Frage: Keine M.2/M-Key Schnittstelle Gigabyte GA-Z77X-UD5H?

Blau&Gruen

Lt. Commander
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Sehe ich, das richtig, dass mein altes GA-Z77X-UD5 Board keine M.2/M-Key Schnittstelle besitzt? Ich habe mir überlegt, ob ein Upgrade auf ein 1TB Laufwerk mit Kingston A2000 in Frage käme, das mit recht hohen read/write Raten beworben wird. Aber wahrscheinlich liegt das bei dem Board nicht drin oder?
 
Die kamen bei Intel erst mit dem 90er Chipsatz. Und da auch nur mit PCIe 2 angebunden.

Wenn Du von der M.2 nicht booten willst, dann kannst Du auch einen PCIe-M.2 PCIe Adapter nehmen. Aber booten kann Dein Board von einer NVME nicht.
 
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Zitat von Blau&Gruen:
Sehe ich, das richtig, dass mein altes GA-Z77X-UD5 Board keine M.2/M-Key Schnittstelle besitzt? Ich habe mir überlegt, ob ein Upgrade auf ein 1TB Laufwerk mit Kingston A2000 in Frage käme, das mit recht hohen read/write Raten beworben wird. Aber wahrscheinlich liegt das bei dem Board nicht drin oder?
also mal davon ab: Bin selbst gerade vom H97-Chipsatz auf B550 gewechselt. Habe mir dabei eine Sandisk Extreme Pro (nochmal schneller als deine A2000) eingebildet. Den Unterschied in der Praxis zu meiner vorherigen Samsung Evo 850 merke ich jetzt nicht so krass, als das es mich wegbeamen würde. Der gefühlte Sprung ist also, wie ich es empfinde, nicht so mega wie von einer HDD zur SSD.
 
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@Xechon
Neues Board/System neues Glück. Nicht jetzt. Es tut's ja noch. :)
 
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Zitat von Blau&Gruen:
das mit recht hohen read/write Raten beworben wird
Die dir genau was bringen? Richtig, gar nix, wenn du Spiele spielst, Programme öffnest und Videos kuckst. Bringt aber was, wenn du von NVME Platte 1 auf NVME Platte 2 riesige Datenmengen kopierst. Sonst nicht.
Gerne mal bei Youtube kucken, wie die Unterschiede bei Windows Installation oder Spiele Start bei HDD, SSHD, Sata SSD und NVME SSD. Dann wirst du merken, dass ein Boardwechsel deswegen Unsinn ist.

Wenn eine NVME Schnittstelle da und der Preis für die NVME OK, klar, nimmste mit. Schon alleine deswegen, da die NVME im M2 dann keine Kabel hat.
 
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Warum sollte das Board auch Schnittstellen für Geräte haben, die es damals für den Massenmarkt noch gar nicht gab?
 
Blindvergleich PCIe Gen 4 vs. PCIe Gen 3 vs. SATA:

Ergebnis: Für die Nutzbarkeit komplett wurscht.
 
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und was erhofft man sich von den hohen Lese und Schreibraten ?

wer da nicht Professionell große Video oder Bilddaten hin und herschiebt hat davon nur einen minimalen Vorteil.

 
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M.2 gab es zur Zeit von Z77 noch nicht. Und selbst mit einer SATA SSD die nur mit SATA 2 angebunden ist, hat man keine nennenswerten Nachteile außer beim kopieren von Daten. Und da muss Quelle und Ziel auch die Leistung liefern.
 
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Habe bei mir mit meinen alten GA-EX58-EXTERME den "kryoM.2 evo adapter" mit "950 pro 512GB" laufen.
https://shop.aquacomputer.de/product_info.php?language=de&products_id=3659
Die 950 pro gibt's nicht mehr neu - Müsste man sich gebraucht suchen.

Das ist eine der wenigen (oder die letzte) NVMe SSD die ein leagacy boot rom drauf hat.
Damit kann auch ein altes Borad davon booten.

Damit würde man sich das (wenn überhaupt verfügbar/mögliche) Bios modden spraren oder umständliche Wege mit dem CLONER bootloader vermeiden.

Ob das alles Sinn für Dich macht musst Du entscheiden.
 

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Die Frage war sehr eng gefasst und hinreichend beantwortet mit einer logischen Abzweigung.

