Bericht „Gaming-Distribution“: CachyOS-Co-Chefentwickler Peter Jung im Interview

Ok, habs aber tatsächlich mal getestet. ist Kionite(Fedora Variante), nicht Manjaro oder CachyOS

Und es funktioniert. bin gerade im aufgewachten System. Das der seinen Ram aber in die Swap geschrieben hat, das dauert bei 64GB RAM sag ich dir :D
Da brauchst du Geduld, beim ersten versuch dachte ich es wäre was schief gelaufen, aber es dauert einfach bis alles geschrieben ist und dann auch irgendwann abgeschalten wird, also auch noch der Lüfter ausgeht.

Die Grundvoraussetzung ist für Hibernate, das man genug Swap platz hat um den gesamten RAM reinzuschreiben... ist der erstmal da taucht sofort der Menüpunkt für Swap auf (KDE)

Also bei mir bei einer Kionite Standardinstallation ist anscheinend 8GB Swap voreingestellt..
also reichte das nicht und einfach so geht dann auch kein hibernate. Also hab ich die Swap vom alten Manjaro, die über 64GB aus gründen war.. eingebunden.

Also eigentlich nur
swapon ""alteSWAPpartition""

und sofort ging es.
Also Bei Kionite kann ich sagen musst du auch erstmal hibernate möglich machen, wenn du nicht bei der Installation gleich angegeben hast, das du xx große Swap haben willst. (wenn das überhaupt geht, ich hab das Setup nicht mehr in Erinnerung im Detail)
Ergänzung ()

areiland schrieb:
wird so etwas überhaupt unterstützt? oder setzt du das evtl. voraus, weil du das ggf. von Windows kennst?

Also Fazit ist wohl man kann mal wieder eine Liste machen mit Distros, die abstandardinstallation Hibernat ermöglichen oder ob man Hand anlegen muss.

HibernateAb startHand Anlegen
Kionite
arch
Gentoo
CachyOS
 
Zuletzt bearbeitet:
Alexander2 schrieb:
Das der seinen Ram aber in die Swap geschrieben hat, das dauert bei 64GB RAM sag ich dir :D
Ja das einleiten des Ruhezustandes und die Reaktivierung nimmt recht Zeit in Anspruch. Sehe ich mit meinen 32GB Ram ja auch. Windows ist da deutlich flotter, weil nur der wirklich genutzte Speicher in die Ruhezustandsdatei geschrieben wird.
Alexander2 schrieb:
wird so etwas überhaupt unterstützt? oder setzt du das evtl. voraus, weil du das ggf. von Windows kennst?
Ich hab, als ich mir alle Infos und Schritte zur Aktivierung von Hibernate zusammensuchte, irgendwo ein Script gesehen, das auch den hybriden Standby realisiert. Es muss ja im Prinzip im Standby nur ein Timer laufen, nach dessen Ablauf automatisch der Hibernate eingeleitet wird.

Das sind zwar Komfortfunktionen, die ich von Windows gewohnt bin, aber es gibt ja auch keinen Grund warum Linux das nicht ebenfalls können sollte.
 
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Nunja, natürlich kann man alles was Windwos kann auch bei Linux Programmieren, muss nur auch mal wer gemacht haben, ist genauso wie du geschrieben hast und gleichzeitig ist das wo du evtl. vor einer Mauer stehst :D wenns eben noch keiner umgesetzt hat.
 
Habe zuletzt immer zwischen Bazzite und CachyOS hin und her probiert, aber nun seit 2 Wochen CachyOS dauerhaft als Dualboot mit Windows 11 und Secureboot. Secureboot einrichtung war bei Bazzite viel nicer und einfacher weil das direkt die Enroll Key Funktion von Fedora übernimmt. Bei CachyOS muss man das händisch machen.

Windows 11 muss leider noch bleiben, weil Fifa, sorry EA FC nicht unter Linux läuft.

Es gibt aber auch einige Problemchen, wie z.B. Nvidia Treiber. Ich habe einen Odyssey G9 mit aktivierten HDR und 5120x1440 und unter Windows lasse ich den Monitor mit 120 Hz laufen (hart am Monitor eingestellt), damit es nicht über DSC läuft. D.h. unter Windows läuft es mit 8 Bit. Das ist so unter Linux nicht möglich, es wird grundsätzlich 10 Bit verwendet, weil Nvidia das bisher nicht unterstützt. Somit laufe ich unter Linux ins DSC und das sieht an einigen Stellen etwas unschön aus. Unter Linux wäre der harte 240 Hz Modus eine Lösung mit manuellem Setzen auf 120 Hz, das sieht dan besser aus. Dafür passen so die Farben mit HDR nicht in Windows. Da ich nicht ständig am Monitor die Hz ändern will, lebe ich erstmal mit dem Umstand und hoffe das Nvidia "soon" das im Treiber nachbessert. Oder ich warte auf RDNA 6 und hole mir da was...

