"Festplatte nicht formatiert" Ist sie aber

Headhunter66

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Hallo
Ich habe eine Externe Festplatte von Tevion (1TB) (innen drin eine Hitachi). Diese unterstützt USB und e-S-ATA. Ich hatte die Festplatte über USB angeschlossen, formatiert [auf einem XP-Laptop], und anschließend ca. 500GB Daten darauf verschoben [auf einem Win 7 Rechner]. Jetzt habe ich die Platte über ein "S-ATA zu e-S-ATA"-Kabel angeschlossen (weil das halt schneller ist). Daraufhin meinte mein PC, die Festplatte sei nicht formatiert. Ich dachte mir nichts dabei, habe einfach ausgesteckt, über USB angeschlossen und dann wieder gestartet (die Festplatte, Plug-and-Play geht ja normal mit USB-Festplatten). So, dann kam aber dieselbe Meldung : Meine Festplatte sei nicht formatiert.

Gibt es irgendeine einfache Lösung für das Problem ? Weil mir scheint, dass da ja eigentlich nichts "kaputt" sein kann, da ich sie ja nur eingesteckt hatte und nichts weiter damit gemacht habe.

Habe im Forum gesucht und keinen Thread gefunden der ein ähnliches Problem beschreibt, da die Thread meistens speziell auf ein Problem ausgerichtet sind. Wenn es so einen Thread schon gibt, sorry

MfG Headhunter
 
@Headhunter66
Ja ganz einfach such mal testdisk auf der CB-HP, dann kannst du sie restoren.
 
fang einfach mal mit dem angepinnten ersten Wichtig-thread an für eine Erstdiagnose
 
Führe mal eine Diagnose mit Testdisk wie folgt aus.
Lade Dir dazu Testdisk 6.12.

Nach dem Start von Testdisk beantwortest Du die Frage nach einer Logdatei mit Y. Den Partitionstyp solltest Du mit Intel beantworten. Dann wird Analyse aus dem dann erscheinenden Menü gewählt. Mit Quick Search wird dann der Vorgang fortgeführt (bei Vista mit Y antworten, wenn die Partitionierung unter diesem OS gemacht wurde).

Wichtig:
Wenn jetzt Partitionen gefunden wurden, kannst Du sie jeweils mit den Pfeiltasten anwählen und mit P deren Inhalt sichtbar machen. Mit Q geht es zurück ins Menü. Sollten keine Partitionen in der ersten Suche gefunden worden sein, wird mit Enter weiter gemacht, hier ist dann im Menü [ Quit ] [ Deeper Search ] [ Write ], die tiefere Suche mit Deeper SEARCH auszuwählen (dieser Vorgang kann dann schon eine Weile dauern).

Wenn jetzt Partitionen (sie sollten jetzt u.U. grün dargestellt werden) gefunden werden, solltest Du sie wieder mit den Cursor Tasten auswählen und mittels P deren Inhalt kontrollieren, also ob alle Daten sichtbar werden. Mit den Cursor-Tasten kann gescrolled werden. Aus dem Menü, beim listen des Inhalts kann man mit c Files und ganze Partitionen kopieren.

Nach jedem elementaren Schritt (also nach der ersten Analyse, nach dem Quick Search mit der Abfrage ob die Disk unter Vista eingerichtet wurde oder nicht und nach dem deeper SEARCH) solltest Du einen Screendump (oder Photo) machen und hoch laden, alternativ kann auch die Logdatei gepostet werden.

Bilder und andere Dateien kannst Du unter Anhänge verwalten (unter dem Edit Feld) hochladen.

Der Weg einer Diagnose ist hier recht anschaulich beschrieben.

Fiona hat auch den folgenden Artikel Beratung: Datenrettung mit „TestDisk“ verfasst, um den Usern das Programm etwas näher zu bringen.
 
Also bei mir klappt die Version 6.12 nicht : die exes haben noch eine .manifest-endung, wenn ich diese entferne geht sie nicht, aber mit, kann vista sie nicht ausführen.
Ich habe das mit der Ver 6.11.3 gemacht : Hier sind die bilder (ich hoffe die darf ich so verlinken, weil der Upload hier langsam war und anscheinend nicht mehr weiter ging, ka ...) :

Klick mich

Wie zu sehen, zeigt er die Platte zu klein an : Ich soll dann im Bios nachgucken, da komme ich aber zu einem (anderen) Problem : Wenn die Festplatte angeschlossen (und angeschaltet) beim einschalten des PC's ist, komme ich nicht in den Bios. Der Pc hängt dann immer bei dem Schirm von "Gigabyte", wo ich "DEL" für BIOS drücken soll. Wenn ich das mache, passiert gar nichts. Wenn ich die Festplatte ausmache, geht er dann in den BIOS. Sehr merkwürdig. Wenn ich die Platte dann anmache, zeigt er sie mir auch nur mit 33MB genau wie Testdisk.

