Eure Lieblings-TV Serien

TWD fand ich die Pilotfolgen richtig geil, an dessen Qualität die eigentliche Serie dann für mich nie ran kam. Hab gehofft, dass sie durch die eingenommene Kohle nochmal die Kurve bekommen aber das hat sich nie bestätigt.

Hab nen Arbeitskollegen der da voll drauf abfährt und auch alle zwei Jahre nach Florida zum Park fliegt, konnte den Hype um das Franchise nie nachvollziehen. Marvel beweist aber das Substanz nicht entscheidend ist.

edit:
Wenn man drüber nachdenkt, dann kann TWD sogar mehr Fluch als Segen sein, weil es sehr viel Raum im Genre einnimmt. Dadurch kann es selbst für qualitativ viel bessere Serien schwierig werden sich auf diesen Feld zu behaupten.🙄
 
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Mandalorian, Trailer zur 2. Staffel

 
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Ich fand die 1. Staffel von TWD noch ganz interessant, nicht übermäßig gut aber ich mag postapokalyptische Settings generell. Da gab es auch noch den Handlungsbogen herauszufinden was eigentlich passiert ist und nach einer Heilung zu suchen - das wurde ja dann von einer Folge auf die nächste komplett fallen gelassen und dann ging es nur noch um den Psychopathen des Tages während die Zombies zu einer Rechtfertigung dafür, dass praktisch jeder ein Psychopath ist, verkamen. Effektiv ist ab Staffel 2 absolut nichts relevantes geschehen außer dass halt Menschen auf der einen oder anderen Seite sterben. Eine Weile konnte man das noch mit "ist zumindest kurzweilig" abtun aber irgendwann war es einfach nur noch irgendwo zwischen lächerlich und nervig und dann bin ich ausgestiegen.

Mit Fear TWD hat man es dann irgendwie geschafft das ganze noch belangloser zu machen da habe ich dann relativ bald aufgegeben und den neuesten Spin Off schaue ich erst gar nicht an.


Bin grad bei Blacklist, da funktionieren einfach die einzelnen Folgen für sich und an der übergeordneten Handlung wird auch immer grad so viel gedreht dass es interessant bleibt + mir gefällt einfach der Charakter Reddington.

Star Trek Discovery Staffel 2 bin ich jetzt mal gespannt wie es weitergeht.
Endlich gibt es mal wieder ein Star Trek Setting in der relativen Zukunft, also irgendwas nach Voyager. Da kann man sich dann ausleben in den "wie könnte die Zukunft aussehen" Aspekten ohne ständig in der Zwickmühle zwischen dem technsichen Stand, den wir heute haben, auf der einen und dem, wie man sich die Zukunft in den 80/90ern vorgestellt hat, auf der anderen Seite gefangen zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dank @Blackland habe ich mir auch Raised By Wolves angesehen.
Ich teile die Meinung der meisten Rezensenten, die auf Metacritic verlinkt werden: Fulminanter Start, schleppende Mitte, skurriles aber interessantes Ende.

M.E. haben die Produzenten die Zuschauer unfreiwillig verwirrt, indem sie in den ersten beiden Folgen den narrativen Grundstein dafür gelegt haben, dass es im Kern um Religion gehe und man bleibt nach der zweiten Folge etwas enttäuscht zurück. Ein handwerklicher Fehler der Dramaturgie.

Die Thematik der Religiösität tritt in den Hintergrund, als Nebenstrang. Eigentlich im Fokus ist die Entstehung von Menschlichkeit in künstlicher Intelligenz. Und hier liefert die Serie eine sehr subtile, aber gleichzeitig präzise Darstellung. Dieser Aspekt gefällt mir besser als in Westworld (auch wenn letztere durch die absichtlich verwirrende/rätselhafte Erzählstruktur begeistert).

Ich fand sie sehr gelungen und ein Vorschein darauf, was SciFi in Videoform leisten könnte.
 
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Im Prinzip sind es - wie so oft bei den Serien - mehrere Erzählstränge, die miteinander verflochten sind, mal mehr oder weniger. Sehr interessant, und von den Zusehern unterschiedlich wahrgenommen (normal und keine negative Anmerkung), ist der Glaube an die "Schöpfung". Die Essenz, welche sich daraus meiner Meinung bildet, ist eben gewollt, dass JEDER unterschiedliche Glaubenswahrnehmung besitzt, die sich "verschieben" können und jeder irgendwie richtig UND falsch liegt - also gar keine eindeutige Botschaft vermittelt werden kann wird!

