Frage zu Bafög

Gigakopi: Den Fall hatte ein Freund von mir. Hat 3 Jahre geklappt, dann sind die da irgendwie hinter gekommen und er durfte nachzahlen. Solche Sachen kann man versuchen, braucht sich aber nicht wundern wenn man auf die Nase fällt.

@Partizan: Hast du vor dem Studium gearbeitet (5 Jahre ist hier die Schwelle meine ich, genaue zahlen weiß der Asta) oder bist über 27(?) Jahre alt? Wenn dem so wäre käme auch Elternunabhängiges Bafög in Betracht.

Eine brauchbare und zuverlässige Beratung bekommst du beim Asta oder direkt beim Bafög-Amt. Lass dir die ungefähren Zahlen der Einkünfte deiner Eltern geben und lass die grob drüber rechnen. Mit dem Ergebnis kannst du dann beurteilen ob es dir den Aufwand wert ist.

Alternativen abseits von Bafög und einem bei dir scheinbar durchaus möglichen (Zinslosen) Kredit der (Großeltern) wäre noch der Studienkredit der kfw-Bank. Da du aber schon am studieren bist: Beachte bei denen: Fördersemester meint Fachsemester. Solltest du also mit deinen Klausuren und Creditpoints im Rückstand zum Soll sein ist das auch heikel.
 
Moment, nur damit hier keine Missverständnisse entstehen...

Das Bafög-Amt stresst rum, wenn:

- ich mir ein Auto kaufen will und die mir dazu Verfügung stehende Summe (MEIN Geld) einfach mal an jemand anderen übertrage, damit der die Karre bezahlt -> missbräuchlicher Übertrag von Vermögen
- ich bereits ein Auto habe und die Anrechnung als Vermögen vermeiden will, indem ich das Auto jemand anderem schenke -> missbräuchlicher Übertrag von Vermögen (Verkauf ist selbstverständlich möglich, bringt aber nicht viel, da ich ja dann den Wert behalte, in Form von Geld)

Das Amt stresst NICHT rum, wenn JEMAND ANDERS von SEINEM Geld auf SEINEN Namen ein Auto kauft und mir das anschließend zur Verfügung stellt. Warum auch? Wie ich von A nach B komme, geht das Amt ja nix an, und wenn jemand anders so freundlich ist und mir SEIN Auto dafür zur Verfügung stellt, geht sie das ebenfalls nix an.

Halter, Versicherungsnehmer und Eigentümer eines Fahrzeugs können 3 verschiedene Personen sein. Relevant fürs Bafög ist nur das Eigentum am Auto (da man es in dem Fall ja verkaufen und davon erstmal sein Studium finanzieren könnte bevor man vom Staat Geld verlangt). Das Amt wird zwar immer erstmal dumme Fragen stellen, wenn man als Halter eines KFZ eingetragen ist, aber wenn man durch Kaufvertrag und Zulassungsbescheinigung Teil I (oder II? kA, Fahrzeugbrief) nachweisen kann, dass man nicht der Eigentümer ist, haben sie zu der Sache nix mehr zu sagen. Am einfachsten ist natürlich nachwievor, wenn der Eigentümer auch als Halter eingetragen wird. Nutzen kann die Karre ja trotzdem jemand anders, sollte innerhalb der Familie kein Problem sein, ausser man will vermeiden, dass Papa die Bußgeldbescheide bekommt wenn man mal wieder zu schnell unterwegs war...

Ich habe den Tip eigentlich nur geschrieben, weil Partizan weiter oben meinte, dass für seinen Autokauf "Geld von den Großeltern" zur Verfügung steht. Ich interpretiere das so, dass Oma und Opa Geld gespart haben, damit er sich irgendwann mal ein Auto kaufen kann. Das Bafög-Problem lässt sich umgehen, indem die ihm das Geld nicht einfach überweisen und sagen "so, hier hast du 20k €, mach damit was du willst", sondern das Auto selbst kaufen und es ihm anschließend zur freien Verfügung überlassen (nach dem Studium können sie es ihm dann ja offiziell schenken). Damit ist es nicht sein Eigentum und im Sinne des Bafög nicht "verwertbar".