Jetzt weiß ich nicht was ich noch machen kann/soll ...
 
Ja was haben wir denn da? Die Platte wird doch nicht an einem Gigabyte-Board gehangen sein, welches den BIOS-Bug der Plattenschrumpfung vollzogen hat? 33MB statt 1TB :D
Empfohlene Vorgangsweise: Bios Update am GA-xy
Wiederherstellung der Kapazität mit dem Tool CapacityRestore oder dem Hitachi-Tool unter "Restore max native size" am eSATA-Port!

btw würde das Hochladen wesentlich schneller gehen, wenn Du nur das Testdisk-Fenster in 1/3 Höhe mit ALT+Druck kopieren würdest und uns nicht mir Deinem wunderhübschen Desktopbild MB-weise keine Informationen übermittelst :)
 
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Ernst@at schrieb:
Ja was haben wir denn da? Die Platte wird doch nicht an einem Gigabyte-Board gehangen sein, welches den BIOS-Bug der Plattenschrumpfung vollzogen hat? 33MB statt 1TB :D
Empfohlene Vorgangsweise: Bios Update am GA-xy
Wiederherstellung der Kapazität mit dem Tool CapacityRestore oder dem Hitachi-Tool unter "Restore max native size"

Dazu habe ich noch (diverse) Fragen :
1. wo kriege ich dieses update am besten her (herstellerseite ? oder gibt es da sowas wie "auto-update", habe das Gigabyte 965P-DS3, ah ich seh grad da steht auch was übern Bios (bei CPU-Z) : Version F10 und Date 01/12/2007)
Sry wenn ich doof frage, aber beim BIOS kenne ich mich nicht so gut aus, und will auch nicht jetzt durch das falsche BIOS mein komplettes System kaputt machen

2. wie konnte das ganze passieren ? Kam das daher, dass die Festplatte durch das "e-Sata zu Sata"Kabel direkten Kontakt mit dem Mainboard hatte und dann direkt "verbugte" ?
Ich frage deshalb danach, weil ich gern wüßte, ob ich das Ding denn in Zukunft nur noch über USB betreiben kann/darf oder ob das nach dem update auch mit dem Kabel geht.

btw. das mit dem "ALT + Druck" kannte ich noch gar nicht, thx :)
 
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Das ist ein uraltes Ei, das hirnlose taiwanesischen BIOS-Coder vor Jahren gelegt haben und wo einem heute noch mit Platten von 1TB oder mehr das Herz höher schlägt (aber nicht vor Freude), wenn man die am Board ansteckt.

Herunterladen kannst Du Dir die neueste Version F14 auch hier mit entsprechenden Hinweisen; das Update sollte NICHT unter Windows, sondern per DOS-qflash über USB erfolgen. Wenn Du noch RAID am Board nutzt, sind weitere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich.

Nach dem Update sind mögliche Klone der alten BIOS-Version von den internen Platten auf gleiche Art (zurücksetzten auf Maximalgröße) zu entfernen, die ungefragt dorthingeschriebn worden sind.
Dann kann der Fehler in Zukunft nicht mehr passieren.
 
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Was mir grad noch einfällt :
Ich hab das Ding jetzt schon insgesamt an 4 Rechnern probiert also kann es doch eigentlich nicht am BIOS liegen, oder ?

Kann ich das Problem dann auch so lösen, indem ich jetzt die "Wiederherstellung der Kapazität mit dem Tool CapacityRestore" vornehme und dann einfach die Festplatte nur noch über USB betreibe ?
Weil ich ja durch diese neue BIOS-Version anscheinend die Garantie verliere, oder so ähnlich...
 
Garantie verlierst Du durch ein BIOS-Update keine, die ist überdies wohl ohnehin schon abgelaufen...
An dem besagten Board wird ohne BIOS-Update jede an SATA angeschlossene 1TB oder größere Platte gemordet und an anderen Boards auch nur mehr mit 33MB erkannt - nach falschen darauffolgenden Benutzeraktionen bis zum völligen Datenverlust.

Du kannst Dir diese Zeitbombe aber auch gerne aufheben, statt sie zu entschärfen...
 
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Ok jetzt klappt alles
dickes Danke an Ernst@at und Mueli
bin genau dem Vorgehen von Ernst@at gefolgt...
 
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