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News EU-Vorhaben gegen fehlerhafte Spiele

@CPat
Du argumentierst wie ein Vertreter der Branche.
Aber sei mal ehrlich, gehen wir mal fiktiv an die Sache heran:

!Ein Freund von Dir, kauft sich ein Spiel. Dieses ist nun durch unfertige Programmierung nicht lösbar oder stürzt mind. 30 mal am Stück ab+Savegames verschwinden.
Er wendet sich nun an Dich, weil du nun jemand bist der in Foren Aktiv ist und sich im Voraus Infos holt.
Sagst du ihm dann auch "Bist du selber schuld, wenn dir das Spiel so nicht gefällt und kaufst" ? !
Er hatte weder die Möglichkeit es vorher zu testen, noch die Zeit sich Abends durch Foren zu lesen und kein Interresse daran, sich für ca. 5 Euro ein Spiele Heft zu kaufen.
Und nun?
"Hat er halt Pech gehabt wer sich informiert und sich dann über Bugs beschwert ist selber Schuld"
Oder wie?

Ich verstehe wirklich das es schwer ist die Grenze zu ziehen, aber wir brauchen defintiv eine Regelung, wie die nun auch immer aussehen mag.
Und es gibt da ne Menge Möglichkeiten.
Ich persöhnlich halte von 2 Jahren Rückgabe Recht nichts.
Aber ich könnte mir nen Sticker neben der Altersangabe vorstellen, den die Herrsteller selber anbringen müssten, ala "Achtung enthält Gravierende Fehler" oder "Achtung Hardware inkompatiblität mit ATI(Gta4)"
Eine Rüge von einem Gremium oder einem SpieleTüv vorausgegangen.
Das wäre vielleicht schon zwar drastisch aber fair.


Das sowas nicht von heute auf morgen geschieht ist klar, das soll "dieser" Vorstoß auch gar nicht.
Er soll zur/zum Disskussion/Nachdenken anregen.
 
Whoozy schrieb:
Ich verstehe jetzt hier so Leute wie moquai überhaupt nicht...

Man, Man, Man...

meine Aussage soll doch nur bedeuten, dass dies nur zu Problemen führt.
Jeder Hans-Wurst wird dann förmlich bei jedem Fehler versuchen zu reklamieren, weil es angeblich ein Gesetz für Unfehlbarkeit gibt!
 
@ moquai

Und warum ist es denn bei Hardware nicht schon so? Da finde ich, wenn ich suche, auch an jedem Gerät einen Fehler.
 
Whoozy schrieb:
Was mich zb. stört ist wenn die Entwickler bei den Empfohlenen Systemanforderungen falsche Angaben machen. Bei Crysis zB. sind die Empfohlenen Systemanforderungen:

Geforce 8800GTS ? erst ab einer 8800 Ultra konnte man das Spiel mit hohen Qualitätseinstellungen halbwegs genießen!
Die Angaben stimmen doch, denn das ist der Punkt. Man kann es spielen!
Denn es geht darum, ob man es spielen kann. Und nicht darum, ob man es mit hohen Qualitätseinstellungen spielen kann!

@Seppuku;

Die Hardware kannst Du ja reklamieren, auch lässt sich der Fehler da wohl besser nachvollziehen.
Aber wie soll das bei einem Spiel funktionieren? Soll ein Prüfer zu Dir kommen und es testen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt auch bei Software reproduzierbare Fehler...
Warum soll man das nicht testen können?
Kommt bei jeder Hardwarereklamation ein Prüfer nach Hause um die Funktionsfähigkeit in genau dieser Konstellation zu überprüfen?
 
Ich versteh nicht warum es sowas nicht geben soll, Rückgabe ist wohl nicht zu realisieren aber so was wie ein TÜV(der bei Produktmangel strafen vergeben kann bzw Aufforderungen zu Nachbesserungen) sollte doch problemlos möglich sein.
Ein TÜV für Pc-spiele würde auch die "Rückgabe nach durchspielen Argumente" verstummen lassen genauso wie Treiberprobleme OC einzelner oder was sonst noch dolles einem einfällt.