Das 2. was mich nervt: es gibt irgendwie keinen vernünftigen aussehenden Mailclienten. Aktuell nutze ich Betterbird, was ich heavily modifziert habe damit es ähnlich aussieht wie mein emClient Theme unter Win und MacOS. Aber nicht vorhandene Funktionen lassen sich halt nicht nachbauen, auch damit lebe ich aktuell und lasse es so...

Ansonsten stelle ich fest dass mein Floorp (Firefox basierter Browser) unter Linux deutlich besser läuft und startet als unter Windows. Ist mir auch mit Vivaldi aufgefallen. Dabei habe ich das Windows Profil kopiert und die ID geändert damit der Sync funktioniert. Somit sind meine Browser quasi 1:1 wie in Windows, alle Plugins, Cookies etc funktionieren 1a. Und läuft lustigerweise unter Linux besser.

Ansonsten Limine, wirklich schicke Sache. Habe zum Glück noch kein Snapshot laden müssen, aber haben ist besser als brauchen :) Zudem habe ich auch den 7er Kernel, der noch als RC fungiert laufen.

Desktop ist KDE, einfach weil ich in erster Linie ein Gamer bin und KDE (noch) am schnellsten ist was Benchmarks und co. zeigen.

Ok, Logitch GHub vermisse ich, das Teil hat automatisch beim Start von z.B. Division 2 mein Mausprofil geändert und die DPI veringert. Ich könnt ja mal probieren ob ich das trotzdem installieren kann und dann mittels Steam Tinker Launch Division 2 und GHub zusammen starte, es müsste doch dann das Spiel erkennen. Aber ob es die Maus erkennt? Egal, ist ein ToDo fürs Wochenende :D

Auch DisplayFusion vermisse ich, ich habe da 3 virtuelle Monitorbereiche (ähnlich Fancyzones) eingerichtet und jeder Bereich hat seine eigene Taskbar in der nur die Icons sichtbar sind die auch in dieser jeweiligen Zone laufen. Das kriege ich bisher nicht nachgebaut und weiß auch nicht ob das so möglich ist. Virtuelle Monitorbereiche ja (mit Win + T) aber die Taskbar Sache wohl eher nicht.

Ich bin also im großen und ganzen zufrieden, habe hier und da noch etwas Anpassungsprobleme aber das wird sich noch legen hoffe ich.
 
Lupus77 schrieb:
es wird grundsätzlich 10 Bit verwendet
Das hilft nicht?
1775735666836.png


Lupus77 schrieb:
es gibt irgendwie keinen vernünftigen aussehenden Mailclienten
Was ist für dich "vernünftig"? Da du KDE verwendest, wäre KMail was für dich? Das integriert sich super in das KDE-Ökosystem.

Lupus77 schrieb:
Logitch GHub vermisse ich, das Teil hat automatisch beim Start von z.B. Division 2 mein Mausprofil geändert und die DPI veringert.
Schau dir mal Solaar an. Laut Info kann man damit via Terminal und damit auch per Skript vorbereitete Profile laden. Und sollte das problemlos gehen, dann kann man auch was basteln, sodass ein Profil zusammen mit einem bestimmten Programm geladen wird. Da hast du sicher ein Wochenende mit zu tun. ^^

Lupus77 schrieb:
jeder Bereich hat seine eigene Taskbar in der nur die Icons sichtbar sind die auch in dieser jeweiligen Zone laufen
Du kannst für jeden Monitor ein oder mehrere Panel erstellen und individuell verändern, dass sie wie eine Taskbar funktioniert. Die Taskbar in KDE ist ja auch nur ein Panel.

Für verschiedene Workflows gibt es das Aktivitäten-Feature. Mit ihnen kann man je nach Aktivität das Aussehen verändern und auch bspw. Dateien ein- und ausblenden (z. B. in der "Privat"-Aktivität sieht man seine eigenen Fotos und in der "Geschäft"-Aktivität sieht man nur seine Dokumente, etc.), Fenster/Programme auf bestimmte Aktivitäten pinnen, etc. Man kann jedoch immer nur eine Aktivität im Vordergrund haben. Das Aktivitäten-Feature sieht auf den ersten Blick nicht nach viel aus, aber es ist sehr mächtig. Es erlaubt sozusagen mehrere Arbeitsprofile innerhalb eines Benutzerprofils.

