GELD … BITCOIN

fudelnotze schrieb:
Bei Bitcoin ist das nicht mal eben so möglich. Es könnte versucht werden, diese Versuche gibt es immer wieder.

Um diesen Punkt nochmal etwas herauszuarbeiten,

Würde man den Weg von Bitcoin von Anfang bis zum jetzigen Zeitpunkt mal als Strasse betrachten. Dann ist das eine lange gerade Strasse die furchtbar ausgefranst ist.

Zu beiden Seiten sieht man unzählige sehr kurze Einbahnstrassen. Das sind sozusagen alles alte Originalversuonen von Bitcoin die sich nicht länger durchgesetzt haben.

Die Kreuzungen an denen diese Einbahnstrassen beginnen ist ein Bitcoinupdate. Da sich das Update durchgesetzt hat geht der Weg also weiter geradeaus der Strasse entlang.

Die Version vor dem Update endet und führt in die Einbahnstrasse. Weil sich diese "alte Version" nicht durchgrsetzt hat. Sie wurde einfach liegengelassen, sie verwaist. Mit dem Update wurde Bitcoin einfach besser. Also bleibt man auf der schönen besseren Strasse geradeaus.

Aber es gibt Updates die nicht von der Mehrheit angenommen wurde. Auch diese enden dann in so einer Sackgasse.


Aber es gibt Updates die besonders kontrovers diskutiert werden.

Z.b BIP119 das aktuell vorgeschlagen wurde. Dies hinterlistige Miststück.

Das Update war gut, neue Funktionen wie z.b. Smartcontracts.

Es wäre fast durchgelaufen.

Wäre da nicht in wirklich allerletzter Sekunde ein Anhang zugefügt worden. Und dieser Anhang enthält erst die wirkliche Definition einer bestimmten Funktion die fast übersehen wurde.

Nämlich das Coins markiert werden können ohne das diese Markierung jemals entfernt werden kann.

Das ermöglicht die absolute Zensur von Bitcoin.

Eine Funktion ist z.b. die Möglichkeit das die Coins einer bestimmten Adresse markiert werden. Kommen von diesen Coins welche auf eine andere Adresse (jemand sendet ein bisschen BTC irgendwohin) sind auch alle Coins der Empfängeradresse markiert.

Eine Unterfunktion davon ist das man dieser Markierung beliebige Attribute geben kann.

Z.b. das Coins mit der Markierumg AG54f78NaS3 nur an eine ausgewählte Liste von Adressen versendet werden können. Oder das diese Coins nie wieder versendet werden können.

Das hinterfotzige dabei ist das diese Markierung nicht öffentlich sichtbar ist.

Ich weiss nicht ob die Coins markiert sind. Wenn ich jemand BTC sende dann sind seine Coins auf der Adresse auch markiert. Und wenn mir jemand was sendet sind meine Coibs auch alle markiert.

Damit wird klar das in kurzer Zeit alle verfügbaren Bitcoin markiert werden. Denn spätestens auf den Börsen kommen die Coins von Millionen Nutzern ja auch zusammen.

So das wär das. Nun kann jemand auch spätercentscheiden und brliebigen Narkierungen nachträglich ein Attribut zuweisen. Z.b. in zwei Jahren entscheidet derjenige das alle Coins mit Markierung 54gH713swo4 auf eine dafpr erstellte burningadresse landen und vernichted werden.

Würde dieses Update so unverändert durchgehen könnte das der Todesstoss sein. Das würde aber dem gesamten Kryptomarkt beeinflussen.

Das kann das durchaus komplette Ende bedeuten.

Kleiner Tipp, diese Funktion ist vom Entwutf des CBDC E-Euro geklaut.

Na we ist darüber begeistert?

Tipp am Rande, der Mensch der sich das Update ausgedacht hat kommt aus der Finanzbranche.

Ja das ist halt so bei Bitcoin. Absolut jeder kann sich daran beteiligen.
Ergänzung ()

Binalog schrieb:
Derzeit nicht, aber ist Bitcoin patentiert?

Bitcoin patentiert???

Bitcoin ist Opensource.
Die Anleitung wie man ihn kopiert um eine eigene Kryptowährung zu erstellen steht doch drin. "To create your own Shitcoin just copy..usw.")

