Gaming-Linux aus dem Forum?

Noch einfacher wäre es ohne Benutzername und Passwort. Einfach ein INSTALLIEREN Button. Wenn jemand nach der Installation nicht zufrieden ist, kann es nach der Installation nach seinen Wünschen anpassen. Es muss eine Mechanik geben, die eine leere SSD automatisch für die Installation wählt und falls es keine gibt, dann ein Auswahlmenü erscheint.
 
Was ich praktisch finden würde, gerade für Umsteiger, wäre wenn die installation aus Windows heraus erfolgt und sich die Leute überhaupt nicht mit Änderungen im Bios beschäftigen müssten. Einfach exe runterladen, die erkennt dann vll auch gleich welche GPU man hat und man muss nur noch Festplatte und Bentuzer und Passwort eingeben.

Glaube von Ubuntu gab es mal so etwas ähnliches, wubi? Aber keine Ahnung ob so etwas überhaupt möglich ist, irgendwas war an der Ubuntu Version damals nicht so toll, was ich mich errinern kann.
 
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Neueinstieg(vorinstalliert) ist einfacher als ein Umstieg.
Nicht in Bios rumfummeln und auch keine Zeit mit Backup verbringen.
 
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Der_Dicke82 schrieb:
Wenn du keine Auswahl willst ist Linux per Definition nichts! Weil du frei entscheiden können sollst!
Genau das wollen aber viele nicht. Die wollen einfach was vorgesetzt bekommen und das soll dann funktionieren. Weil sie sich vielleicht nicht entscheiden können und auch gar nicht mit so was beschäftigen wollen.

Und warum soll das nicht gehen? Man setzt dir den Desktop vor die Nase und fertig. Der_Dicke82 ist damit nicht zufrieden (schon aus Tradition^^), aber Susi Normal freut sich, einfach gleich spielen zu können. Ob KDE oder Gnome - das interessiert Susi nicht die Bohne.
 
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Kuristina schrieb:
Wenn das alles so einfach ist, wirf doch mal ab und an einen Blick in Linux Threads, wo sich Leute über Linux beschweren und argumentieren, warum Linux nie was für die Masse sein wird.
Der Treppenwitz ist, dass viele sich einerseits eine massentaugliche Desktop-Linux-Distro für alle wünschen - und von genau jenen Leuten, wird dann das Mimimi losgehen, wenn das mal der Fall sein sollte. 😅

Denn: Angefangen vom Verlust der Individualität der Desktop-Linux-Distros in diesem Fall bis dahin, dass in dem Fall auch Linux mal zeigen muss, wie sicher es wirklich ist, wenn es für Virenprogrammierer genau so interessant oder interessanter wird, wie Windows, gibt es genügend Schattenseiten in diesem Szenario.
 
Der_Dicke82 schrieb:
Weil du frei entscheiden können sollst!
Versteh mich nicht falsch, ich liebe Linux eben dafür, dass man die Freiheit hat sich zu entscheiden ^^
Aber es ist auch diese Freiheit, die auf viele abschreckend wirkt.

Der_Dicke82 schrieb:
aber ich glaube immer noch das du die schlimmsten immer meckernden Nutzer ansprechen willst.
Ja natürlich, geht darum auch die letzte Hürde zu nehmen für diese Fraktion^^
Der_Dicke82 schrieb:
Eventuell machst du eine Webseite "Bazzite4everyone" und da dann ein Vollbild mit "klick aufs Logo deiner GPU" dann dort AMD, intel und nvidia zur Auswahl (Als Logo)
Klingt eigentlich ganz cool^^
Ich würd aber soweit gehen und unabhängig von der Grafikkarte einfach Treiber für alle 3 vorab installieren. Irgendwann packt sich der Nutzer eine Nvidia rein und dann läuft direkt ab Neustart^^
D.S.i.u.S. schrieb:
Noch einfacher wäre es ohne Benutzername und Passwort. Einfach ein INSTALLIEREN Button.
Genau^^ Auch diese Schritte würde ich da weglassen. Und der Steam-Login später geht ja auch per QR-Code.

petepow schrieb:
Was ich praktisch finden würde, gerade für Umsteiger, wäre wenn die installation aus Windows heraus erfolgt und sich die Leute überhaupt nicht mit Änderungen im Bios beschäftigen müssten.
Ist ne nette Idee, Hab mich mit WSL noch nicht großartig auseinander gesetzt, könnte aber möglich sein? (Vielleicht weiß das jemand an der Stelle)

