Fehlersuche wegen plötzlicher Abstürze

meiershans

Lt. Junior Grade
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Juli 2006
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399
Hallo,
seit gestern stürzt mein PC ständig ab - siehe Signatur.
Zuerst beim gucken von Youtube-Videos.
Danach beim WoT spielen.

Mal rebootet er direkt, mal sehe ich noch einen nicht Bluescreen bzgl. Hardware-Error.

Beim 2. absturz habe ich den Rechner geöffnet und gesehen das der CPU-Lüfter nicht läuft. am Kabel gewackelt - ging wieder. Rechner stürzte aber weiterhin ab, obwohl der Lüfter lief - hatte das Gehäuse offen gelassen um es zu kontrollieren.

Ich habe dann mal das OC abgestellt, hat aber nichts gebracht, habe es aber auch aus gelassen.
Ich habe einen CPU Stresstest laufen lassen, der ging soweit gut, nur als ich mal im Catalyst Control Center rein schauen wollte, plötzlich wieder Reboot.

Also dachte ich check mal Grafikkarte und Furmark gestartet - lief einige Zeit stabil, habe es dann beendet.
Grafiktreiber ist 13.4, gibt wohl auch keinen finalen neueren. Der Treiber war auch schon einige Zeit drauf, nie Probleme gehabt. Neuinstallation des Treibers sinnvoll???

Naja ich habe über Nacht nochmal Memtest 86+ laufen lassen. PC lief die ganze Nacht im Test durch - keine Fehler oder Reboots.

Also ich vermute es hängt daher schon irgendwie mit der Graka zusammen. Weiß aber nicht wie ich weiter testen soll bzw den Fehler einzugrenzen.

Für Ideen wäre ich dankbar.

Grüße Meiershans

EDIT: Sysprofile ist nicht aktuell.
i5 760 - jetzt standard
2x4GB DDR3 1600 - jetzt 1333
Radeon HD 7870 PCS+ - werksübertaktung 1100MHz
Samsung 830 SSD
Win7 64bit
 
Zuletzt bearbeitet:
Du packst ne andere Graka rein.
Könnte auch das Netzteil sein. Das macht auch gerne mal "knack" bei Überlast oder wenn es zu warm wird.
 
Ja das wäre eine Idee, muss mal meine alte Graka raussuchen.
Am Netzteil ist unwarscheinlich. Ist ein Seasonic X650 der Lüfter läuft nicht mal an - semipassiv.
 
Mit welcher logischen Begründung kann es denn nicht das Netzteil sein? Nur, weil es eine bestimmte Leistung im Auslieferungszustand mal hatte? Zur Erklärung: Um die Spannungen zu stabilisieren, werden Kondensatoren benutzt. Diese haben eine nicht leitende Flüssigkeit, die unter Wärmeeinwirkung leider weniger wird. Damit verliert ein Kondensator immer Kapazität, irgendwann ist der Punkt gekommen, dass das Netzteil die Last einfach nicht mehr dauerhaft aufrechterhalten kann. Die Spannung bricht ein->Bluescreen.
 
meiershans schrieb:
Beim 2. absturz habe ich den Rechner geöffnet und gesehen das der CPU-Lüfter nicht läuft. am Kabel gewackelt - ging wieder. Rechner stürzte aber weiterhin ab, obwohl der Lüfter lief - hatte das Gehäuse offen gelassen um es zu kontrollieren.

Gut möglich das es deinen Prozessor erwischt hat, um den zu himmeln langen ein paar millisekunden.
Normalerweise fängt der zwar erst an zu throttlen, d.h. er taktet wild rauf und runter um die Temperatur unter einem kritischen Wert zu halten, aber wen der Proz zu schnell zu heiß wird nutzt das leider auch nix.
Und bei den Temp die im Moment herrschen.....

Aber ansonnsten tippe ich auch auf das Netzteil, das Fehlerbild ist recht typisch für sowas.
 
OK, ich werde dann erstmal eine andere Graka ausprobieren.

Das Netzteil habe ich ausgeschlossen, weil es ja den Lüfter einschalten könnte wenn es zu warm wird. Leider habe ich kein Netzteil zum austauschen rum liegen, daher ist das testen etwas schwierig.
 
Hm, nein, zu warm wird dein Netzteil nicht. Und wenn, dann würde sich das anders äussern als 'nur' ein Absturz. Aber du brauchst natürlich nicht jede Antwort zu deiner Frage lesen.
 
Ich habe deinen Post doch gelesen, daher bin ich doch auf das netzteil eingegangen. Habe nur leider kein Ersatz zum testen zur hand.
 
Nur weil Du kein zweites Netzteil zum testen hast kannst Du es doch nicht als Fehlerquelle ausschliessen...:freak:
 
Schon klar ;)

Aktueller Stand. Ich wollte vor irgendwelchen Umbauten, nochmal alles stressen. Insbesondere wegen des vermeintlichen CPU Verdachtes. Nachdem eine halbe Stunde Prime und Furmark liefen, setzte plötzlich der CPU Lüfter wieder aus. ich habe nun ein anderen Stromadapter eigesetzt. Der Lüfter ging aber nur kurz aus und wieder an. Sehr verwunderlich wenn nur das das Problem war. ich habe ihn heute noch nicht zum abstürzen bekommen.
 
Nein, nicht verwunderlich, eine gescheite Schutzschaltung in diesem Bereich schaltet nicht bei einem absoluten Punkt ab, sondern wenn die Steigung der Temperatur einen Schwellwert überschreitet (z.B. +30° in <20mSek o.ä.). Wenn Sie warten würde, bis die Temperatur den maximal erlaubten Wert erreicht, wäre es zu spät.
 
Hier nochmal Feedback. Es läuft alles wieder, lag wirklich an dem Lüfteradapter.

Gruß Meiershans
 
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