Generelle Empfehlungen für Standlautsprecher

Man braucht aber ja eh eine Signalquelle und hat dadurch ein Zusatzgerät.
Bluetooth, auch mit aptX HD ist ja eher keine geeignete Zuspielmethode. Dann braucht man ja nicht so teure Boxen.

Was soll denn überhaupt darüber abgespielt werden und was wären die Quellen dafür? Was wird wie angeschlossen?
 
Du willst 3000€ ausgeben, nur um keinen Verstärker aufstellen zu müssen ?

Es gibt nebenbei auch Mini-Verstärker oder kleine Komplettsysteme (Verstärker und Streamer in einem Gerät).
 
Warum sollte Bluetooth nicht geeignet sein?

Ich nehme mal an, man muss nicht fragen, ob die Nubert generell zu empfehlen sind? Das wird Geschmackssache sein?
 
Arboster schrieb:
Größe = Volumen = Bass.
Wobei "Regal"lautsprecher existieren, die größer als mancher Standlautsprecher sind (hust Neumann KH 420 hust). Und es existieren auch relativ kleine Lautsprecher mit erstaunlich viel Tiefbass (siehe z.B. die Purifi-Treiber), insofern ist das nur ein Trend und nicht unbedingt absolut.

daknoll schrieb:
@JMP $FCE2 Das kann man auch mit einem externen Equalizer. (Klangregelung)
H6-Mobs schrieb:
Das macht jeder halbwegs gescheite Stereo Verstärker auch und das voll automatisch und an deinen Raum angepasst.
Nein. Bei Bassreflexlautsprechern fällt der Frequenzgang und auch die Pegelfestigkeit unterhalb der Resonanzfrequenz des Bassreflexrohrs stark ab, ein Equalizer ist also kein Ersatz für eine physikalisch andere Abstimmung. Bei Passivlautsprechern versuchen eigentlich alle Hersteller, diese so abzustimmen, dass der Frequenzgang auch ohne Einsatz eines Equalizers brauchbar ist (oder was sich die Hersteller so darunter vorstellen). Bei Aktivlautsprechern muss ein Hersteller darauf keine Rücksicht nehmen. Desweiteren kann er durch exakt angepasste Limiter jedes Dezibel aus den Treibern herauspressen und gleichzeitig zuverlässig verhindern, dass sie übermäßig verzerren oder sich in Rauch auflösen.

JMP $FCE2 schrieb:
Noch schlimmer ist es, wenn die Box auf "Wirkungsgrad" als Werbeargument getrimmt wird. Dafür wird noch mehr Tiefgang und Entzerrbarkeit geopfert.
In Fällen, in denen sowieso ein Subwoofer zum Einsatz kommt, bietet das eigentlich nur Vorteile. Und insbesondere im PA-Bereich ist sehr hohe Pegelfestigkeit unverzichtbar, und die erreicht man nicht, ohne dass man Tiefgang opfert oder der Lautsprecher sehr groß und/oder teuer wird. Letztendlich ist ein Lautsprecher immer ein Kompromiss und was sinnvoll ist, hängt vom beabsichtigten Einsatzzweck ab.

zandermax schrieb:
Ich nehme mal an, man muss nicht fragen, ob die Nubert generell zu empfehlen sind? Das wird Geschmackssache sein?
Ich meine mich zu erinnern, bei den aktiven Nubert schon von negativen Erfahrungen mit der verbauten Elektronik gelesen zu haben (häufige Ausfälle). Was nicht heißen soll, dass andere Hersteller es besser machen, generell ist das so ein Thema bei Aktivlautsprechern, kenne aber leider keine zuverlässigen Statistiken. Auch Software könnte, unabhängig vom Hersteller, eventuell in Zukunft zum Problem werden (siehe z.B. den Shitstorm wegen der Sonos-App).

Mosed schrieb:
Lossless kann man damit nicht übertragen.
Für mp3 Qualität reicht es je nach Codec. Aber für z.b. Flac nicht.
Der Unterschied ist meistens kaum hörbar. Gute Boxen + Lossy/Bluetooth >>> Miese Boxen + Lossless.
Und es gibt auch Lautsprecher, die Musik direkt z.B. per Spotify Connect streamen können, dann besteht dieses Problem gar nicht. Allerdings können die Nubert das nicht und bräuchten dazu einen separaten Zuspieler (z.B. Wiim Mini).
 
