FritzBox 5530 - frustrierendes WLAN

obzervatör

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Hallo CB-Experten,

meine FB5530 treibt mich in den WLANsinn.
Die WLAN Abdeckung ist im gesamten Haus ziemlich schlecht, teilweise selbst in unmittelbarer Näher zur FB.

Vielleicht gibt es ja von euch noch ein paar Tipps, was ich noch tun kann.


Zur Situation:
Saniertes EFH aus ca. 1850 mit Holzbalkendecke
EG Ziegelmauerwerk, Innenwände teils aus Porenbeton
OG nur Trockenbau

Glasfaser liegt mit 200 Mbit/s in beide Richtungen stabil an.

Die FB5530 steht aktuell im EG in der Diele auf ca. 2,0m Höhe.
Im OG hängt ein FritzRepeater 2400, angebunden per WLAN. Zwischen FB und Repeater wird 950 Mbit/s angezeigt.

Ein PC im Raum nebenan ist ca. 3 Meter entfernt und empfängt max. 6 Mbit/s. Egal, wie und wo der Router in der Diele platziert wird.
Der TV, welcher als Monitor für den PC dient, empfängt ebenfalls 6 Mbit/s.
Signalstärke max. 50%.

Zwei PC im OG laufen über den Repeater, bekommen aber auch nur max. 6-20 Mbit/s.
Ein vierter PC im EG hängt via LAN an der FB - dort kommen erwartungsgemäß volle 200 Mbit/s Durchsatz an.


Nun habe ich einen uralten TP-Link WLAN-Router hervorgekramt und hinter die FritzBox gehängt. Das WLAN-Signal ist bei allen PCs sofort bei locker 80% mit 30 Mbit/s Durchsatz (mehr kann das alte Ding nicht).

Im Garten und in der Garage ist der WLAN-Empfang quasi bei Null.

Wenn ich die Funkkanäle manuell fixiere, ist die Verbindung im Haus einigermaßen stabil. Bei automatischer Kanalauswahl schwanken die Werte stark und es treten häufig Verbindungsabbrüche auf. Im Grunde unbenutzbar.
Nachbarn gibt es nur zwei (jeweils mehr als 100m entfernt), die ebenfalls ne FB5530 betreiben.


Ist die WLAN Einheit der FB 5530 wirklich derart schlecht??

Bin ernsthaft am überlegen, einen neuen WLAN Router zu kaufen, und das WLAN der FB5530 ganz zu deaktivieren.
 
Router stromlos und reset/neueinrichtung der Geräte hast du bestimmt schon probiert?
Aktuellste Version von FritzOS?
 
Stromlos wird er öfter gemacht. Neueinrichtung nach Reset wurde ihm auch mehrfach angetan. Heute zuletzt.
Endet immer damit, das ich die Kanäle fix zuweisen muss, damit überhaupt irgendwie stabiles WLAN zustande kommt.

Vor ein paar Minuten habe ich provisorisch ein Kabel durchs Treppenhaus zum Repeater gelegt. Damit stabilisiert sich die Verbindung im OG und der Durchsatz ist auf max. 60 MBit/s gestiegen. Nach gewisser Laufzeit reduziert sich der Durchsatz jedoch immer wieder auf max. 30 Mbit/s.

Die Geräte im EG bleiben trotz geringer Entfernung und Trennung durch 360 mm Porenbetonwand in 3m Entfernung unter 10 Mbit/s.

Software ist bei FB5530 sowie auch FR2400 die offizielle V8.20.

So rein Gefühlt hat diese FB5530 einen "Dunstradius" von max. 5 Metern.
 
Was sagen die Logs in der Fritte? Wie sind die Geräte Verbunden 2,5 oder 5GHz, welchen Standard bgn..., welche Wlan Endgeräte, kann die Box irgendetwas abschirmen, ....Etwas mehr Info braucht es schon.

Wenn die Kanäle oft wechseln stört etwas oder alle Kanäle sind schon ziemlich voll. Repater würde ich generell nie per Mesh über das Wlan einbinden - besser ist hier immer ein Kabel direkt zur Box und dann per Wlan weiter
 
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Welchen Durchsatz hast du per LAN an der Fritz!box?

Die 5530 ist eine Einsteiger Box aber so schlecht sollte Sie nicht sein.
 