Du packst das schon. Ich wünsche dir viel Spaß mit Linux! :)
 
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Krik schrieb:
Das hilft nicht?
[IMG]https://www.computerbase.de/forum/attachments/1775735666836-png.1720219/[/IMG]
Nein, genau die Option fehlt. Alles andere habe ich auch aber genau die Farbauflösung fehlt. Das ist wohl Nvidia typisch^^
Krik schrieb:
Was ist für dich "vernünftig"? Da du KDE verwendest, wäre KMail was für dich? Das integriert sich super in das KDE-Ökosystem.
Habe ich tatsächlich nicht reingeschaut, weil es auch viel anderen Kram mitinstalliert da PIM. Aber sollt ich mir mal wohl anschauen. Wichtig ist für mich: Lesebereich: rechts, eine unified Inbox und bei der Liste der Mails sollte zu sehen sein: das Mailkonto, Betreff und die ersten zwei Zeilen der Mail. (genau beim letzteren scheitert Betterbird.) So zB https://www.emclient.com/themes/default-but-blue.png
Krik schrieb:
Schau dir mal Solaar an. Laut Info kann man damit via Terminal und damit auch per Skript vorbereitete Profile laden.
Das hat mir Google vorhin auch vorgeschlagen, da gibt es wohl eine "Regel-Engine", evtl. versuche ich auch den Steam Weg.

1775738581259.png
 
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Persönlich bleibe ich zwecks Gaming bei Windows einfach weil das meiste darauf läuft und ich irgendwie auch nicht die Motivation habe mich auf ein neues und "Fremdes" OS einzulassen.

Dennoch Konkurrenz ist gut für uns alle und persönlich hoffe ich auch einfach das MS ihren Arsch hochbekommen nun. Windows 11 habe ich aufgegeben aber mit Windows 12 dürfte es dann spannend werden. Ich ahne zwar Böses aber....hey mal schauen :D
 
Ich sehe da denn Sinn nicht, auch Windows 10 und 11 bekommen spätestens halbjährlich größere Änderungen die über reine Sicherheitskorrekturen hinaus gehen.
Wieso warten bis sich die Zahl ganz vorne ändert?
 
Habe CachyOS eine Weile getestet, war mir aber in Sachen Aufwand und Aussehen zu sehr Suse Linux 5.5. Wenn es denn unbedingt Linux sein muss, bleib ich da lieber bei Fedora oder Mint. Zum Glück muss es nicht unbedingt Linux für mich sein, weshalb GhostBSD, Windows und MacOS bei mir nach wie vor vornanstehen.
 
Aussehen wird doch durch den Desktop wie Gnome oder KDE definiert, du kannst beide auch bei Suse benutzen oder dir fancy Themes und andere Startleisten basteln.
 
@Minas Was genau wird denn da diskutiert? Bisserl mehr Kontext bitte. :)
 
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@Kuristina Na es wurden u.a folgende Punkte bemängelt:

Verstoß gegen die Unix-Philosophie, eine Hohe Komplexität und große Code-Basis, Single Point of Failure (PID 1), Binäres Logging (journald), Vendor-Lock-in und Red-Hat-Einfluss, der Ressourcenverbrauch und Overhead...

Deswegen wollte ich einmal Interessenshalber in die Runde fragen, wie ihr diese Thematik beurteilt. :)
 
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Ach du meinst das grundlegende? Dachte jetzt wegen dem aufgekommenen Age-Verification-Schwachsinn. Interessiert mich persönlich herzlich wenig, kann dir auch grad gar nicht sagen wie viel/was alles systemd bei mir aktuell tut. Bin/will da aber auch nicht so tief in meinem OS rumbauen, das ich mich damit beschäftigen muss, egal ob das Linux ist oder was anderes :D
 
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Als Entwickler hätte ich da sicher eine Meinung dazu. Als Anwender, dem es freigestellt ist, es zu nutzen oder auch nicht, hab ich tatsächlich keine Meinung dazu.
Ich nutze es, weil es bei der Distro dabei war und ich komm damit zurecht.
 