Achja, bevor ichs vergesse:

Eine brauchbare und zuverlässige Beratung bekommst du beim Asta

rofl! Witz des Jahrtausends, danke für die Belustigung am frühen Mittagmorgen. Dann doch eher beim Studentenwerk nachfragen, da sitzen wenigstens Leute die auch Ahnung haben.
 
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Hier geht es doch nicht darum dem TE ein Studium zu ermöglichen, hier geht es darum das eigene Vermögen zu schützen und sich auf Kosten der Allgemeinheit schön seine Ausbildung finanzieren zu lassen... Manch einer würde "Schmarotzer" dazu sagen...

Sorry da spricht der Neid in mir :-)
Musste gerade an Frank "Grimey" Grimes denken :-)
 
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Kein Bafög bekommen geht sehr sehr schnell, wir waren 3 gleichzeitig Studierende Kinder, Eltern damals nen Haus Kredit am laufen und hohe laufende kosten durch Auto.
Resultat 0€ Bafög und die beiden verdienen nicht extrem gut sondern normal für studierte Leute.

Wenn ich so lese was du zu euren Bedingungen schreibst, du wirst nix bekommen :) .
Grundlegend: netto der Eltern - selbstbehalt irgendwas bei 900€ pp - laufende kosten.
Was jetzt über bleibt darf nicht mehr zur kompletten Finanzierung von dir reichen, die Lücke wird mit Bafög gestopf. Ganz ganz ganz grob überschlagen, kommt aber hin. Davon ausgehend das ihr keine großes Barvermögen habt!
 
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@hanussen
Das ist ja noch nichtmals das große, lächerliche Problem. Nehmen wir an du hast die Ausbildung hinter dir und schon gearbeitet, in der Zeit hast du Geld auf Seite gelegt.
Dein Kumpel in der Ausbilung hat das ganze Geld für die käufliche Liebe und Rum ausgegeben.
Ihr beide habt Eltern, die über die Runden kommen mit ihrem Geld. Ebenfalls seid ihr beide ausgezogen und habt eine eigene Wohnung.

Jetzt wollt ihr beide studieren. Dein Kumpel bekommt sofort Geld, denn er hat ja nichts. Keine Lebensversicherung, keine Rentenversicherung, kein Geld auf Seite gelegt.

DU hast was auf Seite gelegt in eine Lebensversicherung, Rentenversicherung und auf dein Konto damit du nicht direkt aufs Gesicht fällst falls was ist. DU bekommst kein Bafög weil du zuviel Vermögen besitzt.

Und wer von den beiden wurde nun, umgangssprachlich, verarscht? Und der Kumpel ist kein Schmarotzer weil er es in Anspruch nimmt? Nur bei ihm hat man dann Verständnis, weil er hat ja jetzt nichts mehr...
 
redsector schrieb:
rofl! Witz des Jahrtausends, danke für die Belustigung am frühen Mittagmorgen. Dann doch eher beim Studentenwerk nachfragen, da sitzen wenigstens Leute die auch Ahnung haben.

OK, darüber kann ich aus eigener Erfahrung lachen. Sachbearbeiter 1 hatte für den Höchstsatz als Baföganspruch berechnet. Als ich dann ne Woche später mit allen Unterlagen die Nr. 1 haben wollte wieder da war kam ich zu Sachbearbeiter Nr. 2. Dieser hat die Unterlagen geprüft und mich gefragt weswegen ich mir die Mühe mache die überhaupt einzureichen. Baföganspruch von knapp 22€ wäre alles womit ich rechnen könnte. Daraufhin zu Sachbearbeiter 3 und der kam auf unter 10€.
Alle hatten wohlgemerkt die exakt die selben Zahlen und Angaben.
Das war wirklich geballte Kompetenz und alle hatten eine ungefähre Ahnung warum sie ihren Job haben...

