News Geringe Smart-Meter-Quote: Bundesnetzagentur geht ge­gen fast 80 Stromanbieter vor

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Folgekosten gegenüber der alten Technik sind höher....
 
jimmy13 schrieb:
@Golden_ Das Gateway dazu, das den Smart Zähler erst wirklich Smart macht, ist winzig. Da muss nicht der komplette Schrank umgebaut werden. Selbst ein digitaler Zähler kann einen alten analogen Zähler vom Platz her bereits ersetzten.
Nochmal zur Verdeutlichung: Der digitale Zähler ist eigentlich nur in Kombination mit dem Smart-Meter-Gateway "smart". Ansonsten ist das nur ein dummer Zähler, der ein paar mehr Werte zwischenspeichern und nicht rückwärts laufen kann. Wenn der also schon drin ist, ist die Erweiterung überhaupt kein Problem mehr.

Ja, ich weiß, das Ablesen ist kein großes Ding. Aber du kannst damit eben auch deine Werte einfacher überwachen und selbst auswerten, wenn ein solches Gateway vorhanden ist, ohne in den Keller zu müssen 😉

Danke dir für die Aufkärung :D 👍
 
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Sebbi schrieb:
Stichwort Zählersprung Wasserzähler
Das geht halt auch beim Strom!
Unser Versorger bekommts regelmässig nicht hin. Die vergessen schon mal, die Vorauszahlungen zu berücksichtigen und wollen deshalb utopische Summen einziehen. Oder sie vertauschen Zählernummern und wollen plötzlich Verbräuche abrechnen, die es auf unserem Zähler nie gab - und ziehen die falsche Rechnungssumme trotz Reklamation und Zusicherung der Überprüfung auch direkt vom Konto ein.

Und unter solchen Voraussetzungen soll ich mir dann einen Zähler installieren lassen, dem ich nur mit Morsezeichen mittels einer IR Lampe den wahren Zählerstand entlocken kann, den man wohlweisend vor mir verbirgt und klammheimlich an den Versorger überträgt, ohne dass ich die Kontrolle darüber habe?
 
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Mir wurde vom Netzbetreiber durch die Blume gesagt, dass wir hier noch mindestens ein Jahr den alten Zähler haben werden, weil sie mit dem Ausbau nicht hinterherkommen. So lange läuft der alte dann eben rückwärts. Ich finde das persönlich ja ganz nett, aber es lässt eben auch tief blicken, wie teuer Strom wirklich sein muss, wenn er nicht einmal korrekt erfasst werden muss.
 
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Land_Kind schrieb:
Bei uns in der Schweiz im CKW-Netz, sind 100% der Zähler auf Smart Meter umgestellt worden. Die Daten werden alle 15 Minuten über mehrere Wochen gespeichert (falls der Funk ausfallen sollte) und werden 4x pro Tag per Kurzstreckenfunk übertragen. Die Smart Meter senden auf einer Frequenz von 434 MHz mit einer maximalen Sendeleistung von 500mW.
Als Kunde kann man die Daten aber auch über eine direkte Schnittstelle am Smartmeter in Echtzeit (Intervalle +/1 Sek.) selbst auslesen und verarbeiten.
Andere Stromanbieter übertragen die Daten jedoch auch über Powerline, also direkt über das Stromnetz.
Ja das ist richtig geil im coax Netz von Vodafone. Da werden Verstärker nodes teils mit solchen sendenden Messezählern ausgestattet. Richtig gut wenn dort ein schirmungsleck ist. Dann produziert Vodafone ihre eigenen Netzstörer und verhageln sich selbst die Kanäle auf den Frequenzen.
 
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Mein Zähler im Haus ist Baujahr 1978 und hat fast 230.000 kWh auf der Uhr. Steht sogar noch "Made in Yugoslavia drauf :D
Er dreht sich auch seit zwei Jahren an schönen Tagen fleißig rückwärts, Balkonkraftwerk wurde gemeldet und im Marktstammdatenregister eingetragen. Hab unseren Hof-Elektriker gefragt, wie es mit einer Rücklaufsperre aussieht und der meinte, wenn die Anlage ordnungsgemäß gemeldet ist und vom Netzbetreiber (dem Eigentümer des Zählers) kein Auftrag kommt eine Sperre einzubauen, wird kein Elektriker mit Verstand das Ding auch nur anfassen.
Ich glaube mein Anschluss wurde von unserem Netzbetreiber einfach vergessen xD
 
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Kleiner Hinweis: Die Überschrift ist falsch. Stromanbieter und Stromnetzbetreiber sind schon rein gesetzlich zwei völlig unterschiedliche Entitäten. Im weiteren Text ist es dann wieder richtig.
 
