Firtzbox oder Workaround ?

YomDom

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Hallo,

wir werden nächsten Monat umziehen:

Aktuell komme ich von Vodafone Kabel mit der VF Station, im neuen zu Hause gibt es aber Glasfaser :love:

Jetzt ist die Frage wie ich den Spaß am Besten
a) als WLAN verfügbar mache und
b) mir entsprechende LAN Anschlüsse zur Verfügung stelle

Aktuell sieht es so aus, dass die Glasfaser im Keller ankommt und dort mit einer Art Hausanschluss auf Ethernet konvertiert wird (die nenne das Netzabschluss)

Diese Ethernet Kabel gehen dann jetzt (durch uns verlegt / 2 Stück) unters Dach und von dort erstmal nicht mehr weiter (CAT Verlegekabel).

Grundsätzlich sollen von hier 2 Dosen im Wohnzimmer versorgt werden, in mein "Büro" soll dann ein drittes Kabel über einen anderen Weg verlegt werden und hier soll eine weitere Dose her an die dann der Router bzw. AP kommt.

Erst dachte ich an eine Fritzbox, wobei mich hier der Preis der 7590AX (wegen WIFI6) doch abschreckt :D

Jetzt ist die Frage: kann ich das auhc über nen Gigabit Switch mit bspw nem Unify Wifi6 Lite aufbauen und hätte das selbe Ergebnis bei ca. 50% Kosten ?

Ziel ist es, die Wohnung (ca 120qm) zuverlässig mit stabilem Wlan zu versorgen, gut wäre, wenn das nicht mit der Haustür abschließt sondern auch noch bis in den Garten reicht. Die "wichtigen" Endgeräte (TV, XBOX, PC) sollen per Kabel angebunden werden, daher auch die Planung der Dosen.
 
So ganz kann ich Deiner Beschreibung noch nciht folgen. In der Regel kommt ja der Router an das Netzabschlussgerät. Von dort aus erfolgt dei Weiterverteilung. Wenn Du den Router ins Wohnzimmer stellen möchtest, dann müssen von dort aus ja alle anderen Geräte versorgt werden.
 
Du hast da einen Glasfaser-Ethernet-Wandler/Gf-Modem/ONT unten hängen. Dahinter kannst du dann irgendeinen Router anschließen, der den Internetzugang via Ethernet/Netzwerk (und nicht via DSL oder Koax) akzeptiert. Die FritzBoxen können das, wenn man sie auf "externes Modem" einstellt, da geht dann aber einer der LAN-Ports flöten.

Ein nackter Switch geht da nicht, weil irgendjemand muss sich noch einwählen und die IP-Adressen in deinem Netzwerk verwalten, das macht ja der Router.

Ich würd nach einer gebrauchten 7490 oder wenns ohne Telefon sein kann 3490 oder 4040 schauen, die auf den Dachboden stellen und dann im "Büro" einen seperaten Access Point hinstellen, wenn das für WLAN reicht.

Bei deinem großen Gebäude könnten aber auch mehrere AP sinnvoll sein, da fehlen dann aber noch Kabel, oder?
 
YomDom schrieb:
Diese Ethernet Kabel gehen dann jetzt (durch uns verlegt / 2 Stück) unters Dach
Das ist schon mal nicht gut gelöst. Besser wäre es, wenn die Kabel von einem zentralen Punkt aus, am besten einem Verteilerschrank mit Patchfeld, Router und Switch, unten im Keller in der Nähe des ONT, sternförmig einzeln in die jeweiligen Räume nach oben verteilt werden würden! Ich rege dringend an, die bisherige Struktur nochmal grundlegend zu überdenken und neu zu planen!

Außerdem ist es noch wichtig, ob Du auch Festnetztelefone nutzen möchtest.
 
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Ah ich kann also nicht das ‚uneingewählte‘ signal verlängern ? Sonst bräuchte ich an jeder Dose nen eigenen Router ?

Demnach würde ich das Kabel einmal von unten übers Dach in mein Zimmer legen, dort über nen grösseren Switch laufen lassen und dann an die Dosen gehen ?

@Dr. McCoy ich habe da unten nicht den Platz für die Installation und will wegen 2 bzw 3 Dosen ungern den Aufwand mit patchpanel Etc betreiben.