Edit:
@Onkelhitman: Darüber dass das System krankt muss hier glaube ich keiner informiert werden. Das einfachste wäre wirklich jedem Bafög zu gewähren der Studieren oder sich sonst wie weiterbilden will. Angeblich haben wir ja heute schon zu wenig Akademiker, da kann es doch nicht Sinn der Sache sein einer nicht unerheblichen Menge Leute finanzielle Steine in den Weg zu legen.
Je nachdem welchen Statistiken man glauben möchte finanziert jeder erfolgreiche Abgänger einer Uni/FH die Kosten für sein Studium durch das mehr an Steueraufkommen im Vergleich zu einem Facharbeiter.
Andere Statistiken sagen: Absolventen kosten die Allgemeinheit nur Geld. Übertrieben ausgedrückt.
 
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Angeblich haben wir ja heute schon zu wenig Akademiker, da kann es doch nicht Sinn der Sache sein einer nicht unerheblichen Menge Leute finanzielle Steine in den Weg zu legen.

Ich sage einfach mal dass ein großer Teil der Studenten eh genug Geld hat und das ganze jammern auf hohem Niveau ist.


Iphones, Autos, eigenen Wohnung, Urlaub etc. Manche Studenten ziehen da was den Konsum angeht locker an manchen Azubis vorbei.

Es kann auch nicht Sinn der Sache sein einen Teil der Bevölkerung zu verarschen nur weil sie nicht zu blöd sind mit Geld umzugehen und sich eben was angespart haben.

Daher sollte man entweder jedem Bafög gewähren oder niemanden. So wies jetzt ist ist es beschiss. Manche Studenten haben "reichere" Eltern als andere, haben dann aber dennoch finanziell weniger Mittel zur Verfügung als mancher Bafög Empfänger wo die Eltern beide auf der faulen Haut liegen.

Und dann immer noch das rumgestöhne dass man ja noch 50% zurückzahlen muss. Da gibt es dann auch noch einen nicht unerheblichen Teil der Studenten die sich selbst dadurch betrogen fühlen obwohl sie schon 50% in den Arsch geblasen bekommen haben.

Finds auch zu geil bei Facebook wenn man dann mitbekommt wie manche sich von ihrem Bafög Geld Fahrräder, Urlaub oder mal nen Sportwagen übers Wochenende ausleihen von dem Geld.

Aber so ist das eben "hilfe ich bin zu blöd dafür mit Geld umzugehen und hab nie was angespart, wer zahlt mir nun dies und das?" Genau so bescheuert wie die LEute die Kinder bekommen müssen, sich es aber gar nicht leisten können dann aber meinen irgendjemand müsse das nun alles bezahlen.


Ich finds net gut was der TE macht bzw. vorhat. Aber andererseits bescheißt der Staat die meisten von uns die einer normalen Arbeit nachgehen eh wo es nur geht sodass er, der Staat, schon förmlich danach Streit beschissen zu wissen. Wer nicht bescheißt, wird beschissen.
 
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@Onkelhitman
ich habe tatsächlich vor meinem Studium gearbeitet und ich war der Depp der sein Studium damit und mit einer Werkstudententätigkeit finanziert hat... meine Eltern waren auch nicht reich genug um sich arm zu rechnen, also keinen Cent Bafög, dafür 500 Euro Studiengebühren pro Semester... Mir ging es nicht schlecht, trotzdem durfte ich mit ansehen wie Leute die finanziell wesentlich besser gestellt waren als ich trotzdem Bafög abgegriffen haben...

Aus diesem Grund sprach oben wohl der Neid, bzw. die deutsche Mentalität "was ich nicht bekomme soll auch kein anderer haben" aus mir :-) Fragt doch mal Mitarbeiter in eurem Betrieb ob sie eine Gehaltserhöhung annehmen würden wenn im Gegenzug die Kollegen eine NOCH größere Gehaltserhöhung bekommen würden....
 