So glauben Menschen und Androiden verschieden an einen "Schöpfer" (oder auch nicht), bzw. prägen sich Religion, Erkenntnis und Phantasie in wilder Mischung mit mal mehr Gewicht auf das ein oder andere in jeder "Fraktion" unterschiedlich aus - dazu noch in mehreren Nuancen und wild "verschwurbelt".

Deiner Einschätzung kann ich somit in grober Form folgen, fand das Ende gleichzeitig dämlich, vorhersehbar und unerwartet.

Es ist keine Serie, kein Thema für jedermann - ebenso wenig für junge Zuschauer geeignet. Auf die zweite Staffel bin ich tatsächlich sehr gespannt. ;)
 
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Magellan schrieb:
Bin grad bei Blacklist, da funktionieren einfach die einzelnen Folgen für sich und an der übergeordneten Handlung wird auch immer grad so viel gedreht dass es interessant bleibt
Genau das finde ich so genial an der Serie. Jede Folge ein neuer, spannender Kriminalfall und parallel dazu eine Hauptstory, die sich langsam fortbewegt. Mit der "Taktik" hat die Serie locker das Potential auf 10+ Staffeln ohne langweilig zu werden. Und Reddington ist wirklich ein brillianter Charakter! Serienübergreifend einer der besten.
 
Zu "Raised by wolves": Weiter als Folge 6 bin ich zwar noch nicht, aber was ich bisher gesehen habe, hat mich nachdenklich gemacht, ließ mich fragen und staunen und ebenso haben sich ziemlich eindrucksvolle Bilder in meinen Kopf gebrannt. Was @Blackland zu den Fraktionen gesagt hat, dem muss ich unweigerlich zustimmen. Die (aktuell) drei Fraktionen, Gläubige, Atheisten und Androide, handeln alle in der Überzeugung, das Richtige zu tun - funktionieren aber schwer miteinander und betrachten einander zumindest argwöhnisch oder gar als Feind. Für jede der Fraktionen in dieser Story habe ich (aktuell) Verständnis und gleichzeitig lehne ich manche ihrer Handlungen ab. Auch die Science Fiction Elemente sind, zumindest für mich, teils neu.
 
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Der ein oder andere Twist folgt noch nach E06... ;) Einiges zwar mit Holzhammer-Methode, jedoch irgendwie nachvollziehbar.

Es ist verdammt schwer, mit Kindern eine Erwachsenen-Serie zu drehen (nichts anderes ist es) und die Schauspieler setzen das sehr gut um. Egal was andere sagen, Amanda Collin (Mother) nimmt man bis zum Schluss den Androiden voll ab, Mimik, Gestik etc. passen (fast) immer! Travis Fimmel (ich kenne Vikings übrigens NICHT) setzt das Schauspiel auch sehr gekonnt um, insbesondere die Verwandlung - wenn man es so nennen kann - ist schon arg verstörend. Er bleibt der Rolle ja quasi treu: Wikinger, Kreuzritter .... :D

Ich will den Thread jetzt nicht kapern mit Ausführungen nur zu dieser einen Serie - und um beim Thema zu bleiben stelle ich für mich deshalb fest, dass im üblichen Einheitsbrei dieses (intellektuelle) Produkt zwar schwer zu verdauen, aber leicht zu genießen ist - wenn man sich darauf einlassen will und kann. Für alle anderen ist es wohl langweiliger Unfug. :smokin:

@Feligs .... Blacklist fand ich die erste Staffel absolut HAMMER - immer schön den Zuseher im Gehirn vermatschen und am Ende mit WTF??? zurück lassen. Das Konzept der abgeschlossenen Handlung a la No. auf der Liste abarbeiten (Ha Ha) ist schon etwas besonderes. Allerdings schwanken in Folge die Qualitäten der Staffeln + Episoden und wirken teilweise künstlich in die Länge gezogen.
 
Blackland schrieb:
Das Konzept der abgeschlossenen Handlung a la No. auf der Liste abarbeiten (Ha Ha) ist schon etwas besonderes. Allerdings schwanken in Folge die Qualitäten der Staffeln + Episoden und wirken teilweise künstlich in die Länge gezogen.
Das hast du aber bei fast jeder Serie, dass die Qualität schwankt bzw die Folgen gestreckt werden.
Ist mir bis dato bei BL aber noch nicht so stark aufgefallen...
 
Hab mir meiner Freundin peaky blinders für uns entdeckt. Sind nun bei Staffel 4.

