Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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StefanSchultz2 schrieb:
Großrechenzentrums im Burgkirchner Gewerbegebiet Hecketstall (Lkr. Altötting)
Ja, tiefstes Bayern. Wo grad die Energie abgeschaltet wird, die Leitungen aus dem Norden blockiert wurden und werden. Wenn die Leitungen also noch so 10 Jahre brauchen, genauso wie die Kraftwerke, würde ich dort auch ungern versuchen, einen elektrischen Großverbraucher dort aufzustellen, der nur tagsüber genügend Energie erhält (da ist Bayern halt stark).
DrPinguin schrieb:
erzeugte Windenergie abtransportiert werden müssen
Deswegen sind die Netzentgelte im Norden so hoch, nicht wegen dem Netzausbau. Es wäre günstiger, die Netze schnell auszubauen als die Abregelungsentschädigungen zu zahlen.
 
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https://cdn.businessinsider.de/wp-c...3-and-2024-Major-economies-Kopie-1024x576.jpg

Naja Deutschland ist halt eines der schlechtesten Länder was Wachstum angeht auf der Welt zu Ländern in denen man alternativ investieren kann.

Und ohne den öffentlichen Dienst der in D massiv ständig neue Stellen schafft - die aber der Steuerzahler halt bezahlen muss, sähe es sicher noch viel schlechter aus in D

Nun die Stadt soll aber natürlich trotzdem sicher so fix es nur geht auf Wärmepumpen und E-Autos umsteigen :D
 
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Bohnenhans schrieb:
Naja Deutschland ist halt eines der schlechtesten Länder was Wachstum angeht auf der Welt zu Ländern in denen man alternativ investieren kann.
VErstheste deine eigenen Quellen wieder nicht? schon in diesem bild stimmt deine Aussage für 2024 nicht...

Bohnenhans schrieb:
Und ohne den öffentlichen Dienst der in D massiv ständig neue Stellen schafft
Dazu lass ich das mal da: https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/oeffentlicher-dienst.html
Glaube es stellt sich relativ klar dar, das deine Aussage mal wieder nicht viel mit der Relaität zu tun hat.
 
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Insgesamt arbeiteten zum Stichtag 30. Juni 2022 rund 5,2 Millionen Menschen im Staatsdienst

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des öffentlichen Dienstes am 23. Juni 2023 mitteilt, waren das 106 100 Beschäftigte oder 2,1 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit arbeiteten 2022 etwa 11 % aller Erwerbstätigen in Deutschland im Staatsdienst

Welche andere Branche hat denn in D solche Zuwachsraten?
 
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Erkekjetter schrieb:
Dazu lass ich das mal da: https://www.demografie-portal.de/DE/Fakten/oeffentlicher-dienst.html
Glaube es stellt sich relativ klar dar, das deine Aussage mal wieder nicht viel mit der Relaität zu tun hat.
Das gefällt mir! Schön dass hier jemand mit Fakten arbeitet anstatt sich immer nur geschwafel gefallen zu lassen.
Für viele Menschen ist die Welt eben leider nur Schwarz oder Weiß alles andere gibt es für viele ganz einfach nicht.

Erschreckend bei wie vielen Menschen es einfach viel Meinung für wenig Wissensstand gibt.


Aber wenn wir schon bei Fakten sind - Für alle Interessierten, hier könnt ihr gerne mal stöbern:
Ausschreibungen
Electricity Map


Bohnenhans schrieb:
Insgesamt arbeiteten zum Stichtag 30. Juni 2022 rund 5,2 Millionen Menschen im Staatsdienst
Davon sind 12.3% über 60, aufgrund des hohen durchschnittlichen Alters wird es in den kommenden Jahren durchaus auch nochmal zu einem Anstieg kommen können, denn Personal muss eingearbeitet werden, dafür reicht nicht immer 1 Jahr.
 
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Äh der relevante Beleg für die These "Und ohne den öffentlichen Dienst der in D massiv ständig neue Stellen schafft - die aber der Steuerzahler halt bezahlen muss, sähe es sicher noch viel schlechter aus in D"

ist

Da ist "....oder 2,1 % mehr als ein Jahr zuvor"

Weclhe Branche hat denn sonst so viele Mehrstellen in D geschaffen?

Beim Wachstum geht es nicht um den Status quo oder absolute Zahlen sondern die Ab- oder Zunahme.
 
