Verstärker für standlautsprecher

Streitet euch doch nicht um den Wirkungsgrad, mehr als 2 Watt braucht man eh nicht für Zimmerlautstärke,

MfG
 
Genau das.
Was ich damit sagen wollte ist, dass es keinen 355BEE bedarf um welche auch immer Lautsprecher anzutreiben.
Der 325BEE reicht völlig aus.
 
Ich habe auch das Gefühl dass der "Wirkungsgrad" gerne etwas "verfälscht" dargestellt wird.
Es mag stimmen dass eine Magnat Q908 bei 91 oder 92 db liegt, ABER das betrifft höchstens die Stellen im Frequenzgang die zu laut wiedergegeben werden!

Beispielsweise hat so ziemlich jede Magnat einen deutlichen Bassbuckel, der teilweise 6db (!) über dem Mittenbereich liegt, dass man hier über 90db erreicht ist nicht verwunderlich.
Aber sollte das wirklich zur Bestimmung des Kennschalldrucks herangezogen werden?

Nuberts (und natürlich auch ein paar andere Hersteller) stimmen ihre Lautsprecher hingegen neutral ab, das heißt den allseits bekannten (beliebten) Bassbuckel wird es dort nicht geben, wer ist nun ehrlicher?

- Ein Hersteller der die Spitzen im Frequenzgang für den Kennschalldruck heranzieht
oder
- Ein Hersteller der den Kennschalldruck über den ganzen Frequenzverlauf angibt?

Sollte eigentlich auf der Hand liegen ;)
 
Von einem (auch noch so kleinen) Bassbuckel ist aber in dem FG aus dem Test den ich verlinkt habe nicht zu sehen.

Im Gegenteil, dieser ist als perfekt zu bezeichnen.
 
Ich kann dir diese Boxen ans Herz legen:

Wharfedale Diamon 9.5

Habe ich selbst im Set mit den DSF und und dem CS und sie klingen wirklich sehr sehr schön.
Allerdings nichts für Teckno.


greetings
 
Zwischenfrage:
Sollen hier wirklich Hifi-Komponenten ohne Hörprobe gekauft werden?
Und das in der Preisklasse?
Gut, die Grenze ab wann es wirklich wichtig wird sollte jeder selbst ziehen.
Generell bin ich der Meinung, man sollte immer Probe hören.

Bevor hier aber wild verschiedene Hersteller genannt werden und über Wirkungsgrade und das Image eines jeden Fabrikats diskutiert wird, sollte man nicht vergessen, dass der Gang zu einem Händler mit dem dazugehörigen Anhören der Komponenten durch nichts zu ersetzen ist!

Gruß
 
@ Powerriegel:

Das stimmt natürlich...
Jeder hört anders, aber hier ging es ja um Fakten ;)

@ Kugelsicher:

Den Bassbuckel vermisse ich hier auch etwas, habe aber andere Tests (zb Q709) in Erinnerung wo ein deutlich ausgeprägter Bassbereich zu erkennen war.
Perfekt wurde ich den Frequenzbereich aber nicht nennen, aber gut richtig "perfekt" geht eh nur auf dem aktiven Weg.
Wenn du es aber so willst, so bieten zb Nubert Lautsprecher einen "perfekteren" Frequenzgang als die Quantum Serien ;)
(Obwohl beide nicht perfekt sind).
 
m4xz schrieb:
@ Powerriegel:

Das stimmt natürlich...
Jeder hört anders, aber hier ging es ja um Fakten ;)

Fakten dürfen und müssen besprochen werden, da hast du natürlich Recht.

Ich wollte nur diesen einen, sehr wichtigen Punkt anmerken.
Komponenten ausschließlich nach dem Datenblatt zu beurteilen ist nunmal falsch.

In der anvisierten Preisklasse tummeln sich nur noch eine große Menge mehr an empfehlenswerten Herstellern, die der Threadersteller hier vielleicht sogar nach einer Hörprobe noch vorziehen würde.
Das solltest du (Threadersteller) nicht vergessen!

Gruß
 
Wie schon erwähnt, das ist auch richtig so, jeder hört anders, deswegen ist Probehören unverzichtbar beim Lautsprecherkauf.

Hängt auch sehr von der gehörten Musikrichtung und den eigenen Vorlieben hab, deswegen gibts auch soviele unterschiedliche Lautsprecherabstimmungen ;)

Ein neutraler Lautsprecher mag zwar technisch und objektiv betrachtet besser sein, aber wenn er einem nicht gefällt und man einen leichten "Loudnesscharakter" bevorzugt, dann wäre das wohl die falsche Box...
 
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