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Finds auch geil, da wird trotz ordentlich Eigentum, angesparten Geld der Großeltern etc. noch überlegt, Hilfe vom Staat für den Lebensunterhalt als Student zu beantragen - nice, Schmarotzertum vom feinsten. Immer nur nehmen, aber nix geben. Lieber ein fettes Auto kaufen statt nen Jahr auf staatliche Hilfe zu verzichten.

Das schlimme ist: Fast jeder von uns Moralaposteln würde sich in der Situation genauso verhalten.
 
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JaeMcBean da ist der Staat aber auch Mitschuld.

Ich persönlich sehe es auch nicht ein wieso ich von meinem angesparten Geld was nehmen soll, weil ich eben gearbeitet habe und mein Geld nicht für jeden Scheiß ausgegeben habe, wo andere einfach nur zu blöd waren mit ihrem Geld richtig umzugehen.

Ich sehe das auch in meinem Bekanntenkreis wo trotz ca. gleichen finanziellen Verhältnissen der eine halt ständig blank ist, weil er wenn er Geld in die Finger bekommt es sofort ausgibt und der andere spart halt und soll dann dafür im Nachteil sein?

Das mit dem Bafög ist nunmal der größte Beschiss. Fair wäre es jedem die gleichen Mittel zur Verfügung zu Stellen, so brauch sich am Ende auch niemand dann beschweren.

Aber wo ist bitte schön da die Gerichtigkeit wenn ich neben dem Studium malochen gehe, mein Kolege am Wochenende saufen, und trotzdem haben wir dann in etwa monatlich das selbe Geld zu Verfügung?

Die Neider gibts halt immer. Weil der eine paar Jahre auf Urlaub verzichtet hat und sich dafür nen schickes Auto gekauft hat ist er gleich "reich" und der Kerl der während des Studiums umbedingt 2mal pro jahr in den Urlaub fahren muss ist ja angeblich so arm dran weil er merkt dass er nun umbedingt auch gern einen fahrbaren Untersatz hätte, aber nix groß angespart hat, weil er einfach zu blöd dazu gewesen ist und dann soll die Allgemeinheit ihm natürlich wieder unter die Arme greifen.

Wenn die Leute ihr Bafög Geld für Urlaub, Suff, Party, Hobbies ausgeben so finde ich das nicht weniger verwerflich als das was der TE vor hat.

Wie schon geschrieben habe auch so einen Fall bei einem Bekannten erlebt: Bafög ist nun durch. Wird sich erstmal nen teures Moutaninbike gekauft für 1500euro.

Beim Bafög bescheißen die meisten doch eh, ist mein Eindruck.

Mir ging es nicht schlecht, trotzdem durfte ich mit ansehen wie Leute die finanziell wesentlich besser gestellt waren als ich trotzdem Bafög abgegriffen haben...

Es ist doch egal obs einem nicht schlecht geht. Ich finde es einfach nicht gerecht. In meinen hat jemand der Neben dem Studium noch arbeiten geht einfach belohnt zu werden dadurch. Sprich er leistet etwas extra, also hat er auch mehr Geld verdient
 
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Vermutlich denken viele auch nicht dran, dass man nun doch einen ggf. nicht ganz unerheblichen Darlehnsteil zurückzahlen muss.

Sicherlich ist BAföG ein Kreditschnäppchen. Insbesondere im Zusammenhang mit der Finanzierung damaliger Studienbeiträge und den Kappungsgrenzen. Kann man noch die Abzüge durch schnelles Studium und Rückzahlung auf einen Schlag nutzen wirds noch besser. Das weiss man aber auch nicht vorher. Am Ende stottert man dann vllt doch das Darlehen lange ab.

Trotzallem ist der zurückzuzahlende Höchstbetrag von, je nach Bundesland, 10000-15000 Euro nach dem Studium nun doch kein Pappenstil.

Nun ist natürlich die Frage wieweit man sich als wohlhabender armrechnen kann und wieviel BAföG am Ende rauskommt. Den Höchstsatz wird sich da wohl kaum einer ergaunern können und je weniger man kriegt, desto geringer wird die Ersparnis durch die Kappungsgrenzen.

