generell max. 130km/h auf Autobahnen. Wie seht ihr das?

Wärt ihr generell für ein Tempolimit?

  • Ja

    Stimmen: 100 35,1%
  • Nein

    Stimmen: 185 64,9%

  • Umfrageteilnehmer
    285
Status
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aklaa schrieb:
Ich fahre meistens Nachts wenn es um das schnelle Erreichen A-B geht und finde diese Umsetzung für 24h /365 im Jahr nicht für sinnvoll. Ab 23:00 Uhr sollte auf den Autobahnen kein Tempolimit mehr geben und von 6-22h kann es ruhig langsame 130km/h sein. Wenn es schon die PKW Maut kommt dann bitte ohne Tempolimit für die Nachtzeiten.

Warum sollte das aber auch für Transferautobahnen gelten, die in aller Regel nur zu längeren Heim- und Hinreisezeiten massiv belastet sind, z. B. die BAB 81 zwischen Würzburg und Heilbronn?

Selbst auf anderen Strecken wie der BAB 3 kann man durchaus auch tagsüber zwischen München und Duisburg (und eventuell auch noch weiter, dafür fehlt mir dann aber die konstante Erfahrung) immer wieder deutlich schneller als 130km/h fahren.

Gerade im Norden soll das generell auf sehr viele Autobahnen zutreffen. Und auch die berühmten Autobahnen im Ruhrpott erlauben außerhalb der Stoßzeiten ordentlich schnelles Fahren.
 
Die SPD wollte mal ein Tempolimit von 100 km/h durchsetzen. Sie hat ihren Einlauf erhalten und ist mit eingezogenem Sch... abgezogen.

Die Grünen sind noch etwas inkonsequent. Fordern ein Tempolimit von 130 um die Zahl der Verkehrstoten zu senken. Konsequent wäre bundeseinheitlich Tempolimit auf 30 km/h auf allen Straßen inklusive Autobahnen um die Zahl der Verkehrstoten nahezu auf Null zu senken. Herzinfarkte zählen nicht.

Ein Tempolimit von 150 km/h würde einerseits den Geschwindigkeitsunterschied zwischen überholendem und überholtem auf ein erträgliches Maß begrenzen, andererseits nur noch so wenige Situationen betreffen das es politisch durchsetzbar wäre.

Ich selbst fahre im Urlaub durch Frankreich und USA. Tempomat rein und die Seele baumeln lassen. Wenn ich wieder zurück bin genieße ich es, auch mal kurz "zur Entspannung" auf leerer und gut ausgebauter Autobahn mit 180-200 km/h Strecke zu machen.
 
Sowohl in Frankreich, als auch den USA, gibt es prozentual weit mehr Verkehrstote als in Deutschland.
 
Stundenlang über nen Highway immer gradaus mit 80 mph hintuckeln lässt einen imho die Konzentration verlieren.
 
Idon schrieb:
Sowohl in Frankreich, als auch den USA, gibt es prozentual weit mehr Verkehrstote als in Deutschland.

Auf Autobahnen? (Zu Verkehrstoten zählt in der Regel alles was sich bewegt, vom Flugzeug bis zum Fußgänger)
 
ZeT schrieb:
Stundenlang über nen Highway immer gradaus mit 80 mph hintuckeln lässt einen imho die Konzentration verlieren.

da gebe ich dir recht. Aber die richtige Geschwindigkeit für alle zu finden, bei der niemand gelangweilt ist sondern fest konzentriert ist eben schwierig. Für einige ist 130km/h gemütlich, für andere zu langsam, für einige ist 250km/h zu stressig, für andere wiederum normal. Jeder Mensch tickt anders. Ich kann mir gut vorstellen dann es auch hier einige gibt die einen Adrenalinkick brauchen, wenn sie mit 250km/h rasen. Das ist dann mehr ein Spassfaktor als ein Zeitfaktor. Wer sowas will soll auf die Achterbahn gehen und nicht auf die Autobahn.
 
Die richtige Geschwindigkeit ist vor allem eine Frage der Verkehrsdichte und des Egoismus der Teilnehmer. In Deutschland ein ganz besonders gravierendes Problem. Schaut mal zu den Nachbarn... Man kann auch im Stau gemütlich fahren. Oder man fährt jede Lücke zu, lässt keinen Abbieger rein und verursacht noch mehr Stau.