Festnetz ist nicht mein Dreh und Angelpunkt. Wenn das zufällig mit vorhanden ist würde ich es vllt anschließen, wenn nicht ist das kein Verlust.
 
Wie schon gesagt, gehört der Router an eine zentrale Stelle, von wo aus alle Kabel abgehen. Im Idealfall sogar gleich am Netzabschluss.
Alternativ kann er natürlich auch auf dem Dachboden installiert werden und dann von dort aus alle Kabel versorgen, wenn vier Dosen ausreichen. Sonst wird dort noch ein Switch benötigt.
 
Du kannst deine Vernetzung ja nutzen, also vom Glasfaser Modem hoch auf den Dachboden.
Da verbindest du das einfach durch (quasi verlängern) z.B. in das Wohnzimmer mit dem Router.

Vom Router kannst du dann überall hin gehen auch wieder hoch zum Dachboden (mit einem weiteren Kabel) und dort einen Switch einsetzen um weitere Räume zu versorgen.

Ansonsten einen Router z.B. eine Fritz!Box 4040 unten an das Glasfaser Modem anschliessen.
Dann per LAN hoch auf den Dachboden in einen Gigabit Switch gehen.

Dann brauchst aber ggf. auf dem Dachboden oder in den einzelnen Räumen noch einen extra Access Point z.B. einen Fritz!Repeater der per LAN angeschlossen ist wenn das WLAN vom Router am Glasfasermodem nicht alles versorgt.
 
YomDom schrieb:
und will wegen 2 bzw 3 Dosen ungern den Aufwand mit patchpanel Etc betreiben.
Du willst aber sicher auch noch WLAN haben, über die ganzen Stockwerke, oder nicht? Dazu brauchst Du ebenfalls noch Zuleitungen via LAN, um dort jeweils Accesspoints anzuschließen. Mit einem WLAN-Router alleine wirst Du kein ganzes Haus vom Keller bis zum Dachboden zuverlässig mit WLAN versorgen können!
 
YomDom schrieb:
Ah ich kann also nicht das ‚uneingewählte‘ signal verlängern ?
Richtig, kannst du nicht.
YomDom schrieb:
Sonst bräuchte ich an jeder Dose nen eigenen Router ?
Nein, es kann pro Anschluss nur einen Router geben. Der braucht dann eine Direktverbindung zum ONT/Netzabschluss.
YomDom schrieb:
Demnach würde ich das Kabel einmal von unten übers Dach in mein Zimmer legen, dort über nen grösseren Switch laufen lassen und dann an die Dosen gehen ?
Du könntest das Kabel von unten in dein Zimmer legen, dort den Router (!) hinstellen und dann an die Dosen gehen. Wenn du den Platz und die Kabel hast kannst du hinter den Router auch einen Switch hinstellen.

Alternativ unten neben dem Netzabschlss FritzBox (oder was bei dir dann Router wird) an die Wand dübeln, RJ45-Aufputzdose für das eine Kabel daneben und fertig. Vermutlich ist die FritzBox zwecks WLAN dann aber schlecht positioniert (->Access-Points nötig) und du müsstest den Switch auch noch irgendwo unterbringen.
 
Also Router in den Keller,
Rj45 aufs verlegekabel crimpen,
Kabel verlegen und Dosen versorgen,
Accesspoint an strategische Stelle
 
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YomDom schrieb:
Also Router in den Keller,
Kann. Ein Muss ist das in diesem Fall nicht, aber da wären wir halt wieder bei dem Punkt einer klaren sternförmigen Verteilungsstruktur.

YomDom schrieb:
Rj45 aufs verlegekabel crimpen,
Das ist das nächste, was zu kritisieren wäre. Bitte stattdessen eine CAT.6 Dose verwenden und ausgehend von dort dann Patchkabel verwenden. Tipp: Fertige Dir eine Zeichnung (Verlegeplan) an, in welchen Zimmern was benötigt wird, wo Dosen gesetzt werden, wo Accesspoints platziert werden können.

Wenn dieser Plan steht, kaufst Du ein.
 
