Energiewende in Deutschland - Geschwindigkeit - Kosten?

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Kinschal schrieb:
Eine funktionierende Heizung ausutauschen, weil die Steuern angehoben werden ist einfach Unsinn.
Die Steuern sind der Abbau indirekter Subventionen. Auch bekannt als Internalisierung externer Kosten.

Es war schon immer so teuer (oder eigentlich noch viel teurer - die externen Kosten liegen je nach Rechnung eher zwischen 200 und 600€/t CO2), nur tauchte es halt nicht auf der Rechnung auf, sondern war verschleiert. Das versteckt sich dann z.B. in den Steuern, die in die Kosten vom Ahrtal Hochwasser gehen, und es wird auf kommende Generationen abgewälzt.

Dementsprechend wird da eigentlich nichts teurer, man hält sich nur mehr ans sonst sehr beliebte Verursacherprinzip.
 
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Hier gibt's den wahrscheinlich gleichen Bericht den @Lipovitan verlinkt hat, vom Spiegel zusammengefasst: https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...altbau-a-7f2ba05b-dbb4-40bc-a4f3-e9671a2de4d0

Leider hinter ner Paywall, aber das klare Ergebnis lautet: ca. 50% des Bestands benötigt keinerlei Anpassungen um mit einer WP beheizt werden zu können. Weitere 40% benötigen Anpassungen am Gebäude, z.B. vereinzelt (also nicht in jedem Raum, das Schlafzimmer oder eine Küche können z.B. häufig ignoriert werden) einen Heizkörpertausch.
 
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DrPinguin schrieb:
das sinnvoll ist ist eine andere Frage.
Naja doch, es muss bezahlt werden...
DrPinguin schrieb:
Aber deine Meinung scheint ohnehin festgefahren zu sein, denn hier erklären dir mehrere Leute wie es geht bzw. gehen kann. Dann blockier du halt deine Wärmewende, verzichte auf die Förderungen, noch gibt es nämlich welche, und dann hören wir uns vlt in einigen Jahren.
So geht es eben nicht, zumindest nicht so einfach...
DrPinguin schrieb:
wenn dein Haus dem Standard nach 1978 entspricht wirst du nicht viel machen müssen
Dämmung gab es damals nicht und das ist das Problem...
Und selbst für ein EFH sind die Kosten nur für die Fassdade immens.
DrPinguin schrieb:
Wenn du Unterstützung oder Ähnliches oder Tipps/ Erfahrungsberichte brauchst helfe ich dir trotzdem gerne.
Danke, bin schon dran.
 
Kinschal schrieb:
wie bestreitest du dein Lebensunterhalt?
Ich bin einfacher Angestellter und habe durch private Umstände noch für einige Jahre knapp unter 1400€. Wohne in einer 50m² Wohnung mit eigener Gastherme.
Kinschal schrieb:
Eine funktionierende Heizung ausutauschen
Musst du lt. Gesetz sowieso irgendwann (auch ohne GEG).
Kinschal schrieb:
Und die Kosten dafür sind trotz Förderung nicht ohne.
Die sind es für eine neue Gas- oder Ölheizung aber auch nicht.
Kinschal schrieb:
Dämmung, das System drumherum usw.
Aber das hat nichts mit WP zu tun. Was man so liest kann man WP sehr häufig in bestehende Systeme integrieren und braucht nicht mal neue Heizkörper. Ggf. noch ne L-L-WP dazu und man kann im Sommer sogar kühlen.

Dämmung, neue Fenster, Heizungsanlage ist sowieso unabhängig von einer WP nötig. Oder wer hat noch einfach verglaste Fenster? Das muss eigentlich ein kontinuierlicher Prozess sein. Aber mir scheint, das haben viele Immobilienbesitzer:innen verschlafen oder was auch immer.

Ich meine....ich möchte da niemanden zu nah treten. Liegt mir fern. Aber wie ich schon schrieb: Die Diskussion kann halt eigentlich nicht lauten, wie man EE fernhalten und stattdessen vermeintlich billige fossile Energie weiter nutzen kann. Fossile müssen weg. Das ist unbestritten. Natürlich kann man über den Weg philosophieren. Und WP gibt's schon so lang und die wenigsten nutzen es, obwohl es wohl schon immer die bessere Wahl gewesen wäre. Stattdessen holen sich - polemisch gesagt - die Leute lieber das Lagerfeuer ins Haus, weils so schön "natüüüürlich" ist.
 
