Entwicklungsrechner

AW: Mainboard mit Onboard-Grafik oder extra Grafik-Karte?

Du kannst deinen ersten Thread gerne weiterverwenden.
 
Jetzt bin ich etwas verwirrt. Habt ihr nun beide Themen zusammen gelegt? Und das im Forum "Mainboards und CPUs: Kaufberatung"? Eigentlich soll es zum Schluss ja ein ganzer Rechner werden.

Ich wollte es in einzelne Threads splitten, da im ursprünglichen Forum keine Antworten mehr kamen und ich aber noch lange nicht bei einer Entscheidung war.

Ich fand das auf Teil-Themen herunter gebrochene aber schon ganz gut.
 
Das hier jetzt alle Informationen zu dem Thema stehen, ist ja nur von Vorteil für alle und Noxiel hat den Thread netterweise nicht geschlossen. Die Mods müssen das Ganze hier ja verwalten und den Überblick behalten.

Ohne die Infos zu SSD und RAM kommst du hier sowieso nicht weiter. Deshalb mach hier

KOENIGSBLAUER schrieb:
Ich würde dir empfehlen, dass du Holt einmal bittest, dir zu helfen. Am Besten, du fragst hier nach einer passenden SSD und passendem RAM zu deinem System.

weiter. Da erstellst du keinen neuen Thread, sondern du fragst in einem Bestehenden und du kannst nach hier einen Link senden.
 
Da ich nun von der Samsung SM951 SSD gelesen habe und diese laut Daten in allen Bereichen ein wirklichen Geschwindigkeitsschub bringen soll, warte ich mit der Zusammenstellung des Rechners noch etwas ab.

Für Eure bisherige Unterstützung bedanke ich mich vielmals und hoffe, dass ich Euch, wenn ich mit der Zusammenstellung des Rechners weiter mache, nochmals mit Fragen löchern darf.
 
Holt schrieb:
wie groß das Datenvolumen sein wird und vor allem was für eine CPU Konfiguration es sein wird, denn Datenbanken und Virtualisierung müssen die CPUs die Daten ja auch erzeugen bzw. verarbeiten, da ist schnell die CPU der limitiernde Faktor und nicht mehr die SSD, die ganzen IOPS selbst einer modernen Consumer SSD kann ein Heimanwender und auf einem Quadcore bei realen Anwendungen kaum ausreizen.
...
Wenn es für Zuhause ist und alles auf SSD soll: Nimm drei m550 512GB oder eine 512GB und eine 1TB m550, sonst s.o., aber das sollte mit dem Systemlieferanten geklärt werden, schon wegen dem Wartungsvertrag.

pelumu schrieb:
CPU wird ein i7-4790K, da sich die Berechnungen nur auf wenige Threads verteilen lassen.

Ich glaube nicht, dass du die Mehrleistung der SM951 im Vergleich zur M550 nutzen kannst, da vorher deine CPU limitiert, wie deine Tests gezegt haben.
Außerdem bezahlst du einen sehr hohen Aufpreis. Positiverweise angenommen die SM951 wird genauso teuer, wie die XP941, stehen 400 Euro 170 Euro gegenüber.
Desweiteren wird erwartet, dass der Euro gegenüber dem Dollar auf Grund des EZB-Anleihenkaufs weiter verlieren wird.

Deshalb gehe ich davon aus, dass, je länger du wartest, dein Rechner nur teurer wird, du aber keinen Geschwindigkeitsvorteil haben wirst.
Hole dir jetzt das Extreme 6, dann kannst du in 1-2 Jahren immer noch eine M.2x4 SSD nachrüsten, falls deine Programme mehr Kerne unterstützen und eine schnellere SSD dir weiterhilft, die dann auch günstiger zu haben sein wird.
 
Hole dir jetzt das Extreme 6, dann kannst du in 1-2 Jahren immer noch eine M.2x4 SSD nachrüsten
...
Desweiteren wird erwartet, dass der Euro gegenüber dem Dollar auf Grund des EZB-Anleihenkaufs weiter verlieren wird.
Du sprichst das aus, was ich mir die ganze Zeit denke.

Nimm drei m550 512GB
Und das ist vielleicht die Idee. Ich war immer auf eine 512 und 1 TB fixiert.
Laut Tests bringt ein RAID 0 mit SSDs gerade bei den IOPS und kleinen Datenpaketen nichts, wenn nicht sogar eine Verschlechterung. Aber es gab einen Test, bei dem die Tester dann auch mal mehr als 2 SSDs in einen RAID 0 haben und da ging dann auch die Performance bei den IOPS nach oben (wenn ich mich noch richtig erinnere). Ich suche mir den Test nochmal raus.
Danke, Danke, Danke!!!!!
Ergänzung ()

Noch eine Frage nebenbei:
Wie funktioniert das, dass man im Text Zitate hat und in den Zitaten der ursprüngliche Verfasser steht?
 