Die Logs der "Fritte" sind leider dahin, da heute Neueinrichtung.
Generell war jedoch zu lesen, dass ständig Kanäle gewechselt wurden, was oft in Verbindungsverlusten endet.
Die Geräte werden oft umgemeldet (Band-Steering).

Alle Geräte arbeiten sowohl im 2.4 GHz, als auch im 5 GHz Band. Sie wechselten laut Log ständig.
Es handelt sich hauptsächlich um drei Mini-PCs, jeweils mit Intel Wi-Fi 6 AX200 (802.11ax). Dazu noch zwei WLAN-Drucker, die auch ständig raus fliegen.

Seit heute Abend ist der Repeater (weiter Mesh) per Kabel verbunden, was im OG zu einer Verbesserung und Stabilisierung führte. Die Geschwindigkeiten sind jedoch weiter eher gering (30 von 200 Mbit/s).
Ergänzung ()

Per LAN sind tatsächlich dauerhaft volle 200 Mbit/s drin - und das absolut stabil.
 
Seit wann tritt das Problem auf?

Gab es neue Nachbarn?

Irgendwie andere Einflüsse?

Leih dir einen Router von Freunden aus und teste…
 
BFF schrieb:
Schau mal nach wieviel WLAN Netze bei Dir sind in der Umgebung.
https://www.nirsoft.net/utils/wireless_network_view.html

Und stell mal fuer 2.4 und 5 Ghz feste Kanaele ein.

Zwei WLANse in der Umgebung, beide 50-100m entfernt und nur schwach empfangbar.
Feste Kanäle führen überhaupt erst zu stabiler Verbindung. Autokanal verursacht Chaos.

Col. Jessep schrieb:
Seit wann tritt das Problem auf?

Gab es neue Nachbarn?

Irgendwie andere Einflüsse?

Leih dir einen Router von Freunden aus und teste…
Das Problem besteht seit ca. 2 Jahren. War bislang relativ egal, aber die Ansprüche der Kinder steigen jetzt.

Keine neuen Nachbarn, Ein Haus auf der anderen Straßenseite, ein Haus 50 m auf derselben Seite. Ansonsen ringsum Acker.

Siehe oben: uralter TP-Link WLAN-Router läuft stabil mit satter Signalstärke.
 
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Fritz in der Diele und bestimmt auf einem Kleiderschrank und der Decke eingeklemmt. Stell die Fritz auf einen Tisch mit Abstand von 20cm zur Wand oder in einem anderen Zimmer. WLAN wird bei jeder Mauer geschwächt, bei jeder Fliese abgelenkt, bei jedem Stromkabel oder metallblech gestört. Nur lankabel ist zu 100% störungsfrei
 
Du kannst 2 Sachen unabhängig und nacheinander testen:

1. Fritzbox Wlan aus - den Repeater per Lan an die Box und ihn das Wlan mal übernehmen lassen. Gibt es Änderungen , ja welchen...

2. Dein Wlan fest auf 2,4 GHz legen und schauen, wie dann die Verbindungen sind.
 
obzervatör schrieb:
Ist die WLAN Einheit der FB 5530 wirklich derart schlecht??
ich gehe davon aus, das Problem liegt konkret an deiner FB5530, nicht am dem Modell generell.
Ist die gemietet? Falls ja, einfach tauschen lassen.
Falls nicht, selbstständig um Ersatz kümmern.

obzervatör schrieb:
Nach gewisser Laufzeit reduziert sich der Durchsatz jedoch immer wieder auf max. 30 Mbit/s.
Wie misst du den Durchsatz? Mit einem Internet Speedtest?
Differenziere zwischen lokalem Netz und Internet.

Aktiviere auf der Fritzbox iperf und teste damit die Netzwerkgeschwindigkeit.
https://stadt-bremerhaven.de/fritzbox-durchsatz-des-wlan-mit-iperf-messen/
 
