Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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krupp-ag schrieb:
Die Strategie steht nicht bzw. fehlt.
Die Finanzierung...
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krupp-ag schrieb:
s die "Schuld" der Opposition?
Da sie diese exakt so selber genutzt hat, und der Atomausstieg die Folge der CDU Regierung ist, ebenso wie der CO2 Preis, ist es schon ihre "Schuld". Denn ohne Kläger wäre es hier zu keinem Richterspruch gekommen. Das ist nicht das Strafgesetz...
 
Bohnenhans schrieb:
Wenn nicht die CDU geklagt hätte dann sicher die AfD

Nein. Die konnte gar nicht klagen, da die Klage nur von einer Partei mit mehr als 25 % an Sitzen im Bundestag eingereicht werden kann. Für die Klage als Organstreitverfahren ist der 2. Senat im Bundesverfassungsgericht zuständig.

Die amtierende Bundesregierung versucht natürlich die Folgen ihrer wahnwitzigen Energie-Politik mithilfe von milliardenschweren Subventionen aus "Sondervermögen" abzufedern. Letztlich also mit Schulden für zukünftige Generationen. Und das obwohl die Regierung Rekorde bei den Steuereinnahmen verzeichnet.

Da stellt sich die berechtigte Frage, wohin das ganze Geld eigentlich versickert und warum Regierungen vor 15 und mehr Jahren inflationsbereinigt mit weit weniger Geld zurecht kamen?
 
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Eine regenerative Energiepolitik ist also "wahnwitzig"?

Alles andere würde jedenfalls Schäden für zukünftige Generationen bedeuten. Hat das Bundesverfassungsgericht übrigens ebenfalls untersagt ;)
 
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Jeder kann in D doch die politische Entscheidungen der Regierung auf Verfassungsmässigkeit gerichtlich überprüfen lassen vor dem Verfassungsgericht - das wurde doch schon oft gemacht?

Wieso sollte es in dem Fall eine 25% brauchen? und sonst nie?

z.B. Klimabewegzungen lassen doch immer wieder politische Entscheidungen der Regierung vor dem Verfassungsgericht überprüfen und reichen dort Klage ein. Ich bin mir recht sicher das ist ein jedermanns Recht
 
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Bohnenhans schrieb:
oder sich angemessen dann an den Kosten beteiligen dass andere bisher kostenlos zwangsweise die Lücken und Ausgleicher spielen müssen denn bisher kassieren die EE Einspeiser nur und die Versorgungssicherheit ist denen komplett egal - weil gesetzlich so von den Grünen für die Kumpels Asbecks und Co vereinbart - die Versorgungssicherheit und Netzstabilität sollen gefälligst andere machen. Das geht bis vielleicht 30% halbwegs problemlos aber dann ist so asoziales Verhalten halt problematisch.
Ist bei den Netzentgelten doch dasselbe. Massiver Ausbau wegen EE-Anlagen in der Wildnis und damit steigende Kosten, aber bezahlen will keiner. EE-Anlagenbetreiber prahlen sogar damit, dass sie sich von den Kosten/Netzentgelten mittels Eigenerzeugung drücken können.
 
Bohnenhans schrieb:
Jeder kann in D doch die politische Entscheidungen der Regierung auf Verfassungsmässigkeit gerichtlich überprüfen lassen vor dem Verfassungsgericht - das wurde doch schon oft gemacht?

Wieso sollte es in dem Fall eine 25% brauchen? und sonst nie?

z.B. Klimabewegzungen lassen doch immer wieder politische Entscheidungen der Regierung vor dem Verfassungsgericht überprüfen und reichen dort Klage ein. Ich bin mir recht sicher das ist ein jedermanns Recht

Nein! Für eine abstrakte Normenkontrolle sind 25 Prozent der Bundestags-Abgeordneten erforderlich!

Siehe https://www.bundestag.de/webarchiv/textarchiv/2014/48358365_kw02_minderheitsrechte-214444

https://taz.de/Nachtragshaushalt-der-Ampel/!5970298/
 
spinthemaster schrieb:
Alles andere würde jedenfalls Schäden für zukünftige Generationen bedeuten. Hat das Bundesverfassungsgericht übrigens ebenfalls untersagt ;)
Vielleicht sollte man mal beim Bundesverfassungsgericht nachfragen, wie die Gaskraftwerksstrategie ausehen soll, damit diese verfassungskonform ist. Denn dass die Kraftwerke unerlässlich sind, darüber sind sich Regierung und Experten einig, d. h. ohne diese Kraftwerke gibt es keine Versorgungssicherheit. Eine Regierung hat die Pflicht Schäden vom Volk fernzuhalten. Versorgungsunterbrechungen wären aber Schäden, vom Sachschaden bis zum Personenschaden.
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Die Urteile des Bundesverfassungsgerichts unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt.

