Eure Lieblings-TV Serien

@mo schrieb:
Young Sherlock

Sehe das etwas anders als der Kollege @Blackland etwas weiter oben. Aber wäre ja auch langweilig wenn.....

Also, neue Serie zu einer altbekannten literarischen Figur vom Sherlock Holmes Spezialisten Guy Richie.
SPOILER ... sag mal, was soll denn das die Twists und Plots zu posten! Man, verdirb doch den anderen nichts, ich raffs net! :(
 
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@Blackland
Sorry, aber was für ein Unsinn!
In jeder Zusammenfassung, Bewertung, Ankündigung steht mehr Inhalt drin als ich oben in sagenhaften 3 Sätzen kurz zusammengefasst habe. 🤷‍♂️
Etwas sachlicher ran gehen und gut is!
 
Nein - Du hast Inhalte beschrieben, die sich im Laufe des Ansehens offenbaren und nicht jeder möchte sofort getriggert werden. Sachlich wäre, wenn man das akzeptiert und nicht so reagiert. Es stellt sich sowieso die Frage, warum Du Inhalte (ohne Spoiler) posten musst, wenn Du etwas bewerten möchtest? Das kann man auch ohne anderen den Spaß zu verderben - wenn man einsichtig ist und das will.
 
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MrAM schrieb:
Und bei mir genau das Gegenteil: wenn mir eine Serie gefällt, sollte sie am besten niemals enden!
Ich glaube das ist der Hauptgrund wieso ich viele Serien die ich gut finde oft anfang der letzten Staffel abbreche. Ich will einfach nicht das die zu ende geht und so hab ich einen Grund immer wieder von vorn zu bingen nach ner gewissen zeit.
Aber auch weil viele zunächst gute anfangsstaffeln zum ende hin dazu neigen zu eskalieren. Es wird inhaltlich immer ärger und die Situatin für die Charaktere immer schlimmer.
Gerade bei Superhelden Serien wo man das gefühl hat das die "guten" im Prinzip hauptverantwortluch für immer schlimmere Katastrophen sind. husthust...flash, legends,arrow..
Am schlimmsten fand ich das bei Burn Notice weil das anfangs eine ausgezeichnete Feelgood Serie war die man immer wieder gut schauen kann. Die letzte Staffel hab ich ausgespart auch wenn ich etwas gespoilert bin das Westen am ende auch genau das tut was er gleich zu anfang hätte tun sollen...
und nicht für den Tod seiner ganzen Familie hauptverantwortlich wäre.
Manchmal breche ich auch kurz vor Ende ab weil ich weiss das mir das Ende nicht gefallen wird. Insbesondere dann wenn mir die Serie ansonsten sehr gut gefällt. Im Fazit enden die meisten Serien selten wirklich zufriedenstellend.
Das geheimnis eines guten Happy Ends ist es zu wissen an welchem Punkt man die Geschichte abbricht. xD

Braking Bad und Prison Break hab ich sehr früh in der ersten Staffel abgebrochen. Keinerlei echte Sypathieträger. Selbst die Antihelden sind mir zu Badass. Bei GoT wusste ich schon nach den ersten drei, vier Folgen das wohl nahezu jeder Charakter draufgehen wird. Egal ob Sypathieträger oder Antagonist. Lost hab ich in der mitte abgebrochen. Die beste Entscheidung ever. Hätte ich bei Akte X genauso machen sollen.
Krypton und Caprica hätte ich als SciFi Fan gern weitergeschaut, wurde mir aber irgendwann zu blöd eine Geschichte zu verfolgen bei der man von anfang an weiss das nicht nur ein paar gute Charaktere sondern der ganze Planet bald hopps geht.
 
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Hipplch schrieb:
Oderbruch Staffel 2 hat stark nachgelassen. Die letzte Folge war noch die beste. Fand aber das Familiengedöns zu lang gezogen. Das Ende scheint abgeschlossen, ist wohl besser so.
Funfact: die Hütte aus Staffel 1 steht bei uns im Wald. Zufälle gibt's.

