Generelle Empfehlungen für Standlautsprecher

zandermax

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Hi zusammen,

Ich möchte mir für die Zukunft ein Soundsystem mit einer unkomplizierten Konnektivität anschaffen. Bisher habe ich ein 2.0 System aus den 70er Jahren (zwei Regal-Dreiwegeboxen mit 40-Watt-Verstärker). Klanglich bin ich damit zufrieden, würde aber gerne mal in Richtung aktive Standlautsprecher gehen, damit ich etwas flexibler beim Positionieren bin. Es soll weiterhin Stereo bleiben und ohne einen Sub auskommen. Außerdem soll es ohne Stativ o.Ä. stehen können.

Ich hatte in Richtung Nubert XS 6000 RC gedacht. Macht das Sinn oder ist das verschwendete Geld? Gibt es generell Unterschiede zwischen Regal- und Standlautsprechern?
 
zandermax schrieb:
Nubert XS 6000 RC
Da bist du ja fast schon bei 3000 € für das Paar. In dem Preisbereich würde ich doch mal in einen HiFi Laden gehen und probehören. Ja, Boxen hören sich im optimierten Studio immer etwas anders/besser an als dann daheim, aber du kannst dir schon mal ein Bild machen, was die Boxen könnten. Und auch ob du den unterschied zwischen 300 € und 3000 € überhaupt wahrnimmst bzw. für dich relevant ist.
Was soll darüber überhaupt abgespielt werden? Musik? Filme?
 
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Nach meiner Info ist der Unterschied zwischen Regal- und Standlautsprecher nur die Größe. Also bzgl Benennung.
Und das Standlautsprecher eine Art Sockel/Füße haben.

Ist die Positionierung denn so viel flexibler? Anstatt eines Lautsprecherkabels braucht man ein Stromkabel. Macht vorne ja meist keinen großen Unterschied.

Aber aktive Boxen können tendenziell tiefer spielen als passive in der selben Größe.

Ob es Sinn ergibt kannst nur du dir beantworten. Immerhin ist das noch eine Preisklasse im vernünftigen Rahmen meiner Meinung nach. Jedenfalls wird man hier eher noch einen Unterschied zur 500 € Box hören gegenüber der für 10.000 €.
 
Mir reichen die Nubert A125 sehr.
 
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zandermax schrieb:
Ich möchte mir für die Zukunft ein Soundsystem mit einer unkomplizierten Konnektivität anschaffen
Dann würde ich aber in Richtung normale Standlautsprecher und ein Stereo Verstärker gehen. Gerade was Konnektivität betrifft, geht die Technik doch noch schnell voran.
 
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Mosed schrieb:
Aber aktive Boxen können tendenziell tiefer spielen als passive in der selben Größe.
Unsinn!
Ob der Verstärker in der Box ist oder extern steht, ist ghupft wie ghatscht. Also Jacke wie Hose.
 
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Mosed schrieb:
Nach meiner Info ist der Unterschied zwischen Regal- und Standlautsprecher nur die Größe.
Größe = Volumen = Bass.
Da spart man sich gerne mal den Sub-Woofer.
 
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Eigentlich sollte man mit passiven Lautsprechern eine ausreichende Flexibilität haben.
Gerade ne höheren Summen würde ich mir die Zeit nehmen das eine oder andere Probe zu hören.
Was sind überhaupt die Rahmenbedingungen?
 
Arboster schrieb:
Größe = Volumen = Bass.
Das ist klar. Es ging nur um den Namen. Also ob es ein Regal- oder Standlautsprecher ist, definiert primär die Größe. Keine technischen Merkmale.
 
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daknoll schrieb:
Unsinn!
Ob der Verstärker in der Box ist oder extern steht, ist ghupft wie ghatscht. Also Jacke wie Hose.
Sicher, dass es ganz egal ist? Man kann Verstärker und Box ja perfekt aufeinander abstimmen.

Oder liegt es dann nur an den Treibern und Gehäusekonstruktion?