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Bohnenhans schrieb:
Äh der relevante Beleg für die These "Und ohne den öffentlichen Dienst der in D massiv ständig neue Stellen schafft - die aber der Steuerzahler halt bezahlen muss, sähe es sicher noch viel schlechter aus in D"

ist

Da ist "....oder 2,1 % mehr als ein Jahr zuvor"

Wer hat denn sonst so viele Mehrstellen geschaffen?
Woher weißt du dass es Mehrstellen sind - Belege?
Die Deutsche Telekom und Ihre Tochterunternehmen haben dieses Jahr 1700 neue Leute eingestellt + zusätzlich noch 1.000 offene Stellen und im kommenden Jahr kommen nochmal 1200 hinzu.
Bei rund 50.000 Angestellten ist das enorm!

Dennoch gehen viele in den Ruhestand, denn dort, wie auch im öffentlichen Dienst, herrscht ein hoher Altersdurchschnitt und die Neuen müssen eingearbeitet werden BEVOR die "Alten" gegangen sind.
 
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Der ÖD schafft aber gar nicht soviele Stellen. die erklären jedenfalls nicht die Vollbeschäftigung in DE. Und er wuchert auch nicht aus.
Und ja, der ÖD muss tatsächlich, wie viele Branchen, massiv einstellen. Der ÖD ist, wie viele BRanchen, massiv überaltert. In den kommenden 5 JAhren gehen überdurchschnittlich viele in Rente. Man kann doch nicht erst anfangen die Stellen zu besetzen, wenn die, die weggehen, bereits fort sind...
PS: Die Beschäftigungsquote von DE beträgt 80,3% im 2. Quartal 2023 und ist damit leicht höher als 2022 und Deutschland liegt damit im eurooäischen Vergleich in den Top 10...
 
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Bohnenhans schrieb:
D hat ohne die Zwangs-Energiewendemassnahmen auch unter CDU extrem viel geleistet was CO2 Reduktion angeht

Das ist wohl wahr: Solarindustrie in den Ruin getrieben, Windkraftausbau aktiv behindert, im Gebäudebereich ist Deutschland Schlusslicht in Europa, was CO2 Emissionen angeht, im Verkehrssektor sieht es nicht besser aus...

Da kann man nur gratulieren
 
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nun trotzdem hat D das geschafft und von 1980-2022 sieht es genauso aus.

Wer sich nicht bewegt und sich auf den Subventionen ausruht und zu teuer produziert fliegt halt raus.
Asbeck war doch das Sinnbild der dt Solarindustrie. Dass Solar dorthin abwandert wo Chip- und Elektronikproduktion stattfindet ist ganz normal.

Wer keine Massenelektronik, Chipproduktion und ähnliche Produktion im Land halten kann, der kann auch keine Massen-Solarprodukltion halten.


1704041307611.png
 
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Bohnenhans schrieb:
das jetzt dagegen ist halt nur noch Ideologie-Aktionismus von Kindern die es gut meinen aber halt vom IQ her zur aktuellen PISA Studie in D passen.
Die Regelungen jetzt sind also Ideologisches Gewäsch und sinnlos.
Bohnenhans schrieb:
D hat ohne die Zwangs-Energiewendemassnahmen auch unter CDU extrem viel geleistet was CO2 Reduktion angeht
Schade, alles dazu gesagt. Abstandsregeln, 'Verbrennerverbot' und das angekündigte Vorgehen beim GEG könnte man noch mit anführen. Achso, Atomkraft wieder haben wollen, aber gleichzeitig auch keinen Atommüll lagern können wollen. Ja, CDU wird's bestimmt regeln.
Bohnenhans schrieb:
trotzdem hat D das geschafft und von 1980-2022 sieht es genauso aus.
Schön, das das auch mal jemand hervorhebt. Warum sollte der Rest des Weges nicht möglich sein, wenn die erste Hälfte bereits geschafft ist?
Bohnenhans schrieb:
Die sprunghafte Entscheidungen der Energiewende
Du meinst die Entscheidung von vor 40 Jahren, alles dahin umzubauen? Oder die noch nicht sprunghaft entschiedenen Kraftwerksstandorte, die wir erst in 5 Jahren zum Baubeginn brauchen? Bislang halten sich meine wahrgenommenen Black und Brown out Meldungen arg in Grenzen. Hm....Ja, sehr ungeplant und sprunghaft.