Den Bundeshaushalt hat die Bundesregierung in der Hand (voller Handlungsrahmen), das weltweite Klimaziel 1,5° aber nicht.

Liest man sich das Klima-Urteil durch, dann stellt sich die Frage was passiert, wenn das 1,5°-Ziel durch den weiteren weltweiten CO2-Ausstoß nicht erreichbar ist? Dann steht ein Ziel im Gesetz, was gar nicht mehr einzuhalten ist. D. h. das Klimagesetz wird so oder so nochmal angepackt werden müssen. Das dürfte aber die Aufgabe der nächsten Bundesregierung sein.
 
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krupp-ag schrieb:
Vielleicht sollte man mal beim Bundesverfassungsgericht nachfragen, wie die Gaskraftwerksstrategie ausehen soll, damit diese verfassungskonform ist.

Noch ist es lange nicht soweit als müsste man dahingehend jetzt halsbrecherische Entscheidungen treffen.
Mir ist schon klar, dass sich jeder Antworten auf diese Fragen wünscht, aber bis wir wirklich darauf angewiesen sind und einen Plan in Realität umsetzen müssten vergehen noch 5-10 Jahre - und das ist eine wirklich lange Zeit auf energiepolitischer Ebene. Ganz gleich ist es selbstredend notwendig, dass sich bereits jetzt eine Arbeitsgruppe auf Bundesebene damit beschaffen sollte.

Das wichtigste in dieser Zeit bis dahin ist, dass so viele regenerative (Erneuerbare) Energien bzw. deren Gewinnungskapazitäten entstehen. Hinzu kommt der massive Trassenausbau, denn dieser macht es erst überhaupt möglich eine nahezu 100 prozentige (100% gibt es nie!) Versorgungssicherheit in ganz DE und auch Europa gewährleisten zu können.

Meiner Meinung nach bedarf es einer Gesetzesänderung, Einspruch nur innerhalb des ersten Monats nach Bekanntgabe/ Veröffentlichung der Planungsunterlagen und einen Monat nach Baubeginn, lediglich diese Einwende werden geprüft, doch einen Baustopp kann es nur im Äußersten geben. Solche Verzögerungen, aufwendigen Verfahren und das dadurch entstehende Mehr an Bürokratie ist es doch, was die Energiewende so teuer macht und trotz alle dem sind die EE günstiger - denkt mal darüber nach.

Netzentgelte sollten - nein MÜSSEN von denen getragen werden die den Strom beziehen und nicht von wo er erzeugt wird! Alleine dieser Hebel würde regionale Politker dermaßen unter Druck setzen, dass im ganzen Land wie blöde ausgebaut werden wollen würde. Denn sind wir mal ehrlich, wer will schon in einer Region leben bzw. dorthin ziehen, in der der Strom 5c pro Kwh mehr kostet nur weil die Stadt, Gemeinde oder Kreis keine große PV-Anlage oder WKA in ihrem Gebiet haben möchte.

Achja und wer sich hier über den Begriff "Erneuerbar" oder "Regenerativ" aufregt, der hat meiner Meinung nach ganz offensichtlich keinerlei interesse an einem fachlichen Diskurs, sondern macht sich über das erst Beste lustig das Ihm/Ihr zu diesem Thema einfällt. Da kann hier gerne jeder eine andere Meinung vertreten, doch für mich machen sich diese Personen maximal zum Gespött und beweisen, dass es vielen überhaupt nicht um die Energiewende an sich, sondern viel mehr um die Angst vor Veränderungen geht.
 
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Netzentgelte bezahlt doch jeder Strombezieher? die machen 20% aus in D

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Dein Vorschlag ist wenn man einen Gesetzesverstoss erst später entdeckt wird, dann ist das egal, dann darf der andere folgenlos gegen Gesetze verstossen?

Uh das ist aber eine extrem heikle Kiste - soll das dann für das Baurecht allgemein gelten?

