News EU-Kommission: TikTok ist suchterzeugend und muss sein Design ändern

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Kadett_Pirx schrieb:
Genau und es ist nicht die Aufgabe von Staatsapparaten und schon gar nicht von ungewählten supernationalen Möchtegern-Diktatoren, unter immer neuen Vorwänden mit drakonischen Maßnahmen in die Freiheitsrechte der Bürger einzugreifen.
Von welchen Diktatoren, Vorwänden und drakonischen Maßnahmen sprichst du?
Wo auf der Welt hast du mehr Freiheitsrechte als als europäischer Bürger?
 
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Mimir schrieb:
Achso okay, du wünscht dir ein Utopia, in dem das normale Alltagsleben mehr kick und Befriedigung gibt, als eine illgeale chemische droge, die im wahrstenn sinne deinen Verstand Fi**t.
Ich denke immer sehr langfristig und rational. Was bringt mir ein kurzer Kick? Aber du hast recht ich projiziere, ich erwarte einen Grad von Mündigkeit und Wissen über die Konsequenzen den man so nicht von allen erwarten kann, selbst in einem Utopia.
 
Chinaquads schrieb:
Eltern in die Pflicht nehmen?
Und wie willst du Eltern in die Pflicht nehmen? Wie sollen Eltern ihrem 22 jährigen Kind überhaupt irgendwelche Vorschriften machen, was es konsumieren darf.

Chinaquads schrieb:
Wer genau? Der Staat? Ich bin der erste, der dafür ist, dass kein Politiker oder Staatliches Institut TikTok verwenden darf.

Chinaquads schrieb:
Nein, verbietet einfach alles, das ist der richtige Weg.
In der News, noch in der Originalquelle geht es doch gar nicht um irgendein verbot. Treffender wäre da schon eher gebot.
 
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Also ich finde die Herangehensweise hin zur Veränderung gut. Die Verbotsdebatte in den Staaten war schon extrem politisch aufgeladen. Gut, es war auch Wahlkampf, doch trotzdem war da oft Fadenscheiniges in den Argumenten und Befragungen.

Ein Gutes hatte die Sache jedoch. Es ist Herausgekommen, dass Verbote gerade bei den Jugendlichen äußerst unpopulär sind.

Daher geht die EU hier einen guten Weg möchte ich meinen.

Haldi schrieb:
Wie Australien machen!

Also, was da in Aus herauskommen wird - darauf bin ich gespannt.

Bin jetzt kein Freund der Holzhammermethode "Verbot". Einfach weil es auch den Hang des Verbotenen bekommt. Interessanter wäre es zu hinterfragen, wie das gesellschaftlich und in den Altersgruppen in den Griff bekommen werden kann.

Der Alkoholkonsum geht bei uns bei der Jugend ja momentan auch herunter. Oder weicht das vielleicht nur auf andere Bereiche aus, wie Zigaretten hin zu Einwegvapes?

wern001 schrieb:
und ändert sich da was?

Solang wir Zucker und Salz haben, um Produktionskosten zu senken und die Margen zu erhöhen und dazu noch Tabaksteuer, die dem Staat dann noch kurzfristig ein paar Milliarden einbringt, bleibt das für mich eine rhetorische Frage.

Alk könnte gern mehr und differenzierter besteuert werden. Doch sind das sehr komplexe Themen, die jetzt hier an die Stelle nicht gehören.
 
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@Ford_Prefekt
Doomscrolling bringt aber keinen Kick in dem Sinne. Hier wird die Natur des Menschen ausgenutzt, um seine Handlungen zu steuern. Mit „sehr langfristig und rational“ Denken kommt man dagegen nicht wirklich an, da die Wirkung subtil ist und meist nicht direkt bemerkt wird.

Egal, wie aufgeklärt man ist, diesem Einfluss kann man sich nicht entziehen.
 
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Chinaquads schrieb:
Haben wir echt nichts Wichtigeres zu tun? Eltern in die Pflicht nehmen? Vorbildfunktion? Nein, verbietet einfach alles, das ist der richtige Weg.
Wieso Eltern in die Pflicht nehmen ?
Die sind doch selber jeden Tag 10 Stunden auf TikTok...und sind froh das die Kids auch was zu tun haben und keiner Betreuung bedürfen (zumindest ist das meine langjährige Erfahrung in der Nachbarschaft).
 
wern001 schrieb:
Zucker ist suchtfördernd
Salz ist suchtfördernd
Zigaretten sind suchtfördernd

und ändert sich da was?
Nimm mal einen Löffel voll puren Salz zu dir und sag mir ob das deine Sucht fördert, eher wirste Monate lang kein Salz mehr essen können.

