News Geringe Smart-Meter-Quote: Bundesnetzagentur geht ge­gen fast 80 Stromanbieter vor

Benutzer0815 schrieb:
Was passiert denn eigentlich, wenn der defekt ist? Hat der Energieversorger Pech gehabt, weil nicht weiter gezählt wurde, oder schätzen die deinen Verbrauch?
Kann ich nichtal sagen da der Zähler während meines Urlaubs getauscht wurde.
 
kurgon181 schrieb:
Das ist doch schon ein schöner Witz, dass man den Zähler ablesen soll, obwohl der gar nicht mehr ablesbar ist. Ich frage mich, wie die das mit dem Datenschutz und der Genauigkeit der Verbrauchswerte hinbekommen wollen. Klingt für mich nach einem ordentlichen Chaos.

Es gibt keine Zähler, die man nicht ablesen kann,
 
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jimmy13 schrieb:
Aber du kannst damit eben auch deine Werte einfacher überwachen und selbst auswerten, wenn ein solches Gateway vorhanden ist, ohne in den Keller zu müssen 😉
Ist auf jeden Fall für die Leute von Interesse, die IR Leser etc. noch nicht besitzen.

Ich wurde von der Avacon angeschrieben, dass eine "intelligente Messtelle" gesetzt werden soll. OK, kein Thema... der digitale Zähler ist da, wenn es nur das Gateway ist, viel Spaß. Dann hätte man auch die Option, dynamische Stromtarife zu nehmen. Das finde ich eigentlich an der Thematik sehr spannend.

Was ich allerdings nicht so schick finde ist, wenn sie sich mit ihren Geräten an die eigene PV Anlage anbinden wollen um diese eventuell drosseln zu können. Sie können gerne irgendwie dafür sorgen, dass nichts ins Netz eingespeist werden soll, wenn es da Möglichkeiten gibt, aber die PV Anlage selbst drosseln, ne ne.

Ansonsten bin ich gespannt, wann es bei mir weiter geht und ein Herr von der (oder für die) Avacon hier steht und das anpassen möchte.
 
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Simanova schrieb:
Noch besser: Man bekommt vom Stromanbieter die Aufforderung den Stromzähler abzulesen. Bei Gang in den Keller stellt man fest, dass ein digitaler Stromzähler eingebaut wurde, der nicht abgelesen werden kann. Der Stromanbieter schätzt darauf hin den Verbrauch. Nicht, dass mir das schonmal passiert ist.
Das liegt nicht am Stromanbieter, sondern am Messestellenbetreiber, der den Zählerwechsel nicht über die Marktkommunikation (Mako) an den Anbieter weiter gibt. Infolgedessen, nimmt das System an, dass der Kunde einfach nicht den Zähler abliest/ablesen will, worauf dann eine Schätzung folgt. Im großen und ganzen herrscht bei den Netz-, und Messstellenbetreibern sehr viel Chaos.
 
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Dogbrothers schrieb:
Stimmt, zahlt ja nur die Firma und nicht deren Kunden = Wir
Genau, vermutlich wird es bei der strafe ähnlich sein….zahlt sicher auch alles die Firma aus ihrer Tasche ohne irgendwelche Anpassungen am Tarif.
Ergänzung ()

Bahkauv schrieb:
@nuxdail Keine Ahnung, ich hoffe aber, dass du nicht Digitaler Stromzähler mit Smart Meter verwechselst.
Soweit ich weiß Smartmeter, haben das seit ca 1,5 Jahren im Haus, wurde vom Anbieter installiert, kann nun digital meinen Zählerstand im Portal des Anbieters abrufen. Sollte dies sein oder? Dann hätten wir sicher viele in Österreich was man von seinem Umfeld so hört
 
wir haben einen digitalen zähler beim wasser bekommen, da bin ich mal gespannt wie lange der hält, da es sich um einen alten kohlekeller handelt, der eine dauerhaft hohe luftfeuchte hat (80%). man muß nicht immer alles digitalisieren, manchmal sind rein mechanische dinge robuster.
 