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Mal nochmal ganz dumm gefragt.
Im Prinzip ist doch ein Lautsprecher nur eine Kombination von verschiedenen Schallwandlern.
Bisher habe ich einen 210 mm Tiefetöner, eine 38 mm Mitteltonkalotte und eine 19 mm Hochzonkalotte. Frequenzgang reicht von 26-25000 Hz.
Die XS-4000 haben nur einen Hochtonkalotte und einen 169 mm Tiefmitteltöner. Dementsprechend ist der Frequenzgang nach unten eingeschränkt.

Was soll da die XS-6000 mit 3×148 mm bessere machen? Macht die Anzahl der Tief-und Mitteltöner wirklich einen hörbaren Unterschied?
 
Es ist die dreifache Membranfläche eines Einzelchassis. Damit mehr Reserven, die entweder für höhere Pegel oder mehr Tiefgang genutzt werden können.

Im Prinzip kann ein großes Chassis mit dem gleichen Verschiebevolumen aber das gleiche, die vielen kleinen Chassis sind im wesentlichen nur für die Optik.

Frequenzgänge ohne Toleranzangabe sind übrigens nicht direkt mit den Nubert-Angaben vergleichbar. Die 26 Hz nach Hifi-DIN gelten m.W. für -10 dB Pegelabfall, und nicht für -3 dB (Nubert und andere).
 
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Wobei es ja noch das Thema 2-Wege, 2,5-Wege, 3-Wege usw. gibt. Jedenfalls laut Werbung sind mehr Wege ja "besser" (angeblich besserer Klang) und bedingt mehrere Treiber.

26 Hz bei -3dB ist ja normalerweise nur bei Subwoofern anzutreffen. Meiner schafft das nicht, 29 Hz meine ich (ist aber auch kein großer Sub).
 
Ich muss vielleicht noch gestehen, dass die XS-6000 sehr hochgegriffen sind.

Im Prinzip möchte ich Standboxen, die man flexibel zuspielen kann (Fernseher, Smartphone o.Ä.) und die man variabel im Raum verteilen kann, ohne groß Kabel zu legen. Ein großer AV-Reciever oder Verstärker macht mich einfach nicht an. Aktuell habe ich einen Telefunken RA-100. Das ist optisch einfach mehr mein Ding. Lautsprecher sind ja beinahe Möbelstücke und wenn man die jeden Tag sieht, sollten sie schon gefallen. Auch da finde ich die XS6000 positiv, da sie recht schlank und unaufdringlich wirken.

Ich hör kein bestimmtes Genre. Sie sollen jede Art von Musik und Film spielen können.
 
Das musst du ja wissen/entscheiden. :)

Im Endeffekt müssen die Lautsprecher aber ja eh links und rechts vom Fernseher stehen bzw./und als Stereodreieck zum Sitzplatz.
Beliebig aufstellen kann man die ja so oder so nicht, wenn es gescheit klingen soll.

Allgemein weniger Kabel hat man ja nicht. Entweder Stromkabel oder Lautsprecherkabel. Je nach Situation kann eins davon besser versteckt werden, ja.
Scheinbar kann man beide Boxen wireless miteinander verbinden, sonst hätte man ja sogar ein Kabel mehr.
Der TV braucht auch ein Kabel zur Masterbox, außer er beherrscht Bluetooth.

Wenn für dich aktive Boxen besser passen wegen des Entfalls eines extra Verstärkers, ist das aber ja in Ordnung.