Salz gepaart mit Geschmacksverstärker, das ist ein riesiges Problem.
Generell Geschmacksverstärker in fast allen Lebensmitteln ist DAS Problem.

Zucker ist auch nur ein Problem, wenn man ständig mit o.g. Geschmacksverstärkern in Berührung kommt, weil normalerweise ist ein purer Löffel voll Zucker fast genauso ekelhaft süß, wie Salz eben salzig ist.

Sowas wie Mcdonald, Burgerking, da haste exakt alles was es brauch, um Diabetis und Übergewicht zu bekommen.

Generell aufs Thema bezogen ist es unmöglich, die ganzen Tricks der gesamten Industrie als Privatperson herauszufinden.
Das kostet Jahre an Zeit, die Zeit, die man als normal tätige Eltern und dann noch mit Kindern nicht mehr hat.

Natürlich ist es da Aufgabe der Politik, die Risiken einzuschränken und auch die Lehrkräfte ordentlich zu fordern, damit die Kinder mit diesem Wissen gefördert werden können.

Ich musste kürzlich bspw. den Umgang mit Zahnseide neu erlernen, nach aktuellem Wissensstand. Musste feststellen, mein falsch gespartes Geld bei mangelhafter Euro Dont Bürste für die elektrische Zahnbürste wird mein Zahnfleisch zerstören, weil überall Dreck in den Zahnzwischenräumen übrig bleibt, was vorher mit ner gescheiten Bürste nicht der Fall war, trotz identischem Zahnseiden Einsatz.

Das ist nur ein Beispiel von dem was man wissen sollte um sich selbst zu schützen.

Oder das Thema Salz, die halbwissenden Journalisten lassen den wichtigsten Kontext aus, dass Salz wichtig für die Schilddrüße ist, vor allem Jod und jetzt gibts wieder Kinder mit Kröpfen am Hals, reden es aber fürs Herz total madig.

So Leute brauch keiner, führen einen nur in die Irre.

Bei TikTok ähnlich, dieses Doomscrolling verbläst deine wertvolle Zeit, gleiches bei Videospielen, Battlepass Systeme, Daily Loginbonuses usw… alles die exakt identischen Suchterzeugenden Mechaniken und oftmals ist da nicht nur Sucht dahinter, wo sucht entsteht, entsteht auch Kriminalität.

E-Zigarette, es muss gewartet werden bis die nichts ahnenden Tester ihre Krankheiten entwickelt haben.
Zigaretten generell, anstatt Steuern zu erhöhen, mal die Krankenkasse darum bitten Nikotinpflaster zu bezahlen.
Prävention und Vorsorge ist viel wichtiger als alles Andere.

Meinem Neffen zweiten Grades hab ich damals auch gesagt, fang bloß nicht mit dem rauchen an, du wirst abhängig und du willst es eigentlich garnicht, es entsteht nur bei jugendlicher Dummheit, trenne dich von den Freunden die das als Mutprobe darstellen oder um Cool zu sein.
Der war da grad in dem Alter wo das passiert, 11 Jahre.

Auslöser war, weil er mich gefragt hat, warum ich rauche.
Hab ihm auch erklärt, die halbe Familie hat immer bei Stress gequalmt und ich hab das als Kind falsch verstanden.

War sein AHA Erlebnis.
 
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Traurig dass es immer noch Leute gibt, die TikTok und co. verteidigen.
 
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Krik schrieb:
@Ford_Prefekt
Doomscrolling bringt aber keinen Kick in dem Sinne. Hier wird die Natur des Menschen ausgenutzt, um seine Handlungen zu steuern. Mit „sehr langfristig und rational“ Denken kommt man dagegen nicht wirklich an, da die Wirkung subtil ist und meist nicht direkt bemerkt wird.

Egal, wie aufgeklärt man ist, diesem Einfluss kann man sich nicht entziehen.