Eine freie Fahrt ist sinnlos, wenns genau darum Stau gibt. Mehr Bremsmanöver, mehr Baustellen, mehr Unfälle. In jedem Fall gibts mehr Stau. Der maximale Durchsatz lässt sich nicht mit unbegrenzter Raserei kombinieren. Letzteres ist nur möglich, wenn man a) eine leere Bahn hat oder b) andere Verkehrsteilnehmer warten müssen. Maximaler Durchsatz ist nur mit Gleichbehandlung aller Fahrspuren möglich. Ist es der Mehrheit so egal, wie teuer all die leeren Fahrspuren mal waren? Scheinbar, Hauptsache man ist schnell unterwegs und hat das kurzzeitige Gefühl reich zu sein, weil man es sich leistet Benzin durch zu blasen.

Übrigens, Langeweile kommt doch eher Links auf? Viele Spurwechsel (und damit Abwechslung, Frust, Ärger) auf der BAB hat man nur dann, wenn man nicht der Schnellste ist, sondern sich brav ans Rechtsfahrgebot hält.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ MIC778

Ohne Geschwindigkeitsbegrenzung darfst du aber langsamer fahren als erlaubt, während ich bei Geschwindigkeitsbegrenzung nicht schneller als erlaubt fahren darf.

Und genau das ist der Knackpunkt: Warum soll sich jeder nach dir oder anderen Leuten richten müssen, die einfach ängstlich sind und/oder auch sonst keine ordentlichen Argumente haben?

@ hallo7

Dazu habe ich auf die Schnelle nichts gefunden. Da die mit Abstand meisten Toten auf deutschen Autobahnen aber durch LKW-Unfälle entstehen, gehe ich davon aus, dass das zumindest in Frankreich nicht grundsätzlich anders ist.
 
Idon schrieb:
Warum soll sich jeder nach dir oder anderen Leuten richten müssen, die einfach ängstlich sind und/oder auch sonst keine ordentlichen Argumente haben?

Weil es dir und anderen den Hintern rettet :D
btw, wieso darf eigentlich niemand während dem Flug aus dem Passagierflugzeug springen, wenn der Passagier mit dem Fallschirm dadurch schneller zu seinem Haus kommt als wenn er mit dem Flugzeug landet und dann mühsam mit dem Auto hinfährt. Weiss nicht wieso die Leute so ängstlich sind. Also ich würde springen, dann musst du aber auch :)
 
Durch den Sog würden unweigerlich Gepäck, andere Passagiere etc. aus der Tür gesaugt werden.

Und warum sollte Langsamfahren mir und anderen den Hintern retten, wo doch LKW und Falschfahrer die großen Probleme sind?

Hast du eigentlich noch weitere dumme Beispiele um noch deutlicher zu zeigen, dass es dir bereits mindestens seit meinem Einstieg in diese Diskussion hier vor wegen Seiten vollkommen an belastbaren Argumenten fehlt?
 
Idon schrieb:
Da die mit Abstand meisten Toten auf deutschen Autobahnen aber durch LKW-Unfälle entstehen, gehe ich davon aus, dass das zumindest in Frankreich nicht grundsätzlich anders ist.

Ich hab das hier schon mal gepostet https://www.ace.de/fileadmin/user_uploads/Der_Club/Presse-Archiv/Grafiken/Pm_95.11_Autobahnunfaelle-ACE-Studie.pdf und wollte mich eigentlich nicht wiederholen, aber da sind einige interessante Daten zu Autobahnunfällen drin.
Die Todesfälle aufgrund von LKW Unfällen steht da zwar nicht drin, aber LKW sind 6 mal häufiger in schwere Unfälle verwickelt als PKWs das stimmt schon. Allerdings steht da nicht ob die LKWs jemanden weggeräumt haben oder ob ein Auto in einen LKW gekommen ist. Dazu hab ich leider auch nichts gefunden.
Es passieren z.B. nur ~5% aller Unfälle auf Autobahnen, aber 11.4% aller Toten kommen von diesen Autobahnunfällen.

Zum Vergleich, in Österreich sind auch ziemlich genau 5% aller Unfälle auf Autobahnen aber nur ~9% aller Todesfälle von Autobahnunfällen.