obzervatör schrieb:
Ein vierter PC im EG hängt via LAN an der FB - dort kommen erwartungsgemäß volle 200 Mbit/s Durchsatz an.
Das ist schon mal gut. Aber auch der richtige Anfang für einen Weg, die Ursache zu ergründen.
  1. Bitte klemme den TP-Link und den FRITZ!Repeater ab.
  2. Probiere direkt neben der FRITZ!Box ein Smartphone oder Notebook – per WLAN. Schafft das die vollen 200 Mbit/s?
  3. Falls ja, klemme den FRITZ!Repeater an seiner gewünschten Position wieder an.
  4. Probiere direkt den FRITZ!Repeater, aber per LAN-Kabel. Schafft das die vollen 200 Mbit/s?
  5. Falls ja, probiere direkt neben dem FRITZ!Repeater ein Smartphone oder Notebook – per WLAN. Schafft das die vollen 200 Mbit/s?
@h00bi sprach es schon an. Mit der FRITZ!App WLAN kannst Du noch besser messen, denn das verbindet sich direkt mit einem Geschwindigkeitstest auf der FRITZ!Box. Nicht das wir hier zwei Probleme haben, die sich überlagern, also was mit dem Internet-Anschluss vor Ort. Und was mit dem WLAN vor Ort.
obzervatör schrieb:
TP-Link WLAN-Router
Welches Modell (und Hardware-Version) genau? Müsste unten auf den Typenschild stehen. Dahinter eklein „Ver:“. Klappt der auch ohne FRITZ!Repeater? Manche WLAN-Produkte schummeln und senden mit einer Stärke, die eigentlich nicht für uns im EWR sondern für USA, Panama oder Australien vorgesehen sind. Daher ist das immer noch sein Sache.
obzervatör schrieb:
Bin ernsthaft am überlegen, einen neuen WLAN Router zu kaufen, und das WLAN der FB5530 ganz zu deaktivieren.
Du könntest auch ein Set aus zwei/drei FRITZ!Repeater (z. B. 3000 AX oder 6000) kaufen, also das WLAN der FRITZ!Box abschalten, einen FRITZ!Repeater per LAN verbinden und den dann auch als WLAN-Mesh-Basis für den/die anderen FRITZ!Repeater nehmen.
obzervatör schrieb:
Endet immer damit, das ich die Kanäle fix zuweisen muss, damit überhaupt irgendwie stabiles WLAN zustande kommt.
Das bedeutet die 6 Mbit/s waren bereits mit festen WLAN-Kanälen? Mit welchen Kanälen hast Du Erfolg? Bei der FRITZ!Box 5530 Fiber kannst Du offiziell die 160-MHz-Kanalbreite nicht reduzieren. Dadurch landest Du immer im DFS. Hast Du bevorrechtige Nutzer im 5-GHz-Frequenzband, kann das dazu führen, dass nur noch das 2,4-GHz-Frequenzband geht. Kannst Du in „fritz.box → System → Ereignisse → WLAN“ schauen, ob das zutrifft? Kannst Du uns die „Mesh-Übersicht ← Heimnetz ← fritz.box“ posten?

Eine Alternative wäre daher die FRITZ!Box 5590 Fiber mit ihrem Zero-Wait-DFS. Oder noch besser, Du gehst zurück zu einem ONT und der FRITZ!Box 4060 mit ihren zwei Funkmodulen im 5-GHz-Frequenzband.
 
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Ich ahne, woran es liegt. Die Fritz Repeater bauen via 5 Ghz die Verbindung auf. Der alte TP-Link kann nur 2,4 Ghz und erscheint von daher besser.
Also teste mal 5 Ghz abschalten und dann den Repeater via 2,4 Ghz zu verbinden.
Die 5530 macht via 2,4Ghz ax/wifi6. Also sollten dort bei Wifi6 Clients auch 190Mbit netto direkt neben dem Router ohne Hinderniß kommen. Es wird aber zwingend ein freier Kanal benötigt. 20Mhz Kanalbandbreite konfigurieren. Das ist die Einstellung WLAN Koexistenz aktiv, dort Haken rein.
Lade Dir mal auf Smartphone/Tab Fritz App WLAN herunter und teste mal.

Die Datenraten die in der Mesh Übersicht angezeigt werden sind Brutto Werte. Netto sind das dann weniger als die Hälfte.
Wenn die Geschossdecke aus Holz ist ohne Estrich drauf, dann müstest Du recht guten Empfang vom Router im OG haben auch bei 5 Ghz.
Leider haben Altbauten dicke Wände im EG, die auch noch mit Voll-Steinen gemauert sind. Da hat man dann ähnliche Probleme wie bei Beton-Wänden.
 