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Kadett_Pirx schrieb:
Das ist die "schöne neue Welt" in Sachen Energieversorgung, in der du dich mit deinem Verbrauch anzupassen hast, statt daß der Staat seine Aufgabe wahrnimmt, überall die Versorgung her- und zustellen. Das ist die Kugel Eis, von der Trittin damals gesprochen hat.

Naja, so stimmt das auch nicht. "überall die Versorgung her- und zustellen" – das ist doch bereits der Fall! Oder hast du zwischenzeitlich immer mal wieder einen Stromausfall?
Preisschwankungen in deinen Tarifen sind nicht Teil der Daseinsvorsorge des Staates. Der Staat soll sicherstellen, dass Strom fließt (und das scheint bei dir durchgehend der Fall zu sein) und dass zu möglichst vernünftigen Preisen. Beachte bitte, dass "der Staat" nicht dein Stromlieferant ist. Ich z.B. habe einen Tarif (bei einem Unternehmen, nicht "beim Staat") mit fixen Arbeitspreisen. Ich zahle immer dasselbe pro kW/h, egal, wann ich Strom verbrauche. Gibt auch andere Konzepte, wie bei dir, aber das ist etwas, was du mit deinem Anbieter ausmachst und nicht mit dem Staat! Das weißt du doch eigentlich, oder?
 
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Elderian schrieb:
Wie kann man den sowas steuern? Gefrierschrank, Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner haben keine Schnittstelle für sowas oder ein Programm für "wenn Energie günstig". Nur bei der Wärmepumpe meine ich, süß einstellen zu können.
Natürlich haben Spülmaschine, Waschmaschone und Trockner dafür Schnittstellen, und ja, auch Gefriertruhen und Kühlschränke im Prinzip.

Nennt sich Remote Steuerung. Ist bei mir zu Hause zumindest für einige Geräte (Geschirrspüler und Trockner) auch realisiert. Andere, wie die Waschmaschine ist bei uns zu alt. Für andere Geräte macht es keinen Sinn.

Aber wenn man, wie wir, eine Wärmepumpe zum Heizen und für Warmwasser hat und noch dazu Wallboxen, dann rentiert sich das extrem.

Schon klar, dass das für einen Mieter in der Großstadt nicht so viel bringt. Aber auch da kann es Einsparungen bringen. Wie gesagt, irgendwann muss man mal damit anfangen, technische Möglichkeiten auch zu nutzen.
Ergänzung ()

Kadett_Pirx schrieb:
Das ist die "schöne neue Welt" in Sachen Energieversorgung, in der du dich mit deinem Verbrauch anzupassen hast, statt daß der Staat seine Aufgabe wahrnimmt, überall die Versorgung her- und zustellen. Das ist die Kugel Eis, von der Trittin damals gesprochen hat.
Sorry, aber das ist Quatsch. "Der Staat hat... " ist eine ziemlich einseitige Denkweise.

"Der Staat hat dafür zu sorgen, dass das Benzin billig ist..."

"Der Staat hat dafür zu sorgen, dass der Strom immer da ist und immer billig ist..."

Super Leute. Das Denken und die Verantwortung komplett abgeben. Aber dann schimpfen, wenn der Staat nicht dieselbe Vorstellung hat wie ihr.

Nehmt euer Schicksal in die eigene Hand! Der Staat kann nur regulieren und anschieben; im Einzelnen seid ihr selbst verantwortlich! Wenn der Strom zu bestimmten Zeiten im Überfluss vorhanden (und damit billig) ist und zu anderen eher ein Mangel besteht (und damit teuer ist), dann sollte man das für sich nutzen statt nur rumzunöhlen.

Im Gegensatz zur Industrie und anderen Bereichen hat der Privatmann die Möglichkeit, seine Nutzung des Stroms an die Preisverhältnisse anzupassen. Und das ist auch sinnvoll.
 
