Festplatten Dilemma

Rians

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Guten Abend an die Forengemeinde.

Ich stecke in einem kleinem dilemma und bin etwas überfordert.

Mein alter Rechner hat den Geist aufgegeben (Mainboard) daraufhin habe ich meine HDD Seagate 7200 sata3 rausgezogen da dort meine ganzen Daten drauf sind ( hatte nur die eine ) win7.

Neuen Rechner gekauft mit 2 Festplatte (hdd) und win10 vorinstalliert.

Meine frage: wie komme ich an meine Daten ?

Und : ich würde gerne eine SSD kaufen.

Wie bekomme ich das nun alles unter einen Hut ? Wo kommt das Betriebssystem drauf und wie mach ich das mit den "alten" Platten?

Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

also entweder du bastelst die alte Festplatte in den neuen Rechner oder du kaufst dir ne externe Festplatte, dann kannst wieder auf die Daten zugreifen.

Und zur SSD: such dir einfach eine raus, die für deine Ansprüche passt, die dann in den neuen PC rein und Windows installieren ;)
Alles kein Hexenwerk :))

Zu den alten Platten, die kannst einfach eingebaut lassen und als Datengrab o.ä. verwenden :)
 
Hallo, danke für deine antwort.

Bekomme ich dann nicht ein Konflikt mit den Windows Versionen ?

Muss auf allen Platten (ssd,hdd) die gleiche Windows Version vorhanden sein ?

Weil die Einstellungen von der alten hdd ja nicht mit den Komponenten zusammen passen vom neuen Rechner ?

Was sollte denn auf der ssd installiert werden ?

Wie kann man das verstehen "Datengrab" ?

Liebe Grüße
 
Nö, wenn du die neue Festplatte als Bootlaufwerk auswählst, sollte das passen.

Auf die SSD installierst du Betriebssystem und Programme, auf die HDDs kommen Filme, Fotos und alles andere, was viel Platz benötigt und eher selten genutzt wird (daher der Name "Datengrab").
 
Bei der Installation von Windows würde ich darauf achte, alle anderen Festplatten während der Installation abzustecken, sodass nur noch die SSD übrig bleibt.
Anschließend kannst du die übrigen Festplatten wieder anschließen.
 
runagrog schrieb:
Nö, wenn du die neue Festplatte als Bootlaufwerk auswählst, sollte das passen.

Also das bedeutet, meine alte platte die ich rausgezogen habe mit allem drum und dran betriebssystem, Treibern etc einfach einbauen in den neuen Rechner und dann meine Daten die ich brauche auf einer der aktuellen ablegen ?

Bin total überfordert...

2 hdd Platten mit win10 wo nix drauf ist, 1hdd platte mit win7 und meinen Daten die auf dem Tisch liegt und dann noch ne ssd dazu ....

Sorry ich blick es nicht
 
Entschuldigung, aber wer so wenig Ahnung davon hat sollte erst einmal einen PC Kurs machen, oder sich in das Theme etwas einlesen. ;)

Rians schrieb:
Bekomme ich dann nicht ein Konflikt mit den Windows Versionen ?

Nein, gestartet wird nur das Windows das auf der Bootplatte liegt.

Muss auf allen Platten (ssd,hdd) die gleiche Windows Version vorhanden sein ?

Nein, Windows muss nur auf einer Platte installiert sein.

Weil die Einstellungen von der alten hdd ja nicht mit den Komponenten zusammen passen vom neuen Rechner ?

Von der alten Platte brauchst du ja nur noch die Daten das vorherige Windows interessiert nicht mehr und kann gelöscht werden.

Was sollte denn auf der ssd installiert werden ?

Auf der SSD sollte das Betriebssystem (Windows) installiert werden, wenn du gerne eine SSD willst dann hast du dir die Arbeit mit der Installation auf der HDD umsonst gemacht.

Wie kann man das verstehen "Datengrab" ?

Ein Datengrab ist eine Platte auf der nur Daten (Dokumente, Bilder, Musik und Videos) gespeichert sind
 
Ja das hab ich versucht selbst mich zu informieren, aber irgendwie waren die antworten nie wirklich passend in meinen Augen. Sorry


Also bedeutet das im Endeffekt das wenn ich meine alte platte einbaue, den Rechner mit den neuen Platten booten lasse, meine alte platte erkannt wird und meine Daten ersichtlich sind? Also wie wenn ich eine externe anschließen würde ? Unabhängig ob oder welches Betriebs System auf meiner alten vorhanden ist.

Wenn ich dann eine ssd einbaue, installiere ich Windows 10 auf diese und kann dann die anderen 2 Platten formatieren aber im Rechner als normalen Speicherplatz lassen. Wollte nämlich dann eine interne zu einer externen unwandeln..

