Gefälschte Crucial MX500 erhalten

freekymachine schrieb:
Wow,

Viel Glück, ordentlich Feuer unterm Hintern Machen, ggf gleich Anwalt einschalten, bzw vorbereiten. Das ist schon fast max was man an Betrug reißen kann.

Das ist kein Betrug und auch sonst liegt kein Strafbestand vor der den OP betrifft.
 
Ja, ich weiß, ist schwer, aber aufgeben, nachgeben...niemals :)

Feuer machen, bin Selbstständig = Klassischer Spruch; Man steht man immer mit einem Bein im Knast.
Hab bestimmt mein 100sten Fall bald an den Hacken, von Gerechtfertigt, bis zu wahnsinnig und bis jetzt hab ich es immer geschafft, egal wie auswegslos ..und wenn man bei den Leuten vor der Tür stehen muss, Feuerfeuer, geht nicht, is nicht. Amtsgericht kenn ich von Innen leider in und auswendig.

habs sogar mal geschafft jemanden Pfänden zu lassen wegen einem verdammten 20 € PC Gehäuse, klingt brutal und mies..wars auch, ging mir halt ums Prinzip, bzw war auch irgendwie klar das der Typ das mehrfach durchgezogen hatte, 20 € hier, 20 € da, Jahrelang. (und hat auch fast 6 Moante gedauert)

In dem Sinne froh sein das kein backstein drinne war (hab ich auch schon erlebt) ..Aussage gegen Aussage" Nein sie haben den Backstein reingetan" ..warum geh ich dann vor Gericht ..uswusw

..deswegen meinte ich ja..

Viel Glück

---

Und ja, klar Anwalt, Amtsweg etc, viel zu viel stress, Geld, evt gar nicht notwendig...wennn Amazon da wirklich easy, 1A einfach durchzieht..aber wenn nicht..geht halt die Hölle los.
 
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The plot thickens ...
Es handelt sich offenbar um eine alte 320GB Toshiba Platte die auch etwas genutzt wurde.

hdd.jpg


Auf der einzigen Partition befindet sich nur eine autorun.inf Datei die das System wohl mit dem Wurm WORM_PALEVO.SMGS infizieren soll.

autont.jpg


Was zur Hölle???
 
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Ich hätte jetzt erwartet, dass es sich wenigstens um eine 2TB HDD handeln würde.

Hmm infizieren mit einem Wurm ? Vielleicht hat die NSA ihre hände im Spiel ? :freak::evillol:
Was machst du so Privat ? :p:D
 
coool :) Gz..ouh man.

Erinnert mich grad an ein Chinesischen Wasserkocher der mit einem RFID chip ausgestattet war der umliegende Wlan Geräte infizieren sollte..beeindruckend was es so alles gibt.

hmm, evt doch behalten, ist schon fast seltenheitswert :), sry Sarkasmus..lass bloß Finger von, mach Foto, dokumentier gut, Hau Amazon an, bloß zurück, gleich fertig einpacken, zukleben, keine wertvolle Lebenszeit verschwenden :)
 
wow, das mit dem wurm ist fies, und mit sicherheit absicht, weil das ding baut JEDER ein, wenn er schon so betrogen wurde.
 
KenshiHH schrieb:
War es eigentlich direkt Amazon oder nen Händler der via Amazon verkauft?
Bei Versand durch Amazon ist dies doch total egal, da die Ware dann sowieso auf dem gleiche Lager kommt, egal wer diese dort eingeliefert hat. Dadurch kann ein Händler (vor allem natürlich Amazon selbst) auch mehr verkaufen als er selbst dort auf Lager hat. Nehmen wir an Amazon haben 100 der SSD in sein Lager gepackt und alle Händler die über Amazon versenden, zusammen nicht mal 100, Amazon verkauft nun mit einmal 150 Stück, dann liefern sie die 150 eben einfach aus, obwohl ihnen eigentlich nur 100 der 200 Stück im Lager gehören.
metoer schrieb:
Da sieht man dann auch genau den Aufkleber mit der lustigen Seriennummer, PSID und Angabe zur FW, die in Wahrheit wie in diesem Review aussehen sollten.
Rotkaeppchen schrieb:
den Aufkleber kopiert und auf die alte HDD geklebt
Nein, der hat den Aufkleber gemäß dem Bild aus dem Angebot bei Amazon gedruckt. Auf den echten wäre die Seriennummer, aber die steht eigentlich auch auf der Packung, ein Foto davon wäre daher interessant.
cruse schrieb:
die aufkleber wurden aber sehr gut abgelöst
Allenfalls der auf der Vorderseite, der andere wurde neu gedruckt.
micha` schrieb:
Reklamier die Platte und du bekommst eine neue. Alles andere ist pure Zeitverschwendung.
Eben, Amazon ist für seine Kulanz bekannt und verdient trotz solche Betrüger sehr gut. Sollten die sich doch querstellen hat man das Gewicht als Argument, aber ich glaube kaum das dies nötig sein wird und ja, ich würde auch offen bei Reklamation auf die Fälschung hinweisen, sonst bekommt der nächste Kunden diese "SSD" und spätestens dann wäre es selbst für Amazon kaum mehr nachvollziehbar welcher Kunden den Betrug begangen hat. Außer sich den zu merken und ihn dann ggf. etwas früher als üblich wegen zu vieler Rücksendungen auszusperren, werden die auch kaum was machen, denn wenn der dann an die Öffentlichkeit geht und behauptet die selbst schon so bekommen zu haben, wären der Imageschaden für Amazon viel teurer als der Wert der SSD und sie müssten im Zweifelsfall beweisen das sie ihm nicht doch schon die Fake SSD geliefert haben. Da es Amazon kaum möglich sein wird die Quelle der SSD nachzuverfolgen, also welcher Händler oder Großhändler die nun eingeliefert hat, würde ein Prozess sowieso im Sande verlaufen.