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Elderian schrieb:
Es gibt zumindest meines Wissens nach schlicht keine Steuerungsmöglichkeiten für die genannten Geräte.
Du kannst also nicht Steuern, wann du den Geschirrspüler oder die Waschmaschine einschaltest? Weiters gibts die Startzeitvorwahl selbst bei 20 Jahre alten Maschinen.
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csaf3256 schrieb:
Soweit ich weiß Smartmeter, haben das seit ca 1,5 Jahren im Haus, wurde vom Anbieter installiert, kann nun digital meinen Zählerstand im Portal des Anbieters abrufen.
In AT sind alles Smartmeter (ist auch im ElWG gesetzlich so geregelt, ebenso der Zugang für den Endkunden), keine Ahnung welchen Pfusch Deutschland da betreibt.
 
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Sebbi schrieb:
Da das europäische Stromnetz auf 50Hz mit AC = Alternating Current = Wechselstrom betrieben wird, egal wieviele Phasen der Anschluss hat, wäre es schon praktisch, wenn das Wechselstrom Zähler wären ;)
Ja ähm schon klar ;-). Aber "normale" Stromzähler sind halt dreiphasig.
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D708 schrieb:
Es gibt keine klassischen Wechselstromzähler mehr. Der Drehstromzähler kann auch für den Wechselstrombeteieb verwendet werden. Damit auch als Smartmeter.
Ich habe es befürchtet ;-) Mein alter ist halt ein süßer kleiner Wechselstromzähler (der ist wirklich wesentlich kleiner als die klassischen Drehstromzähler)
 
Simanova schrieb:
Noch besser: Man bekommt vom Stromanbieter die Aufforderung den Stromzähler abzulesen. Bei Gang in den Keller stellt man fest, dass ein digitaler Stromzähler eingebaut wurde, der nicht abgelesen werden kann. Der Stromanbieter schätzt darauf hin den Verbrauch. Nicht, dass mir das schonmal passiert ist.

Ich will dir jetzt nicht unterstellen zu Lügen, aber bist du sicher, dass das stimmt? Ich kenne keinen Stromzähler, der kein Display mit einer Anzeige hat. Die Smart Meter Funktion ist wie hier mehrfach geschrieben meist nur eine AddOn-Box, die dann über LTE, 5G oder (selten) auch anders die Verbräuche Richtung Netzbetreiber funkt. Der Zähler ist aber erstmal "Offline-Tauglich".

Was ich mir vorstellen kann, ist dass du einen der berüchtigten Holley-Zähler hast und bei dem das Display oder gleich der ganze Zähler defekt ist: https://www.syna.de/corp/energie-beziehen/zaehler/holley-zaehler

areiland schrieb:
Und unter solchen Voraussetzungen soll ich mir dann einen Zähler installieren lassen, dem ich nur mit Morsezeichen mittels einer IR Lampe den wahren Zählerstand entlocken kann, den man wohlweisend vor mir verbirgt und klammheimlich an den Versorger überträgt, ohne dass ich die Kontrolle darüber habe?

Wie oben geschrieben, mir ist kein Zähler bekannt, der kein Display hat. Dazu kommt, dass du dir ja in 15min Abschnitten bei deinem Netzbetreiber und/oder deinem Energieversorger die historischen Daten jederzeit anzeigen lassen kannst. MMn ist da die Überwachungsmöglichkeit deutlich besser, als bei einem klassischen Stromzähler.
Nebenbei, meiner war tatsächlich defekt (der besagte Holley). Der Stromanbieter hat ihn auslesen wollen, was aber nicht mehr ging. Dann wollte er schätzen, was ich nicht gut fand, da ich eine Solaranlage einbauen habe lassen und der Verbrauch entsprechend drastisch gesunken war. Am Ende hat er die Verbrauchszahlen aus der App meines Wechselrichters akzeptiert. Abgesehen von ein wenig Email-Ping-Pong war das alles recht kundenfreundlich.

gaelic schrieb:
..., keine Ahnung welchen Pfusch Deutschland da betreibt.
Wie immer in Deutschland: Gürtel und Hosenträger. Das BSI muss die Gateways abnehmen, die PTB die Zähler. Das dauert und macht die Geräte deutlich teurer. Aber an den Kommentaren hier im Thread sieht man ja auch, warum das in Deutschland nötig ist: Jeder Zweite hier glaubt er wird beschissen...
 
