Ext. Mac-Platte unter XP initialisiert, was nun?

Frankolinux

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Hallo! Ich habe vermutlich die Partitionstabelle einer externen Festplatte zerstört und würde mich riesig über Eure Hilfe freuen!
Die Fakten: Externe USB-Platte mit (laut Testdisk) HFS-Formatierung versucht unter XP einzubinden. Ich war von ntfs ausgegangen. Frage in der Verwaltung nach Initialisierung mit "Ja" beantwortet, aber nicht formatiert. Platte wird unter XP und Suse 11.1 physikalisch erkannt aber mehr nicht. Platte ist inzwischen aus USB-Kasten entfernt und direkt an E-Sata Dockingstation angeschlossen.

Testdisk unter XP schlägt Mac-Partition vor, ein Scan findet eine beschädigte Partitionstabelle und wenn ich dann die neue Tabelle schreiben will, erscheint:

Function write_part_mac not implemented
Use pdisk to recreate the missing partition
using values displayed by TestDisk

Muß ich nun auf einem Mac-System weitermachen? Ich habe nur XP und Suse zur Verfügung und kenne Macs nur aus der Ferne.

Viele Grüße, Frankolinux
 
Wenn ich nichts überlesen habe - nee kleine Frage: willst Du Daten von der Mac-hdd-ex retten??
Wenn ja - würde ich auf ein MAC-System ausweichen - wenn nicht - einfach die root-part frisch anlegen:D

Griis aus de Palz :)
 
Ja, ich will die Daten retten. Besonders, weil es nicht meine eigenen sind...

Gruß, Frankolinux
 
ooooh - Datenrettung!!! - da muss man sensibel ranngehen. Hast Du wirklich keinen MAC zur Verfügung - Kupmel/ine odder so??
Ergänzung ()

Kannst Du die Mac-ex-hdd mit Knoppix mounten??
Plan B: ist aber Arbeit:) in einer VM ne MAC Umgebung einrichten und alle Schittstellen mounten - dann solltest Du auch unter Wind__f oder Linux an die Daten kommen - solange noch nichts vom "mbr" der hdd kaputt ist :D
Frage: Ist die Platte verschlüsselt??
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob ich die Platte mit Knoppix mounten kann, weiß ich noch nicht. Eben grade ist das Image fertiggeworden und ich werde es nachher ausprobieren.

Mit VM kenne ich mich garnicht aus, die Lösung würde ich daher eher vermeiden.

Ich habe gerade einen iMac bekommen, dort kann ich die Platte über Firewire anschließen.

Die Platte ich nicht verschlüsselt, es sollen dort aber Verzeichnisse mit einem Schloß-Symbol
zu sehen sein. Was das bedeutet, weiß ich nicht.

Mal schaun, ich melde mich wieder!
Ergänzung ()

So, mit Knoppix konnte ich die Originalplatte mit Testdisk ansprechen, aber das Resultat ist unverändert, es wird auf die Benutzung mit Pdisk verwiesen.

Der Versuch mit dem IMac war auch nichts. Dort wird die Platte garnicht bemerkt, vermutlich ist das Gerät zu alt (hat einen 400MHz Prozessor mit OS X 10.4).

Grüsse, Frankolinux
 
So, die Daten sind wieder da! (Sogar ohne Fiona :))

Ich habe mir einen halbwegs modernen Mac G4 besorgt und dort über USB eine gespiegelte Platte angeschlossen. Die Daten waren sofort da, als ob es nie ein Problem gegeben hätte!

Ich bin jedenfalls erleichtert, daß ich nun als Laie keine Partitionstabelle editieren muß. Der Fehler ist zwar immer noch da, denn die Platte wird nach wie vor weder von Windows mit HFS-Treiber noch von Linux erkannt. Aber egal, ich kopiere alles auf eine andere Platte, dann kann ich die originale externe Platte neu formatieren, die Daten zurückspielen und gut is.