Was sagt ihr dazu? Ich finde es angenehm zu gucken, ggf. Etwas übertrieben dargestellt aber macht Laune. Nur gibt es wieder so ein Schema f was abgespult wird
 
@Hanni2k
Habe vor ein paar Monaten mal was dazu geschrieben:

Feligs schrieb:
Peaky Blinders: 8/10
Ich bin wirklich beeindruckt von der Serie! Tolles Setting, interessante Charaktere und eine sehr ansprechende Atmosphäre gepaart mit genau der richtigen Mischung aus Spannung und Action. Wirklich ausgezeichnet gemacht. Die Story ist hingegen an manchen Stellen etwas dünn bzw. unlogisch, daher "Nur" 8/10. Trotzdem eine absolute Empfehlung von mir! Bis zur neuen Staffel wird es wegen Corona anscheinend aber noch etwas dauern...
 
Ich hatte heute eine Beschwerde von einem bestimmten Nachbarn erhalten. Grund: Ich bin dabei meine DVDs von Laurel & Hardy (Dick & Doof) zu sehen. Gestern Abend habe ich mich halt länger kringelig gelacht. Verstehen wirklich keinen Spaß, die Nachbarn. :D Kann ich nur jeden empfehlen. Dick & Doof, nach 100 Jahren noch unerreicht. Keiner kann denen bis heute auch nur ansatzweise das Wasser reichen.:lol:

Edit: Olli zu Stan: "Das ist ja mal wieder eine schöne Suppe, die du mir da eingebrockt hast." :evillol:
 
Wenn Dir das gefällt, schau mal den Stan & Olli Film. Dramedy vom Allerfeinsten - mit sehr, sehr guten Schauspielern! Verstehen heutige Jungspunte überhaupt nicht. ;)
 
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Mit Serien tue ich mich ziemlich schwer zu entscheiden, wenn ich allerdings was gefunden habe dann war ich immer davon überzeugt.
Hierzu gehört ganz klar The Expanse, The 100 (endet für mich ausreichend gut mit Staffel 5, mit Staffel 6 wird das bewährte Rezept in einer neuen Welt wieder begonnen :rolleyes: ) und Black Mirror. Black Mirror hat echt einige krasse Episoden.
Richtig gut finde ich auch 12 Monkeys aber der Vertrieb der Staffel 3 und 4 geht gar nicht. In Staffel 1 & 2 schön Barriefrei und mit 3 & 4 verzichtet man auf Barriefrei, selbst beim Streaming sind keine Untertitel dabei. 😡

Vor kurzem habe ich begonnen Westworld zu schauen und soweit auch echt gut.
 
Habe eben dieses Thema im Forum entdeckt und dachte "ich werde auch mal meinen Senf dazugeben":
Aktuell bin ich an den letzten 2 Episoden von "4Blocks". Die Serie gefällt mir sehr gut. Es geht um Arabische-Clans in Berlin. Die ersten zwei Staffeln können bei Amazon Prime "kostenlos" gesehen werden. Die dritte habe ich in der Cyber-Week für 6 € geschossen.

Parallel dazu habe ich "Two and a Half Men" mal wieder angefangen und finde es immer noch herrlich. :D
Für mich starb die Serie mit Charlie. Ich kann aber verstehen, dass man ihn damals aus der Serie geworfen hat.
Habe beim erneuten Ansehen erschrocken festgestellt, dass die ersten Folgen 2003 erschienen sind ... da fühlt man sich gleich viel älter ;)

Mein all time favourite ist "Sopranos". Die DVD-Box werde ich mir auch demnächst mal wieder vornehmen.

Ansonsten habe ich vor einiger Zeit mal beim durch zappen bei ARD ONE zwei Episoden "Fargo" gesehen und diese haben mir super gefallen. Seit dem habe ich vor mir diese Serie mal vom Anfang an anzusehen und werde mir diese als nächstes anschaffen :)
 
frajen schrieb:
zwei Episoden "Fargo" gesehen und diese haben mir super gefallen.
Das waren dann aber zwei Folgen der ersten Staffel :D
 
Feligs schrieb:
Das waren dann aber zwei Folgen der ersten Staffel :D
Das kann ich ehrlich gar nicht sagen.
Es ging unter Anderem um 2 Brüder, beide gespielt von Ewan McGregor. Einer ein Versager der andere Erfolgreich...
Ohne zu Spoilern kann ich nicht mehr sagen aus der Erinnerung :)

Sind denn die letzten beiden Staffeln schlechter als die erste?
 
frajen schrieb:
Sind denn die letzten beiden Staffeln schlechter als die erste?
Die erste war überragend, die 2. und 3. bauen leider sehr stark ab. Aber schaus dir ruhig mal an ;)
 
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