Und noch ein Punkt: Die Energiewende wird für D teuer (Netzentgelte und ~ausbau), weil vorhandener Strom nicht in den Süden kommt und abgeregelt werden muss, der zu den Zeitpunkten halt kein Sonnenstrom und grundsätzlich wenig Windstrom hat. Warum muss das Netz gesamt teuer nachgerüstet werden? Weil die Betreiber die letzten Jahrzehnte darauf verzichtet haben, genau die Leistungen an den Knotenpunkten zu messen. Und damit fehlen jetzt viele Informationen, wie das Netz zu regeln wäre. Damit könnten dann die Betreiber auch das Kraftwerk Privatsonne fein regeln und ich behaupte, der Ausbau wäre nicht in diesem Umfang nötig. Das Stichwort heisst hier einfach nur intelligentes Netz. Hat man früher nicht gebraucht und die Kosten dementsprechend eingespart.
 
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Bohnenhans schrieb:
Mehr ist da halt die Energiewende inzwischen nicht mehr.

Wer die Systemkosten der Energiewende nicht in den Griff bekommt dem bringt ein Ausbau nur noch mehr Nachteile - das ist eine ganz einfache Wahrheit.

Die Energiepolitik ist ein Desaster! Im vergangenen Jahr ist per saldo so viel Unternehmenskapital aus Deutschland abgeflossen wie nie zuvor. Auch im internationalen Vergleich der Direktinvestitionsströme steht die Bundesrepublik am schlechtesten da.

https://www.iwd.de/artikel/firmenkapital-fliesst-aus-deutschland-ab-591991/
 
Du hast deine Quelle angesehen? Diese Abflüsse sind seit 2013 (weiter zurück betrachtet das deine Quelle nicht) immer der Fall abgesehen von einer Ausnahme 2020 mit minimalem positiven Saldo. Was also hat die aktuelle Klimapolitik damit zu tun, wenn der Abfluss seit über 10 Jahren Fakt ist?

Zudem solltest du berücksichtigen, dass das eine Quelle des Lobbyverbandes der deutschen Industrie ist. Das wird insbesondere bei Abschnitten wie diesem hier dueltich:
"Lage der Automobilindustrie. Die Autobranche ist in Deutschland eine Schlüsselindustrie, die seit Jahrzehnten viele Arbeitsplätze sichert. Weil die Wirtschaft jedoch klimaneutral werden soll und die Politik in diesem Zuge zum Beispiel 2018 die Abgaswerte verschärft hat, ist die Zukunft des Verbrennungsmotors – auf den sich die hiesigen Kfz-Hersteller spezialisiert hatten – ungewiss. Investoren stellen sich daher die Frage, wie wettbewerbsfähig die deutsche Autobranche künftig sein wird."
Wer hat denn die Entwicklung beim Automobilbau verpennt? Das war die deutsche Automobilindustrie, nicht die Bundesrepublik. Der Abschnitt wirft unterschwellig der Bundesrepublik vor, dass sie dafür verantwortlich sei, dass der Verbrennungsmotor eine technische Entwicklung am Ende seines Lebenszykluses ist...

Weiter steht in dem Artikel: "Neben Deutschland verzeichnete zuletzt auch Japan einen erheblichen Nettoabfluss von Unternehmenskapital – 2022 waren es gut 129 Milliarden Dollar. Und ähnlich wie die Bundesrepublik hat auch das ostasiatische Land mit einer stark alternden Bevölkerung zu kämpfen. Beide Volkswirtschaften leiden daher unter einem massiven Fachkräftemangel – so ist dieser hierzulande laut einer Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie für drei von vier industriellen Mittelständlern aktuell die größte Herausforderung. Da fehlende Fachkräfte das Wachstum beeinträchtigen und Innovationen ausbremsen, ist es plausibel, dass Investoren ihr Engagement an Standorten wie Deutschland oder Japan zunehmend infrage stellen."
Ist natürlich auch die Bundesrepublik Schuld, nicht die Wirtschaft, die ein Arbeitsumfeld geschaffen hat, die Kinder zu einem echten Luxusgut gemacht haben. Erst mit dafür sorgen, dass neben dem Mann auch die Frau arbeiten muss indem unter anderem die Löhne so gedrückt werden, dass ein einzelnes Gehalt zum Leben nicht mehr ausreicht (vorallem mit Kindern) und nebenher die eigene Verantwortung, Fachkräfte auszubilden und zu fördern soweit zurück zu fahren, weil es Geld kostet, dass der eigene Bedarf nicht gedeckt ist und dann die Bundesrepublik kritisieren, dass Fachkräfte und Nachwuchs fehlt.