Ich wünsche dem CB-Team und alles Forum-Mitgliedern eine frohe Weihnacht!
 
Auch wenn die Daten wieder da sind, habe ich interessehalber versucht, die Partitionstabelle wieder hinzubekommen. Es hat (glaube ich) geklappt, jedenfalls ist laut Testdisk jetzt alles in Ordnung und ich kann unter Windows über den HFSExplorer ebenfalls auf die Daten zugreifen.

Falls noch mal jemand das Problem hat, hier meine Vorgehensweise. Ich habe als Grundlage die Anleitung aus dem Forum von macuser.de, Post#8 von User mymurat genutzt:

http://www.macuser.de/forum/f14/mac-partitionstabelle-reparieren-473059/

Mac-Rechner von Installations-CD booten (Erst "c" drücken, dann "c" loslassen und die Apfeltaste zusammen mit "s" drücken. Wenn man den richtigen Zeitpunkt erwischt hat, startet das Terminal, ansonsten startet die Installation oder das System von der Platte.

Jetzt gibt man "pdisk" ein und danach "L"

Damit werden die Partitionstabellen aller angeschlossenen Festplatten angezeigt und man findet so die benötigte Devicenummer. Bei mir gab es eine Systemplatte und die über USB angeschlossene Problemplatte, die als "/dev/rdisk2" bezeichnet war.

Jetzt gibt man "e" ein und es erscheint die Frage nach dem Devicenamen.

Der Name "/dev/rdisk2" wird eingegeben.

Dann "i" Es erscheint die Meldung "map already exsists do you want to reinit?"

Diese Frage wird mit "y" beantwortet (bzw. mit "z" wegen der US-Tastaturbelegung)

Die folgenden 3 Fragen zur Blockgrösse und Size werden einfach bestätigt, es wird nichts geändert.

Nun wird "c" eingegeben und es wird nach "First Block" gefragt. Da wird der aus Testdisk unter "Start" ermittelte Wert eingetragen. (Der Wert für "End" wird nicht benötigt)

Nach der Eingabe des First Blocks muß man die "Length in blocks" eingeben, das ist der von Testdisk ermittelte Wert von "Size in Sectors".

Dann wird "name of partition" erfragt, man gibt der Partition also einen Namen z.B. "part1"

Jetzt wirds ernst, man gibt ein "w", es erscheint noch eine Warnung und wenn man diese mit "y" beantwortet, wird die neue Partitionstabelle geschrieben.

Gab es nur eine Partition, ist man durch, sonst gibt man erneut "i" ein und führt noch einmal diesselben Schritte aus. Nach der Eingabe von "c" trägt man diesmal den von Testdisk ermittelten Startblock der zweiten Partition ein. Ebenso ist es bei "Length in blocks", hier wird die Zahl von "Size in Sectors" der zweiten Partition eingegeben.
Zuletzt bekommt dann auch die zweite Partition einen Namen und man ist durch!

Eine komische Sache war aber dabei: Beim ersten Versuch nach dieser Methode mußte ich auch noch einen Namen für das Dateisystem angeben. Beim zweiten Versuch (mit einer zweiten geklonten Platte) war dies nicht der Fall. Ich habe keine Ahnung woran das liegen könnte.
 
Sorry, war zu spät.

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Moin Moin,

ich hatte auch Probleme mit einer Festplatte aus meinem Mac. Die Samsung Spinpoint hatte defekte Sektoren.

Ich habe meine Festplatte intern an meinen win7 PC angeschlossen, welcher auch sofort SMART Fehler festgestellt hat.

Als das OS lief habe ich folgendes Programm verwendet um die wichtigen Daten runter zu kopieren. Hat in meinem Fall 1a funktioniert.

HFS+ Explorer

Ansonten kann ich dir folgenden Guide + Programm empfehlen.

Test Disk Guide

TestDisk Tool

Mit diesem Tool konnte ich in meinem Betrieb schon viele Erfolge verbuchen.
 
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