Es gibt doch schon mehr sls genug 1:1 Kopien von Bitcoin. Das sind alles schon "Bitcoin 2.0"

Litecoin LTC ist z.b. so eine Kopie und dient als Technologieträger für Bitcoin.

Im Prinzip ist Litecoin immer ein paar Schritte voraus. Und? Ist er deswegen wertvoller oder mehr akzeptiert wie Bitcoin? Schliesslich ist er ja faktisch der bessere Bitcoin.
Ergänzung ()

Binalog schrieb:
Der Friedhof der Wirtschaftsobjekte ist voll von "Unverwundbaren".

Auf diesem Friedhof liegt aber kein einziges so grosses dezentrales von der Mehrheit der Nutzer angetriebenes Objekt.

So gross ist kein Friedhof das Bitcoin draufpasst
 
Zuletzt bearbeitet:
Du beschreibst selbst die Risiken...
fudelnotze schrieb:
(...)Das Update war gut, neue Funktionen wie z.b. Smartcontracts.

Es wäre fast durchgelaufen.

Wäre da nicht in wirklich allerletzter Sekunde ein Anhang zugefügt worden. Und dieser Anhang enthält erst die wirkliche Definition einer bestimmten Funktion die fast übersehen wurde.
(...)
Würde dieses Update so unverändert durchgehen könnte das der Todesstoss sein. Das würde aber dem gesamten Kryptomarkt beeinflussen.

Das kann das durchaus komplette Ende bedeuten.
(...)
Bitcoin patentiert???

Bitcoin ist Opensource.
Die Anleitung wie man ihn kopiert um eine eigene Kryptowährung zu erstellen steht doch drin. "To create your own Shitcoin just copy..usw.")(...)
Wie kommst Du dann auf Unverwundbarkeit?
fudelnotze schrieb:
So gross ist kein Friedhof das Bitcoin draufpasst
Für virtuelle Leichname muss man nicht mal ein Grab ausheben.
Ergänzung ()

machhommy schrieb:
Du verstehst nicht mal die absoluten Grundlagen und willst hier ernsthaft über Bitcoin, Blockhain und Dezentralisierung diskutieren(...)
Ist Bitcoin patentiert?
 
Binalog schrieb:
Wie kommst Du dann auf Unverwundbarkeit?
Das habe ich schon mehrmals geschrieben. Solche Änderungen müssen mit mindestens 90 Prozent der Mehrheit angenommen werden. Sonst würde das nicht gehn, wenn eine Änderung nicht von den Nutzern angenommen wird dann nutzen sie die Änderung nicht. Ganz demokratisch.

Und weil Bitcoin Open Spurce ist kann sich jeder sowas anschauen und selber entscheiden.

Das ist die Dezentralität, es gibt keine Zentrale, keinen Boss, niemand der einfach so etwas entscheiden kann.


Binalog schrieb:
Ist Bitcoin patentiert?

Habe ich oben geschrieben.
Bitcoin ist Open Source. Jeder kann Bitcoin nutzen.

Zum Beispiel Bitcoin kopieren, irgendwas dran ändern und dann auch Bitcoin 2.0 nennen.

Die Anleitung wie man das macht steht bei Bitcoin dabei.

Weil es Open Source ist. Es ist gewollt das man es nutzen und kopieren kann. Denn nur so ist es möglich das etwas auch verbessert werden kann.

Wäre Bitcoin patentiert dann wäre es ein geschlossenes Ding.

Und weil Open Source die Grundlage für Kryptowährungen ist gibt es soviele davon. Jeder kopiert von jedem, fügt Änderungen hinzu, Zack...ein neuer Coin.

Kennst du Github? Dort sind auch die Quellcodes, und die Anleitungen wie man die Quellcodes nutzen kann. Bei github kann jeder alles veröffentlichen. Auch du wenn du eine Idee hast.

Und deswwgen gibt es so viele extrem spezialisierte Coins. Iota ist z.b. speziell für Logistikanwendungen. Damit werden Lieferketten verfolgt, produzierte Einzelteile verfolgt, fälschungssixher gemacht usw. Bosch nutzt das z.b. in der Autoteileherstellung. Ich arbeite bei einem grossen Autozulieferer und für zwei Kunden nutzen wir das auch für die Stücklistenzuordnung der Einzelteile aus denen dann Baugruppen montiert werden. So wird jedes einzelne Teil von der Blechplatte bis zum Stossdämpfer mit einem QR-Code gelasert. Und schon im Voraus entsteht so im Computer eine Liste mit QR-Codrs an denen man sieht woher jedes der einzeönen Teile kommt.

