Gebrauchter pc

kel91 schrieb:
in dem video sagte er jeder solle es machen, ob das natürlich stimmt weiss ich natürlich nicht.
Und wie so oft ist das was Youtuber sagen keine hilfreiche Info für Laien.
RAM OC bleibt RAM OC mit allen bekannten Risiken und Garantieausschlüssen, die Tatsache das er das verschweigt bzw. unterschlägt sollte dir zu denken geben.

Der Herr empfiehlt auch NVMEs mit QLC NAND als Systemplatten oder redet einen Arctic Freezer 36 schlecht, dementsprechend sind seine Beiträge immer kritisch einzuordnen was nicht heißt das er auch mal brauchbare Videos produziert hat.

Wie alteingessene Redaktionen das Thema angehen:

RAM Kapazität:
• Immer zwei Sticks, keine Vollbestückung (vier Sticks)
• Gaming: 32GB bis 48GB
• Strategie + Simulatoren: 64GB
• Arbeit: 32GB bis 128GB+

RAM OC:
AMD Ryzen 7000er/9000er: 6000 MT/s CL26 bis CL30
Intel 200er: 6400 MT/s CL28 bis CL32

Nachteile:
• Längere Bootzeiten
• Stabiler Betrieb Herstellerseitig nicht garantiert
• Inkonsistente Mehrleistung im CPU Limit
• Potentieller Garantieverlust, unbedingt Profilform und Profileinstellungen beim Prozessorhersteller prüfen.
• Mehrleistung nicht linear zum Takt und oder Latenz

Vorteile:
• Mehrleistung im CPU Limit

RAM nach Herstellerspezifikation und Norm DDR5 (JEDEC):
AMD Ryzen 7000er/8000er:
5200 MT/s CL42 1.1V SPD Profil
AMD Ryzen 9000er:
5600MT/s CL46 1.1V SPD Profil
Intel 200er:
5600 MT/s CL46 1.1V SPD Profil
6400 MT/s CL52 1.1V SPD Profil bei nur zwei verfügbaren RAM Slots als CUDIMM

Nachteile:
• Weniger Leistung im CPU Limit

Vorteile:
• Stabiler Betrieb herstellerseitig garantiert
• Niedriger Stromverbrauch im Leerlauf
• Kürzer Bootzeiten
• Kein potentieller Garantieverlust, keine Prüfung des Profils nötig.

Lass den RAM so wie er ist, wenn du mal zwei Wochen Zeit hast lese dich gerne ins Thema ein und probiere dich aus, dass liegt dann jedoch vollumfänglich in deinem Verantwortungsbereich.
 
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