Das ist ja genau der Punkt. Ich habe Tiktok ausprobiert, war mir der suchterregenden praktiken zu 100% bewusst und habe trotzdem sofort die Suchtwirkung gesprüt und Stunden an Zeit damit verschwendet, bis ich es nach ein paar Tagen wieder gelöscht hatte.

Jemand der sich nicht von vornherein wie ich bereits absolut gegen diese Plattform entschieden hat kommt davon nicht mehr los, weil die Suchtwirkung immer kickt, egal ob du dir dessen bewusst bist oder nicht. Ich sagte ja, es ist als würde man nen Schalter umlegen. Es gibt nichts legales, was so schnell süchtig macht. (Verhaltenssucht)

Es gibt daher auch keinen Konsum in Maßen. Entweder man verfällt der Sucht, dann ist mindestens immer das unterschwellige Verlangen da, die App zu nutzen oder man entschließt sich die Plattform gar nicht zu nutzen. Ich kenne jedenfalls niemanden, der diese Dienste nutzt und nicht jede freie Minute am Smartphone eben jene Apps offen hat.

Wenn Aufklärung funktionieren würde, dann hätten diese Plattformen exakt 0 Nutzer.
 
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Krazee schrieb:
Also, was da in Aus herauskommen wird - darauf bin ich gespannt.
Die Jugendlichen werden auf Alternativen ausweichen, soweit möglich. Ich glaube aber nicht, dass sie per Proxy oder VPN heimlich auf FB surfen, denn mit wem wollen sie denn da schreiben? Die Klassenkameraden haben überwiegend noch nie von Proxy und VPN gehört.

eax1990 schrieb:
Bei TikTok ähnlich, dieses Doomscrolling verbläst deine wertvolle Zeit, gleiches bei Videospielen, Battlepass Systeme, Daily Loginbonuses usw… alles die exakt identischen Suchterzeugenden Mechaniken und oftmals ist da nicht nur Sucht dahinter, wo sucht entsteht, entsteht auch Kriminalität.
Das sind nicht die gleichen Mechaniken!
Doomscrolling nutzt den Überlebensinstinkt aus, Loginboni setzen auf FOMO (eine Angst). Ursächlich für die Glücksspielsucht ist eine Störung der Impulskontrolle. Du setzt hier Sachen gleich, die grundlegend unterschiedlich sind.
Und die machen nicht automatisch kriminell. Sollte das so sein, müsste man uns alle einsperren, da wir alle irgendwann mal in unserem Leben diesen Sachen ausgesetzt sind.
 
Chinaquads schrieb:
Haben wir echt nichts Wichtigeres zu tun? Eltern in die Pflicht nehmen? Vorbildfunktion? Nein, verbietet einfach alles, das ist der richtige Weg.
Du hast entweder keine Kinder, keine Ahnung, beides. Wie willst du als Eltern die Kinder davor schützen? Du kannst noch so sehr aufklären und gut zu reden. Das Suchtpotenzial ist einfach zu groß und spätestens auf dem Schulhof oder wenn sich mit Freunden/Freundinnen getroffen wird, hat irgendjemand ein Handy dabei, was nicht reguliert wird. Du lebst in deiner Traumwelt, wenn du glaubst, dass Eltern das Problem eingrenzen könnten.
 
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tm891 schrieb:
Was ist mit unnötigen Artikeln und Kommentaren auf Computerbase? Zeitfresser. Weg damit?
Was ein dummer Vergleich. Dann lese das halt nicht, oder besser: bleib weg von CB :rolleyes:

Ich hab mit diesem tiktok kram und idiotischen shorties noch nie was anfangen können, ist Verblödung pur.
Man merkt schon an der Sprachkompetenz der Kiddies, wieviel Einfluss dieser Müll auf die hat. Schnelles, abgehacktes Gossensprechen
 
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Redirion schrieb:
Und was ist mit Youtube Shorts, Instagram Reels..?
Weil...
LouisXIV schrieb:
Werden im Recht nicht in der Regel Präzedenzfälle statuiert auf deren Grundlage man dann beschleunigt auch gegen artverwandte Angebote vorgehen kann?
Weil man einfacher gegen chinesische Produkte vorgehen kann, da auch die USA derzeit gegen diesen chinesischen Marktführer-Konkurrenten ist. Außerdem sitzt derzeit ein Mann in den USA, der sofort mit Zöllen oder sonst was reagiert.