D.S.i.u.S. schrieb:
Nicht in Bios rumfummeln
Ja das mit dem Bios ist so ne Sache. PCs von der Stande kommen nun mal in der Regel mit Secure Boot, TPM, Bitlocker. Aber da gibts auf OS-Seite wenig was man tun könnte

Kuristina schrieb:
Die wollen einfach was vorgesetzt bekommen und das soll dann funktionieren.
Genau das ist die Idee hinter dem Ganzen. Wer sich entscheiden möchte, findet 1000 weitere Distributionen. Da braucht es keine 1001 mit Auswahlmöglichkeiten^^
 
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mchawk777 schrieb:
Der Treppenwitz ist, dass viele sich einerseits eine massentaugliche Desktop-Linux-Distro für alle wünschen - und von genau jenen Leuten, wird dann das Mimimi losgehen, wenn das mal der Fall sein sollte
Weil? Das sind doch die Leute, die auch schon jetzt eine massentaugliche Desktop-Windows-Distro nutzen. :) Scheint also zu gehen.

mchawk777 schrieb:
Angefangen vom Verlust der Individualität der Desktop-Linux-Distros
Das ist wieder eine andere Zielgruppe. Nicht jeder möchte diese Individualität.

mchawk777 schrieb:
wenn es für Virenprogrammierer genau so interessant oder interessanter wird, wie Windows, gibt es genügend Schattenseiten in diesem Szenario.
Da stimme ich dir zu. Aber das ist dann wieder eine andere Baustelle. Nur wegen "was könnte sein" jede Idee oder Ambition gleich zu verwerfen, kann ja auch nicht die Lösung sein.
 
Kuristina schrieb:
Weil? Das sind doch die Leute, die auch schon jetzt eine massentaugliche Desktop-Windows-Distro nutzen. :) Scheint also zu gehen.
Du verwechselst da die Klientel.
Jene Linux-Missionare, die sich DAS wünschen, fassen Windows nicht mal mit der Kneifzange an.
Du findest sie meist unter Windows-Problem-Threads mit dem Vorschlag doch besser Linux zu nutzen.
Kann man gar nicht übersehen.
 
Kuristina schrieb:
Genau das wollen aber viele nicht
Kaito Kariheddo schrieb:
Aber es ist auch diese Freiheit, die auf viele abschreckend wirkt.
Aber wenn man was UNfreies will, warum dann Linux? Es gab doch auch mal ein auf gaming getrimmtes Windows? (Ich bin da nicht aktuell)
Aber inzwischen hat ja such MS Angst vor valve und Linux und bringt einen eigenen Gaming mode!


Kaito Kariheddo schrieb:
Klingt eigentlich ganz cool^^
Ist durchaus ernst gemeint! Ich erkenne inzwischen deine Problematik! Richtig gut wäre direkt bootbare USB SSD mit zweiter partition für den steamsgamesordner.
Kennst du die BatoceraUSB Festplatten aus China? Das ist deine Idee nur für Emulatorengaming!
Anschließen und läuft auf jeder Kiste.
Ich glaube da kann man inzwischen auch Steam einbinden.

Kaito Kariheddo schrieb:
Ja natürlich, geht darum auch die letzte Hürde zu nehmen für diese Fraktion^^
Du willst diese Fraktion echt zum Ziel tragen, was? Hut ab, aber für mich ist das nicht. Für einen kompromissverweigerer macht ungern jemand Kompromisse. Du scheinst da die Ausnahme.

Es klingt aber halt so wie Fleisch für jeden Essbar machen ... einigen wirst du es persönlich vorkauen müssen ;-)

Also Bazzite als USB Live boot wie Batocera wäre wohl das optimum. Mindestens Bazzite unterstützt auch secure boot. Man muss es halt einmalig beim Boot bestätigen (oft nur Enter drücken) da der Key neu ist.

Kann man aus Windows nicht per EFI Befehl das bootdevice für den nächsten boot bestimmen?
Dann könnte man USB SSD plus "Windows luncher" nutzen.
USB anschließen, icon Doppelklick und er rebootet in den "Konsolenmodus"
 
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Der_Dicke82 schrieb:
Aber wenn man was UNfreies will, warum dann Linux?
Weil Linux die Freiheit bietet etwas nach seinen Vorstellungen zu schaffen - auch wenn es unfrei ist. Könnte man glatt darüber philosophieren ^^
Der_Dicke82 schrieb:
Richtig gut wäre direkt bootbare USB SSD mit zweiter partition für den steamsgamesordner.
Klingt eigentlich nach ner guten Idee. Sein System immer dabei und spielen auf jeder Hardware^^
Der_Dicke82 schrieb:
Du willst diese Fraktion echt zum Ziel tragen, was?
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Also es gibt sie ja da draußen, die Leute die am PC spielen möchten, keine Lust auf Windows mehr haben - allerdings auch keine Muse etwas zu basteln, oder sich mit Linux näher zu beschäftigen.