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Simanova schrieb:
@estros Smart Meter kostet nix. Die Firmen sind verpflichtet die Kosten zu übernehmen. Ich glaube für den Anbieter sind das so 400€ pro Gerät.
Ergänzung ()


Mobilfunk oder über das Stromnetz. Ähnlich wie bei Fritz Powerline. Fokus liegt auf Stabilität, und nicht Bandbreite.
Ich würde mal behaupten das ist eine Falschinformation, die du da hast. Das zahlen schön die Vermieter bzw. am Ende eh die Mieter
 
csaf3256 schrieb:
Soweit ich weiß Smartmeter, haben das seit ca 1,5 Jahren im Haus, wurde vom Anbieter installiert, kann nun digital meinen Zählerstand im Portal des Anbieters abrufen. Sollte dies sein oder? Dann hätten wir sicher viele in Österreich was man von seinem Umfeld so hört
Ja cool, dann seid ihr da wohl deutlich weiter. Das finde ich gut.
 
Ich kenne keinen in meinem Bekannten- oder Freundeskreis, der so ein Teil hat, OBWOHL viele davon bereits PV, WP und Wallbox haben.

Bei uns (WB seit 2018, PV seit 24, WP kommt dieses Jahr) wurde bisher nur der digitale Zähler verbaut.
Vom Smart Meter Gateway Einbau bisher keine Spur.
 
gaelic schrieb:
In AT sind alles Smartmeter (ist auch im ElWG gesetzlich so geregelt, ebenso der Zugang für den Endkunden), keine Ahnung welchen Pfusch Deutschland da betreibt.
Hängt mit unserem Strommarkt zusammen. Über 750 verschiedene Netzbetreiber. Das geht von Gross nach ganz Klein. Eine „schwache“ BnetzA hat ihren Anteil.

Aber auch das ist gewollt. Viele Kommunen hängen am finanziellen Tropf ihrer „Stadtwerke“(Netzbetreiber). Denen hat man so ihre finanziellen Flexibilität gelassen und ihr Monopol. Super geil in Zeiten von „wir lassen alles so wie es ist“. Wenn man allerdings was verändern will, steht man genau in dem Sumpf.
Ergänzung ()

Engelsen schrieb:
Ich kenne keinen in meinem Bekannten- oder Freundeskreis, der so ein Teil hat, OBWOHL viele davon bereits PV, WP und Wallbox haben.

Bei uns (WB seit 2018, PV seit 24, WP kommt dieses Jahr) wurde bisher nur der digitale Zähler verbaut.
Vom Smart Meter Gateway Einbau bisher keine Spur.
Ab 2027 verpflichtend beim Neubau. Bis 2029 muss es auch flächendeckend nachträglich erfolgen.
Aber der Artikel zeigt es schon auf. 77 haben es nicht erreicht. Warum sollte sich das in Zukunft ändern?
 
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Leute ich empfehle euch mal bei Andreas Schmitz seinem Kanal vorbeizuschauen (der Akku Doctor). Wenn wir es genau nehmen ist an dieser Miesere nicht die Schuld der Stromanbieter und genau genommen könnte dieses Verfahren wie ein Bumerang zurückkommen. Unser Staat ist so unfassbar unfähig geworden das ist brutal. Brutal im höchsten Maße.
 
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Benutzer0815 schrieb:
Was passiert denn eigentlich, wenn der defekt ist? Hat der Energieversorger Pech gehabt, weil nicht weiter gezählt wurde, oder schätzen die deinen Verbrauch? Oder ist man in der Theorie verpflichtet alle drei Tage zu prüfen ob er noch läuft? :D
Schätzung nach Paragraph 18 StromGVV. Ich vergleiche das immer mit einem Basar.
Der Netzbetreiber/Messstellenbetreiber schätzt und der Vorschlag wird unterbreitet. Dann kann der Kunde Einspruch einlegen und seinen Minderverbrauch begründen.
Irgendwo wird man sich dann schon einigen.
 
D708 schrieb:
Hängt mit unserem Strommarkt zusammen. Über 750 verschiedene Netzbetreiber. Das geht von Gross nach ganz Klein. Eine „schwache“ BnetzA hat ihren Anteil.
In AT gibt es 114. Daran kann es also nicht liegen.
 
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