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Reglohln schrieb:
Natürlich kann man über den Weg philosophieren.
Es geht nicht darum über den Weg zu philosophieren, da liegt ja schon das Kernproblem. Diesen Weg gibt es ja so nicht. Mit dem Kopf durch die Wand, koste es was es wolle, ist wenn nur ein Irrweg.
https://www.nzz.ch/meinung/die-indu...belt-so-schoen-kann-scheitern-sein-ld.1772823 (sollte keine Paywall dahinter sein)
Reglohln schrieb:
Ich meine....ich möchte da niemanden zu nah treten. Liegt mir fern. Aber wie ich schon schrieb: Die Diskussion kann halt eigentlich nicht lauten, wie man EE fernhalten und stattdessen vermeintlich billige fossile Energie weiter nutzen kann. Fossile müssen weg. Das ist unbestritten
Wenn darüber nicht disskutiert werden darf, ist es ja keine Diskussion mehr...
 
Kinschal schrieb:
Wenn darüber nicht disskutiert werden darf, ist es ja keine Diskussion mehr.
Wenn die Diskussion einzig und allein den Zweck hat die darauf folgenden notwendigen Handlungen zu verzögern oder ganz zu vermeiden hat diese ebenfalls keinen Sinn mehr.
 
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Wenn die Auswirkungen der Handlungen nicht absehbar sind, oder nicht bedachte (ignorierte) Nebeneffekte haben, muss darüber diskutiert werden. Ansonsten kann man damit alles "totargumentieren", wenn der Zweck die Mittel heiligt...
Aber dein Beitrag zeigt mir, es ist Zeit hier auszusteigen.
 
Ich empfehle einfach mal an dieser Stelle dieses Interview von Angela Merkel von 1997.


Seit dem ist ziemlich viel Hirnschmalz in die notwendigen Handlungen und dessen Nebeneffekte geflossen. Inhaltlich hat sich trotzdem an dem von Angela Merkel gesagten nichts verändert. Mittlerweile haben wir mit dem vielem Diskutieren die notwendigen Handlungen so weit verzögert, dass sie nur noch mit extremen Aufwand so umzusetzen sind damit sie noch ausreichend wirken um unser Ziel zu erreichen.

Also ja, die Zeiten für eine Diskussion sind vorbei. Es ist Zeit zu handeln.
 
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Diese leidige Diskussion über WP gab es doch schon mehrfach. Ich habe mich dazu in anderen Threads schon geäußert:


Und hier eine ganze Reihe von weiteren Erfahrungsberichten:
https://www.youtube.com/results?search_query=wärmepumpe+altbau

Datenbank zu Verbrauchswerten von mehreren tausend Anlangen:
https://www.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/index.php?button=verbrauch

Und bevor hier jemand den bösen Heizstab erwähnt dem sei gesagt: Wir haben seit 10 Jahren eine WP und der Heizstab war noch nie an

Was sagt das Fraunhofer Institut dazu ?
https://www.ise.fraunhofer.de/de/pr...n-auch-in-bestandsgebaeuden-zuverlaessig.html
 
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Kinschal schrieb:
Wenn darüber nicht disskutiert werden darf
Dürfen darfst du natürlich. Aber es ist völlige Zeitverschwendung, zu klären, ob die Fossilen nicht doch noch irgendwie genutzt werden können.

Kinschal schrieb:
Mit dem Kopf durch die Wand, koste es was es wolle, ist wenn nur ein Irrweg.
Der Irrweg waren die letzten 50 Jahre. Oder zumindest die letzten 30. Seit mindestens den 70er Jahren sind die Auswirkungen der fossilen Energien bekannt. Und die Studien der Fossillobby dazu waren damals sogar genauer als die der NASA.

Ob der ursprüngliche Entwurf des GEGs nun Mist war oder nicht, mag ich nicht beurteilen. Bin ich nicht schlau genug :D Aber egal, was irgendwo in den Ring geworfen wurde....Tempolimit, keine neue Gasheizung mehr rein, wenn die alte nicht mehr reparabel ist (Und wie gesagt: Die mussten ohnehin schon lange nach 20? Jahren raus), Abstandsregelung bei WKA, Ausstieg aus Kernenergie (da waren 2011 noch die Mehrheit der Bürger:innen dafür) und was es nicht noch alles gab.....torpediert. Immer und immer wieder.

Klimaaktivist:innen werden als Terroristen beschimpft. Landwirt:innen, die mit ihren Traktoren nach Berlin fahren und dort blockieren, werden gefeiert (Ja, die Aggrardiesel-Thematik finde ich auch irgendwie irre).

Wasserstoff soll uns retten, obwohl jegliche Rechnungen zeigen, was Sache ist. Da wird im Bundestag gelogen, dass man doch schon heute zig Tanksäulen dafür hätte.

Also mal ganz ehrlich: Das ist keine Diskussion auf Augenhöhe. Das erscheint mir schon lang irgendwie ein Kampf der Klimawandelleugner:innen zu sein.
 