RAID 0 ist nichts für produktivumgebungen. Würde außerdem da nicht auf einen ins mainboard integrierten raid Controller vertrauen
 
Ich lege mich jetzt mal auf ein AsRock Z97 Extreme 6 fest. Da kann ich jetzt meine beiden Monitore mittels DVI anschließen und habe die M.2-PCIe-Schnittstelle falls ich mal auf eine entsprechende Platte aufrüsten möchte.
Prozessor wird es der i7-4790k.
Weiter habe ich mich für 3 x M550 mit je 512 GB entschieden. Mit den 3 Platten und ggf. meiner derzeit genutzten Samsung 840 Pro mit 256 GB mache ich dann Performancetests mit den Anwendungen, die hier hauptsächlich laufen und sehe dann in welcher Zusammenschaltung ich sie verwenden werde.

Die nächsten beiden Fragen wären nun der Kühler für den Prozessor und der Speicher. Beim Speicher stellt sich mir auch die Frage, ob 1600er oder 2400er.
 
micjun18 schrieb:
RAID 0 ist nichts für produktivumgebungen.

Das hier ist produktiv in Anführungsstrichen.

pelumu schrieb:
Es handelt sich um eine Entwicklermaschine (Übersetzen sehr großer C++-Projekte mit VS, Analysieren und Bearbeiten großer Datenbanken [MS SQL-Server, Oracle-SQL-Server, VFP]). Systemlieferanten gibt es nicht, da ich Einzelkämpfer bin. CPU wird ein i7-4790K, da sich die Berechnungen nur auf wenige Threads verteilen lassen. Dazu kommt 2400er RAM.




micjun18 schrieb:
Würde außerdem da nicht auf einen ins mainboard integrierten raid Controller vertrauen

Habe ich auch gefragt.

KOENIGSBLAUER schrieb:
Würdest du hier einen externen RAID-Controller empfehlen? Also nicht den auf dem Mainboard.

Holt meint

Holt schrieb:
 
Warum ratet ihr von RAID 0 in einer Produktivumgebung ab und warum vertraut ihr dem integrierten RAID-Controller nicht?
Ergänzung ()

Ich erstelle 2x pro Tag ein Backup.
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Bei der Suche nach Komponenten bin ich gerade darauf gestoßen, dass ich vor dem CPU-Kühler wohl das Gehäuse wählen muss, um zu wissen wie groß der Kühler sein darf.

Lärmquellen sind "nur" die Gehäuse-, CPU- und Netzteillüfter. Das Gehäuse darf maximal 210 mm breit sein. Es steht in einem Schrank, der vorne mit einer Tür versehen, innen schalldämmend ausgekleidet und hinten komplett offen ist.
 
Bei einem Raid 0 hast du einen kompletten Datenverlust, wenn irgendetwas schief geht, sprich eine SSD verabschiedet sich, eine SSD verschwindet aus dem RAID, warum auch immer oder sonst irgendetwas läuft falsch.

Mit Produktivsystem ist hier gemeint, dass man z.B. mit irgendwelchen Kundendaten "live" arbeitet, die man nicht wieder herstellen kann. Wenn eine Platte versagt, sind alle Daten weg. Darum wählt man in diesem Fall kein RAID 0.

Onboard RAID-Controller sind eigentlich nur Software, das heißt, sie sind anfälliger als RAID-PCIe-Karten, so dass im Produktivsystem die Wahrscheinlichkeit eines Versagens ansteigen würde.
PCIe-RAIDs können unter Windows keinen TRIM-Befehl senden, der die SSD aufräumt und die Leistunngsfähigkeit der SSD erhält, deshalb rät Holt davon ab.

Wenn bei dir das RAID versagt, musst du die Arbeit ab deiner letzten Sicherung wiederholen. Es geht aber nichts unwiderbringlich verloren. Es ist jetzt im Normalfall nicht so, dass das oft passiert, in einem "richtigen" Produktivsystem mit "Live"-Daten kann ein einziges Mal den Ruin der Firma bedeuten.

Ich würde deshalb empfehlen das Betriebssystem auf einer SSD alleine laufen zu lassen. Wenn das RAID versagt, startet der Rechner weiterhin und du musst nur deine VMs zurücksichern und nicht das ganze System.
Aber die unterschiedlichen Konfigurationen kannst du ja mal durch testen.
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pelumu schrieb:
Ergänzung ()

Noch eine Frage nebenbei:
Wie funktioniert das, dass man im Text Zitate hat und in den Zitaten der ursprüngliche Verfasser steht?

Ich klicke unter dem Beitrag auf "Zitieren". Dann muss der Text gekürzt werden, da "Full Quotes" gegen die Forenregeln verstoßen. Den Text in eckigen Klammern darfst du nicht verändern.
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pelumu schrieb:
Ergänzung ()

Bei der Suche nach Komponenten bin ich gerade darauf gestoßen, dass ich vor dem CPU-Kühler wohl das Gehäuse wählen muss, um zu wissen wie groß der Kühler sein darf.

Schick' Nando mal eine "Private Nachricht" mit der Bitte, etwas vorzuschlagen, der kennt sich bestens damit aus.
 
