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NewsEU-Kommission: TikTok ist suchterzeugend und muss sein Design ändern
Ein Video jagt das nächste und das pausenlos. Diese Darbietung auf TikTok sei suchterzeugend und verstoße gegen das Gesetz über digitale Dienste, erklärt die Europäische Kommission in einem öffentlichen Schreiben. Insbesondere das Wohlbefinden Minderjähriger werde dadurch bedroht.
Ein Weg in die richtige Richtung... Zu Häufig wird Sucht die abseits von Substanzen liegt nur mäßig ernst genommen, obwohl die Auswirkungen genauso schlimm sein können. Hoffentlich ist damit ein guter Präzedenzfall geschaffen.
Man ist auf Plattformen wie Insta, TikTok usw auch nicht der Kunde. Man ist die Ware. Die Kunden sind die Werbetreibenden, deren Mist sich die Ware möglichst ständig anschauen soll. Erwachsene benötigen in der Regel nicht weniger Schutz als Kinder und Jugendliche in Bezug auf Social Media.
Werden im Recht nicht in der Regel Präzedenzfälle statuiert auf deren Grundlage man dann beschleunigt auch gegen artverwandte Angebote vorgehen kann? So habe ich als juristischer Laie das immer verstanden, begrüße die Feststellung der Problematik der endlosen Kurzvideoflut - könnte man analog zur "Lichtverschmutzung" vielleicht auch "Digitialinhaltverschmutzung" nennen - dass man mit TikTok zunächst gegen den Vorreiter vorgeht und hoffe und erwarte, dass es bei den von dir genannten Alternativen weitergeht.
Ich bin mal gespannt wie TikTok darauf reagieren wird. Ich habe meine Zweifel, dass nur wegen der EU eine Startseite wie bei YouTube eingefuehrt wird.
Eher bietet man eine Option um Autoplay zu deaktivieren, Unterbrechungen alle 30min oder sowas...
Wer redet von nem Verbot? Wer Dinge in der EU verkaufen will, muss dafür sorgen, dass sie sicher sind. Regeln für die Sicherheit gibt es sogut wie für jedes physische Produkt. Ich wüsste nicht, warum das bei digitalen Diensten anders sein sollte
Man ist auf Plattformen wie Insta, TikTok usw auch nicht der Kunde. Man ist die Ware. Die Kunden sind die Werbetreibenden, deren Mist sich die Ware möglichst ständig anschauen soll. Erwachsene benötigen in der Regel nicht weniger Schutz als Kinder und Jugendliche in Bezug auf Social Media.
Sowas von wahr und sowas von verdrängt. Und ich würde Temu und anderen Müll dazu nehmen. Da geht es mit dem endlosen Plastikkonsum sogar nich mehr auf die Umwelt.
Was soll das bringen?
Die Eltern sind meistens selbst danach süchtig und am Ende machen es die Kinder und Jugendlichen so oder so, da ja überhaupt nichts verwerflich daran ist, sich irgendwelche Clips anzusehen. Mach ja sonst auch jeder.
Das Problem ist einfach dass es extrem harmlos wirkt, aber eben tatsächlich extrem suchterrgend ist.
Ich hab Instagramm und Tiktok mehrmals ein paar Tage ausprobiert und jedes Mal kam eine extreme Suchtwirkung auf. Hat man einmal angefangen zu scrollen, hört man so schnell nicht mehr auf, obwohl am Ende nur sinnloser Schrott zu sehen ist. Es ist schockierend und faszinierend zugleich wie man nur durch so eine App im Gehirn fast auf Knopfdruck eine Sucht auslösen kann. Es gibt mMn. nichts vergleichbares. Es ist daher völlig sinnlos auf Eigenverantwortung zu plädieren. Das wäre so als würde man die härtesten Drogen legalisieren mit dem Motto die Leute sollten eigenverantwortlich handeln. Wird nicht funktionieren…
Daher sehe ich es auch als zwingend erforderlich an, entweder die Suchtwirkung aufs mögliche Minimum zu reduzieren oder es ganz zu verbieten, wie mit realen Drogen eben auch.
Es ist die Aufgabe von Staatsapparaten ihre Bürger durch fundierte, wohl abgewogene und ausgearbeitete Rechtsgebung und -durchsetzung vor Gefahren und unlauteren Praktiken, z. B. durch private Akteure mit diametralen Interessen, zu schützen. Die viel erforschten negativen Auswirkungen des Doomscrollings auf die menschliche Psyche sind inzwischen wohl belegt, den skrupellosen Versuchen der entsprechenden Industrie die Verantwortung von sich in den Bereich der Verbraucher zu verschieben ist somit auf keinen Fall nachzugeben. Aber klar, lass uns ab Geburt an jeden Alkohol, Zigaretten, Fentanyl, bleihaltiges Benzin, etc. verkaufen, weil uns ja sonst alles verboten wird und wir ganz, ganz arg in unserer Freiheit beschränkt werden - was für ein libertäres Dummgeschwätz.
Und du hast in deiner Jugend immer und zu jeder Zeit auf deine Eltern gehört bzw. nie irgendwas gemacht, was sie anders vorgelebt haben?
Das Argument ist einfach immer viel zu einfach.
Außerdem wird nichts verboten.
Ich denke, die werden einfach noch mehr und längere Werbeblöcke einbauen. ^^
Das hier endlich dagegen vorgegangen wird, finde ich aber gut. Sollte aber nur der erste Schritt sein.