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Minas schrieb:
@Kuristina Na es wurden u.a folgende Punkte bemängelt:

Verstoß gegen die Unix-Philosophie, eine Hohe Komplexität und große Code-Basis, Single Point of Failure (PID 1), Binäres Logging (journald), Vendor-Lock-in und Red-Hat-Einfluss, der Ressourcenverbrauch und Overhead...

Dewegen wollte ich einmal Interessenshalber in die Runde fragen, wie ihr diese Thematik beurteilt. :)
Das ist aber nichts was seit kurzem diskutiert wird, diese Kritik gabs gefühlt schon immer.

Ich für meinen Teil genieße größtenteils die Vorteile, da man eben nicht jede x-beliebige Sache mit sonder Befehlen kennen muss, sondern vieles vereinheitlicht ist.

Im Gegensatz dazu streiken manche Komponenten auch gern mal, wie bei mir nun vor kurzem systemd-resolved. Und da wäre man dann schon froh wenn man eine alleinstehende Alternative hat, die es natürlich auch gibt.

Wenn man nicht gerade homogene Linux Systeme administriert macht es sicher Sinn, beim Interesse an einem tieferem Verständnis, eine Distro auszuprobieren, die eben nicht systemd nutzt. Absoluter Favorit wäre meinerseits wohl Void Linux oder Alpine Linux. Gibt aber auch Debian und Arch Derivate.
 
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Ich nutze seit Jahren das normale Arch auf meinem Hauptsystem mit vielen customizierungen (tolles Wort, nich?) über LXDE, openbox, Feh uvm.
Jetzt habe ich mir fürs entspannte Daddeln im Wohnzimmer einen Minisforum NAB9 angelacht und gestern CachyOS mit KDE Plasma draufgeworfen. Das erste bewusst etwas "modernes" genommen, mit anderm bootloader als grub und seit gefühlt 20 Jahren das erste Mal wieder KDE. Mal schauen wie das so wird, eigentlich meide ich das sehr bewusst.
 
Minas schrieb:
Ja, kann man durchaus kritisch sehen - Wayland, systemd, Gnome, das sind alles "Red-Hat-Dinge". Anderseits, wer will denn noch unbedingt das über 40 jahre alte init-System aus dem letzten Jahrtausend oder das völlig chaotische X11?

Beispiel:
Wenn ich meinen Läppi im Büro via Thunderbolt mit der Docking verbinde, dann werden die externen Monitore direkt erkannt und einmal getätigte Einstellungen bleiben erhalten.
Wenn ich dann zuhause den Läppi in eine Docking stöpsle mit anderen Monitoren und anderen Anordnungen und Einstellungen (natürlich auch via Thunderbolt), dann werden auch dort die getätigten Einstellungen/Anordnungen erkannt und bleiben erhalten.
X11 konnte das nie - da wurde alles immer mal wieder durcheinander gewürfelt und automatisch ging da schon mal gar nichts.
Fazit für mich: pro Wayland und weg mit X11.

Claro, man kann sagen, Linux wird durch Red-hat kommerzialisiert - aber SLE und Canonical sind ebenfalls auf Gewinn ausgerichtete Unternehmen und es sind nun mal diese 3 Firmen, die die Entwicklung voran treiben - so lange der Quell-Code frei verfügbar bleibt, ist das meines Erachtens durchaus vertretbar, wir alle müssen von irgend was leben und irgendwie müssen ja die "Spielmarken" in die Geldbörse kommen.

Have a nice day :)
 
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Habicht schrieb:
X11 konnte das nie - da wurde alles immer mal wieder durcheinander gewürfelt und automatisch ging da schon mal gar nichts.
ach bei meinem mac mini m4pro muss ich nach jedem start die beiden 4k-bildschirme einstellen: anordnung, hauptbildschirm, skalierung.
dabei sind die sogar unterschiedlich angeschlossen, einer per hdmi und der andre per usb-c.
deshalb starte ich den nur sehr selten sondern nutze den ruhezustand, bei dem die einstellungen nicht vergessen werden.
bei einem vorherigen qhd-bildschirm noch dazu ein anderes problem: macos hat den rgb-modus falsch gesetzt und somit waren alle farben kaputt und schriften ausgefranst. für den mac mini mit intel 8700b hat es einen patch auf github gegeben. beim mac mini m1 hat es eine weile gedauert, bis er funktioniert hat. allerdings seit macos 15 (nicht mehr sicher welches) funktioniert auch kein patch mehr. also bildschirm wegwerfen und neukaufen, wie man es bei apple ja gewohnt ist.

also bildschirmeinstellungen sind auch für geldscheißer nicht so einfach.
 
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