Ansonsten kann man ja nur schauen was Senkungen in anderen Ländern gebracht haben, das ist leider nicht so einfach. (aus dem Jahr 2005)
Die Geschwindigkeitslimiten auf Schweizer Strassen sollen im Gegensatz zum jüngst gesenkten Alkoholgrenzwert nicht an die Werte des nahen Auslandes angepasst werden. Der Bundesrat (Bundesregierung) lehnt eine Motion, welche Tempo 90/130 verlangt, ab. Nach der Senkung der Geschwindigkeitslimite von 130 auf 120 sei die Unfallschwere auf Schweizer Autobahnen, das heisst die Anzahl Verunfallter pro Unfall um 12 Prozent zurückgegangen, begründet die Landesregierung ihr Nein zu einer Motion von Pierre Kohler (CVP Jura). Mit einer sogenannten Getötetenrate (Tote gemessen an der Fahrleistung; BH) von 3,12 liege die Schweiz zudem klar unter den Werten von Deutschland (4,12).


Interessant wären Daten von Streckenabteilen die vorher ungebrenzt waren und danach begrenzt wurden und dann schaut man wie sich vor allem die schwere der Unfälle verändert hat. Dazu hab ich leider nichts gefunden.
 
Unyu schrieb:
Übrigens, Langeweile kommt doch eher Links auf? Viele Spurwechsel (und damit Abwechslung, Frust, Ärger) auf der BAB hat man nur dann, wenn man nicht der Schnellste ist, sondern sich brav ans Rechtsfahrgebot hält.

Ne, wieso sollte die links aufkommen? Man muss doch oft genug für Leute bremsen, die von rechts nach links ausscheren ohne mal einen Blick in die Spiegel gemacht zu haben. Oder die paar, die es tun, aber drauf scheissen, dass jemand schnelleres von hinten ankommt.

Hat mit dem Rechtsfahrgebot doch auch erstmal nix zu tun. Man kann genauso mit 200+ rechts fahren, was zumindest ich bei leerer Bahn oder entsprechendem Platz genauso mache. Finde, man kommt sich nur immer seltsam vor, wenn man rechts mit 200+ fährt, irgendwo weiter vorne fährt jemand auf der mittleren Spur (obwohl rechts halt frei ist) und darf dann 2x alle Spuren kreuzen um den Mittlerspurschläfer zu überholen und dann wieder weiter rechts zu fahren.

Was mir persönlich aufgefallen ist, mit den neuen Auto (seit gut 2 Monaten) passiert das weniger oft als mit dem Alten,(also das blind herausgezogen wird) dabei fahren wir nur eine Modellgeneration neuer und haben genauso das Licht an, wie vorher auch.
Finde ich natürlich gut, aber seltsam ist es auch irgendwie, weil ich es nicht verstehe.

hallo7 schrieb:
Interessant wären Daten von Streckenabteilen die vorher ungebrenzt waren und danach begrenzt wurden und dann schaut man wie sich vor allem die schwere der Unfälle verändert hat. Dazu hab ich leider nichts gefunden.

Die Schwere dürfte ja sicherlich abgenommen haben. Echt blöd, dass man im Land der Zahlen zu solchen Sachen dann wieder keine Statistik findet -.-
 
Aber dann behaupte bitte nicht, dass es keinerlei Unterschied macht.
gut hab mich vllt. etwas blöd ausgedrückt.

ich persönlich habe jetzt über 1 mio km runter und meine erfahrung bei der arbeit als versuchsfahrer ist halt das es bei trockener fahrbahn geringe unterschiede zwischen sommer und winterreifen gibt, bei - graden.
wenns feucht wird sind sehr viele reifen auf abgefahreren belägen sehr rutschig, egal ob sommer oder winter.
an nem verregneten arbeitstag fahre ich nicht ich rutsche. ;)