Dennoch dürfte die Zahl nicht klein sein und jeder Spieler mehr ist ein Anreiz für Entwickler mehr, Linux als Plattform zu unterstützen.
Der_Dicke82 schrieb:
Dann könnte man USB SSD plus "Windows luncher" nutzen.
Vom Prinzip her interessant, aber da würde ich zum Beispiel den Sinn nicht sehen - warum nicht gleich auf Windows bleiben wenn man es nicht loswerden will^^
 
Kaito Kariheddo schrieb:
Vom Prinzip her interessant, aber da würde ich zum Beispiel den Sinn nicht sehen - warum nicht gleich auf Windows bleiben wenn man es nicht loswerden will^^
Du könntest bei Steam im Big Picture Mode dann noch einen 1 Klick installerskript einbauen der alles auf die interne SSD schiebt die UUID umschreibt und dann passt es doch.

Mir fällt gerade aber auch irgendwie auf das du eher Problemorientiert zu sein scheinst :-D
Kaito Kariheddo schrieb:
Was haltet ihr davon?
Zurück zu deinem ersten Post, meine Haltung scheint ja relativ klar geworden zu sein.
Ich bin mir aber inzwischen Sicher was du zu deinem Sceenbeispiel sagen würdest:"Steam und Heroic?, das ist schon zuviel Auswahl und die Einstellungen müssen in Steam Big Pic integriert werden, drei Icons zu sehen ohne ein Spiel starten zu können ist doch Murks!!"
Jedenfalls war das fast immer deine Anwort wenn es jemand anderes war der eine Auswahl angeboten hat. Deine Zielgruppe will eh nur einen einzelnen Spieleluncher :-P
 
Shio schrieb:
Warum möchte ein ganz normaler User, ohne wirkliches Interesse an der Materie, überhaupt umsteigen wenn er schon Windows installiert hat?
Gerade wenn es nur um Spiele geht, sehe ich da überhaupt nicht den Mehrwert, nur das man sich mehr Hürden in den Weg stellt. Im Endeffekt kann man doch unter Windows einfach direkt in den Steam Big Picture Mode booten, oder nicht?
Das geht prinzipiell, aber man muss mega basteln UND dann ist es dennoch nicht gerade geil. Bazzite dagegen schon. Genau das tat ich dann auch, denn ich wollte ein performantes Steam Deck. Also PC gebaut und dann Bazzite mit gaming mode installiert. Musste da dann auch noch basteln, damit der Controller den PC wecken kann. Aber alles weit entfernt vom DAU.

Wie schon jemand erwähnte, wird dieser DAU aber auch keinen USB stick erstellen können. Für alle anderen gibt es schon genug Distris. Sehe da also leider auch keinen Mehrwert.
 
petepow schrieb:
Was ich praktisch finden würde, gerade für Umsteiger, wäre wenn die installation aus Windows heraus erfolgt und sich die Leute überhaupt nicht mit Änderungen im Bios beschäftigen müssten. Einfach exe runterladen, die erkennt dann vll auch gleich welche GPU man hat und man muss nur noch Festplatte und Bentuzer und Passwort eingeben.

Glaube von Ubuntu gab es mal so etwas ähnliches, wubi? Aber keine Ahnung ob so etwas überhaupt möglich ist, irgendwas war an der Ubuntu Version damals nicht so toll, was ich mich errinern kann.
Ach ja, das gute alte Wubi! Mein Einstieg in Linux Anno 2009. :)
Wubi stand i.Ü. für 'Windows-based Ubuntu Installer' (die übliche doofdreiste Mintkopie 'Mint4Win' hat natürlich nicht lange auf sich warten lassen).
Der tickte aber anders als du es oben wünschst. Es war eine völlig normale Ubuntu Installation, nur hat der Installer es eben auf der Windows Partition installiert. Irgendwo auf 'C' hast denn eben einen fetten Ordner 'Ubuntu' gehabt. Beim Start und im normalen Betrieb hast davon aber nichts gemerkt. Interessant wurde es aber beim Datenaustausch oder generell wenn irgendwas mit Windows war. Dann lief das halt auch nicht mehr.
Die Linux Puristen haben wegen dem Ding Ubuntu schon damals an die Wand genagelt. Als Anreiz zum Einstieg war es aber eine gute Idee. Heute wird halt jedem die Einsteigerfreundlich-Pistole von fast jeder Distro vor die Nase gehalten.