Da steht dann z.b. Blechplatte 233425-01 wurde am 10.5.2022 um 11:34:15 Uhr auf Maschine M215-031-0334 produziert und die Parameter der Maschine waren nach Parameterkarte 22-4, die Anzugmomente der Schrauben waren 1: 44,25Nm/Schraubwinkel 3605 Grad, 2: 13,66Nm/Schraubwinkel 2703 Grad, darin sind die weiteren Einzelteile mit den QR-Codes 2564477854 und 9356753488 enthalten die ihrerseits am xxx um xxxx Uhr auf Maschine xxxx usw. usw.

Und das geht runter bis zum Rohmaterial z.b. Thyssen Krupp S420MC Scalur mit dem Materialprüfzeugnis 35431 usw. usw.

So haben wir zu jedem einzelnen Teil den Nachweis über die Umgebungsbedingungen weil die Codes in der Blockchain gespeichert sind. Da die Blockchain auch vom Kunden benutzt wird kann der auch nachsehen wenn was schiefgeht und das mögliche Problem ermitteln. Z.b. Schraube 1 nur 3605 Grad eingedreht (10,05 Umdrehungen), soll aber 4200 Grad.

Und so gibt es für unzählige Bereiche spezialisierte Blockchains.

Das wäte alles nicht nöglich wenn es kein Open Source gäbe. Wobei etwas wie das genannte natürlich als Gesamtsystem dem Markenrecht unterliegt und geschützt ist. Weil das nicht nur die Blockchain umfasst sondern auch viele der dafür nötigen Gerätschaften und weiterer Bedienungssoftware.
 
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Binalog schrieb:
Der Energieaufwand um Material aus dem Asteroidengürtel zur Erde zu bringen wäre enorm.
Die paar Joule.

Es gibt schon Firmen die an Asteroid Mining arbeiten. Denkst du wirklich dass die nicht wissen dass der Transport etc. paar Joule benötigt.

Aber ja aus der Sicht von einem energieverarmten Deutschland ergibt das Argument natürlich Sinn.
 
fudelnotze schrieb:
Es gibt in den herkömmlichen Medien einfach kein Interesse daran etwas richtig darzustellen.
Das stimmt so pauschal nicht. Netzpolitik zum Beispiel hatte erst vor zwei Tagen einen Artikel zur Ukraine, Russland, Vor und Nachteil in solchen Situationen, etc.
https://netzpolitik.org/2022/kryptowaehrungen-im-russland-ukraine-krieg/

Mir ist schon auch klar, dass Kryptowährungen Vorteile bieten können. Natürlich sollten trotzdem die Nachteile nicht leichtfertig ausgeblendet werden.
fudelnotze schrieb:
Vielleicht stehen Interessen dahinter?
Nicht zwingend glaub ich, auf Verschwörungsmythen muss sich niemand einlassen nur weil einige Menschen „naiv“ sind. Ich weiß aber auch nicht so richtig woher die Annahme kommt. Vielleicht weil im „Darknet“ mit Crypto bezahlt werden kann? Keine Ahnung.
fudelnotze schrieb:
Wenn es möglich ist dann kann mans ja mal machen.
Yup, wenn er mit dem Risiko klar kommt. Ich will hier nicht den Oberlehrer spielen, erwachsene Menschen können selbstbestimmt (und hoffentlich verantwortungsvolle) Entscheidungen treffen.
fudelnotze schrieb:
Ob mir das egal ist spielt keine Rolle.
Warum?
fudelnotze schrieb:
Ich kann dagegen nichts unternehmen und auch eine Regierung nicht.
Warnst du z.B. Freunde und Bekannte nicht vor Trickbetrügern?

fudelnotze schrieb:
Aber beides sind nunmal so niedrige Fallzahlen das man das schon fast als gegeben hinnehmen kann. Das nutzt zwar den Betroffenen nichts. Aber ich hab andererseits auch noch nie gehört das man Dummheit verbieten kann. Manche lernen durch Aua.
Find ich ziemlich zynisch angesichts der hauptsächlichen Opfer. Dir ist schon klar das Trickbetrüger oft auf wehrlosere, weniger techik-affine Menschen abzielen?