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Thane schrieb:
wenn der Preis für die Verbraucher trotzdem munter steigt.
Was eben NICHT an den Kosten der EE liegt, selbst wenn man die netzentgelte einbezieht.
Die netze müssen um-ausgebaut und erneuert werden in Teilen ganz unabhängig von den EE. Das ein Umbau Geld kostet, sollte klar sein. Das man nicht auf Gas/Kohle/AKW ohne groß EE bleiben kann ebenso.
 
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Reglohln schrieb:
Klimaaktivist:innen werden als Terroristen beschimpft. Landwirt:innen, die mit ihren Traktoren nach Berlin fahren und dort blockieren, werden gefeiert
Tja die Einen landen im Knast und die Anderen haben ihr Ziel erreicht. Der Agrardiesel bleibt natürlich. Bin gespannt wie viele Bauern deswegen dieses Jahr darauf verzichten werden Entschädigungen für Ernteausfälle auf Grund von Dürre oder Hagel zu fordern.

Wie viele Klimaschädliche Subventionen wurden bis jetzt eigentlich gestrichen ?

Mindestens 145 Milliarden Euro Schäden sind zwischen 2000 und 2021 durch die Folgen des Klimawandels entstanden. Damit hätte man übrigens den Ausbau unseres Stromnetzes mehrfach bezahlen können. Stattdessen werden wir bis 2050 lieber weitere 280 bis 900 Milliarden Euro zahlen.

Blos nicht mit dem Kopf durch die Wand 🤣
 
Kassenwart schrieb:
Der Agrardiesel bleibt natürlich.
😩 Also manchmal frage ich mich wirklich.
Die Kürzungen an sich fand ich zwar ohnehin fragwürdig, wie bereits geschrieben, aber es ist wirklich zum Mäusemelken mit diesem hin und her.
 
Kassenwart schrieb:
Bin gespannt wie viele Bauern deswegen dieses Jahr darauf verzichten werden Entschädigungen für Ernteausfälle auf Grund von Dürre oder Hagel zu fordern.
Da braucht man doch nicht gespannt zu sein ... die Antwort ist natürlich "kein Einziger".
Einfach weil Dieselsubventionen oder die KFZ-Steuer nur sehr wenig mit den Entschädigungen bei Ernzteausfällen zu tun haben. Letztere zahlen wir, um "unvorhersehbare" Belastungen abzufedern, die einen Bauern in den Ruin treiben könnten.
Dieselsubventionen und KFZ-Steuererleichterungen sind was komplett anderes. Die senken die Kosten des Fuhrparks.
Dieses "Geschenk" ist wohl auch nicht groß genug, als dass sich deswegen irgendein Bauer plötzlich einen Totalausfall der Ernte leisten könnte.
 
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DerOlf schrieb:
Da braucht man doch nicht gespannt zu sein ... die Antwort ist natürlich "kein Einziger".
Einfach weil Dieselsubventionen oder die KFZ-Steuer nur sehr wenig mit den Entschädigungen bei Ernzteausfällen zu tun haben.
Mir ging es eher um die Absurdität nicht auf klimaschädliche Subventionen verzichten zu wollen aber Gleichzeit gerne für Klimaschäden entschädigt zu werden.

Also für mich wirkt das nicht als ob diese Bauern irgendein Interesse an Klimaschutz haben.
 
@Kassenwart Naja, die Landwirtschaft leidet ja schon merklich unter dem Klimawandel, zB bei Arten von Wintergetreide, die/das auf richtigen Frost angewiesen sind. Das macht sich dann bemerkbar während der Ernteergebnisse, da die von der Industrie geforderte Qualität des Getreides, darunter leidet, und eine Einstufung als klassifiziertes Qualitäts-Getreide, abgelehnt und nicht angenommen wird. Der Abgabepreis liegt pro dt sehr weit unter Qualitätsgetreide.

Prinzipiell sind aber Agrarfördergelder, wie es richtig heißt, an vertragliche Bedingungen gebunden, die der einzelne Landwirt dann leisten muss. Sprich, wenn er zB Flächen brach legt, gibt es hier in Form von Ernte keinen Verdienst, es wird dann mit Fördergeldern ausgeglichen. Wobei auch Brachland, laut Gesetzgeber, einmal im Jahr gemulcht werden muss.
Auch das anlegen von Blühflachen, oder Blühstreifen, ist förderfähig. Auch hier müssen Betriebsausgaben gegengerechnet werden.
Wie viel Fördergelder es gibt, macht auch nicht die Größe des Betriebes aus, oder ob Bioland, konventionell oder Demeter, sondern, wer welche förderfähigen Leistungen bietet.
Da gibt es ganz viele Dinge, die den Rahmen hier sprengen würden.