Der Punkt ist, die Kritikpunkte an sich sind nicht falsch. Die Ursachen"forschung" und die Schuldzuweisung sind aber klar eingefärbt, wie man es bei einem Lobbyverband erwartet.
 
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Der deutschen Automobilindustrie weine ich keine Träne nach. Der Katalysator wurde damals verteufelt und verzögert. Der Rußpartikelfilter wurde verzögert. Abgastrickserei, usw...
Wenn es um das Verhindern von Klimaschutzmaßnahmen geht ist die deutsche Automobilindustrie führend.

Kalifornien hat übrigens schon seit den 70er die härtesten Abgasnormen. Auch hier hinken wir wieder nur hinterher.
 
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Mehr als heulen, jammern und erpressen kann die deutsche Autoindustrie nicht.
 
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Was auch hier auffällt, ist das irgendwie nach jedem Strohalm gegriffen wird um gegen aktuelle oder ganz allgemein gegen mögliche Maßnahmen/Ideen zu schießen.
Enweder aus Umkenntnis, aus Egoismus (man selbst möchte rein gar nichts ändern) oder wegen einer Agenda.

Das erschwert einen kritischen Dialog über egal welche Themen.


B2T:
Ich generell bevorzuge eine dezentrale Energieerzeugung - so weit wie möglich, wie in meinen paar Beiträgen zuvor beschrieben.
Da gibt es viel Potential.
Das Kernproblem bleibt mMn immer die aktuelle auf Großunternehmen ausgelegte Struktur.
 
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Die niedrigeren Emissionen liegen auch am Schwächeln der deutschen Industrie, insbesondere die Produktion der energieintensiven Industrie brach ein. »Der krisenbedingte Produktionseinbruch schwächt den Industriestandort Deutschland. Wenn in der Folge Emissionen lediglich ins Ausland verlagert werden, ist auch für das Klima nichts gewonnen«, so Müller.

Was ja leider auch stimmt. Aber die Krisenumstände sind dafür verantwortlich und nicht, wie häufig kolportiert wird, die "Grüne Transformation", die Unternehmen in die Knie zwingen würde.
 
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Noch ein paar Fakten zum Thema Wiederbelebung der Atomkraft in DE bzw. Einflüssen auf Energiepreise.

Leonhard Birnbaum, seines Zeichens CEO E.on, erteilt der Atomkraft in Deutschland eine klare Absage, da es rein technisch egar nicht mehr möglich sei, diese wieder hochzufahren: https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-01/energiepreise-anstieg-eon-leonhard-birnbaum
Auch interessant: Hier wird klar bestätigt, dass Energie aus EE im Vergleich zu Atomkraft günstig ist. Teuer macht es im gesamten nur das Thema VErsorgungssicherheit. Da Themen wie Netzausbau (auch auf EU Ebene), Speicherausbau und Bau von Gaskraftwerken verschleppt wurde, wird es heute teuer.
Teuer wirds bei Energie aber eben darüber hinaus vor allem aufgrund der Krisen wie dem Ukrainekrieg oder jetzt auch dem Krieg in Israel, der sich, bedingt durch die Huti-Rebellen, bereits seit einigen Tagen auf die internationalen Frachtwege auswirkt. So wird das Rote Meer durch Reedereien nicht mehr befahren nachdem Huti Rebellen Schiffe beschossen haben und angekündigt haben weiterhin alle Schiffe anzugreifen, die nicht explizit unterwegs sind, den Palästinensern zu helfen. Das hat nicht nur zur Folge, dass die Schiffe 1-2 Wochen länger brauchen um über das Kap der Guten Hoffnung zu fahren sondern auch, dass einige Mittelmeerhäfen nicht oder nur noch bedingt angefahren werden, was wiederum Leercontainerkapazitäten bzw. Hafenkapazitäten in den restlichen Häfen Europas knapp werden lässt.
Wirkt sich natürlich nicht nur auf Energie aus, sondern alle Güter, die so durch die weltweiten Logistikrouten sich bewegen.
 
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