollständig der Politik und ihrer Ideologie. Unter Angela Merkel wurde eine Ethikkommission zur Abschaltung der AKW gegründet, in der kein einziger Energieexperte saß, sondern Bischöfe, Soziologen und fachfremde Umweltverbände.

Ja das habe ich hier auch schon gesagt jede neue Windanlage steht an einem eher schlechteren Standort als die davor weil jeder natürlich immer den besten verfügbaren nutzt - mal das mit der Abstandsregelung aussen vor, das macht sicher den Kohl nicht fett - auch Repowering mal aussen vor das macht sicher Sinn.... irgendwann.

Das halt wie im Schulsport am Ende bleibt der dicke faule Klops über bei der Mannschaftswahl weil die besten Sportler schon gewählt wurden und der reisst dann meist nichts mehr :D

Dazu kommt halt heute haben alle Investoren weltweit die Wahl - wenn andere Länder bessere Rahmenbedingungen bieten ist es überhaupt kein Problem dort zu investieren, das war sicher bis in die 1980/1990er anders - denke ich mal.
 
krupp-ag schrieb:
Vor einer Genehmigung eines Gaskraftwerks muss erst mal eine Finanzierung stehen.
Und warum steht diese nicht? Das problem ist, dass die deutsche Regierung hier subventionieren müsste, weil kein Anlagenbetreiber GAskraftwerke bauen will, weil diese teurer sind als EE...
Und diese Subventionen hat grade die CDU gekillt/zunichte gemacht.
 
Erkekjetter schrieb:
Und warum steht diese nicht?
Ok, also kann man mal festhalten. Die Strategie steht nicht bzw. fehlt.
Erkekjetter schrieb:
Das problem ist, dass die deutsche Regierung hier subventionieren müsste, weil kein Anlagenbetreiber GAskraftwerke bauen will, weil diese teurer sind als EE...
Aber die Kraftwerke werden nun mal gebraucht, sagt selbst die Bundesregierung, sonst funktioniert das System nicht. Das Kraftwerke mit wenigen Benutzungsstunden nicht wirtschaftlich zu betreiben sind war schon immer bekannt.

Du bestätigst damit die Aussage von Bohnenhans, dass die Systemkosten aus dem Ruder laufen. Danke.
Erkekjetter schrieb:
Und diese Subventionen hat grade die CDU gekillt/zunichte gemacht.
Du meinst, wenn das Bundesverfassungsgericht verfassungswidrige Haushaltstricks der Bundesregierung einfängt ist es die "Schuld" der Opposition?

Ich meine in dem Fall sind sowohl das Gericht als auch die Opposition ihrer Rolle und Verantwortung nachgekommen.
 
Ja klar weil die dt Regierung nicht dafür zahlt was wichtig ist Verlässlichkeit bei der Stromerzeugung sondern nur wegen Vorrangeinspeisung EE billige Lückenfüller will die wer anders zahlen soll.....

So dumm ist keiner dass er so einen Schwachsinn macht und da in D investiert - das ist völlig absurder Realitätsverlust der Regierung, das ernsthaft zu erwarten.

Die Regierung müsste in D im Vorraus dann die Gewinne zahlen, die so ein Kraftwertk im ohne-EE-Vorrang geplanten 24/7 Regelbetrieb die nächsten 40 Jahre erwirtschaften würde, das wäre vielleicht ein denkbares Szenario :D

So aber werden sich nur nigerianische Prinzessinnen bei Habeck melden die dann Gaskraftwerbe bauen wenn er ihnen vorher 10 Mio überweist für erste Auslagen für die Planung und dass man einen Nachschlüssel für das Bankschliessfach machen lasssen kann in dem 500 Tonnen Gold lagern.
 
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Bohnenhans schrieb:
Die Regierung müsste in D im Vorraus dann die Gewinne zahlen, die so ein Kraftwertk im ohne-EE-Vorrang geplanten 24/7 Regelbetrieb die nächsten 40 Jahre erwirtschaften würde, das wäre vielleicht ein denkbares Szenario. :D
Planwirtschaft hat schon mit Fünfjahresplan nicht funktioniert. ;-)
 
Nun deshalb ja auch 40 Jahre - wenn was nicht funktioniert macht man ganz einfach vom gleichen was nicht funkltioniert 10x mehr - das doch glaub manchmal das Prinzip der Energiewende. :D:D
 
Im Grunde bräuchte es einen wirtschaftlich kombinierten Betrieb von EE und Kraftwerken. Weshalb dürfen sich die EE-Betreiber die Rosinen picken und Lücken in der Versorgung lassen?

Zulassung nur für Anlagenbetreiber, die jederzeit eine 24/7-Lieferung garantieren können.
 
oder sich angemessen dann an den Kosten beteiligen dass andere bisher kostenlos zwangsweise die Lücken und Ausgleicher spielen müssen denn bisher kassieren die EE Einspeiser nur und die Versorgungssicherheit ist denen komplett egal - weil gesetzlich so von den Grünen für die Kumpels Asbecks und Co vereinbart - die Versorgungssicherheit und Netzstabilität sollen gefälligst andere machen. Das geht bis vielleicht 30% halbwegs problemlos aber dann ist so asoziales Verhalten halt problematisch.
 
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