Ich hab Staffel 1 am Freitag und Samstag mit meiner Freundin geschaut. Wir fanden es gut, aber haben S2 garnicht erst angefangen.
dass Maggie auch ein V ist, sogar der angeteaserte weibliche V nach dem alle Suchen, hab ich direkt vermutet..

Solche Serien, die als Krimi Anfangen mit einem Rätsel und dann am Ende eine Auflösung bekommen sind danach immer schwach.

Mir fällt wirklich nichts ein wo das anders gewesen wäre.
 
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Blackland schrieb:
Nein - Du hast Inhalte beschrieben, die sich im Laufe des Ansehens offenbaren und nicht jeder möchte sofort getriggert werden. Sachlich wäre, wenn man das akzeptiert und nicht so reagiert. Es stellt sich sowieso die Frage, warum Du Inhalte posten musst, wenn Du etwas bewerten möchtest?
Weil es einfach dazugehört wenn man eine neue Serie vorstellt/bewertet.
Niemand steigt da ein ohne wenigstens eine Ahnung zu haben was da überhaupt passiert. Niemand steigt in eine Serie ein, nur weil jemand schreibt, "ist toll, musst du gucken".
Die Bewertung ist dabei gar nicht so wichtig, sieht eh jeder anders aber der Plot ist es umso mehr da er die Grundvoraussetzung für eine Entscheidung ist, sich etwas anzuschauen oder nicht.
Über Babylon B. oder GoT braucht man nichts zum Inhalt zu schreiben, weiß eh jeder, aber bei einer neuen Serie ist es zwingend erforderlich es wenigstens rudimentär aufzuzeigen. Und gerade bei Holmes Verfilmungen, die es in unterschiedlichster Ausführung gibt, sollte man wissen was einen da nun wieder erwartet.
Davon ab, wer die zugehörige Buchreihe gelesen hat, weiß es eh!

Hier, gleiches Prinzip, war es dir vermutlich egal weil es dich nicht weiter interessiert hat, andere aber vielleicht schon.
 
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@mo schrieb:
Und gerade bei Holmes Verfilmungen, die es in unterschiedlichster Ausführung gibt, sollte man wissen was einen da nun wieder erwartet.
Genau das ist es jedoch nicht! Bei einer Show über den erwachsenen Detektiv + Partner Dr, Watson würde ich Dir voll zustimmen. Diese neue Show stellt jedoch eine völlig andere Prämisse mit einem überraschenden Twist - und ja, ich habe z.B. keinerlei Informationen oder Trailer, Rezensionen etc. gesehen, gehört oder gelesen und war dann über die völlig andere "Story inkl. Nebenfiguren" echt überrascht! ;)

Hätte ich das vorher gewusst, wäre es - für mich - ein Stück langweiliger gewesen.

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Zu Deiner Kritik an der Show: Holmes "lernt" ja erst die Kombinationsgabe und nicht zuletzt durch intensiven "Umgang mit seinem Partner" und kann daher noch nicht seinem späteren Pendant gleichen! ;)

Trotzdem sind die " Kombinationsgrundlagen" durchaus enthalten und werden angewandt.

Die wenigen Actioneinlagen sind wohl einer jüngeren Zielgruppe geschuldet und passen trotz alledem in die Story - denn Sherlock ist noch immer eher der defensive Typ, was man auch deutlich sieht. Das Gegner sich halt körperlich oder mit Waffen "wehren", also das sollte nun nicht wirklich negativ gesehen werden.
 
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Blackland schrieb:
Genau das ist es jedoch nicht! Bei einer Show über den erwachsenen Detektiv + Partner Dr, Watson würde ich Dir voll zustimmen. Diese neue Show stellt jedoch eine völlig andere Prämisse mit einem überraschenden Twist - und ja, ich habe z.B. keinerlei Informationen oder Trailer, Rezensionen etc. gesehen, gehört oder gelesen und war dann über die völlig andere "Story inkl. Nebenfiguren" echt überrascht! ;)
Ist doch auch O.K., zwingt dich aber auch ein Stück weit Augen und Ohren geschlossen zu halten in dem Moment wo du erfährst, dass es da was Neues gibt. Ich würde im Gegensatz dazu nie eine Serie beginnen ohne wenigstens etwas drüber zu wissen.
Spoiler sind natürlich ggf. ein probates Mittel, aber empirisch gesehen nutzlos, weil bei fast jedem die Neugier sieht. Wir sind halt so gepolt!
Ist wie bei kleinen Kindern. Sag ihnen nicht, dass sie etwas tun sollen oder nicht tun sollen und sie tun es oder sie tun es nicht. Sag ihnen, dass sie etwas nicht tun sollen und sie tun es! 🤷‍♂️

Hast denn schon alle Teile gesehen?
 