Und nein, sowas sollte nicht als irgendwie tolerierbare Schattenseite weggeleugnet werden, sonst wirds nix mit dem Saubermann-Image für die Beteiligten.

btw, wie hoch sind denn die Fallzahlen wenn du niedrig schreibst, hast du dazu Daten?

fudelnotze schrieb:
Bitcoin ist Open Source.
Ich greif das nur kurz auf, ist halb offtopic jetzt.
Der Bitcoin Core integration/staging tree steht unter der MIT-Lizenz.
https://de.wikipedia.org/wiki/MIT-Lizenz

Open Source Lizenz bedeutet z.B. der Quelltext kann eingesehen, modifiziert, genutzt werden und es kann (Lizenz-)Bedingungen geben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source
 
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SE. schrieb:
Warnst du z.B. Freunde und Bekannte nicht vor Trickbetrügern?

Klar. Aber wenn sie schlauer sind wie dann isses halt so.

Ich erwähnte das ich welche kenne die 250 Euro mit son Höhle der Löwen Scam versenkt haben.

Über son Kram regen die sich selbst auf, auch die vielen Anrufe "Sie haben gewonnen" undso.

Deshalb waren sie schlau. Als sie auf das Höhle der Löwen Zeug gestossen sind haben sie die freundliche Dame am Telefon gefragt ob das Betrug ist. Und die hat gesagt das ist alles super.
Ergänzung ()

SE. schrieb:
Vielleicht weil im „Darknet“ mit Crypto bezahlt werden kann? Keine Ahnung.

Das ist genau das Narrativ das aktiv propagiert wird von grossen "Experten".


SE. schrieb:
Find ich ziemlich zynisch angesichts der hauptsächlichen Opfer. Dir ist schon klar das Trickbetrüger oft auf wehrlosere, weniger techik-affine Menschen abzielen?

Und nein, sowas sollte nicht als irgendwie tolerierbare Schattenseite weggeleugnet werden, sonst wirds nix mit dem Saubermann-Image für die Beteiligten.

Ist doch total einfach.

Der erwähnt Höhle der Löwen Scam hat ein Supertrading mit Bitcoin beworben.

Sorry, dagenen kannste nix machen. Das hat mit Bitcoin absolut rein garnix zu tun. Und wenn irgendein Hacker ein paar Computer kapert und dafür Bitcoin haben will, dann kann Bitcoin da ebenfalls nix für.

Sonst müsste man auch Nasepopeln unter Strafe stellen weil sich da Leute den Finger bei gebrochen haben.

Man kann nicht etwas verurteilen weil es für etwas benutzt wird. MENSCHEN sind es die es benutzen. Die SACHE kann nix dafür. Soll man Gabeln verbieten weil jemand damit jemand anderes gepiekt hat? Gabeln sind fürs Essen gedacht. Die klnnen nix dafür wenn jemand damit gepiekt wird.
Ergänzung ()

SE. schrieb:
btw, wie hoch sind denn die Fallzahlen wenn du niedrig schreibst, hast du dazu Daten?

Die gibts schon lange.
Von etwa 4,5 Prozent aller Transaktionen (ich glaub in 2019) sind die Fälle auf etwa 0,5 Prozent gesunken.

4,5 hört sich viel an, aber zu der Zeit war der Wert von Bitcoin niedriger. Trotz 4,5 Prozent war der Schaden in Dollar sehr sehr niedrig.

Der Bitcoinmarkt ist ja auch heute noch sehr winzig. Selbst wenn es 20 Prozent wären, dann wär das nur ein Furz im Vergleich zu den Schäden durch Wirecard, Deutsche Bank, VW usw.
Ergänzung ()

SE. schrieb:
Open Source Lizenz bedeutet z.B. der Quelltext kann eingesehen, modifiziert, genutzt werden und es kann (Lizenz-)Bedingungen geben.

Was bei Bitcoin-Core auch der Fall ist.
Was der Grund ist wieso es soviele 1:1 Kopien gibt. Auch auf Litecoin trifft das zu.