Und zum Agrardiesel, auf diesen wird ja nun keine oder nur eine geringfügige Steuer erhoben, was am Ende keine Subvention, sondern eine Steuervergünstigung darstellt. Man könnte sich genauso den vergünstigten Gewerbestrom und -heizung anschauen. Da wäre dann die Kacke am dampfen, wenn die kleine A-Klasse von einheimischen Hersteller plötzlich viel mehr kostet, da Zuieferer und Hersteller höhere Produktionsausgaben haben. Und das Ptroblem in der Landwirtschaft ist, dass die Preise vom Handel diktiert werden. Der Landwirt selbst hat keinen Einfluss. Der hat einen Vertrag, und muss die Menge liefern.

Es gibt schon E-Traktoren, aber leider nur für Nischen, zB für den Winzer als Schmalspurversion, oder eher kleine Traktoren, zB Hoftraktoren. Die kosten der Anschaffung sind aber vielfach höher, als ein Fahrzeug mit gleicher Leistung eines Verbrennergegenstücks. Die Auswahl, in welchen Schlepper man investiert, geht danach, welcher mit welcher Ausstattung (hier geht es nicht um die Lederausstattung) für den individuellen Betrieb geeignet ist. So müssen Schlepper und andere LoF-Maschinen für den Schichtdienst geeignet, oder lange Arbeitszeiten durchhalten können, Ladezeiten schnell funktionieren.

Landwirtschaft ist ja kein 9to5-Job, sondern extrem vom Wetter abhängig, und wenn von 7 Uhr am morgen bis nächsten Tag 4 Uhr in der Früh gearbeitet werden muss, sollte die Maschine das auch schaffen.
Um es forentypisch vereinfacht zu erklären: jeder, der einen PC zum arbeiten benötigt, hat unterschiedliche Ansprüche, Videoschnitt, Office etc, und danach richtet sich die Konfiguration, so ist es bei einer LoF-Maschine auch, es ist eine Investition. Und nur weil 4 Räder dran sind, ist es immer noch ein Werkzeug.

Die Hersteller aber forschen schon an E-versionen in verschiedenen Leistungsklassen.
 
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Chrissssss schrieb:
Die kosten der Anschaffung sind aber vielfach höher, als ein Fahrzeug mit gleicher Leistung eines Verbrennergegenstücks
Dann sollte man aber deren Entwicklung oder Anschaffung fördern und nicht den Diesel. Es muss doch ein Anreiz geben auf E umzusteigen. Mit Tankgutscheinen bringt man auch keinen dazu weniger das Auto zu benutzen.

„Je nach wissenschaftlichem Report, nicht Meinungsreport, haben wir noch 20 bis 30 Ernten, bis das Ding komplett gegen die Wand gefahren ist.“
Zitat: Dr. Marc Benecke - 12. Hamburger Klimawoche 2020

Wie soll es weitergehen, zahlen wir dann zukünftig für Nichternten ?
 
Kassenwart schrieb:
lso für mich wirkt das nicht als ob diese Bauern irgendein Interesse an Klimaschutz haben.
Je nach System welches der Landwirt anwendet macht er sehr viel für den Klimaschutz. Das braucht pro Hektar jedoch etwas mehr Diesel und ist somit ohne Steuersubvention weniger machbar als mit.E-Traktoren sind in den normalen Formaten die es heute massenhaft gibt zu schwer und verursachen damit Klimaschädliche Bodenverdichtungen.
 
Kurz um: Es gibt aktuell noch deutlich bessere Stellschrauben für Einsparungen bei klimaschädlichen Subventionen. Verstehe nicht, warum da als erstes an die Landwirtschaft gegangen wird.

Hätten sie es nur für die Viehwirtschaft gemacht, ok...😈 Spaß
 
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Reglohln schrieb:
Kurz um: Es gibt aktuell noch deutlich bessere Stellschrauben für Einsparungen bei klimaschädlichen Subventionen. Verstehe nicht, warum da als erstes an die Landwirtschaft gegangen wird.
Der Agrardiesel wäre auch nicht meine erste Wahl gewesen. Die anderen Sektoren sind aber halt von der FDP besetzt :smokin:

Einige Zitate:

FDP-Fraktionsvize Christoph Meyer lehnt ein Aussetzen der Schuldenbremse wegen der Hochwasserlage ab.

Politiker wie Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil haben sich für eine Pflichtversicherung für Elementarschäden ausgesprochen. Mit der voranschreitenden Klimakrise könne der Staat nicht überall Hilfe garantieren.

Bundesjustizminister Marco Buschmann hatte der Pflichtversicherung noch im Dezember eine Absage erteilt. "In einer Zeit höchster finanzieller Belastungen privater Haushalte sollten wir von allem die Finger lassen, was Wohnen und Leben in Deutschland noch teurer macht", so der FDP-Politiker

Gerade das letzte Zitat ist schon stark. Vom Klimaschutz die Finger zu lassen macht das Leben nicht nur teurer, sondern kann es sogar beenden.
 
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