Firscher Akku - Wie behandeln?

A

ArtjomZab

Gast
Hi,

hab mir fürs studium ein acer timeline x 3820 TG gekauft. heute hat der akku gute 7 stunden gehalten, top:D. naja nun bin ich das wochenende zu hause und wollte fragen wie man den akku den behandeln sollte dass er möglichst lange gute arbeit, also lange akkulaufzeit, leistet.

wenn voll aufgeladen vom netz trennen? oder ist das egal? stromsparrender modus oder ausbalanciert?
 
ab in den Kühlschrank :P
lion Akkus altern eh mit der Zeit... ansonsten Ladestand so bei 80% halten..

andere Leute haben sicher auch noch andere Tipps.. und mittlerweile Kosten die Dinger ja nichts mehr...
 
- direkt nach dem Auspacken: Akku 5-7x komplett entladen und wieder voll aufladen.
- wenn Akku nicht benötigt: rausnehmen
- bei längerer Nichtbenutzung: bei ca. 60% Kapazität in die Schublade
 
Die korrekte Lagerung von Li-Akkus bei nicht benutzen ist, sie trocken und kühl mit einer Ladung von 80-50% außerhalb des Laptops aufzubewaren.
Aber wer macht das schon?

EDIT: eine vollständige Entladung ist für Li-Akkus schädlich, deshalb niemals vollständig entladen! Immer bei etwa 20% an die Steckdose.
 
Das mit dem vom Netz trennen, wenn der Akku voll ist gilt Heute nicht mehr. Moderne Notebooks verfügen über eine intelligente Stromversorgung. Wenn der Akku Voll ist wird er abgeschaltet und der Laptop schaltet unterbrechungsfrei auf Netzstrom um.
Ab und zu mal bis auf 5% entladen und in einem Zug wieder auf 100% laden schadet nicht. Wenn der Akku gelagert wird und lange Zeit nicht mehr genutzt wird, vorzugsweise mit 60% geladener Kapazität lagern.
 
Lithium-Ionen Akkus haben nur eine gewisse Anzahl an Ladezyklen die sie aushalten. Danach sinkt die Speicherkapazität.
 
Benutz das Teil wie du lustig bist. Ratschläge wie "immer voll entladen" vor dem neuen laden gelten bei Lithium-Ion Akkus nicht, der Memory Effekt bestand nur bei Ni-Cd- und Ni-Mh-Akkus.
Ansonsten könntest du versuchen den Akku alle Monate mal zu kalibrieren, das kommt aber auf den Hersteller an ob das nötig ist.
 
also meiner meinung nach, brauchst du meisten tipps nicht, pict bringt das ziemlich auf den punkt.
bei Lithium-Ion Akkus gibts keinen memory effekt mehr, die dinger altern einfach mit der zeit, wie alles andere ^^
ansonsten sollte man sie nicht ständig leermachen, alles unter 10% ist nur für sehr kurze zeit gut, am besten garnicht so weit kommen lassen. (war übrigens schon bei adolfs ubooten so...)
 
...also egal wenn das ding von freitag abend bis sonntag abend am netz hängt?
 
Moderne Akkus sind recht pflegeleicht. Sie altern dafür von selbst aber dagegen kann man nicht viel tun.

Akku im Netzbetrieb raus zunehmen ist absolut nicht nötig da jedes moderne Notebook eine "Überladung" automatisch verhindert.

Vollständig entladen schadet dem Akku und nützt meist überhaupt nichts kann aber ab und zu (alle paar Monate) mal nötig sein falls die Anzeige des Akkustandes nicht mehr stimmt. Das ist aber von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Und steht falls nötig meist irgendwo in der Bedienungsanleitung.
Was Lithium-Ionen-Akkus allerdings überhaupt nicht vertragen ist Hitze. Raumtemperatur oder mal 30 Grad im Sommer sind kein Problem. Direkt neben oder gar auf die aufgedrehte Heizung sollte man einen Akku aber nicht legen.
 