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chrigu schrieb:
Fritz in der Diele und bestimmt auf einem Kleiderschrank und der Decke eingeklemmt. Stell die Fritz auf einen Tisch mit Abstand von 20cm zur Wand oder in einem anderen Zimmer. WLAN wird bei jeder Mauer geschwächt, bei jeder Fliese abgelenkt, bei jedem Stromkabel oder metallblech gestört. Nur lankabel ist zu 100% störungsfrei
Sie liegt in der Tat auf einem Schrank in 2m Höhe, ca. 80cm unter der Decke.
Aber sie stand schon überall dort, wo das Glasfaserkabel hin reicht (es hängen ca. 150 cm aus der Decke).
netzwanze schrieb:
Du kannst 2 Sachen unabhängig und nacheinander testen:

1. Fritzbox Wlan aus - den Repeater per Lan an die Box und ihn das Wlan mal übernehmen lassen. Gibt es Änderungen , ja welchen...

2. Dein Wlan fest auf 2,4 GHz legen und schauen, wie dann die Verbindungen sind.
Zu 1.) Repeater per LAN an der FB (WLAN in FB aus) sorgt dafür, dass im OG bis zu 60Mbit/s möglich sind. Allerdings stark schwankend und es wird immer 5GHz bevorzugt.

Zu 2.) 2,4GHz only läuft in der Tat stabiler, jedoch max. 20 Mbit/s
h00bi schrieb:
ich gehe davon aus, das Problem liegt konkret an deiner FB5530, nicht am dem Modell generell.
Ist die gemietet? Falls ja, einfach tauschen lassen.
Falls nicht, selbstständig um Ersatz kümmern.


Wie misst du den Durchsatz? Mit einem Internet Speedtest?
Differenziere zwischen lokalem Netz und Internet.

Aktiviere auf der Fritzbox iperf und teste damit die Netzwerkgeschwindigkeit.
https://stadt-bremerhaven.de/fritzbox-durchsatz-des-wlan-mit-iperf-messen/
Die FB5530 habe ich gekauft, noch ist sie 2 Jahre in der Garantie...

Den Durchsatz messe ich einerseits über das Netzwerksymbol in der Kontrollleiste am PC. Hierzu erzeuge ich mittels Dateitransfer oder mit einem Internet-Speedtest Last in der Leitung. Unsere Kisten laufen zu 95% auf Linux.
Mein Telefon mit der FritzWLAN App bestätigt die Werte in der Nähe der PCs.
Ich denke so ein Test dürfte praxisnahe aussagefähig sein.
 

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obzervatör schrieb:
Repeater per LAN an der FB […] 60 Mbit/s
Klingt eher so, als wäre der 2400er kaputt. Bist Du Dir sicher, dass Du in der Web-Oberfläche des 2400er den Modus auf LAN-Brücke geändert hast? In welchem Port ist der 2400er, im LAN1 oder LAN2? Probiere bitte beide. Wenn Du den 2400er ausschaltest und per WLAN über die FRITZ!Box 5530 Fiber gehst, also direkt daneben: Welche Geschwindigkeit bekommst Du?
 
obzervatör schrieb:
Die Geschwindigkeiten sind jedoch weiter eher gering (30 von 200 Mbit/s).
Hört sich ganz nach 2,4 GHz an welches für PCs und Laptops natürlich unbrauchbar ist, besonders im WiFi 4 welches der 2400 in diesem Funk Band nur kann.
Da hilft nur Geräte und/oder repeater näher aneinander zu bringen, so dass eine durchgängige 5GHz Verbindung mit guter signalstärke besteht, und zwar zwischen Endgerät, repeater, und dieser wiederum natürlich auch zur Fritzbox, welche bei dir (5530) leider nur ein mäßiges zwei Antennen Design hat.

Überprüfe doch die signalstärke und das verwendete WLAN Band einmal, diese sollte bei jedem Gerät für brauchbare Verbindungen im 5GHz liegen, und das mit einer signalstärke von mindestens -70 dBm oder besser, und zwar durchgängig, Schwankungen höchstens Richtung besser.

Stationäre Geräte aber noch besser um jeden Preis verkabelt werden, dann hat man natürlich gar keine Probleme und Schwankungen mehr.
 