Litecoin wird noch öfter kopiert. Auch von Scammern. In der Platincoinwallet stehts ja sogsr drin. Haben sich nichtmal die Mühe gemacht es zu verbergen.

Naja ok...bei deren anvisierter Kundschaft reicht ein Hochglanzprospekt auf Papier.
 
Zuletzt bearbeitet:
fudelnotze schrieb:
Höhle der Löwen
Keine Ahnung wovon du sprichst, mir fehlt hier der Kontext. Ich hab keinen TV und schaue auch keine privaten (deutschen) TV-Sender. Den Namen hab ich aber mal irgendwo aufgeschnappt.
fudelnotze schrieb:
Das ist genau das Narrativ das aktiv propagiert wird von grossen "Experten".
Weiß ich gar nicht so genau, ich glaube das ist besser geworden, nicht?
fudelnotze schrieb:
Man kann nicht etwas verurteilen weil es für etwas benutzt wird.
Die Argumentation erinnert mich an die Waffen-Diskussion in den USA nach Massakern mit Bekannten aus den fly-over-Gebieten, außer thoughts and prayers passiert am Ende nicht viel. Waffen selbst töten natürlich nicht, Idioten mit zu leichten Waffenzugang aber schon. Ich finde Regulierung gut wenn eigentlich selbstverständliche Grenzen zu oft überschritten werden und Opferzahlen zu hoch sind.
fudelnotze schrieb:
Der Bitcoinmarkt ist ja auch heute noch sehr winzig.
Ich hatte jetzt auch Quellen in Form von aussagekräftigen Studien oder so gehofft.
fudelnotze schrieb:
Was bei Bitcoin-Core auch der Fall ist.
Yup, hätte ich deutlicher formulieren können.
 
fudelnotze schrieb:
Das habe ich schon mehrmals geschrieben. Solche Änderungen müssen mit mindestens 90 Prozent der Mehrheit angenommen werden
Das ist nicht korrekt. BIP-Vorschläge müssen von 95% der Miner der letzten 2016 Blöcke angenommen werden. Als einfacher Spekulant, der auf irgendwelchen Börsen mit Bitcoin handelt, hast du genau 0 Mitspracherecht. Wie viele Bitcoin-Blöcke hast du selbst bisher so minen können?

fudelnotze schrieb:
Das ist die Dezentralität, es gibt keine Zentrale, keinen Boss, niemand der einfach so etwas entscheiden kann.
Das klassische Bankensystem ist dezentral: Für eine Überweisung von hier nach Frankreich ist niemand sonst involviert - nur die beiden beteiligten Banken. Und wenn das Rechenzentrum der französischen Bank abbrennt, dann ist meine Bank davon nicht betroffen.
Die Bitcoin-Blockchain ist hingegen zentralisiert. Alle Transaktionen werden in EINER Datenbank hinterlegt. Die wird aber weltweit verteilt gespeichert. Bei einem etwaigen Problem bei Bitcoin (z.B. einem 51%-Angriff) sind aber alle Nutzer von Bitcoin gleichermaßen betroffen. Das ist also alles andere als dezentral.
Vielleicht also nicht einfach nur Begriffe nachplappern, die Youtube-Propheten ohne Ahnung propagieren. Der eigentliche Vorteil von Bitcoin ist, dass jeder am Netzwerk teilnehmen kann. Im klassischen Bankensystem ist der Zugang dagegen streng reguliert. Heißt: Nicht jeder darf einfach eine Bank aufmachen, aber jeder kann einen Bitcoin-Knoten betreiben, die Blockchain herunterladen und unter Aufwendung von Rechenleistung selbst Blöcke schreiben und an die anderen Knoten senden, die diese dann (hoffentlich) in ihre Kopie der zentralen Datenbank ("Blockchain") übernehmen. Das ist der eigentliche Punkt und die technische Leistung von Bitcoin. Mit Dezentralität hat das aber nichts zutun.
 
Web-Schecki schrieb:
Das ist nicht korrekt. BIP-Vorschläge müssen von 95% der Miner der letzten 2016 Blöcke angenommen werden. Als einfacher Spekulant, der auf irgendwelchen Börsen mit Bitcoin handelt, hast du genau 0 Mitspracherecht. Wie viele Bitcoin-Blöcke hast du selbst bisher so minen können?