Und das man bei GTA 4 einfach nicht gemerkt hat das es auf Ati karten nicht läuft kann kein zufälliger Bug sein sowas ist Absicht und sollte bestraft werden.

Durch die Garantie zumindest ein lauffähiges Spiel zu erhalten würde sich bestimmt auch der Umsatz ankurbeln lassen, ich kauf zb fast nichts mehr weil mich die Qualität abschreckt aber Starcraft 2 werde ich gleich kaufen.

Das Fehler zu Software gehören kann ich nachvollziehen aber nicht den Umgang damit und Nein der Kunde muss nicht 100 Foren lesen oder 5mal was kaufen damit er lernt das Software kein Produkt ist wie jedes andere und dann im Regen stehen gelassen wird.
 
Seppuku schrieb:
Es gibt auch bei Software reproduzierbare Fehler... Warum soll man das nicht testen können?
Nicht, wenn es an Deinem System liegen könnte.
Und Fehler an der Hardware? Das sind wohl andere Voraussetzungen.
 
Das Vorhaben dürfte unmöglich sein, weil Software einerseits zu komplex ist, um zu einer sinnvollen Definition zu kommen, was ein gravierender Fehler ist (wäre z.B. das Universum fehlerhaft oder nicht?), zum zweiten, weil Software zumindest auf dem PC nichts eigenständiges ist, sondern immer im Verhältnis zu anderer Software und Hardware steht.

Was soll ein gravierender Fehler sein? Ein Absturz? Zwei? Drei? Nicht durchspielbar, oder eher eine prozentuale Durchspielbarkeit (bei Stalker CS und Crysis kann ich die letzten 10 Sekunden nichts spielen, Rückgabegrund?). Eine lila Textur, flackernde Texturen oder schlechter bzw. fehlender Sound? Spielbar ist es trotzdem, prinzipiell sogar als Drahtgittermodell. Was wäre z.B. mit UT3, das auf meiner XFi keinen 5.1 Sound kann. Ist ein Registryhack zumutbar, ist Stereosound zumutbar?

Was ist mit Multiplayerspielen, ab wann ist ein Ping zu hoch? Ist ein Spiel unspielbar, wenn ich immer verliere, weil es nicht ausbalanciert ist? Man lese mal die LeftforDead Foren, wieviele Leute das Spiel für nicht spielbar halten, auch ich habe Spiele, die einfach zu schwierig sind. Wenn ich nicht weiterkomme, weil ein Gegner unbesiegbar scheint, Softwarefehler oder inkompetenter Benutzer?

Nochmal zurück zu UT3, wer ist eigentlich am Soundfehler Schuld? Creative oder Epic oder Microsoft? Bis heute ist das ungeklärt, darf ich mir jetzt aussuchen, ob ich das Spiel oder meine Soundkarte oder mein Betriebsystem zurückgebe? Und wenn ein Spiel schlecht läuft, ist das Spiel Schuld oder der Grafikkartentreiber? Würde ein Spiel, das alle Shader bei ATI voll ausnutzt und somit zu Hitzeabstürzen führt als fehlerhaft deklariert?

Und wie soll eine Kommission das entscheiden, nur weil etwas bei ihnen läuft, muss es noch lange nicht bei allen laufen. Siehe GTA IV, dass mehrere Gamesredationen fehlerfrei getestet haben, 4Players z.B. hat auf mehreren Rechnern keinerlei Bugs gehabt.

Ich hätte auch gerne fehlerfreie Software, aber sinnvoll nachprüfbar ist das leider nicht.
 
Ich wüsste da eine GANZ einfache wie effiziente Lösung!