Wenn dir die Lautsprecher gefallen und du das nötige Geld hast, spricht ja an sich nichts dagegen diese zu kaufen. :) Zumindest wenn es aus der Fachpresse oder Bewertungen nichts gibt, dass vom Kauf abrät.
Wenn dir die Übertragung per Bluetooth reicht, passt ja auch das. Ich hatte dies angemerkt, weil ich bei dieser Preisklasse auch die bestmögliche Zuspielqualität haben wollen würde.
 
zandermax schrieb:
Im Prinzip möchte ich Standboxen, die man flexibel zuspielen kann (Fernseher, Smartphone o.Ä.) und die man variabel im Raum verteilen kann, ohne groß Kabel zu legen.
Dann sind doch aktiv Boxen nicht das was du brauchst. Beide Lautsprecher brauchen Strom und einen Zuspieler. Wenn nicht sogar 2 oder 3. Das hast du ja nicht wirklich erwähnt.
Bei einem Normalen Stereo Verstärker, kannst du doch alles am Verstärker Anschließen und musst nur die Lautsprecherkabel verlegen. Mit aktiv Lautsprecher eventuell mehr.
Ich würde dir den NAD C 379 empfehlen. Dann hast du noch knapp 2000 Euro um dir ein paar gescheite Lautsprecher zu besorgen. Gehst einfach in einen Hi-Fi Laden und hörst dir mal ein paar an, denn jeder hat unterschiedliche Vorlieben.

 
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Na gut. Aber andersrum: Was soll den der Vorteil eines passiven Systems sein?
 
zandermax schrieb:
Flexibilität. Ist die Technik zu alt, kannst du deine Lautsprecher weiter verwenden. Ein Verstärker ist immer schnell ausgetauscht. Bei Aktiv Lautsprechern musst du alles tauschen.
 
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zandermax schrieb:
Na gut. Aber andersrum: Was soll den der Vorteil eines passiven Systems sein?
Dir ist bewusst, wie belebt der Gebrauchtmarkt für Hifi-Klassiker ist? ;) Ich habe selbst vor Jahren noch Standlautsprecher aus deutscher Fertigung Baujahr 1990 im Einsatz gehabt (IQ Audio 4180). Waren also schon gebraucht und habe die auch gut an einen Liebhaber weitergeben können. Ich habe jetzt kürzlich für eine vierstellige Summe ein Paar neue und passive Lautsprecher erworben, das sicherlich auch entweder lange bei mir oder jemand anderem weiterlebt. Egal, ob die Firma pleite geht, oder sie die App-Entwicklung einstellt, die Technik sich einfach weiterentwickelt und man damit den Anschluss verliert, oder halt der eingebaute Verstärker abraucht.

Ich finde die Vorteile eines passiven Systems also durchaus offensichtlich, wenn man einfach mal darüber nachdenkt, was für ein komplexes System man sich mit dem Aktivlautsprecher nach Hause holt. Ich würde auch behaupten (da ich es nicht belegen kann), dass du zum gleichen Preis bedeutend mehr Qualität bekommen kannst bzw. günstiger und hochwertig passiv mit neuem Verstärker holen kannst. Aber du hast halt deine eigenen Anforderungen und Prioritäten (Flexibilität, etc.). Ich kann dein Ansinnen auch verstehen und warum die Nubert interessant sind. Ich würde es persönlich nur anders angehen und priorisieren. 🤷‍♂️
 
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Dann an dieser Stelle vielleicht noch ne Frage. Kann der AmpX von Nubert in Sachen Konnektivität alles was auch die X6000 können? Der ist ja noch relativ kompakt und reduziert.
 
Du meinst deren Verstärker? Das ließe sich ja durch vergleichen herausfinden.
Aber du kannst ja auch einen beliebigen anderen Verstärker kaufen, wenn du passive Boxen nutzen willst.
 
zandermax schrieb:
Der ist ja noch relativ kompakt und reduziert.
Dafür lässt die Ausstattung auch zu wünschen übrig. Schau das du einen nimmst, der earc hat. Falls du deinen tv mit integrieren möchtest.
 
Wobei da im Endeffekt ARC reicht. Vom TV wird eh nur DD+ (mit oder ohne ATMOS) oder Stereo-PCM als Audioformat kommen.
 
Ich glaube die XS-6000 sind weiter mein Favorit.
Die Kombination aus Leistung und Kompaktheit ist nicht schlecht. Aktuell liegen sie ja bei 2200 Euro
 
Für das Geld bekommst Du ein paar richtig gute Standlautsprecher, einen AVR und einen Wiim Ultra noch dazu.
 
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