Grüsse
 
So ist es, nur sichere die Daten vor der Formatierung.
Die SATA Ports im Bios auf AHCI stellen.

SSD am besten an den SATA Port mit der kleinsten Nummer (0) und das LW an die mit der höchsten.
Die HDD(s) erst nach der BS Installation auf weitere Ports (1,2 usw.), Daten kopieren und formatieren.
 
Rians schrieb:
Also bedeutet das im Endeffekt das wenn ich meine alte platte einbaue, den Rechner mit den neuen Platten booten lasse, meine alte platte erkannt wird und meine Daten ersichtlich sind?
Genau, aber achte auf die Auswahl der korrekten Platte beim Booten, die Voreinstellung im UEFI kann sich ändern, wenn man eine weitere bootfähige HDD einbaut. Dann kann es Probleme mit den Zugriffsrechten geben, sollten also die Daten auf der alten Platte nicht sichtbar sein oder Du nicht darauf zugreifen können, dürfte es daran liegen. Dann google mal nach "NTFS Zugriffsrechte übernehmen".
Rians schrieb:
Wenn ich dann eine ssd einbaue, installiere ich Windows 10 auf diese und kann dann die anderen 2 Platten formatieren aber im Rechner als normalen Speicherplatz lassen. Wollte nämlich dann eine interne zu einer externen unwandeln..
Das kannst Du machen, aber da einige USB Gehäse eine 4k Sektoremulation mache, können dabei die Daten unter Umständen verloren gehen. Du solltest also zuerst auf die SSD welcheln, dann die eine HDD in ein USB Gehäuse umbauen und erst danach würde ich die alten HDD intern einbauen und die Daten dann kopieren, einmal auf die andere interen und einmal auf die externe, die sollten danach nur als Backupplatte dienen. Denn von allen wichtigen Daten muss man immer ein Backup haben, wenn man sie nicht verlieren möchte. Ein Backup ist es nur, wenn man auch die originalen Dateien noch hat, die Daten also nicht nur auf der Backupplatte stehen, sonst ist es eine Datenauslagerung, aber keine Datensicherung!
 
Warum immer alles so kompliziert auf einmal? Platte einbauen, Windows neu installieren und eine SSD einsetzen sind gleich 3 Dinge auf einmal.

Es kann viel entspannter gelingen, wenn man es nacheinander macht:

Windows 7 benutzt fast immer AHCI als Verfahren für den Plattenzugriff, somit sollte es mit neuer Hardware kaum noch Probleme geben. Es hätte zu 90% der Fälle gereicht, die alte HDD einzubauen und davon zu booten. Neue Treiber werden dann automatisch installiert, wenn man nichts exotisches hat.

Dann sollte man sich schnellstens mal Gedanken zu einem Backup-Verfahren machen.
Und dann kann man dieses Verfahren ausprobieren, wenn man die SSD einbauen will.

Zu guter Letzt startet man dann das W10-Upgrade, was auf einer SSD in 30 Minuten abgefrühstückt ist.
 
Ob Windows AHCI oder IDE nutzt, hängt immer von der Einstellung im BIOS/UEFI ab, niemals aber von Windows selbst. Wenn nicht ein passender Treiber zum Bootzeitpunkt gestartet wird, wird Windows auch gar nicht booten können! Außerdem ist es zwar oft aber nicht immer möglich eine Windows Installation auf einer ganz anderen HW zu booten und nur zum Sichern / Übertragen der Dateien auch überhaupt nicht nötig.
 
@TS Und frage Dich, ob Du überhaupt alle HDDs einbauen willst und ob nicht die beste HDD und die SSD für den Anfang ausreicht. Und je nach Kapazität der SSD, die mindestens 128GB haben sollte, kann es auch schon heute mit einer SSD ausreichen. Mittlerweile kosten 256GB auch nicht mehr viel und 512GB sind ebenfalls günstig geworden. Dann kaufst Du dir noch ein externes Festplattengehäuse und schließt deine HDD an, wenn Du sie brauchst.
 
Rians schrieb:
Meine frage: wie komme ich an meine Daten ?

Und : ich würde gerne eine SSD kaufen.

Wie bekomme ich das nun alles unter einen Hut ? Wo kommt das Betriebssystem drauf und wie mach ich das mit den "alten" Platten?

Liebe Grüße
An deine Daten kommst du mit deinen Grundkenntnissen vielleicht am einfachsten, wenn du dir ein passendes externes Festplattengehäuse oder eine passende Dockingstation zulegst, die du dann per USB- Verbindung an den neuen Rechner anschließen kannst!