Ich habe die Nubert Nuboxx A125 Pro, die mit 50 Hz bei -3 dB angegeben sind.
Die Nuboxx 511 ist mit 55 Hz bei -3 dB angegeben, ist aber ein mehrfaches größer.
Und die A125 Pro haben hörbar mehr Tiefgang bzw. Druck im Bass. Ich war sehr erstaunt als ich die zum ersten Mal gehört habe.

Die passive Nubox 303 hat eine ähnliche Größe wie die A125 Pro, ist aber nur mit 74 Hz bei -3dB angegeben. Ist aber auch ein Dipol und daher vielleicht nicht direkt vergleichbar.
 
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@PaladinX da ist die Rede von 3000 Teuro-Lautsprechern und du kommst mit diesen Brüllwürfelchen um die Ecke?
 
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daknoll schrieb:
Unsinn!
Ob der Verstärker in der Box ist oder extern steht, ist ghupft wie ghatscht. Also Jacke wie Hose.

Man kann aktive Bassreflexboxen tiefer abstimmen, und den Bassabfall durch Equalizing in der Aktivelektronik ausgleichen.

Je mehr Platz man den Boxen gönnt, desto unwichtiger wird das allerdings. Mit den 35 Hz/-3 dB (inklusive Roomgain bis 30 Hz) meiner Nuvero 60 bin ich vollkommen zufrieden.

Der Vorteil von Passivboxen ist, dass man die Elektronik bei Defekt separat neu kaufen kann.

In der Preisklasse und dem Format der XS 6000 RC würde ich eher auf das Auslaufmodell Nuvero 110 und einen Yamaha A-S701 schielen.
 
JMP $FCE2 schrieb:
Man kann aktive Bassreflexboxen tiefer abstimmen, und den Bassabfall durch Equalizing in der Aktivelektronik ausgleichen.
Das macht jeder halbwegs gescheite Stereo Verstärker auch und das voll automatisch und an deinen Raum angepasst.
 
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Automatiken sind bei der Basserweiterung eher vorsichtig, weil sie nicht "wissen", was die Box verkraftet. Und manuelle parametrische Equalizer in Verstärkern sind viel seltener und teurer, als sie sein sollten. Das ist sogar schlimmer geworden - vor 12 Jahren bekam man den PEQ bei Yamaha noch für 500€.

Und da ist noch ein weiterer Haken: für eine Basserweiterung vorbereitete Bassreflexabstimmungen sehen auf dem Papier (-3 dB-Wert) schlechter aus, als lineare, deshalb macht das m.W. kein Hersteller.

Die alten Nubert-Lautsprecher waren so abgestimmt, und es gab passende Equalizermodule. Ohne Equalizer hatte so eine Nuline 82 nur unspektakuläre 50 Hz/-3 dB, mit waren es 30 Hz/-3 dB.

Dummerweise sind die auftrennbaren Verstärker mehr oder weniger ausgestorben, und die Equalizermodule damit unverkäuflich geworden. Und die Hersteller stimmen ähnliche Passivboxen deshalb eher auf 40 Hz/-3 dB ab, und opfern dafür Pegelfestigkeit bei 30 Hz. Dagegen hilft kein Equalizer mehr.

Noch schlimmer ist es, wenn die Box auf "Wirkungsgrad" als Werbeargument getrimmt wird. Dafür wird noch mehr Tiefgang und Entzerrbarkeit geopfert.
 
Vielleicht sollte sich der TO - bevor er in Lautsprecher investiert - einmal ein wenig ins Thema Raumakustik einlesen, z.B. wo die Boxen idealerweise hin kommen sollen oder keinesfalls dürfen bzw. zum Stichwort "Raummoden".
 
cartridge_case schrieb:
Verstehe ich auch nicht. Gerne Aufklärung diesbezüglich.

Eine Empfehlung von mir wäre Jamo.
Man ist halt flexibler, weil ich kein Lowboard o.Ä. brauch, in das ich dann noch ein drittes Gerät stellen muss.

Passivlautsprecher habe ich. Das muss ich eigentlich nicht nochmal kaufen .
 
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