Du brauchst ein Ethernetkabel von dem Glasfasermodem im Keller zu einem Router deiner Wahl.
Von dem Router aus geht es dann weiter in alle Räume. Hinter den Router kann selbstverständlich ein Switch angeschlossen werden, falls die Anzahl der Ethernet-Ports am Router nicht ausreicht.
Der Router kann ruhig ein DSL-Modem enthalten, solange der Router in einen "nur Router"-Modus geschaltet werden kann. Fritzboxen können das in der Regel.
Für WLAN empfiehlt es sich in jedes Stockwerk vom Router ausgehend über weitere Kabel Access-Points anzubringen, wenn du im gesamten Gebäude WLAN haben willst.

Glasfaseranschluss/-modem ->
per Ethernetkabel in einen Router deiner Wahl ->
vom Router ausgehend (evtl. über einen Switch) per Ethernetkabel in jeden Raum, der mit Internet versorgt werden soll. Und evtl. per Ethernetkabel an einen oder mehrere Access-Points.

PS: Bitte keine RJ45-Stecker auf Verlegekabel (starre Adern) crimpen, es sei denn du nimmst geeignete Stecker, wie z.B. https://www.amazon.de/dp/B08QRB2CKX/ o.ä.
Korrekterweise nimmt man dafür Keystone-Module, auf die man die Verlegekabel auflegt. Und ein entsprechendes Patchpanel und/oder Dosen für Keystone-Module.
 
Zuletzt bearbeitet:
also ne Dose nach unten - damit kann ich aber ohne patchpanel auch nur eine Dose oben versorgen ?

Sorry - bin da der absolute Neuling und will nur funktionierendes Internet 😂

Gibt es denn grundsätzlich Empfehlungen für Router und / oder Accesspoints ?
 
YomDom schrieb:
Ah ich kann also nicht das ‚uneingewählte‘ signal verlängern ?

rezzler schrieb:
Richtig, kannst du nicht.

Doch, das geht. Du kannst es mit einem Kabel über Dosen und Patchfeld weiterleiten. Du kannst es NICHT über einen Switch weiterleiten.
So klappt es bei mir jedenfalls. Der ONT ist unten im Versorgungsraum, das Patchfeld auf dem Dachboden und die Fritzbox im Büro im ersten Stockwerk.
 
Du musst verstehen das du vom Glasfaseranschluss erst mit einem Ethernetkabel in einen Router musst.
Erst hinter dem Router wird das Internet auf die Räume usw. verteilt.

Der Router kann auch in den Keller. Dann brauchst du aber ziemlich sicher einen oder mehrere Access-Points, für WLAN im Gebäude.
Und vom Router aus kannst du mit einem Ethernetkabel auch zunächst in einen Switch gehen und von dort aus in alle Räume weiterverteilen.
 
sthyen schrieb:
Der ONT ist unten im Versorgungsraum, das Patchfeld auf dem Dachboden und die Fritzbox im Büro im ersten Stockwerk.
Dann muss aber auch wiederum ein Kabel von der FRITZ!Box zurück zum Patchfeld auf den Dachboden und dort ein Switch installiert werden. Kann man sich sparen wenn man die Sternverkabelung gleich vom Router aus macht.
 
Klar, da hast du recht. Aber grundsätzlich geht es ;)
 
YomDom schrieb:
also ne Dose nach unten - damit kann ich aber ohne patchpanel auch nur eine Dose oben versorgen ?
Du kannst das Kabel oben dann auch, zusammen mit den anderen auf ein Patchfeld auflegen. Wichtig ist nur, das das Kabel durchgeht.
YomDom schrieb:
Gibt es denn grundsätzlich Empfehlungen für Router und / oder Accesspoints ?
Router ist FritzBox nicht das schlechteste. APs kenne ich mich zu schlecht aus.
sthyen schrieb:
Doch, das geht. Du kannst es mit einem Kabel über Dosen und Patchfeld weiterleiten.
Das meinte ich doch auch :) Aber man kanns nicht an einen Switch hängen und dann haben alle dort angeschlossenen Geräte Internet.
 
Na ja, jetzt liegen zwei Netzwerkkabel vom Keller bis unters Dach.
Wo er den Router anschließt, im Keller oder unter dem Dach ist relativ egal, solange er sich vorher überlegt wie es dahinter mit der übrigen Verkabelung weitergehen soll.
 
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