Wo das Betriebssystem draufkommt, sollte eigentlich selbsterklärend sein oder warum zeigst du Interesse an einer SSD!?
Willst du die Performance einer SSD nutzen, dann gehört das Betriebssystem natürlich auf die SSD!
Desweiteren installiert man auch Programme darauf, wenn man die SSD in vollem Umfang sinnvoll nutzen will! Damit einem die Speicherkapazität nicht so schnell ausgeht, gerade wenn man mehrere Spiele installieren will, sollte es mindestens eine 240 GB SSD sein!

Wie du das, besser, was du mit dem alten Festplatten machst, hängt von den Ansprüchen an deinen Rechner ab!
Je nachdem, wieviel Speicherplatz du permanent im Rechner brauchst, baust du nacheinander deine alten Platten im Rechner mit ein!
Legst du Wert auf einen eher ruhigen Arbeitplatz und benötigst z.B. einen großen Teil der Daten nur sporadisch, dann empfielt sich die Anschaffung von weiteren externen Festplattenaufnahmemöglichkeiten (Gehäuse, Docking- oder Adapter)!
 
Vorsicht mit dem Tipp mit dem USB Gehäuse bzw. der Dockingstation vor allem bzgl. der 4k Sektoremulation, vor allem wenn es sich um eine HDD mit mehr als 2TB Kapazität handelt! Einige machen das und die älteren unterstützen so große Platten nicht immer. Das mit dem Umbau von intern auf USB ist heutzutage leider nicht mehr so risikolos und einfach wie es früher mal war.
 
Gäbe es da nicht eher Probleme mit neueren und top aktuellen HDDs in Verbindung mit älteren USB- Festplattengehäusen!

Sind nicht die neueren Platten mit den echten 4k- Sektoren eher für die Probleme mit den externen Gehäusen und Dockingstationen verantwortlich, sodaß er mit seiner "älteren" Platte noch eher Glück haben müßte!?

Ich bin mit diesem Thema nicht wirklich vertraut und hatte scheinbar auch viel Glück mit der Wahl der Komponenten, daß ich diesbezüglich noch keine Probleme hatte!
 
Nein. Alle aktuellen Festplatten (für den Consumer-Markt) haben zwar eine tatsächliche (physische) Sektorgröße von 4096 Bytes, emulieren aber immer noch aus Kompatibilitätsgründen 512-Byte-Sektoren (logischen Sektorgröße). Momentan gibt es für den Endkundenmarkt noch keine Festplatten mit nativen 4K-Sektoren. Dem System gegenüber verhalten sie sich also wie Festplatten mit der klassischen physischen Sektorgröße von 512 Bytes und werden auch entsprechend behandelt. Das bedeutet auch, dass Einschränkungen, die mit der Sektorgröße verknüpft sind, ebenso für solchen Festplatten gelten wie für Festplatten mit nativen 512-Byte-Sektoren (physischen und logische Sektorgröße = 512 Bytes). Hierzu zählt auch das MBR-Limit von 2 TiB (in der Praxis; bei logischen 512-Byte-Sektoren).

Um größere Festplatten vollständig nutzen zu können, muss entweder GPT als Partitionsstil verwendet werden oder die Sektoren müssen größer werden. Um USB-Festplatte auch an Kunden mit älteren Rechnern (WinXP unterstützt noch kein GPT) verkaufen zu können, ist die Industrie auf die Idee gekommen durch den USB/SATA-Bridge-Chip größere Sektoren emulieren zu lassen, um das MBR-Limit nach hinten zu verschieben. Die meisten fertig zu kaufenden USB3.0-Festplatten tun das und auch einige Leergehäuse. Sogar manche Docking-Stations und Adapter emulieren dummerweise entweder prinzipiell oder bei Festplatten ab einer bestimmten Größe 4K-Sektoren.

Das Problem mit der Emulation gibt es meines Wissens nur bei Produkten, die USB3.0 unterstützten. Allerdings unterstützen die meisten USB2.0/SATA-Bridge-Chips keine Festplatten mit mehr als 2 TB.
 
Es gibt schon ein paar 4kn Platten zu kaufen und die werden gerade in alten USB Gehäuse wahrscheinlich auch Probleme machen, aber das sind Enterprise Modelle und die werden wohl nur die wenigsten Heimanwender kaufen und dann auch noch in ein altes USB Gehäuse stecken. Das hat aber mit dem Thema nichts zu tun, denn so lange gibt es die ja noch nicht und daher wird der TE wohl kaum eine solche HDD haben. Die Frage an den TE wäre erst mal nach der Kapazität der HDD, denn auch wenn die aus einem alten Rechner ist der seinen Geist aufgegeben hat, kann es ja schon eine später nachgerüstete, größere Platte sein.
 
Ach Holt, ich habe extra für dich "für den Consumer-Markt" geschrieben. Natürlich gibt es auch Enterprise-Modell mit 4Kn. Die sind hier allerdings nicht relevant.
 
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