Wer sich von Anfang an ohne Kredite sein Studium finanziert und sparsam lebt war dann hinten raus während des Studiums vllt doch nicht so "blöd" oder benachteiligt im Vergleich zu jemandem, der sich mit BAföG verschuldet und das Geld für Luxus verjuxt.
Letztlich ist z.B. das Bike für 1500 Euro so auch nur "auf Pump" gekauft. Wenn auch zu geschenkten Konditionen (verglichen mit normalen Krediten).
 
Dennoch ist es nicht korrekt MR. FReeZe.

So muss der sparsamme die vollen 1500euro berappen. Derjenige der es durch Bafög finanziert aber hat schlappe 750euro geschenkt bekommen.

Wenn da jemand sein Vermögen nun verstecken will ist das sicherlich nicht weniger verwerflich als das Befög Geld für Luxusgüter auszugeben. Und auch Urlaub/Auto etc sehe ich im Studium als Luxus an.

Wer sich von Anfang an ohne Kredite sein Studium finanziert und sparsam lebt war dann hinten raus während des Studiums vllt doch nicht so "blöd" oder benachteiligt im Vergleich zu jemandem, der sich mit BAföG verschuldet und das Geld für Luxus verjuxt.

Angenommen du hast 2 Personen. Bei beiden verdienen die Eltern gleich viel sind gleich "arm/reich"

Der eine bekommt Bafög, der andere nicht weil er sagen wir 10.000euro angespart hat.

Wo soll das ganze da nun gerecht sein dass der eine von seinem ersparten Geld zerrt?

Trotzallem ist der zurückzuzahlende Höchstbetrag von, je nach Bundesland, 10000-15000 Euro nach dem Studium nun doch kein Pappenstil.
Und? Der andere hat die doppelte(!!) Summe an Geld ja auch schon aufbringen müssen im Verlauf des Studiums. Sorry aber da habe ich echt kein Mitleid, bei den meisten jedenfalls nicht.

Das der eine zum Schluss Schulden abbezahlen muss und der andere nicht hat nicht zwangsweise was mit Schicksal zu tun, sondern in vielen Fällen ist das ganze auch einfach nur mal ein Ergebnis davon dass man eben auf bestimmte Dinge nicht verzichten wollte und jetzt einfach dafür die Rechnung zahlt. Und DAFÜR ist die betroffenen Person ganz alleine für verantwortlich. Keine zwingt einem während des Studium sich ein Auto zu kaufen, eine Mietwohnung zu beziehen alleine, ein teures Hobby zu unterhalten, Urlaub, mehrmals die Woche Party etc.

Wenn ich mehr Geld habe so ist mir das auch nicht zugeflogen, sondern die meisten dürften auch ihre Freizeit dafür geopfert haben.
 
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ich finde das auch unter aller sau. da wird sogar gepostet dass die eltern ein haus im ausland und 3 autos haben. und trotzdem willst du geld vom staat haben, für welches anderer menschen schweiß geflossen ist.

Shame on you. mehr kann ich dazu nicht sagen.
 
Bogeyman schrieb:
Dennoch ist es nicht korrekt MR. FReeZe.
Natürlich nicht. Ich wollte das auch nicht gut heissen. Mich regt diese Mitnahmementalität auch auf.

Bogeyman schrieb:
Und? Der andere hat die doppelte(!!) Summe an Geld ja auch schon aufbringen müssen im Verlauf des Studiums. Sorry aber da habe ich echt kein Mitleid, bei den meisten jedenfalls nicht.

