@Kassenwart Naja, die Landwirtschaft leidet ja schon merklich unter dem Klimawandel, zB bei Arten von Wintergetreide, die/das auf richtigen Frost angewiesen sind. Das macht sich dann bemerkbar während der Ernteergebnisse, da die von der Industrie geforderte Qualität des Getreides, darunter leidet, und eine Einstufung als klassifiziertes Qualitäts-Getreide, abgelehnt und nicht angenommen wird. Der Abgabepreis liegt pro dt sehr weit unter Qualitätsgetreide.
Prinzipiell sind aber Agrarfördergelder, wie es richtig heißt, an vertragliche Bedingungen gebunden, die der einzelne Landwirt dann leisten muss. Sprich, wenn er zB Flächen brach legt, gibt es hier in Form von Ernte keinen Verdienst, es wird dann mit Fördergeldern
ausgeglichen. Wobei auch Brachland, laut Gesetzgeber, einmal im Jahr gemulcht werden
muss.
Auch das anlegen von Blühflachen, oder Blühstreifen, ist förderfähig. Auch hier müssen Betriebsausgaben gegengerechnet werden.
Wie viel Fördergelder es gibt, macht auch nicht die Größe des Betriebes aus, oder ob Bioland, konventionell oder Demeter, sondern, wer welche förderfähigen Leistungen bietet.
Da gibt es ganz viele Dinge, die den Rahmen hier sprengen würden.
Und zum Agrardiesel, auf diesen wird ja nun keine oder nur eine geringfügige Steuer erhoben, was am Ende keine Subvention, sondern eine Steuervergünstigung darstellt. Man könnte sich genauso den vergünstigten Gewerbestrom und -heizung anschauen. Da wäre dann die Kacke am dampfen, wenn die kleine A-Klasse von einheimischen Hersteller plötzlich viel mehr kostet, da Zuieferer und Hersteller höhere Produktionsausgaben haben. Und das Ptroblem in der Landwirtschaft ist, dass die Preise vom Handel diktiert werden. Der Landwirt selbst hat keinen Einfluss. Der hat einen Vertrag, und muss die Menge liefern.
Es gibt schon E-Traktoren, aber leider nur für Nischen, zB für den Winzer als Schmalspurversion, oder eher kleine Traktoren, zB Hoftraktoren. Die kosten der Anschaffung sind aber vielfach höher, als ein Fahrzeug mit gleicher Leistung eines Verbrennergegenstücks. Die Auswahl, in welchen Schlepper man investiert, geht danach, welcher mit welcher Ausstattung (hier geht es nicht um die Lederausstattung) für den individuellen Betrieb geeignet ist. So müssen Schlepper und andere LoF-Maschinen für den Schichtdienst geeignet, oder lange Arbeitszeiten durchhalten können, Ladezeiten schnell funktionieren.
Landwirtschaft ist ja kein 9to5-Job, sondern extrem vom Wetter abhängig, und wenn von 7 Uhr am morgen bis nächsten Tag 4 Uhr in der Früh gearbeitet werden
muss, sollte die Maschine das auch schaffen.
Um es forentypisch vereinfacht zu erklären: jeder, der einen PC zum arbeiten benötigt, hat unterschiedliche Ansprüche, Videoschnitt, Office etc, und danach richtet sich die Konfiguration, so ist es bei einer LoF-Maschine auch, es ist eine Investition. Und nur weil 4 Räder dran sind, ist es immer noch ein Werkzeug.
Die Hersteller aber forschen schon an E-versionen in verschiedenen Leistungsklassen.