Danke nochmals allen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von BlubbsDE:
Die kamen bei Intel erst mit dem 90er Chipsatz. Und da auch nur mit PCIe 2 angebunden.
Bei den ASRock Z97 Extreme 6 und Extreme 9 gab es auch Ultra-M.2 Slot genannte M.2 Slot mit 4 PCie 3.0 Lanes direkt von der CPU, aber generell würde ich bei den Mainstreamplattformen erst ab Skylake (bei AMD AM4) an eine M.2 SSD denken, bei älteren Systeme besser davon absehen.
Zitat von Xechon:
Der gefühlte Sprung ist also, wie ich es empfinde, nicht so mega wie von einer HDD zur SSD.
Das ist klar, weil die Latenz die Musik macht und die ist bei den guten SATA SSDs nicht schlechter als bei den NVMe SSDs, außer den Samsung Z-SSDs und Intels Optane. Die Leute schauen immer auf die maximalen Transferraten und denken scheinbar, bei jedem Zugriff würden die Daten so schnell gelesen, aber dem ist nicht so, bei einem zufälltigen 4k Zugriff sind es bestenfalls so etwa 60MB/s, bei den Optane denn über 200MB/s, wobei das sehr vom System abhängt. 60MB/s sind übrigens 15.000 IOPS und damit kann man sich grob ausrechnen wie viele parallele Zugriffe für die 100.000 oder sogar 500.000 IOPS nötig wären, ebenso wie viele lange und parallele Zugriffe nötig sind um die maximalen Transferraten zu erreichen. CDM bencht in den 6er Version mit 32 parallelen Zugriffen über je 128k und in der 7er mit 8 parallelen Zugriffen über je 1MB, AS-SSD mit nur einem noch längeren Zugriffen kann die maximalen Transferraten aus NVMe SSDs gar nicht rauskitzeln.

Bei Heimanwendern kommen aber selten überhaupt mal 4 parallele Zugriffe zustande und daher sollte man weniger auf die beworbenen Transferraten schauen, die sagen nicht viel über die Performance im Alltag aus und daher schlägt die Intel Optane 905P auch die Corsair MP600 beim Gameloading, obwohl die MP600 eine etwa doppelt so hohe maximale Leserate hat:

MP600_Game_Loading.png


Klar sind die Optane sehr teuer, aber sie zeigen eben gut worauf es wirklich ankommt und das ist die Latenz, die aber eben nicht im Preisvergleich steht und auch in kaum einem Datenblatt einer SSD. Die Latenz der NANDs ist aber so hoch, dass NVMe oder SATA kaum einen Unterschied macht und daher kann eine NVMe SSD gegenüber einer guten SATA SSD einem lahmen Rechner auch nicht Beine machen, wie es eine SSD im Vergleich zu einer HDD kann. Die NVMe SSD sollte daher man eher die Kirsche auf dem Kuchen eines guten Systems sehen und nicht am Rest des Systems sparen um eine NVMe SSD zu verbauen und wenn man sich dann eine NVMe SSD gönnt, dann auch gleich eine ordentliche wie die Intel 970er oder WD SN750 oder eben eine Optane 905P, wenn es nicht auf Geld ankommt.


Zitat von DJManiac:
Habe bei mir mit meinen alten GA-EX58-EXTERME den "kryoM.2 evo adapter" mit "950 pro 512GB" laufen.
...
Das ist eine der wenigen (oder die letzte) NVMe SSD die ein leagacy boot rom drauf hat.
Die 950 Pro sind die einzigen NVMe SSDs von denen man auch Booten kann, wenn das UEFI/BIOS des Rechner keine NVMe Unterstützung hat, die Nachfolger können dies nicht mehr.
 
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@Holt ich habe nicht alles davon verstanden, ABER eine Teil davon. Danke für die Erklärung. Ich sehe meine Sandisk NVMe genau als das an: Die Kirsche, die ich mir gegönnt habe, einfach weil ich es konnte. 🤪😉
 
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Ich habe mir vor kurzem ein neues Setup erstellt und würde jetzt in den Genuss kommen, bei drei Steckplätzen M.2 NVMe auf ASRock Z490 TAICHI nutzen zu können, aber ich betreibe weiterhin SSD SATA 3.0 und alles ist ausreichend schnell.

Zudem sollte man da auch die Preise erstmal purzeln lassen, bevor Speichergrößen von >1 TB erschwinglich werden.
 
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