Ja, ich bin durch, innerhalb 3 Tage .... letzte Folge etwas schwächer in meinen Augen, ansonsten insgesamt starke show. Für mich.

Die Dialoge und das ganze Drumherum (Kulissen, Sound, Kostüme) tragen sehr zum positiven Gesamtbild bei, sind aufeinander super abgestimmt. Daher honoriere ich das mit einer ziemlich guten Wertung. :)

Beispiel:
Moriarty und Sherlock tragen stets unterschiedliche farbliche Kleidung, damit der Kontrast zwischen beiden stets präsent ist.
Das wirkt klein, ist jedoch ganz großes Kino und zeugt vom handwerklichen Können.

Allerdings sollte man nicht vergessen, dass Guy Richi hier sehr prominent seinen Stempel aufgedrückt hat und man das schon bemerkt. Intellektuelle Vielfalt darf man daher auch nicht erwarten.
 
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Star Trek - Starfleet Academy - 7-8/10

Heute die erste Staffel abgeschlossen. Zu Beginn, die ersten zwei, drei Episoden, war ich skeptisch. Das lag aber hauptsächlich am doch stärker veränderten Set-Design, also eher an äußerlichen Dingen.

Am Ende rückblickend, fand ich mich aber immer gut unterhalten. Die Charaktere haben eine gute, nachvollziehbare Entwicklung gemacht, auch wenn hier und da noch etwas mehr Tiefe wünschenswert gewesen wäre. Das Spiel mit den üblichen Standard-Tropes hat mir auch gut gefallen.

Globale Politik spielte zugunsten der Konzentration auf die Kadetten eine eher untergeordnete Rolle, was auch gut war. Eine zu starke Vermischung wäre nicht besonders logisch gewesen und hätte den Fokus vom Kernthema der Kadetten im ersten Jahr zu weit entfernt.

Der Abschluss zum Ende war zwar gefühlt etwas schnell und holprig, passte dann aber wieder vom Fokus her und schloss alle offenen Fragen vernünftig ab, so dass in eine kommende Staffel ohne viel "Altlast" gestartet werden kann.

Und gerade in unserer aktuellen wirren, mit viel Gewalt angereicherten Zeit, empfinde ich die Grundbotschaft von Mut, Frieden, Zusammenhalt, Freundschaft und Familie sehr angenehm. Würde uns heutzutage allen vermutlich ganz gut tun.

Kommt zwar nicht an Strange New Worlds heran, ist aber eine sinnvolle und unterhaltsame Ergänzung des Star Trek-Universums. Von daher, gerne mehr davon.
 
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The Veil

Amerikanische (Mini-) Serie von 2024 (Nicht zu verwechseln mit namensgleichen anderen Serien/Filmen). Ursprünglich für Hulu produziert, deutschsprachig auf Disney+ und jetzt im Free TV in der ZDF Mediathek abrufbar.

Kleine Merkwürdigkeit: Alle Teile ab 12 Jahre eingestuft, nur der 4. Teil nicht, der ist erst ab 16 eingestuft. Was zur Folge hat, dass er in der Mediathek erst ab 22 Uhr oder nur mit Anmeldung verfügbar ist. Einen besonderen Grund hab ich dafür nicht unbedingt gesehen....!?

'The Veil', zu Deutsch 'der Schleier', trifft es ganz gut gleich in doppelter Bedeutung. Es ist ein Geheimdienstthriller mit Fokus auf den Charakter zweier Hauptfiguren. 2 Frauen in einem Katz und Maus Spiel mit sehr hohem Einsatz.
Sehr kurze Inhaltsangabe:
Britische Geheimagentin soll im Auftrag des französischen Geheimdienstes unter Beteiligung der Amerikaner eine vermeintliche IS Terroristin aus einem Gefangenenlager im winterlichen syrisch-türkischen Grenzgebiet heraus und nach Paris holen um einen Anschlag zu vermeiden.