Die Todesfälle aufgrund von LKW Unfällen steht da zwar nicht drin, aber LKW sind 6 mal häufiger in schwere Unfälle verwickelt als PKWs das stimmt schon. Allerdings steht da nicht ob die LKWs jemanden weggeräumt haben oder ob ein Auto in einen LKW gekommen ist. Dazu hab ich leider auch nichts gefunden.
Es passieren z.B. nur ~5% aller Unfälle auf Autobahnen, aber 11.4% aller Toten kommen von diesen Autobahnunfällen.
woran liegts? vllt. daran das es wirklich extrem ermüdend ist so langsam oder überhaupt so gleichmäßig zu fahren?
klar wenns kracht mit nem brummi geht schnell mehr kaputt aufgrund der hohen masse.
wer hier keinen lkw schein hat dem kann ich sagen es ist wirklcih anstrengend solangsam so lange durch die gegend zu tuckern.
es kommt einem zwar durch die hohe sitzposition etwas schneller vor als im auto ist aber halt doch durch die monotonie sehr einschläfernd.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Dienstwagen ist auf 140Km/h abgeregelt. Wenn ich auf vollen Autobahnen unterwegs bin stört es mich nicht weiter. Wenn ich jedoch ein paar Kilometer machen muss und dann über Autobahnen wie die A44 von Dortmund nach Paderborn oder die A31 von Oberhausen Richtung Norden unterwegs bin ist die Konzentration nach wenigen Minuten dahin. Schnurgerade Autobahn und einschläferndes Tempo. Gerade wenn es Richtung Feierabend geht sind solche Strecken dann sehr anstrengend. Also mir kann keiner etwas erzählen dass dieses Tempo "entspannter" ist. Kommt aber wohl scheinbar nur von den Leuten deren Autos in dem Bereich sowieso am Ende sind, zu 99% nur Stadtverkehr kennen und bei denen Strecken unter 15km die Regel sind.
inb4: Wir haben auch eine Stadtautobahn und mein Corsa fährt 150!!11 aber 130 sind genug
 
Idon schrieb:
Sowohl in Frankreich, als auch den USA, gibt es prozentual weit mehr Verkehrstote als in Deutschland.

Und wundert Dich das? Hast Du Dir mal angeschaut wer da fährt, wie die fahren und mit was die fahren?
 
Scheitel schrieb:
Ne, wieso sollte die links aufkommen? Man muss doch oft genug für Leute bremsen, die von rechts nach links ausscheren ohne mal einen Blick in die Spiegel gemacht zu haben. Oder die paar, die es tun, aber drauf scheissen, dass jemand schnelleres von hinten ankommt.
Egal wie teuer das Auto oder wie schnell man ist: Ein Recht auf unbegrenzte Geschwindigkeit gibt es nicht. Bin ich froh nicht mehr so oft auf deutschen Autobahnen sein zu müssen. Merkt man schon auf der Landstrasse, wie sich die Hektik Richtung Deutschland vermehrt. Weit genug entfernt ist alles entspannt. Es sind auch so Kleinigkeiten, lässt man Lücken, lässt man Jemanden aus seiner Einfahrt raus oder staut man sich bis vor die Einfahrt und blockiert so viel wie möglich.

Das ist ein Mentalitätsproblem, das auch auf die Autobahn kommt. Da helfen keine neuen Blitzer mit den üblichen lächerlichen Strafen. All die Limitgeschichte löst das Grundproblem nicht, sondern erhöht nur die Einnahmen. Abgesehen davon ist das Limit eh Augenwischerei, wenn man sich die Anzahl Baustellen und deren Länge ansieht. Anstatt mal einen Abschnitt fertig zu machen wird überall mal weiträumig gesperrt und über Jahre gebaut. In der Situation überlege ich immer: Wie viele Jahre muss man eine solche Strecke nach der Bauzeit fahren, um die während der Bauzeit verlorene Zeit wieder gut zu machen? Bei 10 Jahren Bauzeit wirst du es zu Lebzeiten nicht mehr schaffen.

Hat mit dem Rechtsfahrgebot doch auch erstmal nix zu tun. Man kann genauso mit 200+ rechts fahren, was zumindest ich bei leerer Bahn oder entsprechendem Platz genauso mache. Finde, man kommt sich nur immer seltsam vor, wenn man rechts mit 200+ fährt, irgendwo weiter vorne fährt jemand auf der mittleren Spur (obwohl rechts halt frei ist) und darf dann 2x alle Spuren kreuzen um den Mittlerspurschläfer zu überholen und dann wieder weiter rechts zu fahren.
Hat sehr viel mit dem Rechtsfahrgebot zu tun. Wer nicht unendlich schnell ist, wechselt faktisch ständig nach links und rechts. Problem ist einfach die unendlich lange Schlange links, die die Gelegenheit nur erwartet hat, endlich einen Platz aufzurücken. D.h. am Ende aller Tage ist man langsamer unterwegs, wenn man nicht egoistisch links bleibt. Übrigens, ich wechsel brav, hab ja keine Protzkiste.
Genau wegen dieser Fahreinstellung bleiben die Meisten gleich links und schon schauckelt sich das Problem hoch.