War immer lustig beim Support bei UU.de wenn User jammerten, dass ihr Ubuntu nicht mehr lief bis man denen aus der Nase gezogen hatte, dass sie ein Wubi System am Laufen hatten und die ganz baff waren, dass das gar kein normales Ubuntu ist. Die 'ganz Mutigen' haben sich dann an eine native Installation gewagt nachdem sie die Schmähungen einiger Supporter über sich ergehen lassen durften.
Die gute alte Zeit.....!?
 
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Würde es für diese Problemstellung nicht reichen, bei der Installations-ISO einen zusätzlichen Boot-Eintrag für Anfänger anzubieten?
Heute hat man ja meist die Wahl zwischen GUI-Installation, GUI-Installation (Fallback), CLI-Installation und/oder Memtest. Das kann man ja in Standardinstallation, Profi-Installation (GUI), Profi-Installation (CLI) und Hardware-Test oder so ähnlich ändern. Die Standardinstallation würde den User dann nur noch darauf hinweisen, dass die SSD gelöscht wird und damit etwaige Daten verloren gehen und vielleicht noch ein, zwei rechtliche Haken einfordern. Danach kommt ein Ladebalken und fertsch. 😉

Es bräuchte dann nicht mal eine neue Distro, da das einfach nur ein extra Skript verlangt. So was kann man bei jeder Distro dazulegen.
 
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petepow schrieb:
Was ich praktisch finden würde, gerade für Umsteiger, wäre wenn die installation aus Windows heraus erfolgt und sich die Leute überhaupt nicht mit Änderungen im Bios beschäftigen müssten. Einfach exe runterladen, die erkennt dann vll auch gleich welche GPU man hat und man muss nur noch Festplatte und Bentuzer und Passwort eingeben.

Glaube von Ubuntu gab es mal so etwas ähnliches, wubi? Aber keine Ahnung ob so etwas überhaupt möglich ist, irgendwas war an der Ubuntu Version damals nicht so toll, was ich mich errinern kann.
Das gab's von 2008 bis 2015 unter Namen Wubi für BIOS-Rechner. Wurde aber nie auf UEFI portiert und folglich eingestellt.
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Es gibt unzählige Linux-Distributionen.

Kaito Kariheddo schrieb:
Womit soll man anfangen?

Kaito Kariheddo schrieb:
Lösung:
[...] Warum machen wir das nicht einfach?
Eine Linux-Distribution

Das musste sein. 😁

---

Warum kein Tool/Script welches bei der installation und Einrichtung hilft? Etwas ähnliches macht GuideOS. Oder LinuxGuides hat ein Hilfecenter gebaut. Kann man in einen der beiden Tools ein Speicher einrichten, der nach dem Booten automatisch verfügbar ist? Falls nein, warum nicht? Ist das so schwer?

Ich komm mir grade komisch vor, das in jedem Thead anzusprechen. Aber ich glaube tatsächlich, das das ein großer pain für geneigte Linux-User (fälschlicherweise als Anfänger bezeichnet) ist.

Was passiert, wenn ein, in der fstab eingetragenes Medium, nicht abrufbar ist? Startet Linux dann tatsächlich nicht mehr? Ich hab gerade keine Lust das zu testen... falls dem so ist: Warum gibt es keine Option für weniger Strengere Bootregeln und dafür aber strengere regeln beim Mounten? Dann könnte man da ansetzen ohne mit dem Risiko, das User ihr System nicht mehr booten können.
 
Meta.Morph schrieb:
Was passiert, wenn ein, in der fstab eingetragenes Medium, nicht abrufbar ist? Startet Linux dann tatsächlich nicht mehr?
Kommt drauf an, was man da einstellt.
Man kann sagen, dass die Präsenz des Gerätes unbedingt nötig ist, und der Boot scheitern soll, wenn es nicht gefunden wird (Standardeinstellung). Man kann aber auch sagen, dass die Präsenz optional ist und das Einhängen wird dann übersprungen, sollte das Gerät nicht verfügbar sein.

Was Konfigurationsmöglichkeiten angeht, kann man Linux nichts vorwerfen. Man kann die meisten Sachen bis ins kleinste Detail einstellen. Da ist mehr möglich, als du dir vorstellen kannst.

Warum kein Tool/Script welches bei der installation und Einrichtung hilft?
Du meinst einen * schluck * Installer? :evillol:
 
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