Bei den Produktionen für Streaming Portale ist es oft so, dass man entweder zu viel Stoff für zu wenig Sendezeit hat (das werden dann ggf. mehrere Staffeln) oder zu viel Sendezeit für zu wenig Stoff. Das kann dann langatmig werden. In diese Kategorie gehört m.E. 'The Veil'. Der Stoff hätte sicherlich einen knackigen 120 minütigen Film hergegeben. So ist man halt bei ca. 260 Minuten.
Die Serie bezieht ihren Reiz primär aus dem verbalen Schlagabtausch der beiden weiblichen Hauptfiguren der sich ständig um Wahrheit oder Lüge dreht oder die Frage 'wer bist du'. Die amerikanische Schauspielerin Elisabeth Moss trägt dabei die ganze Serie fast alleine mit ihrer charismatischen extrovertierten aber trotzdem undurchsichtigen Darstellung. Die andere weibliche Hauptdarstellerin verblasst dagegen, von den männlichen Neben-Hauptfiguren nicht zu reden, die eigentlich nur dem Klischee ihres Jobs in Spionage Thrillern entsprechen. Eine weibliche James Bond darf man aber nicht erwarten. Der Action Anteil der Serie hält sich auch in Grenzen, schlagfertig ist sie aber schon.
Die Handlung hat so große Logiklöcher wie das Loch Ness. Das Tempo ist gemächlich, man nimmt sich viel Zeit für das jeweilige Ambiente.
Wer eher auf psychologische Spannung und Charakterstudie als auf Action steht ist hier gut bedient. Wer eher klare Fronten bzw. klare Unterscheidung zwischen gut und böse mag, wird da nicht so glücklich.

Die Serie ist in sich abgeschlossen und das ist gut so. Eine weitere Staffel mit der Hauptfigur ist sicher denkbar, es wäre aber eine andere Geschichte. Geplant ist sie derzeit aber nicht, zumal die Hauptdarstellerin wohl gut beschäftigt ist.

5 Teile á ca. 40 Minuten, Finale eine gute Stunde.
Ich gebe der Serie 6,5/10 Sternchen, der Hauptdarstellerin aber 9,5/10 .
 
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A Knight of the Seven Kingdoms 10/10

Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Die Serie hat für das, was sie erzählen will, genau die richtige Länge und vor allem genug Selbstbewusstsein, sich nicht unnötig aufzublähen.

Die Folgen dauern etwa 30 Minuten. Das klingt kurz, fühlt sich aber genau richtig an. Keine Szene zieht sich, kein Dialog wirkt überflüssig. Stattdessen bekommt man eine kompakte, runde Episode, die genau weiß, wann sie anfangen und wann sie aufhören sollte.

Was mich aber am meisten überrascht hat: der Humor. Die Serie sprüht förmlich vor Witz. Ich musste mehrfach laut lachen und das passiert mir wirklich selten. Die Dialoge sind schlagfertig, die Situationen herrlich trocken, und viele Pointen kommen genau dann, wenn man sie nicht erwartet.

Gerade diese Mischung macht den Reiz aus: Abenteuer, Charme und Humor, ohne dass alles ständig episch und weltbewegend sein muss. Statt Drachen, Weltuntergang und Intrigen-Marathon bekommt man eine Geschichte, die sich Zeit für ihre Figuren nimmt und dabei erstaunlich viel Spaß macht.
 
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Das liegt zuletzt auch daran, dass man den "dumb knight" mit dem Witz des Knappen (Egg) und der ziemlich gut darauf reagierenden "Umgebung" geknüpft hat und beide Schauspieler den jeweiligen Charakter wirklich sehr gut rüberbringen, insbesondere (und ja, der heißt so, deswegen auch der Witz) Dexter Sol Ansel! :D
 
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Scrubs Scrubs Scrubs 2026! YES!