Hmmm glaube nicht, dass das jemals machbar sein wird ohne dass das überall extremst ausgenutzt werden würde.
 
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Bohnenhans schrieb:
Netzentgelte bezahlt doch jeder Strombezieher.
Auf welcher Grundlage?

Die Netzentgelte dienen doch dazu Betrieb und Refinanzierung sicherzustellen. Das Netz wird jetzt wegen EE stärker (teurer) ausgebaut und die Kosten über den Verbrauch umgelegt. Soweit so gut. Nun aber entziehen sich die EE-Betreiber über Eigenversorgung (PV + Batterie) oder bei WKA (keine Verbrauchsrichtung) dieser Kostenbeteiligung. Wenn das kein "asoziales" Konstrukt ist, dann weiß ich auch nicht. Wer kein Eigentum oder keine Möglichkeit für diese Kostenflucht hat wird übermäßig belastet bzw. unweigerlich zum Verzicht genötigt.

Und vom Klimageld, welches versprochen wurde, werden die kleinen Leute auch nichts sehen...

"Momentan sind alle Einnahmen aus dem CO2-Preis für Fördermaßnahmen im Klimabereich oder für Subventionen wie die Förderung von Chipfabriken verplant", sagte sie. Wolle man ein Klimageld auszahlen, müsse die Förderpolitik grundsätzlich verändert werden."


Ist wie bei den Kraftwerken die offensichtlich falsche Reihenfolge.

Falsch:
  • Abschalten dann Neues planen und bauen (Kraftwerke)
  • Belasten und dann über Entlastungen nachdenken (Klimageld)

Richtig:
  • Neues einschalten dann abschalten
  • Entlastungen einführen und dann belasten

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Sieht man bei tagesschau.de ebenso...

"Warum der CO2-Preis sozial ungerecht ist"
 
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Nun ob das sozial oder asoizial ist ist ja eine andere Frage es ging ja nur darum wer es bezahlt.

Dass die Energiewende natürlich ein Projekt ist das Reiche noch reicher macht und arme noch ärmer ist sicher so. Wer es sich leisten kann koppelt sich so gut es geht in D vom Stromnetz ab kauft sich einen Tesla und investiert in Anlagen bei den der dt Staat eine Rendite garantiert und bezahlen tun das dann die, die das nicht können.

Aber das natürlich immer so wenn der Staat "lenkt" dass die die sich die Lenkungen leisten können (zumiondest relativ) profitieren und die die das nicht können draufzahlen.
 
krupp-ag schrieb:
Dann steht ein Ziel im Gesetz, was gar nicht mehr einzuhalten ist.
Natürlich wird nicht allein das 1,5 grad allein der maßstab sein. Sondern es wird bewertet ob die Maßnahmen Deutschlands anteilig ausreichend waren/sind. So steht es meines wissens auch im urteilspruch/gesetz.
Die deutsche Regierung hat es also sehr wohl in der Hand.
 
Erathosti schrieb:
@krupp-ag
@StefanSchultz2
Ja, so einfach ist das nicht, mit der kompletten Gemeindeautomie , besonders mit "Plug&Play" (Netzausbau um die Schwankungen abzufangen z.b.).

Jedoch ist generell viel dezentral möglich unter Einbindung aller Energieträger. Gas (sukzessive mehr aus Power2Gas), Wind, Sonne, Biogas (Inklusive Eigenkot), Erdwärme, Wasser (Wobei das nur so schonend mit der Natur wie möglich) - jetzt mal ohne Plug&Play.

Kosten sind anfangs höher - denke ich, jedoch langfristig nicht unbedingt. Es kann auch ein Jobmotor sein (z.b viele Gemeindekraftwerke) und dazu noch mehr per "Remote Control" steuern (Eine zentrale kann dann mehrere Kraftwerke beobachten, Wartungspläne ausarbeiten und diese dann durchführen, Störungseinsätze beauftragen, etc).

Und in kommunaler Hand, heißt in Bürgerhand :).

Muss nun los - mal schauen wann ich wieder Zeit habe...
Um hierauf nochmal einzusteigen :-).
Ich sehe das als Chance regional Wissen aufzubauen, Jobs zu kreieren und unabhängier zu werden.


Noch jemand Feedback dazu?
Kreislauf mit Eigenkot
Was haltet ihr eigentlich davon?
https://www.spektrum.de/news/gruene-energie-aus-der-toilette/1664112
Eigenkot zu verwenden (was täglich anfällt - zumindest bei gesunder Darmflora :) ), ist doch ein guter Ansatz?
 