Ja klar die Miner. Wer nur Bitcoin kauft hat damit nix zu tun. Wäre ja auch bissele viel verlangt ne?
Ich mine nicht Bitcoin, wieso sollte ich bei den Strompreisen hier?

Web-Schecki schrieb:
Das klassische Bankensystem ist dezentral: Für eine Überweisung von hier nach Frankreich ist niemand sonst involviert - nur die beiden beteiligten Banken. Und wenn das Rechenzentrum der französischen Bank abbrennt, dann ist meine Bank davon nicht betroffen.

Aha. Ja das ist ja total dezentral. Ist ja nicht so das die Banken machen was sie wollen.

Web-Schecki schrieb:
Die Bitcoin-Blockchain ist hingegen zentralisiert. Alle Transaktionen werden in EINER Datenbank hinterlegt. Die wird aber weltweit verteilt gespeichert. Bei einem etwaigen Problem bei Bitcoin (z.B. einem 51%-Angriff) sind aber alle Nutzer von Bitcoin gleichermaßen betroffen. Das ist also alles andere als dezentral.
Du hast den Sinn der Dezentralität vielleicht nicht ganz verstanden?
Bitcoin ist komplett dezentral. Weil es nicht Zentral von einer Authorität gesteuert wird.

Und die Blockchain ist auch dezentral weil auch da keine Authorität über die Blockchain bestimmt. Und diese Dezentralität wird abgesichert durch die Blockchain die weltweit dezentral gespeichert ist. Niemand kann einfach morgens den Computer anschalten und dann mal eben die Blockchain manipulieren. Weil das auffällt. Und man kann auch nicht einfach die Blockchain abschalten, weil sie dezentral auf der ganzen Welt vorhanden ist.

Ist ein ganz einfaches Prinzip.

Web-Schecki schrieb:
Mit Dezentralität hat das aber nichts zutun.

Dann schlaf nochmal ne Nacht drüber. Und schau dir nicht soviel von fefe an. Das hilft wirklich.
 
Web-Schecki schrieb:
BIP-Vorschläge müssen von 95% der Miner der letzten 2016 Blöcke angenommen werden
Am Ende müssen die Blöcke von den Nodes angenommen werden. Diese - also quasi die Nutzer - haben daher die Macht über das Netzwerk. 2017 wurde SegWit nur aktiviert, weil durch die Androhung eines "User Activated Soft Fork" die Miner dazu gezwungen wurden. Bei den Minern gab es eigentlich eine Mehrheit für SegWit2x, welches größere Blöcke gebracht hätte.

Web-Schecki schrieb:
Das klassische Bankensystem ist dezentral:
Web-Schecki schrieb:
Die Bitcoin-Blockchain ist hingegen zentralisiert.
Das ist lustig.

H.
 
fudelnotze schrieb:
Ist ja nicht so das die Banken machen was sie wollen.
Stimmt, dagegen gibt es einen rechtlichen Rahmen, der ihnen gesetzt wird. Ob man damit zufrieden ist, steht auf einem anderen Blatt. Wenn man lieber selbst seine eigene Bank sein will, ist Bitcoin sicher eine passable Möglichkeit. Allerdings kann man Bitcoin meine Bank halt nicht ersetzen.

Du hast schlicht keine Ahnung, was Dezentralität bedeutet.

fudelnotze schrieb:
Niemand kann einfach morgens den Computer anschalten und dann mal eben die Blockchain manipulieren. Weil das auffällt.
Das würde bei Banken auch auffallen und es würde dagegen rechtliche Möglichkeiten geben. Mit Dezentralität hat das nichts zutun.
Wenn irgendeine Bank in irgendeinem fernen Land aber das Geld ihrer Kund einfriert und gegen alle Standards verstößt, dann hat das nichts mit meiner Bank in Deutschland zutun. Das ist tatsächlich dezentral: Jede Bank speichert ihre eigenen Daten.

fudelnotze schrieb:
Und die Blockchain ist auch dezentral weil auch da keine Authorität über die Blockchain bestimmt.
Das ist keine hinreichende Bedingung für Dezentralität. Das Fehlen von Autorität bezeichnet man allgemein als Anarchie und nicht als Dezentralität.

fudelnotze schrieb:
Und man kann auch nicht einfach die Blockchain abschalten, weil sie dezentral auf der ganzen Welt vorhanden ist.
Sie wird verteilt gespeichert. Dennoch ist sie eine zentrale Instanz. Änderungen in der Blockchain sind weltweit gültig: Hochgradig zentralisiert.
 