Macht die Preise der Spiele abhängig von den durchschnittlichen Wertungen der Tests (PC Games, Gamestar usw. noch eine aufsichtsperson die dafür sorgt das die Tester nicht bestochen werden)!
Passt dazu noch die PC und Konsolenspiele im Preis an (ich sehe keinen grund warum man für Konsolenspiele die schlechtere Bildqualität als der PC haben mehr bezahlen muss ausser das MS und Sony die Hände aufhalten.)
Sagen wir 49€ für ein Spiel mit 90% Wertung und 60€ für ein Spiel mit 95-100% Wertung (solche Wertungen bekommen dann auch nur die Spiele die das Geld wert sind!).

Wenn ein Spiel 95% bekommt ist es die 60€ auch wert, wenn ein Game mit 50% abgesaut wird kommt es gleich bei Release für 20 bis 25€ zum Wühltisch.

Dann würden die Entwickler sich halt mühe geben müssen denn jedes % bei der Wertung wären 50cent mehr pro verkauftem Spiel.

Solche HYPE-Wertungen wie bei GTA4 dürfen dann natürlich nicht mehr vorkommen und die Tester müssten mehr Gewicht auf Technik, Spielbarkeit und gutes Gameplay legen (bei den Konsolen kommen dann noch Auflösung und Frameraten / Slowdowns etc. hinzu).

Dazu noch den Publisher/Entwickler gesetzlich dazu verpflichten 1,5 Jahre Patch Support zu leisten mit mindestens einem Patch pro Quartal und wenn das Spiel nach 6 Monaten (also dem zweiten Patch) immernoch grundlegend verbugged ist und bei vielen nicht Spielbar ist muss der Publisher die Spiele für den Kaufpreis zurücknehmen ab dem Datum wo der Verbraucherschutz das Spiel auf die Bugliste setzt. Wenn danach ein Patch kommt der das Spiel repariert kann das Spiel wieder aus der liste genommen werden nach Antrag & Prüfung usw.


So in der Art jedenfalls würde ich es für das beste halten, würde halt einige neue Arbeitsplätze bedeuten die wieder Geld/Steuern kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ moquai

Ach so. Hardwareinkompatibilitäten gibt es ja nicht...
Stimmt. Wie konnte ich das vergessen.
Da hat man genau das gleiche Problem!

Es gibt offensichtliche Software-Mängel, die auch behebbar sind. Wie sollten sonst Patches kommen können. Also stellt es jetzt nicht so hin, als ob Softwarefehler ein nicht behebbares nicht nachweisbares Mysterium sind.
 
ZeroBANG schrieb:
Ich wüsste da eine GANZ einfache wie effiziente Lösung!

Macht die Preise von den Spielen abhängig von den durchschnittlichen Wertungen der Tester!


Von den gekauften Testern von PC-Magazinen oder von welchen Testern?
Siehe GTA4, das hat auch nur Probleme gemacht, weil mans unfertig wegen Weihnachten aufn Markt geschmissen und vorher noch irgendwie nen beschissenen Kopierschutz reingefrickelt hat. Bei der Gamestar kein Wort davon, dass bei jedem 2. große Probleme auftraten und das Spiel gar nicht erst funktioniert und es gab 94% oder so als Wertung. :rolleyes:
 
Klar gibt es auch auch bei Hardware Inkompatibilitäten. Aber wer ist dafür verantwortlich?
Wenn RAM nicht funktioniert, ist dann der Speicher defekt oder das Board (Steckplatz)?
Beides kann man testen. Und beides kann man während der Gewährleistung/Garantie tauschen, weil da nichts nachgebessert wird.

Und bei Software?
Nun, die Programmierer sind nicht dumm, Denn wenn ein wirklicher Fehler auftritt, dann wird das schnell publik.
Und dann kommen die Hersteller auch ihrer eingeräumten Nachbesserungspflicht, per Patch, nach.
 
schöne sache das man mal diesen bananenprodukten einen riegel vorschieben will. und bzl. unehrliche kunden: wer für ein spiel nicht bezahlen will bekommt es bequemer als zu kaufen und dann nach ewigen diskusionen möglicherweise zurückgeben zu können.

außerdem haben die leute die mit hardwareinkompatilität zu kämpfen haben mehr rechte.
 