"Was geht ab ...?" Sofort wieder drin und leider schmerzlich bewusst, wie alt man doch mittlerweile ist. :heul:

Glücklicherweise der gleiche krude Humor und nicht dieses weichgespülte "moderne" Gesülze!

Bisher 8,435 von 10 Chirurgen
 
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Gemorje,

ich hab am Wochenende die erste deutsche HBO Serie Banksters geschaut.
6 Folgen auf HBO Max

Ich muss sagen, sehr gut - wirklich sehr unterhaltsam und klug inszeniert.

Es dreht sich um Yusuf, einen 0,9er Abiturienten der seiner Familie helfen will und bei einer Bank anfängt - und diese (kein Spoiler) um Geld erleichtert.

Absolute Empfehlung für einen verregneten Sonntag!
 
The Old Man (Disney+)
Spionage- / Thriller-Serie mit Jeff Bridges in der Hauptrolle.
Typische "Vergangenheit holt den Elite-Spion ein" Geschichte, sehr durchdacht und intelligent erzählt. Hat mir gut gefallen. Die Serie nimmt sich Zeit die Figuren zu erzählen und wartet mit überraschenden Wendungen auf. Für einige wird der sehr langsame Erzählstil vielleicht störend sein, ich fand das sehr entspannend.
Aber ich sollte mir keine Serien mehr anschauen die vor dem Finale abgesetzt wurden. Die Geschichte wird somit nicht beendet und das lässt einen doch eher unbefriedigt zurück.
 
Nautilus

10teilige Serie die auf Motiven von Jule Vernes Romanfigur Kapitän Nemo bzw. den Romanen '20.000 Meilen unter dem Meer' und 'Die vergessene Insel' basiert.

Die Serie hat eine etwas seltsame Entstehungsgeschichte. Die Produktion von 2024 wurde von Disney+ in Auftrag gegeben und fertig gestellt. Aus Kostengründen (klingt seltsam, ist aber tatsächlich möglich, Stichworte Steuerabschreibung, Folgekosten, Strategiewechsel) wurde sie aber nicht gesendet/gestreamt. Dann hat man sie in verschiedene Länder einzeln verschachert für vergleichsweise kleines Geld. In den USA z.B. an Prime.
Der deutsche Zuschauer allerdings kommt nun in den Free TV Genuss der deutschsprachigen Erstausstrahlung im ZDF durch diese Umstände. Und es lohnt sich m.E.!

Die Story spielt (zunächst) im kolonialen Indien des Jahres 1857 vor dem Hintergrund der allzu mächtigen englischen Ostindischen Kompanie und ist eine Rachegeschichte eben jenes Kapitän Nemo. Die Geschichte ist natürlich fiktiv, entsprechende geschichtliche Ereignisse gab es aber tatsächlich.
Da die Nautilus ein U-Boot ist, wie allgemein bekannt, sollte klar sein wo sich die Geschichte größtenteils abspielt. Für das Genre gibt es wohl auch eine spezielle Bezeichnung. 'Steampunk-Filme' verbinden viktorianische Ästhetik mit futuristischer (Dampf-) Technik. Die Nautilus, und nicht nur die, kommt hier sehr gewaltig rüber, einzelne Szenen erinnern allerdings stark an 'Das Boot" von Petersen.

Weiter als bis zur 2. Folge bin ich zwar noch nicht gekommen, von daher für eine abschließende Wertung viel zu früh. Aber diese beiden Folgen sind spannend und unterhaltsam. Langeweile und Hänger gab's bis hierher nicht. Die Produktion wirkt wie ähnliche Produktionen der Streaming Portale aufwändig und hochwertig, tolle Ausstattung. Viel Action, wenig Tiefgang (O.K., hier natürlich schon ;) ). Mir größtenteils unbekannte Schauspieler/innen. Die "Besatzung" der Nautilus wie heutzutage Filmtypisch so zusammengestellt, dass alle Geschlechter und Herkünfte vertreten sind.

Vorläufige Bewertung 8/10 Sternen.

10 Teile á 45-60 Minuten, ab 3.4. bei ZDF Neo oder aktuell schon in der Mediathek.
 
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