An alle die hier mit Anzeigen und Anwalt kommen die Frage: Was für eine Anzeige sollten denn gegen wen gestellt werden? Der TE könnte allenfalls Amazon verklagen, aber wegen was denn genau? Betrug erfordert Vorsatz und den kann man Amazon wohl kaum unterstellen, geschweige denn beweisen. Da Amazon sich als kulant erweisen und natürlich darauf verweisen wird, dass sie nicht selbst die SSD gegen eine HDD ausgetauscht haben. Jemand hat da einen Betrug begangen, aber den Schaden hat am Ende Amazon und nicht der TE, also sollte wenn, dann auch Amazon die Anzeigen wegen Betruges stellen, denn nur Amazon könnte überhaupt Informationen liefern um den Unbekannten zu ermitteln. Betrug ist übrigens kein Offizialdelikt, es wird also nicht automatisch verfolgt sobald es bekannt wird, sondern ein Antragsdelikt, welches also nur verfolgt wird wenn jemand einen Strafantrag stellt.
 
Krasse Morgenlektüre :volllol:

PS:
Allein das mit dem Wurm is krass.
Stellt euch vor die SSD wäre echt, abef ein Rückläufer mit schadhaftem Code.
Wird immer verrückter das ganze....
 
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duskstalker schrieb:
also eins ist sicher: anzeigen brauchst du das nicht. in deutschland wird nichtmal ein großer einbruch mit erheblichem sachschaden anständig verfolgt und direkt ad acta gelegt.

für ne ausgetauschte ssd klickt die deutsche justiz nicht mal nen kugelschreiber.

das ding von amazon tauschen lassen - alles andere ist absolute zeitverschwendung.
…. daran erkennt man, wie gleichgültig man mit der Straftat Betrug umgeht.
https://dejure.org/gesetze/StGB/263.html

Inzwischen ist der Betrug zum Kavaliersdelikt mutiert. Es dauert wohl nicht mehr lange, bis der Betrug zur legalen Geschäftspraxis zählt.

Amazon ist wohl die ideale Plattform für Betrüger, zumal Amazon nichts unternimmt, die Betrüger zur Anzeige zu bringen. Offensichtlich wird bei Amazon der Gewinn aus diesen Betrugs-Geschäften höher bewertet als der entstandene wirtschaftliche Schaden.

https://www.recht-freundlich.de/internetbetrug-online/amazon-betrug
 
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Ich glaube eher Amazon bewertet die Kosten, alle Rücksendungen genauer zu kontrollieren höher (Arbeitsstunden, Prüfgeräte), als die durch Betrug verlorene Ware (die echte SSD ist ja weg). Und ich glaube Amazon auch, dass sie damit noch richtig liegen. Erst wenn erheblich mehr solcher Betrügereien auftauchen wird Amazon mit der Kosten/Nutzen Rechnung zu anderen Ergebnissen kommen.
 
finja schrieb:
Amazon ist wohl die ideale Plattform für Betrüger, zumal Amazon nichts unternimmt, die Betrüger zur Anzeige zu bringen.
Sicherlich ist Amazon die ideale Plattform für solche Betrüger, solange sie eben nichts weiter machen, also auch keine Anzeige stellen.
finja schrieb:
Offensichtlich wird bei Amazon der Gewinn aus diesen Betrugs-Geschäften höher bewertet
Aus den Geschäften zieht Amazon keinen Gewinn, denn vermutlich hat ja ein Kunden die SSD gekauft, durch die HDD ersetzt und die Ware zurückgeschickt, also auch sein Geld zurückerstattet bekommen. Der TE hat diese Mogelpackung nun bekommen, wird sie reklamieren und dafür eine SSD erhalten, also hat Amazon 2 SSDs und dreimal Versand, dazu noch zwei Rücksendungen und den Aufwand zu tragen, bekommt aber nur eine SSD bezahlt, nämlich vom TE. Bei den knappem Margen auf solche Elektronikartikel ist dies ein gewaltiges Verlustgeschäft.