Ich finde den Vorschlag Mist.
Das System mit den Spielen war schon immer, wie es ist und man kann damit leben.
Wäre es so, wie vorgeschlagen, gäbe es nicht so bewundernswerte und tolle Community-Bewegungen wie z.B. bei der Gothic-Reihe, die eigene Patches und Updates bauen.
Ich denke eher so eine Verordnung würde die Kreativität hemmen, mit den manchmal schwierigen Bedingungen zurecht zu kommen, die ein Spiel bietet.

Sowas würde die Spieleindustrie nur belasten und die hat es jetzt schon nicht leicht.

Nö, ich finde alles sollte so bleiben, wie es ist.
 
Also ich kann dazu nur sagen, wo nichts ist kann auch nits auf der Strecke liegen bleiben.
 
Total unnötiger Gesetzesvorschlag!
Sollen die Spieleentwickler doch ihre verbuggten Spiele auf den Markt bringen. Die Konsumenten, die sich vor der Kaufentscheidung eines gewissen Spieles kein Test/Preview in einer Zeitschrift oder im Internet angesehen haben, sind selber Schuld, wenn sie ein verbuggtes Spiel in der Hand halten.
Ich würde niemals ein Spiel kaufen, ohne mich vorher ausreichend darüber informiert zu haben. Wenn ein Spiel dann wirklich verbuggt ist, wird man es sicherlich auch in einem Vorabtest erfahren, sofern man das Spiel denn unbedingt als Erster haben will.

Gruß,
Rager
 
Zuletzt bearbeitet:
Seppuku
hör doch mal mit deinem vergleich PC-Spiel vs. Hardware auf der hinkt ja wohl derart massiv. :rolleyes:


Im Übrigen sollte man bei vollkommen egal was man sich kauft, sich zunächst einmal darüber informieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin dafür ... heutzutage sind alle Spiele nur mehr Online interessant! Falls man das Spiel zurückgibt wird der CD Key gesperrt und fertig. Vielleicht kann man sich dann endlich wieder Spiele kaufen ohne vorher 100 Tests und Bewertungen dazu gelesen haben zu müssen.
 
und wiedermal: eine nette idee und sicherlich auch ebenso löblich, aber leider in keinster weise praktikabel. aber es sind ja auch wahlen, das ganze "wir schmeissen mal forderungen in den raum" hört ja in ein paar wochen auf :)
 
Ich finde es auch richtig, soetwas anzugehen. Jedoch sehe ich auf Anhieb praktisch keinen einfachen Ansatzpunkt.
  • Was ist ein gravierender Mangel, der einen Rückgabe grund Rechtfertigt?
    Dabei muss immer beachtet werden, dass eine Anwendung auch mit bestimmten Treiberversionen oder Drittanbieter-Software beeinträchtit werden kann.
  • Was ist bei einem geringfügigen Mangel? z.B: Was wenn Waffe X mit Rüstung Y zu einem Absturz führt?
  • Reicht eine fehlerbehaftete Systemkonfiguration aus, um einen Rückgabegrund zu rechtfertigen?
    Kann ein Hersteller überhaupt alle gängigen Konfigurationen testen?
  • Welche Garantien muss ein Hersteller machen? Muss er das Spiel auf einer Systemkonfiguration testen und sich auf diese Laut AGB berufen und gibt generell keine andere für dieses Spiel frei?
  • In wie fern ist der Hersteller verpflichtet Patches nachzuliefern?
  • Wie lange ist ein ungepatchter Bug tolorierbar?
  • Muss ein Spiel eine Autopatch-Funktion haben?
  • Bis wieviel MB ist ein Patch einem Kunden zumutbar?
    Was passiert jemand mit einem UMTS-Anschluss mit 200MB Datenvolumen einen Patch mit 5GB herunterladen muss? Wer bezahlt das?
  • Was passiert wenn durch einen Patch die Savegames inkompatibel sind?
  • Wer hat letztendlich die Kompetenz in so einem Fall ein Gutachten zu erstellen?
  • Welche Kollateralschäden hat ein Gesetz auf den gesamten Software-Markt?
...
 
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