Das ist sicher kein Fehler auch wenn es das Bauen weiter sicher verteuert und nur sinnvoll realsierbar ist im Neubau und auch würde ich mal sagen aus Kostengründen der Skalierung nur dann wenn man mehr als 1 MFH neubaut - am besten so ein Stadtviertel auf der grünen Wiese hochzieht.

Aber man muss dann nicht wie bei den Stromkosten mit den günstigen Gestehungskosten belügen indem man die teuren und viel wichtigeren extrem steigenden Systemkosten verschweigt - dann muss man diesmal ehrlich sein was so eine Parallelinfrastruktur halt dann extra kostet für z.B. Mieter

Dann kann man halt nicht mehr für 600 Euro 50 m^2 mieten sondern muss dann halt 700 oder evtl wenn alles auf sehr hohem Ökostandard ist auch 1100 Euro KM zahlen. Es gibt vermutlich genug Menschen die auch in D gut genug verdienen und problemlos sagen können ja 20 oder 25 pro pro m^2 KM das ist ok wenn....

Nicht die Energiewende ist doch das Problem oder Ökomassnahmen sondern dass die Regierung die deutsche Bevölkerung kackfrecht belügt das sei sowas fast wie ein "free lunch"
 
Ich bin beruhigt. Hier im Forum läuft die Energiewende anscheinend großartig und Begrifflichkeiten, wie EE, dürfen auch nicht mehr hinterfragt werden. Hirn abschalten und glauben das alles gut wird. Das Land der Dichter und Denker.

Zu wenig Strom: Weil Versorgung in Hecketstall nicht passt, sagen zwei große Firmen ab. Um die 250 Arbeitsplätze wären es gewesen.


Um die 250 Arbeitsplätze wären es gewesen. Nach dem Weggang der Dyneon zumindest eine „Teilkompensation“, wie Bürgermeister Johann Krichenbauer sagt. Doch aus der Ansiedlung eines spanischen Großrechenzentrums im Burgkirchner Gewerbegebiet Hecketstall (Lkr. Altötting) wird nichts. Der Grund: Der nötige Strom kann nicht bereitgestellt werden.
https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/kein-strom-keine-ansiedlung-15107273
 
StefanSchultz2 schrieb:
Ich bin beruhigt. Hier im Forum läuft die Energiewende anscheinend großartig und Begrifflichkeiten, wie EE, dürfen auch nicht mehr hinterfragt werden. Hirn abschalten und glauben das alles gut wird. Das Land der Dichter und Denker.

Niemand behauptet dass die Energiewende großartig läuft, in manchen Bereichen, bspw. PV, läuft sie recht gut und in anderen Bereichen, bspw. WKA, laufen zwar die Ausschreibungen hervorragend, doch wie gut die Änderungen greifen bzw. die Ausbauziele erreicht werden, wird sich frühstens in einem Jahr zeigen. Generell kann, oder eher muss, aber alles noch viel schneller gehen. Zum einen um unsere eigenen Ziele erreichen zu können und zum anderen um Kosten zu sparen die schlussendlich jeder von uns zahlen muss.

Natürlich darfst du Begrifflichkeiten wie EE hinterfragen, das kann dir schlichtweg niemand verbieten und deine Darstellung dahingehend gleicht einem trotzigen Kind dass sich gerade angegriffen fühlt. Die Frage die du dir aber jedes Mal stellen musst "Bringt uns die Diskussion über diese Formulierung weiter, oder bringt sie exakt nichts"? Welchen Vorteil würde es uns denn bringen die nicht "Erneuerbare Energien", oder "Regenerative Energien" zu nennen, sondern bspw. "Rosarotelieblings Energie aus Wasser, Wind und Sonne". Wenn es dir persönlich einen Mehrwert bringt kann ich es auch "StefanSchultz2 Energie" nennen sofern jeder weiß worum es geht ist es schlichtweg irrelevant.
Mir ist es ja auch egal ob jemand PKW, Auto, Fahrzeug, Karre oder was auch immer sagt, am Ende ist für mich klar was gemeint ist.