Aber wie Harvesthor schon schrieb, rechnet Amazon sicher mit spitzem Bleistift ob es sich lohnt alle Retouren genug zu kontrollieren um ein paar Betrüger zu erkennen oder diese Kontrolle dem nächsten Kunden (also hier dem TE) zu übertragen und diesen dann zu einfach entschädigen. Dazu kommt noch das Image, denn wenn Amazon einen Kunden verklagt, müssten sie auch Beweise haben und dazu müssten sie sicher sein das sie dem Kunden auch wirklich eine SSD geschickt haben, also eine genaue Eingangskontroller der Waren haben, die nochmal viel Geld kosten würde. Ginge so ein Prozess dann verloren, wäre der Imageschaden groß, denn wer möchte dort noch einkaufen, wenn man nicht sicher ist so einen Fake zu bekommen und auf dem Schaden sitzen zu bleiben und obendrein eine Anzeige zu kassieren? Der Geschäftsmodell ist es aber eben die Kunden zu verleiten schnell, einfach und sicher jederzeit alles dort zu kaufen, eben im Vertrauen auf die Kulanz wenn mal was schief geht. Deshalb ist eben die Sperre eines Accounts die Höchststrafe die Amazon bei Fehlerverhalten ausspricht.
 
Holt schrieb:
Bei Versand durch Amazon ist dies doch total egal, da die Ware dann sowieso auf dem gleiche Lager kommt, egal wer diese dort eingeliefert hat. Dadurch kann ein Händler (vor allem natürlich Amazon selbst) auch mehr verkaufen als er selbst dort auf Lager hat. Nehmen wir an Amazon haben 100 der SSD in sein Lager gepackt und alle Händler die über Amazon versenden, zusammen nicht mal 100, Amazon verkauft nun mit einmal 150 Stück, dann liefern sie die 150 eben einfach aus, obwohl ihnen eigentlich nur 100 der 200 Stück im Lager gehören.
Das soll übrigens nicht mehr so sein. Keine Ahnung wie zuverlässig der Post ist.
https://www.computerbase.de/forum/threads/vorsicht-gefaelschte-ssd-bei-amazon.1763505/#post-21127964
 
Warum sollte Amazon diesen Vorteil einfach so aufgeben? Es ist ja im Prinzip (außer eben in solchen Fällen) egal wem welche konkrete SSD im Lager gehört, es reicht doch zu wissen wem wie viele SSD gehören und wenn eben mehr verkauft wurden als dem einen Händler gehören, bestellt er mehr nach oder, sollte dies ausnahmsweise mal nicht möglich sein, simuliert man eben einen Verkauf der Produkte die dem anderen Händler gehören, dem kann es ja egal sein ob die nun über ihn verkauft wurden oder eben im Namen eines anderen Händlers.
 
Ich hab kein Interesse über etwas zu diskutieren was weder du noch ich eindeutig wissen können, das wäre reine Zeitverschwendung weil es pure Spekulation ist.
Ich wollte lediglich daraufhinweisen dass es recht detaillierte Aussagen Dritter gibt, dass Amazon beim FBA Handling heutzutage deutlich mehr darauf achtet dass sich keine (Fake-)Fremdware zur Amazon Ware mischt.
 
So, werd das Ding heute zurückschicken, habe nochmal alles mit Fotos dokumentiert also sollte das schon passen. Ersatz wurde schon verschickt, mal schauen ob ich diesmal das bekomme was ich bestellt habe. :D

Die HDD war übrigens randvoll (40k+) mit Fotos von einem älteren Paar, dürfte also günstig auf Ebay erworben worden sein.

Ich bin immer noch erstaunt wie kackdreist manche Menschen sein können, da ergaunert man sich schon ne 2TB SSD für ein paar Euro und dann will man dem armen Schwein der die Mogelpackung erhält auch noch Malware unterjubeln.
 
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Hab mal bei Amazon 64GB DDR4 Speicher gekauft. Kam alles an, alles versiegelt und so. Eingebaut -- sinds 16 GB (4x4GB) :-o Gleicher Typ, sieht absolut identisch aus... Den Aufdruck auf den Riegeln habe ich nicht gleich kontrolliert. Also 2 Tage später zurückgeschickt. In der Zeit ist der Preis für das Kit um 100 Euro gestiegen, habe aber Ersatz zum alten Preis bekommen (wie es auch sein sollte). Fazit: Amazon ist da kulant. Mich wundert, dass sie dem nicht wirklich nachgehen (oder nachgehen, aber uns nichts sagen). Eigentlich müssten sie ja alle Daten haben, wer was zurückgeschickt hat.
 
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