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Das ist die übliche Definition von Dezentralität: Das Fehlen zentraler Instanzen. Die Errungenschaft von Blockchain ist eben gerade das Vorhandensein einer zentralen Instanz, auf die dennoch ohne zentrale Regulierung zugegriffen werden kann. Das ist technisch keine triviale Sache. Dezentral ist die Technologie aber keinesfalls.
 
Ist dasn Test??
Du trollst uns doch nur oder??

Was du da schreibst ist 1:1 aus dem Video von fefe.
 
Hier werden wie so oft Konzepte von zentralisierten Systemen vs. verteilten Systemen mit dem Konzept der Autorität zusammengeschmissen.

Um die Wollmaus aus der Verwirrung mal zu entwirren:

Systeme können verteilt oder nicht verteilt sein. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Verteiltes_System
Ein verteiltes system ist per Definition kein nicht-verteiltes system. Heißt dass es keinen einzelnen Angriffspunkt gibt bei dessen Ausfall das ganze System ausfällt. Das ist bei dem Bitcoin-Netzwerk der Fall, weil es ein verteiltes system ist.

Dass dabei die gleichen Daten verteilt gespeichert werden hat mit einem zentralisierten system gar nichts zu tun.


Zur Authorität:
Bei Bitcoin entscheiden die Fullnodes Teilnehmer wo es lang geht.
Bei einer klassischen Bank entscheidet die Bank selbst. Niemand sonst hat darauf Einfluss.
Bei Bitcoin kann jeder bei der Abstimmung mitmachen weil jeder eine Fullnodes betreiben kann.
Was hat denn jetzt eine dezentralere Entscheidungsfindung? Bitcoin.
 
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Quonux schrieb:
Bei einer klassischen Bank entscheidet die Bank selbst. Niemand sonst hat darauf Einfluss.
Kommt drauf an, es gibt nicht nur eine Rechtsform für Banken.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreditinstitut

Bei z.B. Genossenschaftsbanken haben die Mitglieder auch etwas mehr Einfluss.
Die GLS Bank mal als Beispiel;
https://www.gls.de/privatkunden/gls-generalversammlung-2021/

Das Thema ist nicht ganz so leicht abhandelbar wie du hier tust. Und ja, auch bei AGs haben die Aktionäre Mitspracherecht, Stichwort Hauptversammlung.
Passt vielleicht nicht in deine Vorstellungswelt, aber eine Vereinfachung auf Bank gleich schlecht oder böse ist Bullshit.
 
SE. schrieb:
Bei z.B. Genossenschaftsbanken haben die Mitglieder auch etwas mehr Einfluss.
Die GLS Bank mal als Beispiel


SE. schrieb:
Und ja, auch bei AGs haben die Aktionäre Mitspracherecht, Stichwort Hauptversammlung.

"Etwas mehr Einfluss" oder "Mitspracherecht" in kleinem Rahmen ist ja nicht das worum es bei Bitcoin geht.

Wenn Grossaktionäre bei einer AG was durchziehn wollen dann tun sie das.

Sondern es geht um die absolute uneingeschränkte Entscheidungsfreiheit.

Dazu gehört auch das du deine Bitcoin selber verwahren kannst wo dann gar niemand mehr irgendeine Art Einfluss drauf hat.

Aber davon mal ab, @Web-Schecki schreibt fast wörtlich das was fefe im Video als Text einblendet.

Und das ist weder ein Diskurs oder eine eigene Meinung sondern einfach copypaste-Clickbait.

Es geht ja nicht um fefe als Person oder das er eben ne eigene Meinung hat. Soll er machen wie er meint. Er hat in IT-Fragen sicher seine Kompetenzen wo ich garnicht gegen anstinken kann.

Es geht darum das es vollkommen schlichte Meinungsmache ist. Für überaus schlichte Gemüter.

Das er da nicht nur argumentativ vollkommen danebenliegt und daraus etwas falsches ableitet ist das eine. Wenn ihm da Wissen fehlt ist das ja nicht verwerflich. Jeder kann dazulernen.