Um Stress aus diesem System rauszunehmen bräuchte es die freie Fahrspurwahl oder: Eine Gehirnwäsche der Verkehrsteilnehmer. Kann doch nicht wahr sein, das Autobahn Fahren in Deutschland einfach Krieg ist, während es im Ausland entspannt ist.

Was mir persönlich aufgefallen ist, mit den neuen Auto (seit gut 2 Monaten) passiert das weniger oft als mit dem Alten,(also das blind herausgezogen wird) dabei fahren wir nur eine Modellgeneration neuer und haben genauso das Licht an, wie vorher auch.
Finde ich natürlich gut, aber seltsam ist es auch irgendwie, weil ich es nicht verstehe.
Wenn ich mit einem Transit unterwegs bin, werde ich auch weniger bedrängt, trotz langsamerer Fahrweise. Liegt eindeutig an der Fahrzeugklasse wie man behandelt wird. Ein Kleinwagen ist auch bei 160 ein Hindernis, Transit bei 110 ist ok. Dazu noch das Ortsfremde Nummernschild in BW. Ganz klarer Grund angehupt zu werden, nur weil man innerorts, nach der Autobahnausfahrt (limitiert auf 30) nicht 60+ fährt. Das sind natürlich Dinge, über die ist sich der normale PKW Fahrer gar nicht bewusst.

damn80 schrieb:
woran liegts? vllt. daran das es wirklich extrem ermüdend ist so langsam oder überhaupt so gleichmäßig zu fahren?
Der harte Wettbewerb und hohe Steuerlast haben auf jeden Fall ihren Beitrag. Aber man könnte auch die Frage stellen, warum unbedingt so viele Güter über die Strasse müssen. Wo bleibt denn die Rheintalbahn als Anschluss für den pünktlich fertig gestellten Gotthard Basistunnel? Eine ziemlich arrgonate Vorgehensweise, wie man mit ansieht wie da ein gigantisches Projekt fertiggestellt wird, während man selbst noch nicht mal die Planung einer einfachen oberirdischen Strecke beendet hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
^^
die schiene ist bei terminfracht einfach absolut keine alternative und am ende dieletzten km vom güterbahnhof bis zum empfänger muss es doch per lkw gebracht werden.
das rentiert sich für die spediteure auch einfach nicht nur so extrem kurze strecken zu fahren, da dauert das auf/abldaen ja teils länger als die fahrt.

schiene ist nur ganz einfach in der theorie gedacht toll, wenn der absender und empfänger n gleisanschluss hat auch in der praxis, wenns nicht wirklich dringend ist.
die güterzüge haben sweit mir bekannt nämlich die allerletzte prio und müssen für alles und jeden warten, auch fährt son güterzug nicht extra für 1-2 container für hans&kunz mal eben los. da fährt dann vllt. alle paar tage mal n güterzug von münchen nach hamburg.
dann wartest du eben mal ne woche auf deine lieferung. in den meisten produktiven branchen geht das nicht.
 
Unyu schrieb:
Man kann auch im Stau gemütlich fahren. Oder man fährt jede Lücke zu, lässt keinen Abbieger rein und verursacht noch mehr Stau.

Zweispurige Autobahn, alles was nur vier Räder hat meint links fahren zu müssen und von hinten kommen sie angeschossen um dann im letzten Moment zu bremsen. Natürlich höchstens eine Autolänge Abstand. Am Ende wäre noch ein unfallfreies Wechseln zwischen linker und rechter Spur möglich. Und das wäre dann natürlich vieeeeeeel langsamer als im Pulk bei 80 auf der linken Spur zu verrotten. Ehrlich, da steigt Hass in mir auf.
 
Wie ich schon schrieb bin ich für intelligente Verkehrsleitsysteme. Tempolimit oder unbegrenzt bringt einem nichts wenn man im Stau steht. Intelligente Systeme können sowas sehr gut verhindern.

Ausserdem ein komplettes Überholverbot für LKWs. Das is eh das übelste wenn einer mit 98 km/h einen mit 96 km/h überholen will... was soll der Blödsinn?
 
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