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Simanova schrieb:
ei Gang in den Keller stellt man fest, dass ein digitaler Stromzähler eingebaut wurde, der nicht abgelesen werden kann. Der Stromanbieter schätzt darauf hin den Verbrauch. Nicht, dass mir das schonmal passiert ist.
Also funktioniert der Mist nicht mal.

Damals 6 Monate bzw. bei der ersten Ankündigung und 3 Monate vorher habe ich dem Einbau eines Smartmeters widersprochen.
Ergänzung ()

kurgon181 schrieb:
Ich frage mich, wie die das mit dem Datenschutz und der Genauigkeit der Verbrauchswerte hinbekommen wollen. Klingt für mich nach einem ordentlichen Chaos.
Ich mache mir eher Sorgen ob das Teil nicht gehackt werden kann und der Hacker mal aus 3000 kWh 30.000 macht und ob man dann als blöder Kunde dann die 30.000 zahlen muss. Davor habe ich eher Sorge.
Ergänzung ()

nille02 schrieb:
Als sie vor 2 Wochen ablesen wollte, stellte man fest das er kaputt ist. Wird interessant wie man nun versucht das zu berechnen oder einfach Schätzt.
Da wird dann einfach sehr großzügig natürlich zu gunsten des Anbieters geschätzt.
Ergänzung ()

Arcaras schrieb:
Und jährliche Kosten für Betrieb und Wartung kommen auch noch drauf, die sind zwar gedeckelt, kostenlos ist es aber nicht.
Der alte Stromzähler hat glaub 5 Euro gekostet jetzt können sie 20-30 Euro dafür verlangen im Jahr.
 
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cypeak schrieb:
ich gebe zu: ich habe mich mit der thematik nicht besonder auseiandergesetzt.
aber ich hätte einige fragen: was bringt das mir als verbraucher?
die dinger messen den zählerstand und ggf den momentanverbrauch und können das alle 15 minuten irgendwohin funken?
Zwei Dinge:

Für den Verbraucher kann es deutliche Einsparungen bringen, wenn er seine starken Verbraucher genau dann einschaltet, wenn der Strom billig ist. Spätestens beim Laden von E-Autos macht sich das extrem bemerkbar.

Der Strompreis schwankt teilweise extrem über den Tag. Momentan ist der billigste Strom in meiner Gegend (die Netzgebühren sind regional) bei rund 0,18€, ich habe auch Preise in der Region von 0,80€ gesehen, wenn auch nur sehr kurzzeitig. Spannen von 20 Cent am Tag sind aber eher die Regel als die Ausnahme. Da kann man schon viel sparen.

Und für das Netz ist es auch wichtig, da man damit Verbrauchsspitzen, sowohl regional als auch im gesamten Netz mildern kann. Stichwort "Netzdienliches Verhalten". Da ist noch ein Weg hin, aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

Alles neue erst mal rundheraus abzulehnen, denn das alte tut's ja noch, ist auch so eine typische konservative Haltung, die in Deutschland so stark vertreten ist, und die alles blockiert.
 
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Reden wir da vom gleichen smart Meter System wo wir in Österreich schon fast 100 Prozent (glaub 97) haben? wäre jetzt ernsthaft schockiert wenn man in Deutschland nicht Mal die 20 Prozent Marke schaffen würde. alleine die Neubauten der letzten 10-15 Jahre müssten da doch schon reichen...
 
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@nuxdail Keine Ahnung, ich hoffe aber, dass du nicht Digitaler Stromzähler mit Smart Meter verwechselst.
 
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Simanova schrieb:
@estros Smart Meter kostet nix. Die Firmen sind verpflichtet die Kosten zu übernehmen. Ich glaube für den Anbieter sind das so 400€ pro Gerät....
unwahrscheinlich, daß die Kosen nicht auf die Verbraucher umgelegt werden, die letztlich natürlich alles zahlen
 
Grestorn schrieb:
Der Strompreis schwankt teilweise extrem über den Tag. Momentan ist der billigste Strom in meiner Gegend (die Netzgebühren sind regional) bei rund 0,18€, ich habe auch Preise in der Region von 0,80€ gesehen, wenn auch nur sehr kurzzeitig. Spannen von 20 Cent am Tag sind aber eher die Regel als die Ausnahme. Da kann man schon viel sparen.
Wie kann man den sowas steuern? Gefrierschrank, Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner haben keine Schnittstelle für sowas oder ein Programm für "wenn Energie günstig". Nur bei der Wärmepumpe meine ich, süß einstellen zu können.
 