Das er über einige Dinge schlicht lügt und das als die endgültige Weisheit darstellt...nunja er spricht dort for Bankern. Wessen Hand mich füttert, dessen Lied ich sing.

Das er gerne etwas aus dem Zusammenhang nimmt und draufhaut ist nix neues.

Fatal ist aber die Reichweite die er damit erzielt und diese bewusst ausnutzt um Unwahrheiten zu publizieren. Damit unterscheidet er sich dann nicht mehr von allen anderen Clickbaitern.
 
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Quonux schrieb:
Ein verteiltes system ist per Definition kein nicht-verteiltes system. Heißt dass es keinen einzelnen Angriffspunkt gibt bei dessen Ausfall das ganze System ausfällt. Das ist bei dem Bitcoin-Netzwerk der Fall, weil es ein verteiltes system ist.
Die Folgerung ist falsch. DNS ist auch verteilt, aber es hat eine Baumstruktur, die zur Namensauflösung auch benötigt wird. Wer die root-Server übernimmt, der übernimmt trotzdem das gesamte DNS. Definitiv also nicht dezentral, obwohl es verteilt ist.

Ein Beispiel für ein dezentrales System wäre das E-Mail-System. Du kannst eine Mail von Server A zu Server B senden, völlig unabhängig vom Rest der Welt. Niemand sonst bekommt etwas davon mit. Das ist offensichtlich genau das Gegenteil von Bitcoin.

Quonux schrieb:
Bei Bitcoin entscheiden die Fullnodes Teilnehmer wo es lang geht.
Bei einer klassischen Bank entscheidet die Bank selbst. Niemand sonst hat darauf Einfluss.
Bei Bitcoin kann jeder bei der Abstimmung mitmachen weil jeder eine Fullnodes betreiben kann.
Was hat denn jetzt eine dezentralere Entscheidungsfindung? Bitcoin.
"Wo es lang geht" ist aber keine technische Frage. Technisch gesehen werden Transaktionen in einer zentralen Datenbank gespeichert, die über ein Peer-to-Peer-Netzwerk weltweit verteilt wird. Banken hingegen können Buchungen unabhängig von irgendwelchen zentralen Datenbanken vornehmen.

Bei Bitcoin-Abstimmungen kann auch nur theoretisch jeder mitmachen. Praktisch kann man das nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, die proportional zur verfügbaren Rechenleistung ist. Das ist natürlich hochgradig undemokratisch, aber das nur als Randnotiz.
 
Web-Schecki schrieb:
Ein Beispiel für ein dezentrales System wäre das E-Mail-System. Du kannst eine Mail von Server A zu Server B senden, völlig unabhängig vom Rest der Welt. Niemand sonst bekommt etwas davon mit. Das ist offensichtlich genau das Gegenteil von Bitcoin.

Ne. Sorry. Das ist total Quark.
Server A und Server B können dich zensieren weil sie jeweils eine zentrale Stelle sind die sogar unter Kontrolle von wenigen oder gar einzelnen Personen stehen.

Wenn du Bitcoin versendest dann geht das in das gesamte Netzwerk. Nicht nur an einzelne. Wenn deine Transaktion zensiert werden soll müssten sich alle einig sein. Mehrheitsentscheidung.

Wenn der Rest der Welt, wie in deinem Beispiel, nix davon mitbekommt, dann heisst das nix anderes als das es nur ein winziger Kreis es mitbekommt. Und die können dich zensieren.

Da haste Recht. Niemand sonst bekommt es mit das du zensiert wirst.

Und niemand sonst kann die Srimme erheben und dafür sorgen das du nicht zensiert wirst.

Glückwunsch. Du hast deine eigene Freiheit abgeschafft.


Web-Schecki schrieb:
Banken hingegen können Buchungen unabhängig von irgendwelchen zentralen Datenbanken vornehmen.

Du hast das wirklich nicht verstanden. Ich mein das nichtmal böse.

Es ist ein VORTEIL das alle gemeinsam die Blockchain haben.

Siehe oben.

Nur so ist sichergestellt das einzelne nicht zensiert werden. Denn für so eine Zensur müssten alle zustimmen.

Alle gemeinsam passen auf dich und aufeinander auf.

Das ist so gewollt. Das ist ein Vorteil.
 
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