Sobald der Erfolg gegen China errungen ist, kann anschließend ein Erfolg gegen die US-Alternativen wahrscheinlich werden.
Höchstwahrscheinlich werden sich die US-Anbieter anpassen, über ihre Lobby bei Gesetzesänderungen "unterstützen" und in Verbindung mit erweiterten Überwachungsmaßnahmen - zum Schutz der Kinder natürlich - das Benutzererlebnis sämtlicher Nutzer verbessern.
 
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eax1990 schrieb:
Nimm mal einen Löffel voll puren Salz zu dir und sag mir ob das deine Sucht fördert, eher wirste Monate lang kein Salz mehr essen können.

es geht nicht um puren Zucker oder Salz!
Zucker und Salz in Snacks sind der Grund wieso man nicht aufhören kann wenn man eine Tüte geöffnet hat.

Das Suchtverhalten bei Zucker und Salz ist genetisch beim Menschen. Denn vor langer, langer Zeit war das sehr Schwer zu bekommen und man hat sich dann ganz schnell den Magen damit voll geschlagen um überleben zu können.
Heutzutage ist es das Problem das man Zucker und Salz überall bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
LouisXIV schrieb:
Werden im Recht nicht in der Regel Präzedenzfälle statuiert auf deren Grundlage man dann beschleunigt auch gegen artverwandte Angebote vorgehen kann?
In den USA ja (Common Law/Fallrecht), in Europa herrscht ein anderer Ansatz (Civil Law/kodifiziertes Gesetzesrecht). Aber auch hier können andere Urteile (insbesondere vom BGH und BVerfG) eine Unterstützung sein.
 
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Bin mal gespannt was draus wird und was die Alternativen so machen :D
 
Haldi schrieb:
Wie Australien machen!
Soziale Medien für Unter 16 Jährige verbieten!
Wer das nicht einhaltet kriegt Milliarden strafen und Verbot im Land.

Da kennst Du aber unsere Kinder und Jugend sehr schlecht.

Dann melden sie sih mit den Daten ihrer Eltern an oder fälschen ihr Alter.

Wer will sowas denn nachprüfen?
 
Chinaquads schrieb:
Haben wir echt nichts Wichtigeres zu tun?
Leute, die sich mit sowas beschäftigen, sind nicht unbedingt hilfreiche Expterten an anderer Stelle.
Chinaquads schrieb:
Eltern in die Pflicht nehmen? Vorbildfunktion? Nein, verbietet einfach alles, das ist der richtige Weg.
Dein Vorschlag trägt die Unfähigkeit der Eltern auf dem Rücken der Kinder aus. Es geht nicht nur um Eltern, die wollen aber nicht können, und damit ggf. nur etwas Unterstützung brauchen. Sondern auch um Eltern die einen Fick geben und was das mit den Kindern macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
CCIBS schrieb:
Ich bin der erste, der dafür ist, dass kein Politiker oder Staatliches Institut TikTok verwenden darf.
Der AFD gefällt das nicht. Tiktok ja deren Propaganda Plattform der Wahl.
Dramme schrieb:
Traurig dass es immer noch Leute gibt, die TikTok und co. verteidigen.
Ich sehe hier abgesehen von den Verbotsbefürwortern eigtl differenziertere Meinungen.
Mimir schrieb:
Es gibt nichts legales, was so schnell süchtig macht. (Verhaltenssucht)
Nikotin steht nicht weit unter Heroin und ist legal. Über 60% der erstkonsumenten werden süchtig.
wern001 schrieb:
es geht nicht um puren Zucker oder Salz!
Zucker und Salz in Snacks sind der Grund wieso man nicht aufhören kann wenn man eine Tüte geöffnet hat.
Er hat doch geschrieben in Zusammenhang mit Geschmacksverstärkern. Beispiel chipsfrisch:

Diese enthält Salz, Paprikapulver, Zucker, Zwiebelpulver, Aroma (enthält Milchprodukte), Hefeextrakt und Geschmacksverstärker (oft Mononatriumglutamat)

Nun schau mal, wo du überall hefeextrakt findest.
 
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