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Simanova schrieb:
Noch besser: Man bekommt vom Stromanbieter die Aufforderung den Stromzähler abzulesen. Bei Gang in den Keller stellt man fest, dass ein digitaler Stromzähler eingebaut wurde, der nicht abgelesen werden kann. Der Stromanbieter schätzt darauf hin den Verbrauch. Nicht, dass mir das schonmal passiert ist.
Ich habe den digitalen Stromzähler auch selbst abgelesen und dann im Internet eingegeben.
Gensu wie bei früheren Analogzähler.

Hätte man zumindest sowas wie TOSLINK dort eingebaut wären da störungsfrei elektronische Auslesungen möglich.
 
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Elderian schrieb:
Wie kann man den sowas steuern? Gefrierschrank, Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner haben keine Schnittstelle für sowas oder ein Programm für "wenn Energie günstig". Nur bei der Wärmepumpe meine ich, süß einstellen zu können.
Das ist die "schöne neue Welt" in Sachen Energieversorgung, in der du dich mit deinem Verbrauch anzupassen hast, statt daß der Staat seine Aufgabe wahrnimmt, überall die Versorgung her- und zustellen. Das ist die Kugel Eis, von der Trittin damals gesprochen hat.
 
Mit Verlaub: Du schreibst Blödsinn.
Das hat nichts mit dem Staat zu tun, es geht um die Geräte.

Es gibt zumindest meines Wissens nach schlicht keine Steuerungsmöglichkeiten für die genannten Geräte. Möchte ich von günstigen Energiekosten profitieren, sei es weil ich einen dynamischen Tarif habe oder eine PV-Anlage, dann muss ich da immer selbst aktiv werden, soll heißen: Die Waschmaschine manuell einschalten.

Hier fehlt mir ein Standard, diese Geräte "smart" zu machen. Der Gefrierschrank kann nur die Temperatur halten. Warum kann der nicht bei günstigem Strom ein paar Grad weiter runter kühlen, damit er bei teurem Strom weniger laufen muss? Da der dynamische Preis mit Angebot und Nachfrage korreliert, wäre das ja sogar netzdienlich.

Ich habe hier nur "moderne Messeinrichtungen" und einen Tarif mit festen kWh-Preisen, mir kann's also egal sein... Aber die Möglichkeiten, die so ein Smart Meter bietet kann man in dem Umfang leider nicht nutzen.

Meine Wärmepumpe kann der Energieversorger auch jetzt schon für kurze Zeit abschalten, ich möchte das Spiel auch mitspielen!
 
HtOW schrieb:
Die Smartmeter bieten absolut keinen Nutzen, wenn man selber keine dynamischen Stromtarife oder die Komfortfeatures nutzen will.

Verstehe die Drang eh nicht.
Das Smart Meter ist absolut notwendig um eine Nulleinspeisung zu gewährleisten. Unwichtig wenn man keinen Speicher hat, aber mit Speicher unverzichtbar.
Ergänzung ()

SSD960 schrieb:
Wir haben einen Stinknormalen Digitalen Zähler bekommen er war auch nach einigen Monaten defekt....
Was passiert denn eigentlich, wenn der defekt ist? Hat der Energieversorger Pech gehabt, weil nicht weiter gezählt wurde, oder schätzen die deinen Verbrauch? Oder ist man in der Theorie verpflichtet alle drei Tage zu prüfen ob er noch läuft? :D
 
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Grestorn schrieb:
Alles neue erst mal rundheraus abzulehnen, denn das alte tut's ja noch, ist auch so eine typische konservative Haltung, die in Deutschland so stark vertreten ist, und die alles blockiert.
Dann kommt irgendwann der Wechsel auf die harte Tour. Andere Länder haben das auch hinbekommen. Die Umsetzung hier in Deutschland ist ein negatives Beispiel. Wenn aber jedes Jahr die Vorschriften, Verordnungen und Gesetze geändert werden trägt das nicht zur Akzeptanz bei Im letzten Jahr hat der regionale Versorgungsnetzbetreiber 2 mal seine "Technischen Anschlussbedingungen Niederspannung" (TSB NS) geändert und die Vorraussetzungen für den Einbau von "intelligenten Messsystemen" iMSys angepasst. Diesen Aufwand muss man dann Kunden erklären die "einfach" nur eine 11Kw Wallbox installieren möchten und dann oft noch einen 4 stelligen Betrag für einen neuen Zählerschrank dazu bezahlen müssten. Läuft alles schon.
 
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Simanova schrieb:
@estros Smart Meter kostet nix. Die Firmen sind verpflichtet die Kosten zu übernehmen. Ich glaube für den Anbieter sind das so 400€ pro Gerät.
Ergänzung ()


Mobilfunk oder über das Stromnetz. Ähnlich wie bei Fritz Powerline. Fokus liegt auf Stabilität, und nicht Bandbreite.
Stimmt, zahlt ja nur die Firma und nicht deren Kunden = Wir
 
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