Nein, das ist nicht egal. Wenn der Akku geladen über längere Zeit im Gerät bleibt, entlädt er sich auf natürlichem Wege, bis er irgendwann unter die Schwelle kommt, ab der wieder geladen wird...und zack wird er wieder auf 100% geladen. Habe ein 3810 TZ und bei dem liegt die Schwelle ziemlich hoch, hab ich das Notebook Nachmittags voll geladen und nutze den Akku nicht mehr, wird er am nächsten Tag schon einmal kurz geladen.

Nun sagen einige Quellen, dass das dem Akku nichts ausmachen würde, meine Erfahrung ist aber eine andere, bei meinem HP-Notebook hats den Akku dadurch, dass er immer beim Netzbetrieb im Gerät verblieb, extrem schnell runtergenudelt. Und das, obwohl er nach dem erreichen der 100% auch abgekoppelt wurde. :rolleyes:
 
rs4 schrieb:
den Unterschied wird du nicht merken.

Das ist (besonders so pauschal) nicht richtig.
Zwei Dinge können die Alterung der Li-Ion Zellen extrem beschleunigen: Wärme und hohe Zellspannung.
Das Rausnehmen des Akkus hat nichts mit der Ladeschaltung zu tun. Es geht dabei darum hohe Temperaturen im Gerät und den ständigen hohen Ladezustand zu vermeiden.
https://www.computerbase.de/forum/threads/asus-eeepc-1005p-netzbetrieb.739519/
In diesem Thread (Beitrag Nr.8) habe ich schonmal geschrieben, wie katastrophal sich diese Faktoren Auswirken können.

Ich zitiere mich mal selbst *g*

Eine mit 40% bei 25°C geladene Zelle hat nach einem Jahr Lagerung noch eine nutzbare Restkapazität von 96%, eine mit 100% geladene Zelle nur 80%.

Im Netbook mag das noch gehen, aber bei hohen Zelltemperaturen in leistungsstärkeren Notebooks sieht das schon schlimmer aus.
Lagerung bei 40°C nach einem Jahr:
40% Ladung -> 85% Restkapazität
100% Ladung -> 65% Restkapazität (!!!)
100% Ladung bei 60°C -> 60% Restkapazität nach 3 Monaten
(Zahlen entnommen von batteryuniversity.com)


Es ist sicher eine Frage wo im Gerät sich der Akku befindet und wie groß die Verlustleistung ist.
Da du eine recht potente Kiste hast, würde ich mir das gut überlegen. Zumindest wenn du lange was von dem Akku haben willst.

Grüße,
David
 
Schädliches Über- oder Unterladen verhindert die im Akku eingebaute Ladeelektronik (sofern der Akku im Laptop ge-/entladen wird).
Wie lange ein Akku hält ist nur von seiner Qualität abhängig.
 
@mdave: Guter Hinweis. Das hatte ich in meinem Post vergessen. Natürlich sollte der Akku auch im Notebook nicht zu warm werden.
Die Gefahr lässt sich aber ganz gut abschätzen wenn man den Akku nach einiger Zeit "normalen" Betrieb raus nimmt und die Temperatur fühlt.

@pjack: Das ist durchaus nachvollziehbar. Grundsätzlich gebe ich dir auch recht. Allerdings wirkt sich das von Modell zu Modell unterschiedlich aus. In wie weit sich das in der Praxis auswirkt hängt wohl auch von der sonstigen Nutzung (viel/wenig Akkubetrieb etc.) des Notebooks ab.

Wie gesagt der Verschleiß ist natürlich und hängt aber auch von der Qualität des Akkus ab. Wenn die Qualität schlecht ist, wird er schnell das zeitliche segnen. Auch wenn man ihn noch so gut behandelt hat.
Beispiel: Mein fabrikneues Dell E6400 wurde mit einem Akku geliefert der nach einem Tag bereits über 30% seiner Kapazität eingebüßt hatte. Der Akku wurde vom Dell-Support auch anstandslos getauscht. (Auffällig war aber der erste Akku war Made in Korea" der einwandfreie Tauschakku ist "Made in Japan". Das kann was heißen, muss es aber nicht. ;))
 
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