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norKoeri schrieb:
Klingt eher so, als wäre der 2400er kaputt. Bist Du Dir sicher, dass Du in der Web-Oberfläche des 2400er den Modus auf LAN-Brücke geändert hast? In welchem Port ist der 2400er, im LAN1 oder LAN2? Probiere bitte beide. Wenn Du den 2400er ausschaltest und per WLAN über die FRITZ!Box 5530 Fiber gehst, also direkt daneben: Welche Geschwindigkeit bekommst Du?
Wenn 5530 und der 2400 im selben Raum sind, funkt alles perfekt und maximal. Auch Endgeräte im selben Raum haben dann maximalen Durchsatz.

Der 2400 sendet im Flur im OG auch perfekt, sobald man den Raum wechselt, bricht die Signalstärke rapide ein.
Die Wände im OG sind Trockenbau, Metallständerwerk, 12mm OSB + 1x Rigips von jeder Seite.
Die Geschossdecke sind Holzbalken 300x160 + 25mm OSB + Bodenbelag, dazwischen Dämmung, von unten Rigips an Metallprofilen.

Für die FB5530 sowie auch für den R2400 ist das wohl einfach zu viel.


Mir ist das ganze Herumgemesse jetzt zu viel geworden. Es soll einfach nur solides WLAN laufen. Es braucht keine 200 MBit/s, aber stabil soll es sein und für 4k-Video reichen. Dafür ist das alles zu viel Theater, denn folgendes:

Ein steinalter TP-Link 1043ND sendet fröhlich mit 60-90% Signalstärke in jede Ecke des Hauses, selbst in die Garage und in den Garten. Der Durchsatz ist sofort stabil bei mind. 30 Mbit/s, meistens viel mehr.
Der alte Klumpen ist out-of-the box einfach stabil und verlässlicher als das Fritz-Geraffel.
Die FB5530+2400 Kombi hingegen schafft nur im selben Raum mehr als 45% Signalstärke.

Außerdem: ich hab irgendwann ne ranzige, völlig verquarzte FB7590 geerbt. Das Dingens stinkt zwar zum Himmel, sendet aber fast so gut wie die TP-Link-Gurke.

Heißt unterm Strich: Die FB5530 ist WLAN-technisch einfach nur ne schlechte Nervensäge. Zumindest in diesem Haus. Der Repeater ist ja nur hier eingezogen, weil die FB5530 so schlechtes WLAN hat.
Mit TP1043ND oder FB7490 ist der Repeater gar nicht notwendig.

Fazit: die FB5530 fungiert künftig als GlasfaserModem, sonst nix.
Das EG ist komplett Cat7 verkabelt - nur ungenutzt. Das ändert sich.
Ins OG zu den Kindern ziehe ich nun auch Cat7 durch ein vorhandenes Leerrohr bis zum Dachboden.
Brauche halt dann noch nen Switch.

Für die doofen Telefon-Dinger habe ich einen neuen TP-Link Archer AX55 geordert. Der hat sogar einen USB-Port für ein Netzlaufwerk. Wenn der genauso unbeeindruckt durch die Bude funkt, wie der uralte 1043ND, dann darf er bleiben.
Das Thema Fritz wäre dann hier Geschichte.

Drückt die Daumen und vielen Dank für alle Tipps und Hinweise!
Früher war das alles spannend und interessant. Heute aber soll es einfach funktionieren, darum nun die Abkürzung.
 
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Mal so als Info nebenbei:

Habe die FB7490 mal als Mesh-Repeater eingerichtet und 2 Meter neben die FB5530 gehängt.

Plötzlich haben alle Geräte im Haus top Empfang und können mind. 130 MBit/s aus dem Glasfaser ziehen.
Die meisten Geräte schaffen um die 180 MBit/s.

Interessant dabei: keiner scheint die 5530 zu mögen - alle verbinden sich entweder mit dem 2400 oder mit der 7490. Nur in unmittelbarer Nähe wird die 5530 gewählt.

Nun bin ich drauf und dran, den TP-Link Archer ungeöffnet zurückzusenden und die Konfig so laufen zu lassen. Unterm Strich sagt mir das jedenfalls: das WLAN der 5530 ist für die Tonne!
 
Wäre bei den Gebrauchtpreisen eigentlich ne gute Gelegenheit, das Ding noch zu verkaufen.

Medienkonverter oder ONT für Glasfaser und die 7490 tut's auch als alleiniger Router. Als reines Glasfasermodem ist die 5530 nicht zu gebrauchen! Du baust dann eine Routerkaskade oder irgendwas mit Passthrough was nicht so richtig sauber ist.
 
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