Einen kompletten Datenverlust habe ich auch, wenn ich nur mit einer Platte, also ohne Spiegelung arbeite.

"Live"-Daten liegen bei mir nicht auf dem Arbeitsplatz sondern auf dem Server der mit SAS, Hardware-RAID-Controller, Spiegelung, Hot-Plug etc. ausgestattet ist.

Da mir der Schaden, der entstehen kann, wenn wichtige Daten weg sind bewusst ist, gehen bei mir die wöchentlichen Datensicherungen auch zur Bank in's Schließfach.

Bezüglich Gehäuse schreibe ich mal an Nando. Vielen Dank für den Tipp.
 
Aber eine einzelne Platte ist weniger störungsanfällig.

Ich denke, du kannst das mit dem RAID machen.
 
So, nun ist auch das Gehäuse entschieden und es fehlt nun der RAM und ein CPU-Kühler, die sich nicht gegenseitig stören, aber genug Leistung haben.
RAM soll es ein 2400er DDR3 mit 2 x 8GB sein.
Für den CPU-Kühler stehen lauf Gehäusespezifikation bis zu 167mm zur Verfügung.

Und hier das Drum Herum:
AsRock Z97 Extreme 6
i7-4790k
3 x M550 512 GB
Gehäuse Cooler Master N600
Be Quiet Straight Power 10-CM 500W
 
@Nando:
Außergewöhlich ja, aber wozu ?
Der Kühler ist nicht schlecht, aber deutlich teurer und nicht wesentlich besser.

Und beim RAM hast du daneben gegriffen, der TE möchte 2x8GB.
Und bei RAM die Heatspreader abschrauben, was soll der Mist? Wenn wirklich mal ein Garantiefall vorliegt, geht der Ende blöd aus weil man am Ram rumgebastelt hat ?
Einfach RAM ohne zu hohe Heatspreader nehmen, und lieber welchen



http://geizhals.de/?cat=ramddr3&xf=2216_DDR3~253_16384~5015_2400#xf_top
-> http://geizhals.de/g-skill-ares-dimm-kit-16gb-f3-2400c11d-16gab-a963412.html?hloc=de
133€ für den G.Skill Ares, normale Bauhöhe, mehr braucht es nicht.

Kühler:
Ninja 3 http://geizhals.de/scythe-ninja-3-rev-b-scnj-3100-a709890.html?hloc=de
Mugen 4 http://geizhals.de/scythe-mugen-4-scmg-4000-a959487.html?hloc=de
Test Mugen 4:
http://www.tomshardware.de/scythe-mugen-4-cpu-kuhler-cpu-cooler-cooling,testberichte-241523-6.html
Bei 1000 U/min. liefert er immer noch sehr gute Ergebnisse bei hörbar reduzierten Geräuschemissionen und schließlich lässt sich der Lüfter auch auf bis zu 400 U/min herunterregeln, wodurch der Scythe Mugen 4 im Office- und Internet-Betrieb so gut wie lautlos betrieben werden kann. Stark übertaktete Prozessoren meistert er zudem ohne Leistungseinbrüche.

Der Mugen 4 dreht im Idle laut Angabe 70rpm weniger, wobei ich meine das man den Unterschied 1.) nicht raushören kann und 2.) es eher auf den Lüfter draufankommt.
Die neueren Slipstreams mit den Riffeln sind im HT4U.net Test nicht unbedingt besser weggekommen, was aber wohl an den Lagernebengeräuschen lag, das kann aber daran liegen das es Montagsmodelle waren.

Oder in der PCGH Edition mit 2x800rpm Modellen, der ist unter Last angeblich leiser, wobei der getestete 2600k auch noch Luft nach oben gehabt hätte von den Temperaturen her:
http://geizhals.de/scythe-mugen-4-pcgh-edition-scmg-4pcgh-a999348.html?hloc=de
(siehe Bilder)
Ein 120mm Lüfter bei 800rpm sollte bei einem so massigen Kühler für den i7 4790k auch ausreichen, zumindest ohne OC.

Du hast die Qual der Wahl :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist mir ein Minute vor deinem Post schon aufgefallen ... ist aber kein "Garantiefall", denn das ist ein Feature:

tug.jpg


Der TridentX ist erwiesenermaßen ein Top-Produkt ...

Der Prolimatech Genesis gehört mit zur Referenz der Luftkühlung und ist inkl. der Lüfter beim gleichen Preis wie ein Noctua NH-D15.

Aber ja ... ohne OC würde es auch etwas kleineres machen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt ... geht eher in die OC-Richtung, wo der TridentX sehr empfehlenswert ist ... unter den Genesis passen 55 mm RAM, also das ist kein Problem.

Preis ist okay ... der war vor kurzem noch 15 € günstiger ... der Ares geht für den Otto-Normal-Verbraucher natürlich auch ...

Bzgl. Kühler würde ich eben einen mit hohem passiven Kühlverhalten nehmen ... der Rechner soll in einen geschlossenen, gedämmten Schrank ... da würde ich auf Nummer sicher gehen ...

Da würde aber auch ein Macho reichen ... schon klar ...
 
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