Bohnenhans schrieb:
Netzentgelte bezahlt doch jeder Strombezieher? die machen 20% aus in D
Netzentgelte sind aber in Regionen in denen sehr große und teure Netze, wie bspw. die in Schleswig Holstein sind, höher als in anderen Regionen. Hierbei muss man sagen, dass diese dort aber auch nur so groß sind um die gigantischen Ströme durch die dort erzeugte Windenergie abtransportiert werden müssen um dann an anderer Stelle "verbraucht" zu werden.
 
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DrPinguin schrieb:
Niemand behauptet dass die Energiewende großartig läuft

Doch. Ich werde hier angegriffen, weil ich mich in einem Nebensatz an dem Begriff "erneuerbar" gestört habe. Dann wird so getan, als ob dieser Nebensatz, meine Beiträge wiederspiegelt. Wer die letzten Beiträge gelesen hat, die im Gegensatz zu Beiträgen manch anderer User hier, Quellen verlinken, sieht sofort dass das Unsinn ist.

Wie dem auch sei. Deutschlands Deindustrialisierung ist in vollem Gange. Deutschlands Wirtschaft weltweit als einzige Industrienation am schrumpfen.

https://www.wiwo.de/politik/deutsch...ie-firma-deutschland-schrumpft-/29575122.html

Die Energiezahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass die energieintensive Industrie massiv ihre Produktion zurückgefahren hat.

Ich bin es leid darüber zu diskutieren. Mir sind die Preise egal. Ich bin auch nicht das größte Opfer der Inflation. Und ich arbeite im Konzern, der global tätig ist. Ich lehne mich also zurück und werde mir das Spektakel die kommenden Jahre ansehen. Soll später niemand sagen können, er habe das nicht kommen sehen.
 
Einfach mehr von dem zumachen das hohe Systemkostene zur Folge hat wird sicher nicht funktionieren.

Je höher der Anteil von EE gestiegen ist desto höher sind die Stromkosten gestiegen.

D-Politik hat wie in vielen anderen Bereichen auch offensichtlich einfach Angst sich mit den tatsächlichen Ursachen des Problems zu befassen - wie bei der Enegriewende dne ausufernden Systemkosten von mehr EE, deshalb schwafelt man vom Paradies das kommen wird auch wenn die Lage in der Realität jeden Tag schlechter wird.

Das ist inzwischen nur noch das gleiche Prinzip wie wenn man Selbstmordattentätern verspricht es gäbe 72 Jungfrauen man müsse dafür am besten sich und möglichst viele Ungäubige in die Luft jagen ... sei diese etwas schmerzhafte Hürde erst mal geschaftt ja dann sei aber alles gut - voll versprochen :D

Mehr ist da halt die Energiewende inzwischen nicht mehr.

Wer die Systemkosten der Energiewende nicht in den Griff bekommt dem bringt ein Ausbau nur noch mehr Nachteile - das ist eine ganz einfache Wahrheit.
 
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StefanSchultz2 schrieb:
Deutschlands Wirtschaft weltweit als einzige Industrienation am schrumpfen.
Das ist so dermaßener Blödsinn wieder....
Russland schrumpfte schon 2022, Japan hatte 2022 ein Wachstum von 1,1 im gegensatz zu Deutschland mit 1,8 und den USA mit 2,1. Und das sind NUR Beispiele aus den G20.

Für 2023 liegen noch gar keine Zahlen groß vor...

PS: Die Gründe, warum die deutsche Wirtschaft eher skeptisch auf 2024 blickt, sind in deinem Artikel übrigens genannt: "Die Schwäche der Weltkonjunktur, Zinserhöhungen und Unklarheiten beim Bundeshaushalt drücken die Aussichten für 2024."
Da steht nichts von teurer ENergie...

Und dein eines BEispiel über 250 Arbeitsplätze in einem völlig unbedeutenden Dorf (Hecketstall ist offensichtlich so wichtig, dass nichtmal Google die Einwohnerzahl ausspucken kann...und gesamt Burgkirchen an der Alz hat grademal knapp 11.000 Einwohner) belegen deine Aussagen auch nicht. Ein komplettes Einzelbeispiel und das eine derart kleine Gemeinde nicht mal eben die Netzkapazitäten für ein Großrechenzentrum (!) hat, dass 50 MW benötigt (!, was ca. doppelt soviel sein wird wie die ganze Stadt bisher so benötigte...), würde nicht mal ein schlechten NEtzausbau belegen. Es ist einfach erwartbar, dass eine solch kleine Gemeinde kein Netz für einen solchen Abnehmer vorhält...
 
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