Eventuell hast du mich falsch verstanden. Ich habe für den Fall, falls man das Geld für sein Luxusproblem ausgegeben hat, auch kein Verständnis.
Ich wollte damit nur sagen, dass man die Rechnung am Ende nicht vergessen sollte, wenn man heute BAföG aus Juxx und Dollerei beantragt. Grade wenn man nicht viel BAföG bekommt relativiert sich ja die Ersparnis immer mehr. Auch wenn man durch BAföG sehr viel Geld geschenkt bekommt, bleibt nach der langen Zeit am Ende ein Schuldenberg den man abtragen muss. So gewiss ist die Zukunft nun auch nicht zwigend. So sollte man sich überlegen, ob man nicht solche Schulden besser vermeiden sollte, wenn man nicht zwigend drauf angewiesen ist.
Ich habe die Vermutung das manche Leute da nicht recht dran denken. Auch wenn es ein perfekter finanzieller Deal ist.
Wenn man die Lücken nutzt kann das natürlich niemand verhindern. Mehr als an den sozialen Verstand appellieren kann man da nicht. Ja, dafür ist jeder selber verantwortlich.

Egal wie man es dreht ist der sparsame bzw. Sparer der Dumme. Ich habe auch keine Idee wie man eine ausgewogene Regelung finden soll. Das BAföG bietet natürlich zahlreiche unfaire Löcher.

Hat jemand viel Geld gespart ist es extrem unfair, dass er einen Nachteil hat, bzw. im Vergleich zu denen einen Nachteil hat, die identisch hätten sparen können.
Auf der anderen Seite ist derjenige eben, wie auch immer er nun an das Geld gekommen ist, in den Moment nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen.

Da muss man eben irgendwo eine Grenze finden (insgesamt eine bessere als aktuell). Wie weiss ich aber auch nicht.
 
@max2k3

Lies dir vielleicht noch mal den Eingangspost durch...

@all

Nette Diskussion hier ;) Ich denke ich werde das Thema Bafög ruhen lassen. Der Aufwand und Stress lohnt sich wahrscheinlich nicht sonderlich ...
 
So sollte man sich überlegen, ob man nicht solche Schulden besser vermeiden sollte, wenn man nicht zwigend drauf angewiesen ist.

Ich seh das Problem nicht. Entweder ich greife mir die 50% ab oder eben nicht. Natürlich muss man die nötige Disziplin aufbringen da man ja erstmal das doppelte Geld überwiesen bekommt nicht zu Leben wie ein Rockstar. Aber wer mit Geld umgehen kann für den ist es einfach nur ein Geldgeschenk. Das was man zurückzahlen muss schön auf die Seite legen, danach die ganzen Schulden auf einmal abbezahlen und nochmal paar Prozente erlassen bekommen.

ich finde das auch unter aller sau. da wird sogar gepostet dass die eltern ein haus im ausland und 3 autos haben. und trotzdem willst du geld vom staat haben, für welches anderer menschen schweiß geflossen ist.

Aber andererseits bitte auch an all die Unternehmen und Reichen denken die ständig irgendwelche Schlupflöcher ausnutzen um keine/möglichst wenig Steuern zu zahlen. Bei Hartz4 wird ebenso viel beschissen. Ist hier das gleiche.


Wenn die Eltern reich sind so ist es Aufgabe des Staates sie dementsprechend zu Kasse zu bitten. Sich hier auf das Gute im Menschen zu verlassen ist einfach dumm. Und irgendwelche Schlupflöcher könnte man schließen, dass es soviele gibt ist auch einfach irgendwo gewollt behaupte ich mal.

Ich wäre dafür dass man jeden Studenten die gleichen Mittel zur Verfügung stellt. Wenn die Eltern reich sind (Mittelschicht) so zahlen sie ja automatisch schon mehr Steuern. Also finanzieren sie das Studium dadurch indirekt ja eh schon ihrer Kinder.
 
Zuletzt bearbeitet:
einfach jedem stundeten barfög zahlen wäre so toll gewesen.

dann würde ich mit noch mehr + aus meinem studium rausgehen.


es ist halt ganz einfach so:
manche haben immer geld (und können damit auch umgehen) und andere eben nicht.
und das ganze ist unabhängig vom wirklichen vermögen oder einkommen. diese beiden seiten gibts in jeder schicht.
 
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